{"id":1244946,"date":"2026-08-18T14:02:19","date_gmt":"2026-08-18T14:02:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1244946\/"},"modified":"2026-08-18T14:02:19","modified_gmt":"2026-08-18T14:02:19","slug":"angeklagte-gesteht-toedlicher-messerangriff-direkt-nach-dem-sex","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1244946\/","title":{"rendered":"Angeklagte gesteht: T\u00f6dlicher Messerangriff direkt nach dem Sex"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Eine wegen Mordes angeklagte 42-J\u00e4hrige hat am ersten Prozesstag vor dem Landgericht Hamburg die t\u00f6dlichen Messerstiche gegen ihren Ex-Partner gestanden. \u201eEs ist richtig, dass ich ihn mit dem Messer t\u00f6dlich verletzt habe. Das ist der schlimmste Fehler meines Lebens und ich sch\u00e4me mich\u201c, sagte die Ghanaerin in einer von ihren beiden Verteidigern verlesenen Einlassung.<\/p>\n<p>Den Vorwurf, aus Habgier gehandelt und ihren von ihr getrennt lebenden Mann ausgeraubt zu haben, wies sie zur\u00fcck. \u201eIch habe das nicht wegen Geld oder Eifersucht getan. Was ich getan habe, habe ich aus purer Verzweiflung getan.\u201c Sie habe sich gef\u00fchlt, als sei sie in einem K\u00e4fig eingesperrt. Au\u00dferdem r\u00e4umte sie ein, wegen der von ihr vermuteten L\u00fcgen und eines m\u00f6glichen Doppellebens des 35-J\u00e4hrigen bereits vor der Tat T\u00f6tungsfantasien gehabt zu haben.<\/p>\n<p>Messerangriff nach dem Sex<\/p>\n<p>Der Anklage zufolge soll die Frau im Februar dieses Jahres in ihrer Wohnung in Hamburg-Neuallerm\u00f6he ihren Ex-Partner mit zwei Messerstichen in den Hals zun\u00e4chst schwer verletzt haben. Zuvor h\u00e4tten die beiden Sex gehabt. Der Mann habe eine wichtige Unterschrift f\u00fcr ein ausl\u00e4nderrechtliches Schreiben ben\u00f6tigt. Die Angeklagte habe f\u00fcr diese Unterschrift Sex zur Bedingung gemacht.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem habe die Angeklagte versucht, dem 35-J\u00e4hrigen eine orangefarbene Gew\u00fcrzmischung zu geben, von der sie geglaubt habe, dass sie eine gift\u00e4hnliche Wirkung habe. Die Substanz sei am K\u00f6rper des Mannes gefunden worden. Ob und wie sie ihm verabreicht worden sei, konnte der Staatsanwalt nicht sagen.<\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Frau schlie\u00dflich ein im Bett verstecktes Messer zog und dem nackten Mann zweimal in den Hals stach. Der Mann sei schwer verletzt aus dem Schlafzimmer gefl\u00fcchtet und aus dem K\u00fcchenfenster in der ersten Etage gesprungen. W\u00e4hrenddessen soll die Angeklagte ein Mobiltelefon, 30 Euro und zwei Bankkarten aus der Hosentasche des Mannes genommen und auf einem Schrank versteckt haben.<\/p>\n<p>Der Mann \u00fcberlebte den Angriff nicht. Er sei wenige Meter von dem Wohnhaus zusammengebrochen und noch am selben Tag im Krankenhaus gestorben. Die Frau wurde noch in der Wohnung festgenommen. Sie ist Mutter von drei Kindern, eines davon hatte sie gemeinsam mit dem 35-J\u00e4hrigen.<\/p>\n<p>\u201eImmer noch entsetzt dar\u00fcber, wozu ich f\u00e4hig war\u201c<\/p>\n<p>Am ersten Prozesstag lie\u00df die Angeklagte zudem verlesen, wie sie den Tag in Erinnerung hat und was in all den Jahren zwischen den Ehepartnern passiert war. Das Paar sei erst sehr gl\u00fccklich gewesen und habe viel gelacht. Mit der Geburt der gemeinsamen Tochter habe sich das ge\u00e4ndert, es habe mehr Konflikte gegeben, er habe viel gearbeitet und sie habe sich alleingelassen gef\u00fchlt.<\/p>\n<p>Er habe sie schlie\u00dflich 2024 verlassen. Sie sei zudem \u00fcberzeugt, dass er immer wieder mit anderen Frauen zusammen war. Um die gemeinsame Tochter habe er sich kaum bem\u00fcht. Trotzdem habe er ihr immer wieder Hoffnung gemacht und zu Jahresbeginn noch davon gesprochen, das Ehegel\u00fcbde zu erneuern, behauptete sie vor Gericht. Am Tattag habe sie das Thema erneut angesprochen, aber er habe es ignoriert, gelacht und erneut Sex gefordert. \u201eMir wurde bewusst, dass wir nie eine Familie werden w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p>Sie habe daraufhin in der K\u00fcche zu einem Messer gegriffen. Weitere Details zur Tat nannte sie zun\u00e4chst nicht. Ihr Verteidiger sprach davon, dass ihre Erinnerung an den Tattag sehr getr\u00fcbt sei und sie nur Erinnerungsfetzen habe. Sie schilderte \u00fcber ihre Verteidiger aber ihre Gef\u00fchle danach. \u201eAls ich das Blut gesehen und gemerkt habe, was ich getan habe, bin ich in Panik geraten. (&#8230;) Ich bin immer noch entsetzt dar\u00fcber, wozu ich f\u00e4hig war.\u201c Sie sch\u00e4me sich zutiefst und w\u00fcrde die Tat gern r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Sie verstehe erst jetzt, was sie auch der Familie angetan habe. \u201eEs bricht mir das Herz.\u201c<\/p>\n<p>Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt. Bis Mitte Oktober sind noch zehn Termine geplant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine wegen Mordes angeklagte 42-J\u00e4hrige hat am ersten Prozesstag vor dem Landgericht Hamburg die t\u00f6dlichen Messerstiche gegen ihren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1244947,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[29,30,692,13,8923,2183,14,15,505,12,45,10,8,9,11,6148],"class_list":["post-1244946","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-deutschland","tag-germany","tag-hamburg","tag-headlines","tag-lauterbach-joern","tag-mord","tag-nachrichten","tag-news","tag-prozesse","tag-schlagzeilen","tag-texttospeech","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-totschlag"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117116885368333996","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1244946","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1244946"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1244946\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1244947"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1244946"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1244946"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1244946"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}