{"id":124340,"date":"2025-05-20T02:09:10","date_gmt":"2025-05-20T02:09:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/124340\/"},"modified":"2025-05-20T02:09:10","modified_gmt":"2025-05-20T02:09:10","slug":"lebenserwartung-drei-grafiken-zeigen-wie-unterschiedlich-kinder-in-deutschland-aufwachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/124340\/","title":{"rendered":"Lebenserwartung: Drei Grafiken zeigen, wie unterschiedlich Kinder in Deutschland aufwachsen"},"content":{"rendered":"<p>Kinder im Osten haben nicht nur eine k\u00fcrzere Lebenserwartung, sondern sie brechen auch h\u00e4ufiger die Schule ab. Das ergibt eine Studie des Berlin-Instituts f\u00fcr Bev\u00f6lkerung und Entwicklung.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In welcher Gegend man als Kind aufw\u00e4chst, das ist nach einer neuen Untersuchung entscheidend f\u00fcr den weiteren Lebensweg. \u201eDie Unterschiede sind teils gravierend\u201c, erkl\u00e4rte Claudia H\u00e4rterich vom Berlin-Institut f\u00fcr Bev\u00f6lkerung und Entwicklung bei der Vorstellung <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.berlin-institut.org\/fileadmin\/Redaktion\/Publikationen\/Teilhabeatlas_Kinder_und_Jugendliche_online.pdf\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.berlin-institut.org\/fileadmin\/Redaktion\/Publikationen\/Teilhabeatlas_Kinder_und_Jugendliche_online.pdf&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">einer Publikation zur Teilhabe von Kindern und Jugendlichen<\/a> am Montag in Berlin.<\/p>\n<p>Bei den St\u00e4dten z\u00e4hlt demnach etwa Berlin zu den St\u00e4dten mit den gr\u00f6\u00dften Teilhabeh\u00fcrden, in M\u00fcnchen sieht es deutlich besser aus, Hamburg und K\u00f6ln sortieren sich in der Mitte ein. In den l\u00e4ndlichen Gegenden ist es ebenso der S\u00fcden, der Kindern und Jugendlichen die meiste Teilhabe erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>So ist in den wirtschaftsstarken Regionen S\u00fcddeutschlands zum Beispiel die Lebenserwartung von Kindern und Jugendlichen besonders hoch. In den wirtschaftlich schw\u00e4cheren Regionen im Osten haben Kinder und Jugendliche hingegen weniger gute Aussichten auf ein sehr langes Leben.<\/p>\n<p>Viele Schulabbrecher im Norden und Osten<\/p>\n<p>Auch bei der Bildung gibt es gro\u00dfe regionale Unterschiede: Seit 2010 beenden jedes Jahr rund 50.000 Sch\u00fcler in Deutschland ihre Schullaufbahn ohne einen Abschluss. Im \u00e4u\u00dfersten Norden und in den ostdeutschen Bundesl\u00e4ndern lag der Anteil der Schulabbrecher 2022 dabei laut Angaben vielerorts bei zehn bis 15 Prozent. Besonders niedrig ist der Anteil der Schulabbrecher dagegen in weiten Teilen Bayerns. Hier waren es 2022 in vielen Gegenden nur zwischen drei und sechs Prozent.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig sind auch die Unterschiede bei der Kinderarmut: W\u00e4hrend in st\u00e4dtischen Regionen wie etwa in manchen Gegenden im Ruhrgebiet 20 bis 30 Prozent der Kinder in Armut aufw\u00fcchsen, liege der Anteil in wirtschaftlich starken, l\u00e4ndlichen Regionen S\u00fcddeutschlands bei unter vier Prozent, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Dabei treten laut Angaben eingeschr\u00e4nkte Teilhabem\u00f6glichkeiten selten isoliert auf: \u201eIn Regionen mit hoher Kinderarmut sind h\u00e4ufig auch die Schulabbruchquote und die Jugendarbeitslosigkeit \u00fcberdurchschnittlich hoch\u201c, sagte Manuel Slupina von der W\u00fcstenrot Stiftung.<\/p>\n<p>Ausbildungspl\u00e4tze sind vorhanden<\/p>\n<p>Gleichzeitig gibt es eine gro\u00dfe Zahl an Ausbildungspl\u00e4tzen: Ob in der Stadt oder auf dem Land, an der Ostsee oder an der Grenze zur Schweiz: Nur in neun Prozent der Kreise und kreisfreien St\u00e4dte in der Bundesrepublik gab es 2021 weniger freie Pl\u00e4tze als Ausbildungswillige, so die Autoren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Publikation \u201eTeilhabeatlas Kinder und Jugendliche \u2013 Wie sich ihre Lebensverh\u00e4ltnisse in Deutschland unterscheiden und was ihnen wichtig ist\u201c analysierten die Autoren Daten der 400 Kreise und kreisfreien St\u00e4dte in Deutschland. Zu den untersuchten Indikatoren z\u00e4hlten neben Armut und Schulabbruchquote auch Lebenserwartung, die Erreichbarkeit von Bushaltestellen, Grundschulen und Kinderarztpraxen.<\/p>\n<p>Zudem befragten sie 222 junge Menschen unter 25 Jahren sowie Fachkr\u00e4fte aus der Kinder- und Jugendarbeit. Sie besuchten daf\u00fcr Orte, in denen die Teilhabem\u00f6glichkeiten von jungen Menschen statistisch gesehen unterschiedlich sind, darunter Ingolstadt, Weimar, Wuppertal und den Neckar-Odenwald-Kreis.<\/p>\n<p>Dabei zeigte sich, dass Kindern und Jugendlichen an ihrem Wohnort Mitgestaltungsm\u00f6glichkeiten, Freizeitangebote sowie eigenst\u00e4ndige Mobilit\u00e4t besonders wichtig sind. Die Interessen junger Menschen \u00fcber Stadt- und Landesgrenzen hinweg sind demnach \u00e4hnlich, unabh\u00e4ngig von der Teilhabem\u00f6glichkeit. Sie wollen Freundschaften pflegen, Sport treiben, Musik machen oder digitale Medien nutzen.<\/p>\n<p>KNA\/coh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kinder im Osten haben nicht nur eine k\u00fcrzere Lebenserwartung, sondern sie brechen auch h\u00e4ufiger die Schule ab. 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