{"id":1242980,"date":"2026-08-17T17:02:33","date_gmt":"2026-08-17T17:02:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1242980\/"},"modified":"2026-08-17T17:02:33","modified_gmt":"2026-08-17T17:02:33","slug":"europa-kaempft-gegen-waldbraende-belgien-erlebt-groessten-brand-seiner-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1242980\/","title":{"rendered":"Europa k\u00e4mpft gegen Waldbr\u00e4nde: Belgien erlebt gr\u00f6\u00dften Brand seiner Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            17\/08\/2026 &#8211; 7:30 MESZ\n            <\/p>\n<p>In mehreren Teilen Europas w\u00fcten weiter Wald- und Fl\u00e4chenbr\u00e4nde. Feuerwehrleute bek\u00e4mpfen gro\u00dfe Feuer in Belgien, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Spanien und Griechenland. Anhaltende Hitze und Trockenheit beg\u00fcnstigen die Br\u00e4nde.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Im belgischen Naturgebiet Hohe Venn hat sich ein Brand innerhalb von 24 Stunden mehr als verdoppelt und erfasst inzwischen rund 3.000 Hektar. Das Feuer brach vor zwei Tagen aus. Es gilt nun als gr\u00f6\u00dfter registrierter Waldbrand in der Geschichte Belgiens.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden der Region Wallonien erkl\u00e4rten, dass in der Nacht zum Samstag mehr als 250 Feuerwehrleute und andere Einsatzkr\u00e4fte ausger\u00fcckt sind. Das Schutzgebiet ist besonders anf\u00e4llig f\u00fcr Br\u00e4nde, weil sich dort gro\u00dfe Moorfl\u00e4chen und Kiefernw\u00e4lder befinden, die durch die lang anhaltende Hitze stark ausgetrocknet sind.<\/p>\n<p>Die vereinigten belgischen Streitkr\u00e4fte teilten in sozialen Netzwerken mit, sie h\u00e4tten Personal und Fahrzeuge zur Unterst\u00fctzung der Feuerwehr entsandt.<\/p>\n<p>Auch Feuerwehrleute aus dem benachbarten Deutschland und Luxemburg sind zur Eind\u00e4mmung des Feuers entsandt worden. Die Flammen bewegen sich in Richtung der Grenze zu Deutschland. Lokale Landwirte helfen ebenfalls bei den L\u00f6scharbeiten.<\/p>\n<p>Belgien hat am Samstag den Katastrophenschutzmechanismus der EU aktiviert. Daraufhin trafen drei Hubschrauber und zwei L\u00f6schflugzeuge aus Schweden, den Niederlanden und Tschechien ein.<\/p>\n<p>Am Samstagnachmittag mussten Bewohner in der Provinz L\u00fcttich ihre H\u00e4user verlassen. Nach Angaben lokaler Medien waren 600 Menschen zur Evakuierung aufgefordert worden. In einer Turnhalle der benachbarten Gemeinde Malmedy entstand eine Notunterkunft.<\/p>\n<p>Jenseits der Grenze in Deutschland meldeten Einsatzkr\u00e4fte deutliche Fortschritte beim L\u00f6schen eines Brandes im H\u00fcrtgenwald, der am Freitag zu Evakuierungen gef\u00fchrt hatte. Rund 2.000 Menschen aus dem Ort Gey konnten nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa am Samstagabend in ihre Wohnungen zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>In Frankreich berichten die Beh\u00f6rden, es habe in der Nacht keine gr\u00f6\u00dferen neuen Brandherde gegeben. Im s\u00fcdwestlichen D\u00e9partement Landes k\u00e4mpfen sie weiter gegen gro\u00dffl\u00e4chige Waldbr\u00e4nde. Seit Donnerstag sind dort mehr als 1.700 Hektar, \u00fcberwiegend Kiefernw\u00e4lder, verbrannt. Franz\u00f6sische Medien geben an, dass 550 Feuerwehrleute, unterst\u00fctzt von Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen und sechs L\u00f6schflugzeugen, im Einsatz sind. Der Brand ist noch nicht unter Kontrolle.<\/p>\n<p>Ein weiterer Brand im Nordosten des Landes entspannt sich etwas. In den Ardennen sind 100 Hektar verbrannt. Die Lage sei \u201ein der j\u00fcngeren Geschichte beispiellos\u201c gewesen, sagte David Gouzou, stellvertretender Leiter der Feuerwehr der Ardennen.<\/p>\n<p>In Kroatien hat die Polizei vier Verd\u00e4chtige festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, an der K\u00fcste Br\u00e4nde gelegt zu haben. Die Feuer fra\u00dfen sich bei hohen Temperaturen und Trockenheit durch Kiefernw\u00e4lder und Olivenhaine.<\/p>\n<p>In Griechenland bek\u00e4mpfen Einsatzkr\u00e4fte den zweiten Tag in Folge einen Waldbrand auf der Insel Skyros. Der \u00f6rtliche B\u00fcrgermeister erkl\u00e4rte gegen\u00fcber Medien, er rechne damit, dass das Feuer binnen eines Tages vollst\u00e4ndig gel\u00f6scht ist.<\/p>\n<p>In Spanien breitet sich ein Feuer weiter aus, das vor gut einer Woche in der Gemeinde Las Pe\u00f1as de Riglos im Bezirk Huesca ausgebrochen ist. Es hat inzwischen eine Fl\u00e4che von bis zu 16.600 Hektar erfasst. Starker Wind treibt die Flammen voran und erschwert die L\u00f6scharbeiten.<\/p>\n<p>Weitere Quellen<strong> \u2022 AP, AFP<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 17\/08\/2026 &#8211; 7:30 MESZ In mehreren Teilen Europas w\u00fcten weiter Wald- und Fl\u00e4chenbr\u00e4nde. Feuerwehrleute bek\u00e4mpfen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1242981,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,2919,986,257605,548,663,158,3934,3935,13,952,14,15,12,6448],"class_list":["post-1242980","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-brand","tag-braende","tag-die-info-des-tages","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-headlines","tag-klimawandel","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-waldbraende"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117111933661094523","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1242980","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1242980"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1242980\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1242981"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1242980"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1242980"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1242980"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}