{"id":1243257,"date":"2026-08-17T19:59:40","date_gmt":"2026-08-17T19:59:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1243257\/"},"modified":"2026-08-17T19:59:40","modified_gmt":"2026-08-17T19:59:40","slug":"bielefelder-promenade-wieder-frei-mehr-als-10-kilometer-hochspannungskabel-liegen-im-teuto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1243257\/","title":{"rendered":"Bielefelder Promenade wieder frei: Mehr als 10 Kilometer Hochspannungskabel liegen im Teuto"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Bielefeld. Wer in den vergangenen eineinhalb Jahren rund um Sparrenburg und Promenade unterwegs war, ist ihnen immer wieder begegnet: Bauz\u00e4unen, Bohrgruben und schwerem Ger\u00e4t f\u00fcr eine Leitung, die sp\u00e4ter fast vollst\u00e4ndig unsichtbar sein wird. Nun n\u00e4hert sich eine der gro\u00dfen Bielefelder Stromnetz-Baustellen ihrem Ende. Bis Ende August sollen die Arbeiten im \u00f6ffentlichen Raum abgeschlossen sein.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">Seit M\u00e4rz 2025 erneuern die Stadtwerke die 110.000-Volt-Verbindung zwischen dem Umspannwerk Sparrenberg und dem Umspannwerk Gadderbaum an der Bodelschwinghstra\u00dfe. Rund 3,5 Kilometer lang ist die Trasse. Das eigentliche Hochspannungskabel wurde nach Angaben des Unternehmens in diesem Sommer innerhalb von etwa sechs Wochen eingezogen.<\/p>\n<p id=\"absatz3\" class=\"em_text\">Ganz fertig ist die neue Verbindung damit allerdings noch nicht. Es folgen Arbeiten an Steuerkabeln und in den beiden Umspannwerken. In Betrieb gehen soll die Leitung nach aktuellem Stand im April 2027. Bereits beim Baustart im M\u00e4rz vergangenen Jahres hatten die Stadtwerke angek\u00fcndigt, das neue Kabelsystem im Laufe des kommenden Jahres ans Netz bringen zu wollen. Der Zeitplan hat sich damit zumindest grunds\u00e4tzlich nicht verschoben.<\/p>\n<p>\n        \u00d7\n    <\/p>\n<p>\n            Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail zur Best\u00e4tigung Ihrer Anmeldung.\n        <\/p>\n<p>Erst danach ist diese abgeschlossen.<\/p>\n<p>Bitte pr\u00fcfen Sie auch den Spam-Ordner.<\/p>\n<p>\n        \u00d7\n    <\/p>\n<p>\n            Sie haben bisher Ihre E-Mail-Adresse noch nicht best\u00e4tigt.\n        <\/p>\n<p>Erst danach ist diese abgeschlossen.<\/p>\n<p>Bitte pr\u00fcfen Sie auch den Spam-Ordner.<\/p>\n<p>\n        \u00d7\n    <\/p>\n<p>\n            Es ist einen Fehler aufgetreten\n        <\/p>\n<p>Bei Fragen hilft unser Newsletter-Support<\/p>\n<p> Newsletter<\/p>\n<p> Wohnen &amp; Wohlf\u00fchlen<\/p>\n<p>Immo-News, Bautrends und Wohntipps aus Bielefeld.<\/p>\n<p>                Jetzt anmelden<\/p>\n<p>10,5 Kilometer Kabel in 3,5 Kilometern Leerrohr<\/p>\n<p class=\"em_text\">Die Dimensionen des Projekts erschlie\u00dfen sich vor allem unter der Erde. Von den etwa 3,5 Kilometern Trasse wurden rund drei Kilometer im sogenannten Horizontalsp\u00fclbohrverfahren hergestellt. Dabei wird nicht die gesamte Strecke aufgerissen, sondern unterirdisch durch den felsigen Untergrund gebohrt. Nur rund 480 Meter mussten in offener Bauweise hergestellt werden \u2013 unter anderem an den Wasserbeh\u00e4ltern auf der Promenade und im Bereich Sch\u00f6ne Aussicht. Durch das dabei entstandene Leerrohrsystem wurden drei einzelne Hochspannungsadern gezogen. Zusammengerechnet kamen so rund 10,5 Kilometer 110-kV-Kabel unter die Erde. Zus\u00e4tzlich verlegten die Stadtwerke drei Kabel f\u00fcr die 10.000-Volt-Ebene.<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.nw.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xRDhlVms3Mk03Y3o2VzVYUUVVNzVjVDNMdHNwdjZmWmhHWjlUVi94ZnBLUFNnMW5GdnJvZVdhZTNQNVVIS0Vabkw5YkFkaFV5M0NhdmhQNFRTZ3Q4NGNRZ0l2YUhpbnRpSC9jVDV1Uk5KdkE9\/260817-1604-920821438.jpg\" class=\"nw-article-image\" title=\"Beim Gro\u00dfteil der Strecke war kein schweres Ger\u00e4t n\u00f6tig: Die Leitungen wurden zumeist unterirdisch verlegt.\" data-glightbox=\"type: image; description: Beim Gro\u00dfteil der Strecke war kein schweres Ger\u00e4t n\u00f6tig: Die Leitungen wurden zumeist unterirdisch verlegt.  | \u00a9 Eike J. Horstmann \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/260817-1604-920821438.jpg\" class=\"nw-img-fluid nw-w-full nw-lazy nw-rounded-t-md\" alt=\"Beim Gro\u00dfteil der Strecke war kein schweres Ger\u00e4t n\u00f6tig: Die Leitungen wurden zumeist unterirdisch verlegt. - \u00a9 Eike J. Horstmann\" data-format=\"16:9\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>                Beim Gro\u00dfteil der Strecke war kein schweres Ger\u00e4t n\u00f6tig: Die Leitungen wurden zumeist unterirdisch verlegt.<br \/>\n                                    | \u00a9 Eike J. Horstmann<\/p>\n<p id=\"absatz5\" class=\"em_text\">Dass gerade die Promenade als beliebtes Ausflugsziel bei einer solchen Gro\u00dfbaustelle vergleichsweise glimpflich davonkam, war von Beginn an Teil der Planung. Schon zum Baustart hatten die Stadtwerke angek\u00fcndigt, die Oberfl\u00e4che m\u00f6glichst wenig aufzurei\u00dfen. Die ersten beiden Bohrungen f\u00fchrten jeweils rund 230 Meter durch den Fels zwischen Burgstra\u00dfe und den Wasserbeh\u00e4ltern. Lediglich an Start- und Zielpunkten sowie dort, wo der Untergrund keine Bohrung zulie\u00df, waren offene Gruben vorgesehen.<\/p>\n<p id=\"absatz6\" class=\"em_text\">Auch auf zwei Gro\u00dfveranstaltungen wurde R\u00fccksicht genommen. F\u00fcr den Hermannslauf 2025 verschwand die Baustelle an der Sparrenburg vor\u00fcbergehend, auch wurden die Bauabl\u00e4ufe sp\u00e4ter auf das Sparrenburgfest abgestimmt. Und nicht zuletzt wurde auch darauf geachtet, dass die Hauptnutzer weiter zu ihrem Recht kamen: Die Promenade blieb w\u00e4hrend der Arbeiten grunds\u00e4tzlich f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger erreichbar und erlebbar.<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.nw.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xRDhlVms3Mk03Y3o2VzVYUUVVNzVjVDNMdHNwdjZmWmhHWjlUVi94ZnBLUFNnMW5GdnJvZVdhZTNQNVVIS0VabnM2dzY5eS9PM0FOQWVDcUVwODJTamlWRy9VUWFqVmtvSnR4ektPcUtDcTQ9\/260817-1604-920821457.jpg\" class=\"nw-article-image\" title=\"Punktlandung: Das auf dem Plakat angegebene Ende der Arbeiten im August 2026 wird eingehalten.\" data-glightbox=\"type: image; description: Punktlandung: Das auf dem Plakat angegebene Ende der Arbeiten im August 2026 wird eingehalten.  | \u00a9 Eike J. Horstmann \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/260817-1604-920821457.jpg\" class=\"nw-img-fluid nw-w-full nw-lazy nw-rounded-t-md\" alt=\"Punktlandung: Das auf dem Plakat angegebene Ende der Arbeiten im August 2026 wird eingehalten. - \u00a9 Eike J. Horstmann\" data-format=\"16:9\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>                Punktlandung: Das auf dem Plakat angegebene Ende der Arbeiten im August 2026 wird eingehalten.<br \/>\n                                    | \u00a9 Eike J. Horstmann<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">Hinter dem Aufwand steckt vor allem die Frage, wie viel Strom das Bielefelder Netz k\u00fcnftig transportieren k\u00f6nnen muss. W\u00e4rmepumpen, Elektroautos und immer mehr Photovoltaikanlagen erh\u00f6hen die Anforderungen. \u201eDas 110-kV-Netz ist das R\u00fcckgrat der Stromversorgung\u201c, sagt Nils Neusel-Lange, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Bielefelder Netz GmbH. Dieses m\u00fcsse deshalb fr\u00fchzeitig modernisiert und leistungsf\u00e4hig gehalten werden.<\/p>\n<p id=\"absatz8\"><b class=\"bold\">Lesen Sie auch: <\/b><a href=\"https:\/\/www.nw.de\/lokal\/bielefeld\/mitte\/24381000_Stadtwerke-Bielefeld-bohren-neue-Hochspannungsleitung-unter-der-Altstadt.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stadtwerke Bielefeld bohren neue Hochspannungsleitung unter der Altstadt | nw.de<\/a><\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">Mit dem Ende der Arbeiten an der Promenade ist das Kapitel Hochspannungsbau rund um das Umspannwerk Sparrenberg allerdings keineswegs abgeschlossen. Im Gegenteil: Die n\u00e4chste Baustelle l\u00e4uft bereits. Seit Juli lassen die Stadtwerke eine weitere neue 110.000-Volt-Leitung vom Umspannwerk Sparrenberg aus verlegen \u2013 diesmal in Richtung Zwinger und damit unter der Innenstadt hindurch. Die rund 925 Meter lange Verbindung ersetzt ein Kabelsystem aus dem Jahr 1982 und wird ebenfalls leistungsf\u00e4higer ausgelegt. Auch dort setzen die Stadtwerke \u00fcberwiegend auf Sp\u00fclbohrungen, damit Kreuzstra\u00dfe, Kunsthallenpark, Oberntorwall und andere Bereiche nicht auf ganzer L\u00e4nge aufgegraben werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p id=\"absatz10\" class=\"em_text\">Bei diesem Projekt wird es allerdings noch deutlich l\u00e4nger dauern, bis tats\u00e4chlich Hochspannung durch die neuen Kabel flie\u00dft: Zun\u00e4chst entstehen lediglich die Leerrohre. Der eigentliche Kabeleinzug zwischen Sparrenberg und Zwinger ist erst f\u00fcr das Fr\u00fchjahr 2028 vorgesehen.<\/p>\n<p id=\"absatz11\">\ud83d\udcf1 <b class=\"TextRun SCXW93361033 BCX8 NormalTextRun SCXW93361033 BCX8 bold\">News direkt aufs Smartphone: <\/b><a href=\"https:\/\/whatsapp.com\/channel\/0029VaeYHJ40Qeam4DWyn109\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\" target=\"_blank\">Hier finden Sie den kostenlosen Whatsapp-Kanal der NW-Bielefeld<\/a> <\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bielefeld. 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