{"id":1242929,"date":"2026-08-17T16:30:23","date_gmt":"2026-08-17T16:30:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1242929\/"},"modified":"2026-08-17T16:30:23","modified_gmt":"2026-08-17T16:30:23","slug":"marktbericht-dax-startet-schwaecher-in-die-woche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1242929\/","title":{"rendered":"Marktbericht: DAX startet schw\u00e4cher in die Woche"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/boerse-524.jpg\" alt=\"Blick auf das B\u00f6rsenparkett der Frankfurter B\u00f6rse.\" title=\"Blick auf das B\u00f6rsenparkett der Frankfurter B\u00f6rse. | picture alliance\/dpa\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>Marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 17.08.2026 \u2022 18:13 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Zum Start in die neue Woche fehlte es dem deutschen Aktienmarkt an Schwung. Nach seiner j\u00fcngsten Rekordjagd gab der DAX leicht nach. Aufregung gab es um den R\u00fcstungszulieferer Steyr Motors.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der deutsche Aktienmarkt ist verhalten in die neue Woche gestartet. Nach einer ruhigen B\u00f6rsensitzung ist der DAX 0,4 Prozent tiefer bei 26.338 Punkten aus dem Handel gegangen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Ungewissheit im Iran-Krieg und die schw\u00e4chere Tendenz der Standardwerte in New York bremsten den Schwung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am Freitag hatte der DAX mit einem Plus von 0,5 Prozent <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-dax-dow-jones-berichtssaison-100.html\" title=\"Marktbericht: DAX-Gewinne reichen nicht f\u00fcr Rekord\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bei 26.440 Punkten geschlossen<\/a>. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex mit 26.573 Z\u00e4hlern ein Rekordhoch erreicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Bei t\u00e4glich weiter nachlassenden Schwankungen notiert der Index in Tuchf\u00fchlung mit den erst vergangene Woche erreichten Rekordst\u00e4nden&#8220;, schrieb Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. &#8222;Anleger setzen darauf, dass aus politischen Gr\u00fcnden vor den Zwischenwahlen in den USA weder eine neue Eskalation in Nahost noch eine Zinsanhebung der amerikanischen Notenbank droht.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Positiv schl\u00e4gt weiterhin zu Buche, dass die Inflations- und Zinssorgen an den B\u00f6rsen nachlassen. In den USA war der monatliche Arbeitsmarktbericht schwach ausgefallen. Und ein leichter R\u00fcckgang der US-Inflation d\u00e4mpfte die Erwartung, die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) k\u00f6nnte im September den Leitzins anheben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch die erfolgreich ausgefallene Berichtssaison st\u00fctzte die Kurse. Das k\u00f6nnte nach Ansicht der Fachleute von der DZ Bank so bleiben: &#8222;Die Unternehmensgewinne wachsen kr\u00e4ftig genug, um die Kurse weiter zu tragen. Die Berichtssaison zum zweiten Quartal liefert unseres Erachtens die fundamentalen Belege f\u00fcr diesen Ausblick.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aber die verfahrene Lage am Persischen Golf bleibt ein Risikofaktor, der unter genauer Beobachtung der Investoren steht. Aktuell schwinden die Hoffnungen auf ein baldiges Abkommen zwischen den USA und Iran. Nordsee\u00f6l der Sorte Brent notierte am fr\u00fchen Abend ein halbes Prozent h\u00f6her bei 89 Dollar pro Barrel (159 Liter).<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Weiter steigende \u00d6lpreise w\u00fcrden erneuten Druck auf die Verbraucherpreise aus\u00fcben. Die Inflationserwartungen w\u00fcrden steigen, das wiederum k\u00f6nnte die Fed dazu zwingen, Zinserh\u00f6hungen doch noch in Erw\u00e4gung zu ziehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Shane Oliver, Chefvolkswirt beim Finanzdienstleister AMP, zeigte sich jedoch gelassen. &#8222;Auch wenn es in der Pattsituation mit dem Iran um die Stra\u00dfe von Hormus noch keine L\u00f6sung gibt, bleibt unser Hauptszenario, dass die \u00d6lpreise in einer Spanne von 70 bis 100 Dollar bleiben werden&#8220;, sagte der Experte. &#8222;Der Iran d\u00fcrfte verhindern, dass sie tiefer fallen, w\u00e4hrend die USA versuchen, den Markt zu beruhigen, wann immer sie \u00fcber 100 Dollar steigen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Vonseiten der Unternehmen blieb es heute ruhig. Im DAX waren einmal mehr Aktien mit KI-Bezug wie Siemens Energy und Infineon gefragt. Die Stimmung im KI-Sektor wurde von der Nachricht aufgehellt, dass der Umsatz des KI-Entwicklers Anthropic im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um mindestens das Vierzehnfache gestiegen ist.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schwere Verluste musste dagegen die Aktie von Steyr Motors einstecken. Der \u00f6sterreichische Motorenbauer senkte seine Gesch\u00e4ftsziele f\u00fcr das laufende Jahr und strich seine Prognose f\u00fcr 2027 wegen Verz\u00f6gerungen bei internationalen R\u00fcstungsprojekten. Die den betroffenen Projekten zugrunde liegende Nachfrage bestehe nach Einsch\u00e4tzung des Vorstands fort, so das Unternehmen. &#8222;Allerdings verschieben sich die erwarteten Umsatzbeitr\u00e4ge teilweise um ein bis zwei Jahre.&#8220; Die Aktie verlor \u00fcber 20 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Marktbericht Stand: 17.08.2026 \u2022 18:13 Uhr Zum Start in die neue Woche fehlte es dem deutschen Aktienmarkt an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1180616,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[665,175,170,169,1384,29,7126,30,171,5800,174,173,172],"class_list":["post-1242929","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-boerse","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-dax","tag-deutschland","tag-dow-jones","tag-germany","tag-markets","tag-marktbericht","tag-maerkte","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117111806797492985","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1242929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1242929"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1242929\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1180616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1242929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1242929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1242929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}