{"id":1245090,"date":"2026-08-18T15:32:27","date_gmt":"2026-08-18T15:32:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1245090\/"},"modified":"2026-08-18T15:32:27","modified_gmt":"2026-08-18T15:32:27","slug":"deutschland-stockt-ebola-hilfe-fuer-demokratische-republik-kongo-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1245090\/","title":{"rendered":"Deutschland stockt Ebola-Hilfe f\u00fcr Demokratische Republik Kongo auf"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/ebola-desinfektionsmittel-100.jpg\" alt=\"Medizinisches Personal spr\u00fcht in einem Ebola-Behandlungszentrum Desinfektionsmittel.\" title=\"Medizinisches Personal spr\u00fcht in einem Ebola-Behandlungszentrum Desinfektionsmittel. | Dieudonne Dirole\/AP\/dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 18.08.2026 \u2022 16:48 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo droht laut UN au\u00dfer Kontrolle zu geraten. Mehr als 5.000 Menschen haben sich infiziert. Deutschland und die EU stellen weitere Hilfen zur Verf\u00fcgung.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Angesichts des gro\u00dfen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo hat Deutschland seine Hilfen aufgestockt. Man werde zus\u00e4tzliche elf Millionen Euro bereitstellen, k\u00fcndigte Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan an. Die Lage im Kongo sei absolut dramatisch, sagte die SPD-Politikerin dem rbb.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Innerhalb von drei Monaten haben sich 5.021 Menschen infiziert, wie das Regionalb\u00fcro Afrika der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte. Die Todesrate ist extrem hoch: Bisher starben nach Angaben der kongolesischen Regierung 2.325 Menschen. Nachgewiesen wurde das Virus der WHO zufolge bereits in sechs Provinzen im Nordosten des Landes. Besonders betroffen ist Ituri.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Wir k\u00f6nnen jetzt davon ausgehen, dass es der schwerste Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Landes ist&#8220;, sagte Alabali Radovan. Deutschland liefere Ausr\u00fcstung, stelle mobile Labore zur Verf\u00fcgung und schule Gesundheitskr\u00e4fte darin, die Menschen \u00fcber die Krankheit aufzukl\u00e4ren. Erschwert werde die Situation aber dadurch, dass es im Land bewaffnete Konflikte gebe. &#8222;Es ist unglaublich schwer f\u00fcr die Gesundheitskr\u00e4fte dort, \u00fcberhaupt an die Menschen zu kommen&#8220;, sagte die Ministerin.<\/p>\n<p>    EU schickt Schnelltests und Ger\u00e4te<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Weitere Hilfen kommen von der Europ\u00e4ischen Union. Sie stellt der Demokratischen Republik Kongo Ebola-Schnelltests und Testger\u00e4te im Wert von 2,5 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. Die ersten Lieferungen werden noch im August erfolgen, wie die EU-Kommission mitteilte. Die Tests sollen eine schnellere Diagnose und Behandlung von Ebola-F\u00e4llen erm\u00f6glichen und damit die weitere Ausbreitung des Virus verhindern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bisher hat die EU-Kommission nach eigenen Angaben 493 Millionen Euro mobilisiert. Ausgegeben werde das Geld f\u00fcr Nothilfe, Impfstoffe, Behandlung und Gesundheitsschutz in der Region der Gro\u00dfen Seen und in Uganda, wo ebenfalls Ebola-F\u00e4lle registriert wurden. Zudem bereite man dar\u00fcber hinausgehende Hilfen mit der WHO vor. Diese tagt heute in Genf zum Ebola-Ausbruch.<\/p>\n<p>    UN stellen weitere 30 Millionen Dollar bereit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch die Vereinten Nationen haben ihre Hilfen aufgestockt. Man werde weitere 30,5 Millionen Dollar (rund 26,4 Millionen Euro) zur Bek\u00e4mpfung des Virus bereitstellen, hatten die UN bereits am Freitag mitgeteilt. Dieser Ausbruch drohe au\u00dfer Kontrolle zu geraten. Inzwischen sterbe im Schnitt alle 30 Minuten ein Mensch an der Krankheit, teilte der UN-Koordinator f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe, Tom Fletcher, mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es handle sich inzwischen um den sich am schnellsten verbreitenden Ausbruch der Infektionskrankheit, der je festgestellt worden sei. &#8222;Ebola gewinnt in der Demokratischen Republik Kongo. Wir d\u00fcrfen nicht zulassen, dass das Virus unsere Hilfsma\u00dfnahmen \u00fcberholt&#8220;, mahnte Fletcher.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Ebola-Virus verbreitet sich \u00fcber K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten. Es gibt zwar einen \u00e4lteren Impfstoff, es ist aber unklar, ob er auch gegen die aktuell grassierende Bundibugyo-Variante hilft. Allerdings laufen mittlerweile <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afrika\/demokratische-republik-kongo-ebola-klinische-tests-medikamente-100.html\" title=\"Klinische Studie f\u00fcr Medikamente gegen seltene Ebola-Variante\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die ersten klinischen Tests f\u00fcr Medikamente<\/a>. Auch an neuen Impfstoffen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/gesundheit\/ebola-impfstoffe-forschung-100.html\" title=\"So weit ist die Forschung zu Ebola-Impfstoffen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wird geforscht<\/a>. Ebola-Kranke leiden an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall sowie an inneren Blutungen und schlie\u00dflich Organversagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 18.08.2026 \u2022 16:48 Uhr Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo droht laut UN au\u00dfer Kontrolle zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1245091,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[8631,106243,13,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":["post-1245090","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-dr-kongo","tag-ebola","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-welt","tag-world"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117117240717188947","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1245090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1245090"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1245090\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1245091"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1245090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1245090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1245090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}