{"id":1244943,"date":"2026-08-18T14:00:24","date_gmt":"2026-08-18T14:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1244943\/"},"modified":"2026-08-18T14:00:24","modified_gmt":"2026-08-18T14:00:24","slug":"frasers-verfehlt-mehrheit-bei-hugo-boss-knapp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1244943\/","title":{"rendered":"Frasers verfehlt Mehrheit bei Hugo Boss knapp"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/boss-108.jpg\" alt=\"Blick auf den Firmensitz der Hugo Boss AG. \" title=\"Blick auf den Firmensitz der Hugo Boss AG.  | picture alliance\/dpa\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>Marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 18.08.2026 \u2022 14:02 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Die britische Frasers Group hat ihren Anteil an Hugo Boss deutlich aufgestockt. F\u00fcr eine Mehrheit bei dem schw\u00e4bischen Modekonzern hat es aber nicht gereicht. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Seine Absicht, das Ruder bei Hugo Boss \u00fcbernehmen, hat der Gro\u00dfaktion\u00e4r Frasers Group knapp verfehlt. Am Morgen teilten die Briten mit, dass sie nach Ende ihres \u00dcbernahmeangebots 47,9 Prozent der Aktien des Herrenmode-Spezialisten halten. Nach Ablauf der ersten Frist vor drei Wochen waren es erst 37,6 Prozent gewesen. Die Nachfrist des freiwilligen Gebots war am vergangenen Donnerstag abgelaufen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Frasers hatte <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/mode-180.html\" title=\"Marktbericht: Gro\u00dfaktion\u00e4r Frasers will Hugo Boss \u00fcbernehmen \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">38 Euro pro Aktie<\/a> geboten, kaum mehr als den B\u00f6rsenkurs. Der Boss-Vorstand hatte das Angebot als zu niedrig abgelehnt. Mit ihrer freiwilligen Offerte hatte die britische Handels-Holding aber ihr Ziel erreicht, die 30-Prozent-Schwelle bei Hugo Boss zu \u00fcberschreiten, ohne ein Pflichtangebot abgeben zu m\u00fcssen, das voraussichtlich teurer gewesen w\u00e4re. Die EU-Kommission hatte der \u00dcbernahme zuvor zugestimmt.<\/p>\n<p>    Mehrheits\u00fcbernahme weiterhin denkbar<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine Mehrheits\u00fcbernahme des MDAX-Konzerns ist aber durchaus noch denkbar. Frasers k\u00f6nnte weitere Aktien am Markt kaufen und so seinen Anteil auf \u00fcber 50 Prozent erh\u00f6hen. Sollten andere Aktion\u00e4re au\u00dferhalb des Marktes Anteile zu einem h\u00f6heren Preis als im Rahmen des \u00dcbernahmeangebots abgeben, m\u00fcsste Frasers allerdings auch den Anlegern, die das urspr\u00fcngliche Angebot angenommen haben, diesen h\u00f6heren Preis zahlen. Zweitgr\u00f6\u00dfter Aktion\u00e4r von Hugo Boss ist die italienische Unternehmerfamilie Marzotto mit 14,4 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Frasers Group geh\u00f6rt mehrheitlich dem britischen Milliard\u00e4r Mike Ashley. Wichtigste und bekannteste Marke des Handelskonzerns ist die Einzelhandelskette Sports Direct. Dar\u00fcber hinaus h\u00e4lt Frasers zahlreiche Beteiligungen &#8211; unter anderem am Onlineshop Asos. Im Fr\u00fchjahr hatten sich die Briten auch knapp sechs Prozent am deutschen Sportartikelhersteller Puma gesichert.<\/p>\n<p>    Frasers unterst\u00fctzt Neuausrichtung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Man nehme die Ergebnisse zur Kenntnis, teilte Hugo Boss mit. &#8222;Wir begr\u00fc\u00dfen das anhaltende, langfristige Engagement der Frasers Group f\u00fcr Hugo Boss und setzen auch weiterhin auf eine konstruktive Beziehung zu ihr als unserem gr\u00f6\u00dften Einzelaktion\u00e4r&#8220;, sagte Aufsichtsratschef Stephan Sturm. Zwischen dem Gro\u00dfaktion\u00e4r und der F\u00fchrungsspitze von Hugo Boss war es zuvor zu verschiedenen Unstimmigkeiten gekommen, etwa zur Dividendenpolitik.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Vorstandschef Daniel Grieder sagte nun, er begr\u00fc\u00dfe die Unterst\u00fctzung der Frasers Group f\u00fcr die langfristige strategische Ausrichtung. Grieder ist seit rund f\u00fcnf Jahren im Amt und hat das Herrenmode-Unternehmen aus dem schw\u00e4bischen Metzingen durch eine radikale Neuausrichtung zur Lifestyle-Marke umgebaut. Er fokussierte sich auf Digitalisierung, starkes Marketing sowie eine verj\u00fcngte Zielgruppe. Der Konzern hat weltweit 20.000 Besch\u00e4ftigte, davon mehr als 4.400 in Deutschland.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der laufende Konzernumbau hat im zweiten Quartal neben der schwachen Konsumstimmung in Europa auf den Ergebnissen des Bekleidungsherstellers gelastet. Der Umsatz ging im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 905 Millionen Euro zur\u00fcck. Der Gewinn brach um 32 Prozent auf 34 Millionen Euro ein.<\/p>\n<p>    DAX etwas au\u00dfer Tritt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie die Hugo-Boss-Aktie schw\u00e4chelt heute auch der Gesamtmarkt. Nach seiner j\u00fcngsten Rekordjagd ist der DAX etwas au\u00dfer Tritt geraten. Bis zum fr\u00fchen Nachmittag gibt der deutsche Leitindex 0,25 Prozent auf 26.273 Punkte ab. Die weiter anziehenden \u00d6lpreise n\u00e4hren wieder Inflationssorgen, w\u00e4hrend eine Entspannung am Persischen Golf nicht in Sicht ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Marktbericht Stand: 18.08.2026 \u2022 14:02 Uhr Die britische Frasers Group hat ihren Anteil an Hugo Boss deutlich aufgestockt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1244944,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,58433,171,174,70830,173,172],"class_list":["post-1244943","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-germany","tag-hugo-boss","tag-markets","tag-maerkte","tag-modebranche","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117116878763622438","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1244943","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1244943"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1244943\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1244944"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1244943"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1244943"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1244943"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}