{"id":1245710,"date":"2026-08-18T22:21:24","date_gmt":"2026-08-18T22:21:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1245710\/"},"modified":"2026-08-18T22:21:24","modified_gmt":"2026-08-18T22:21:24","slug":"ukraine-news-buergermeister-moskau-mit-mehr-als-600-drohnen-attackiert-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1245710\/","title":{"rendered":"Ukraine News: B\u00fcrgermeister: Moskau mit mehr als 600 Drohnen attackiert &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Ein Toter bei Drohnenexplosion nahe AKW Saporischschja<\/p>\n<p>Burnham: Gro\u00dfbritannien unterst\u00fctzt Ukraine weiterhin zu 100 Prozent<\/p>\n<p>Moskau droht Gro\u00dfbritannien wegen britischer Drohnen gegen Russland<\/p>\n<p>Schneider in Kiew: Tschernobyl-H\u00fclle muss repariert werden\u00a0<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister: Moskau mit Hunderten Drohnen attackiert\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415044_761_profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Herausforderung f\u00fcr Selenskij: Ex-Verteidigungsminister fordert WahlenDer im Juli entlassene ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat mitten im Krieg gegen Russland Wahlen gefordert. Er sorgt damit f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte innenpolitische Herausforderung f\u00fcr Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij seit Jahren. Fedorow ist der erste hochrangige Politiker des Landes, der seit Beginn der russischen Invasion einen solchen Vorsto\u00df wagt. Bislang verbietet das ukrainische Gesetz Wahlen w\u00e4hrend des Krieges.<\/p>\n<p>In einem am Dienstagabend auf Youtube ver\u00f6ffentlichten Video sprach der 35-J\u00e4hrige von einer \u201esystemischen Regierungskrise\u201c. \u201eDie Demokratie darf nicht als Geisel Russlands gehalten werden\u201c, sagte er. Es m\u00fcsse ein legaler, sicherer und realistischer Mechanismus gefunden werden, der es der Ukraine erlaube, ihren demokratischen Prozess auch unter den Bedingungen eines langen Krieges zu erneuern. Das alte System lebe zu oft nach seinen eigenen Regeln, sch\u00fctze sich selbst und habe Angst vor Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>Fedorow galt lange als enger Verb\u00fcndeter Selenskijs, bis er im Juli nach sechs Monaten im Amt \u00fcberraschend entlassen wurde. Er hatte bei seinem Amtsantritt umfassende Reformen versprochen. Nach Fedorows Entlassung war es in der Ukraine zu Protesten gekommen. Fedorow hatte zudem ein Angebot Selenskijs zur\u00fcckgewiesen, als dessen Berater zu arbeiten.<\/p>\n<p>Mehr zu der Beziehung zwischen Selenskij und Fedorow lesen Sie hier:\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415044_761_profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Selenskij empf\u00e4ngt neuen deutschen Botschafter in KiewDer neue deutsche Botschafter in der Ukraine, Boris Ruge, hat nach seinem Dienstantritt Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij sein Beglaubigungsschreiben \u00fcberreicht. \u201eWir sind sehr stolz darauf, so starke Freunde zu haben\u201c, sagte der Staatschef gem\u00e4\u00df einer Mitteilung. Selenskij dankte dabei Deutschland f\u00fcr die gew\u00e4hrte Hilfe. \u201eIhre Unterst\u00fctzung ist die gr\u00f6\u00dfte in Europa. Wir wissen das und erinnern uns daran\u201c, sagte das Staatsoberhaupt. Bei dem Empfang in der historischen Sophienkathedrale in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sei auch der Ausbau der gemeinsamen R\u00fcstungsproduktion besprochen worden.<\/p>\n<p>Ruge trat seinen Dienst bereits vergangene Woche an. Der 64-J\u00e4hrige gilt als Au\u00dfen- und Sicherheitsexperte und war zuvor als Beigeordneter Generalsekret\u00e4r der Nato f\u00fcr Politische Angelegenheiten und Sicherheitspolitik in Br\u00fcssel t\u00e4tig. Vor seiner T\u00e4tigkeit bei der Nato arbeitete der Spitzendiplomat unter anderem als stellvertretender Vorsitzender der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Gesandter in der US-Hauptstadt Washington sowie deutscher Botschafter in Riad, der Hauptstadt von Saudi-Arabien.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415044_761_profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Umbettung: Gebeine eines Nationalisten nach Kiew \u00fcberf\u00fchrtMit einem Staatsbegr\u00e4bnis ehrt die Ukraine den 1938 ermordeten umstrittenen ukrainischen Nationalistenf\u00fchrers Jewhen Konowalez. \u201eWir bringen einen herausragenden Sohn des ukrainischen Volkes nach Hause zur\u00fcck\u201c, sagte Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij bei der Zeremonie auf einem Milit\u00e4rfriedhof unweit der Hauptstadt Kiew.\u00a0<\/p>\n<p>Konowalez wurde 1891 in \u00d6sterreich-Ungarn in der heutigen Westukraine geboren. Als \u00f6sterreichischer Soldat k\u00e4mpfte er im Ersten Weltkrieg und beteiligte sich nach seiner russischen Kriegsgefangenschaft am Aufbau des 1920 gescheiterten ersten ukrainischen Staats. Ab 1929 f\u00fchrte er die neu gegr\u00fcndete Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), die sich am Faschismus in Italien und dem Nationalsozialismus in Deutschland orientierte. Die OUN war f\u00fcr terroristische Anschl\u00e4ge wie die Ermordung des polnischen Innenministers 1934 verantwortlich. Konowalez wurde 1938 von einem sowjetischen Agenten in Rotterdam get\u00f6tet und dort zun\u00e4chst begraben.<\/p>\n<p>Vor der Umbettung von Konowalez wurde bereits sein Nachfolger bei der OUN, Andrij Melnyk, in die Ukraine \u00fcberf\u00fchrt. Weitere im Ausland bestattete Ukrainer sollen folgen. Kiew plant dabei die Neubestattung der sterblichen \u00dcberreste von \u201eUnabh\u00e4ngigkeitsk\u00e4mpfern\u201c in einer \u201ePantheon\u201c genannten Gedenkst\u00e4tte.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Ein Toter bei Drohnenexplosion nahe AKW SaporischschjaEine Drohne hat in der Ukraine mehr als ein Dutzend Mitarbeiter des von Russland besetzten Kernkraftwerks Saporischschja angegriffen. Wie die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) in Wien unter Berufung auf die von Moskau eingesetzte AKW-Leitung mitteilte, wurde eine Person get\u00f6tet, 15 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. S\u00e4mtliche Opfer seien AKW-Angestellte und Mitarbeiter von Subunternehmen, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Die Drohne explodierte demnach am Morgen bei einer Bushaltestelle, die von den AKW-Mitarbeitern auf dem Weg zur Arbeit genutzt wird. Zuvor hatten die russischen Besatzungsbeh\u00f6rden den Angriff gemeldet und machte Kiew daf\u00fcr verantwortlich. In Moskau teilte das zentrale Ermittlungskomitee mit, dass Strafverfahren wegen der Terroranschl\u00e4ge im Gebiet Saporischschja und in der Hauptstadtregion eingeleitet worden seien. Von ukrainischer Seite gab es zun\u00e4chst keine Reaktion.<\/p>\n<p>Der IAEA wurden auch weitere Angriffe im Industriegebiet um das frontnahe Atomkraftwerk gemeldet. IAEA-Chef Rafael Grossi rief dazu auf, Angriffe auf AKW und ihre Mitarbeiter sofort einzustellen. Solche Attacken stellten ein gro\u00dfes Risiko f\u00fcr die nukleare Sicherheit dar, betonte er auf der Plattform X.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Burnham: Gro\u00dfbritannien unterst\u00fctzt Ukraine weiterhin zu 100 ProzentGro\u00dfbritannien wird die Ukraine nach den Worten von Premierminister Andy Burnham weiterhin vollumf\u00e4nglich gegen die russische Invasion unterst\u00fctzen. \u201eGro\u00dfbritannien tut das, was es seit Langem angek\u00fcndigt hat, n\u00e4mlich die Ukraine zu 100 Prozent gegen diesen von Wladimir Putin gef\u00fchrten illegalen Krieg zu unterst\u00fctzen\u201c, sagt Burnham vor Journalisten.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Russland die Regierung in London vor Konsequenzen gewarnt, da Berichten zufolge Drohnen aus britischer Produktion bei Angriffen auf russisches Territorium eingesetzt worden seien. Gro\u00dfbritannien sei kein Partner nur in guten Zeiten und werde der Ukraine in der Stunde der Not beistehen, erkl\u00e4rt der Premierminister weiter.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Moskau droht Gro\u00dfbritannien wegen britischer Drohnen gegen RusslandNach einem Medienbericht \u00fcber den Einsatz britischer Drohnen durch die Ukraine f\u00fcr Angriffe in Russland droht Moskau Gro\u00dfbritannien mit Konsequenzen. Der Bericht best\u00e4tige, dass London bewusst auf eine Eskalation des Ukraine-Kriegs setze, w\u00e4hrend es \u201eheuchlerisch einen Wunsch nach Frieden\u201c bekunde, teilte die russische Botschaft in dem Nato-Land mit.<\/p>\n<p>\u201eLondons Vorgehen wird zwangsl\u00e4ufig Konsequenzen haben, f\u00fcr die das Land zur Rechenschaft gezogen werden muss\u201c, hie\u00df es weiter in der russischen Stellungnahme. \u201eJe tiefer seine Verstrickung in den Konflikt\u201c sei, desto h\u00f6her werde der Preis sein, den es daf\u00fcr zahlen m\u00fcsse. Als Reaktion sagte ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums der BBC, Gro\u00dfbritannien stehe \u201eSchulter an Schulter\u201c mit der Ukraine. Kiew wehrt sich seit mehr als vier Jahren mithilfe westlicher Waffenlieferungen gegen den russischen Angriffskrieg.<\/p>\n<p>Die britische Sunday Times hatte berichtet, dass Drohnen britischer Hersteller erstmals von der Ukraine eingesetzt worden seien, um Ziele im russischen Hinterland anzugreifen. Drohnen von zwei britischen Unternehmen seien an die Ukraine geliefert worden. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte setzten sie f\u00fcr Angriffe mit gro\u00dfer Reichweite ein. Bei ihren Informationen berief die Zeitung sich auf Quellen aus dem ukrainischen Milit\u00e4r. Auch die BBC meldete unter Berufung auf eine nicht n\u00e4her beschriebene Milit\u00e4rquelle, dass Kiew britische Drohnen bei den Angriffen eingesetzt habe.<\/p>\n<p>\u201eRussland sollte keinerlei Zweifel an der Entschlossenheit dieser Regierung haben, sich der russischen Aggression entgegenzustellen \u2013 in der Ukraine sowie gegen\u00fcber dem Vereinigten K\u00f6nigreich und unseren Verb\u00fcndeten\u201c, sagte der Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums. Das Vereinigte K\u00f6nigreich sei \u201eentschlossen, der Ukraine die Ausr\u00fcstung zur Verf\u00fcgung zu stellen, die sie ben\u00f6tigt, um sich gegen Putins illegale Invasion zu verteidigen\u201c.<\/p>\n<p>Kiew hat seine Gegenangriffe vor allem mit Drohnen in den vergangenen Monaten ausgeweitet. Diese treffen immer wieder \u00d6lraffinerien und Logistikzentren des gr\u00f6\u00dften russischen Online-Versandhandels Wildberries. Es gibt wirtschaftliche Sch\u00e4den in Milliardenh\u00f6he, die Moskaus Kriegswirtschaft treffen.\u00a0<\/p>\n<p>Schneider in Kiew: Tschernobyl-H\u00fclle muss repariert werden\u00a0Bundesumweltminister Carsten Schneider hat der von Russland angegriffenen Ukraine bei einem Besuch in Kiew Hilfe bei der Beseitigung der Sch\u00e4den an der Schutzh\u00fclle der Atomruine Tschernobyl zugesichert. \u201eDeutschland steht fest an der Seite der Ukraine\u201c, sagte der SPD-Politiker, der am Morgen in der ukrainischen Hauptstadt mit dem Zug eintraf.\u00a0<\/p>\n<p>Er will auch die Sperrzone mit dem 1986 havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl besuchen. Dort gibt es Sch\u00e4den nach einem Drohnenangriff an dem Stahlbogen der Atomruine. Die Abschirmfunktion der Stahlkonstruktion \u00fcber dem Reaktor, die mit Milliardenkosten \u00fcber einen zuvor gebauten Betonsarkophag gezogen wurde, ist laut Experten nun nicht mehr gew\u00e4hrleistet. Die komplexen Reparaturkosten werden nach Angaben der Kraftwerksleitung auf rund 500 Millionen Euro gesch\u00e4tzt. Angestrebt werde eine internationale Kofinanzierung mit einem \u201ewesentlichen Beitrag\u201c der EU und der Gruppe der sieben f\u00fchrenden Industrienationen (G7).\u00a0<br \/>\u00a0<br \/>\u201eZiel der Reise ist es, gemeinsam mit den ukrainischen Partnern fr\u00fchzeitig Potenziale f\u00fcr eine klimafreundliche, resiliente Erneuerung der Infrastruktur und des weiteren Wiederaufbaus auszuloten, auch unter Beteiligung der deutschen Wirtschaft\u201c, teilte das Umweltministerium zu Beginn des Besuchs mit. Schneider werde von Unternehmensvertretern begleitet, deren Firmen auf klimafreundliche Technologien spezialisiert sind.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Ukraine: Zehn Tote bei russischem Raketenangriff in Region Charkiw<\/p>\n<p>Bei einem russischen Raketenangriff auf ein Dorf in der nordostukrainischen Region Charkiw sind \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden zufolge zehn Menschen get\u00f6tet worden. Acht weitere Personen wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mitteilt. Bei dem Angriff auf die Ortschaft Petschenihy seien zudem zehn Wohnh\u00e4user, ein Caf\u00e9, eine Postfiliale, ein Gesch\u00e4ft und mindestens sieben Autos besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister: Moskau mit Hunderten Drohnen attackiert\u00a0Die russische Millionenmetropole Moskau und die umliegende Hauptstadtregion sind in der Nacht zum Ziel einer Angriffswelle mit ukrainischen Drohnen geworden. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass handelte es sich um die heftigste derartige Attacke seit zwei Jahren.<\/p>\n<p>Moskaus B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin teilte demnach mit, von Montagabend bis Dienstagmorgen seien 620 Drohnen in Richtung der Hauptstadtregion geflogen. Die meisten habe die Luftabwehr schon im Anflug abgewehrt, weitere 180 Drohnen seien dann im Raum Moskau vom Himmel geholt worden. Die Angaben lie\u00dfen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. \u00dcber m\u00f6gliche Opfer oder Sch\u00e4den wurde zun\u00e4chst nichts bekannt.<\/p>\n<p>Die ukrainische Luftwaffe fliegt nahezu t\u00e4glich gro\u00dfe Angriffswellen gegen die russische Hauptstadtregion. Schon in der Nacht zu Sonntag wurde das Moskauer Gebiet laut Sobjanin von ungef\u00e4hr 600 Drohnen attackiert \u2013 demnach gab es neben einem Todesopfer auch mehrere Verletzte.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Drohne in Moldau zerschellt\u00a0Eine vermutlich russische Drohne ist in den Luftraum von Moldau eingedrungen und auf einem Acker explodiert. Das unbekannte Flugger\u00e4t sei im Gebiet Stefan Voda im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdosten des Landes zerschellt und habe einen kleinen Brand ausgel\u00f6st, teilte die moldauische Polizei auf Telegram mit. Personen seien nicht verletzt worden.<\/p>\n<p>Experten untersuchten den Absturzort. Nach Darstellung ukrainischer Medien war eine russische Drohne vom Typ Banderol beim Anflug auf den Hafen von Odessa vom Kurs abgekommen und \u00fcber die Grenze nach Moldau geflogen.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>EU-Au\u00dfenbeauftragte will Russland-Sanktionen ausweitenDie EU will die Russland-Sanktionen ausweiten und damit den Druck auf Moskau wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine weiter erh\u00f6hen. Im Herbst werde sie \u201edie weitreichendste Sanktionsliste seit Beginn des Krieges\u201c vorlegen, sagte EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas der\u00a0Welt. Sollte der Vorschlag beschlossen werden, werde sich die Zahl der sanktionierten russischen Personen, Unternehmen und Organisationen um ein Drittel erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>\u201eDer Druck muss verst\u00e4rkt werden, bis Russland den Krieg beendet\u201c, sagte Kallas der Zeitung weiter. Die bisherigen EU-Sanktionen h\u00e4tten Russlands Kriegsmaschinerie schon mehr als eine Billion Euro gekostet. Sie hoffe auch, dass Europa und die USA beim Thema Sanktionen weiter zusammenr\u00fcckten, sagte Kallas.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Russischer Angriff auf Hafen-Infrastruktur in Region Odessa\u00a0<\/p>\n<p>Russland hat ukrainischen Angaben zufolge bei einem n\u00e4chtlichen Angriff die Hafen-Infrastruktur im Bezirk Ismajil in der s\u00fcdukrainischen Region Odessa ins Visier genommen. Dabei sind Br\u00e4nde entstanden, die inzwischen gel\u00f6scht wurden, wie die Beh\u00f6rden auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilen. Ismajil liegt nahe der rum\u00e4nischen Grenze und beherbergt den gr\u00f6\u00dften ukrainischen Hafen an der Donau.<\/p>\n<p>Russland: Sechs Tote bei ukrainischem Raketenangriff in BelgorodBei einem ukrainischen Raketenangriff auf die russische Grenzregion Belgorod sind \u00f6rtlichen Angaben zufolge sechs Menschen get\u00f6tet worden. Vier weitere Personen wurden verletzt, wie der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilt. Unter den Verletzten befinde sich auch ein 14-j\u00e4hriges Kind.<\/p>\n<p>Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der s\u00fcdrussischen Region Astrachan ist nach Beh\u00f6rdenangaben eine Frau get\u00f6tet worden. Der Angriff traf eine Industrieanlage, wie der \u00f6rtliche Gouverneur mitteilt. Weitere Einzelheiten nennt er zun\u00e4chst nicht.\u00a0<\/p>\n<p>Luftangriffe auf Kiew und MoskauKiew war erneut das Ziel russischer ballistischer Raketen. B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko berichtete von Explosionen und Feuern in der Stadt. Er forderte die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt auf, in Schutzr\u00e4umen zu bleiben. Es gibt Berichte von mindestens einem Verletzten. Auch aus anderen Landesteilen gibt es Berichte \u00fcber Luftangriffe mit Raketen, Gleitbomben und Drohnen, betroffen waren demnach etwa die Industriest\u00e4dte Krementschuk und Krywyj Rih. Die Ukraine ben\u00f6tigt dringend Abwehrraketen vom Typ Patriot, um ballistische Raketen abwehren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die russische Hauptstadt war Ziel eines der bislang gr\u00f6\u00dften ukrainischen Luftangriffe. Moskaus B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin berichtete, Russland sei insgesamt mit rund 600 Drohnen angegriffen worden, 201 davon habe die Luftabwehr in der Region Moskau zerst\u00f6rt. Einsatzkr\u00e4fte seien an den Absturzstellen der Tr\u00fcmmer im Einsatz. Es gebe drei Verletzte. Die ukrainische Nachrichtenseite Kyiv Independent berichtet, die Angriffe in der Region Moskau h\u00e4tten unter anderem Industrieeinrichtungen sowie einem Lager des russischen Online-H\u00e4ndlers Wildberries gegolten.<\/p>\n<p>Nato-Kampfjet schie\u00dft Drohne \u00fcber Rum\u00e4nien abErneut ist eine Drohne in den rum\u00e4nischen Luftraum eingedrungen und wurde von einem Nato-Kampfjet abgeschossen, teilte das rum\u00e4nische Verteidigungsministerium mit. Im Einsatz war demnach ein spanischer F-18-Kampfjet. Die Drohne hatte das Nachbarland Moldau \u00fcberflogen, als sie vom Radar geortet wurde. Die Tr\u00fcmmer des abgeschossenen Flugger\u00e4ts st\u00fcrzten \u00fcber unbewohntem Gebiet ab. Eine russische Herkunft ist wahrscheinlich, wurde jedoch nicht best\u00e4tigt. <\/p>\n<p>Erst am Freitag war in Rum\u00e4nien nahe der ukrainischen Grenze in einem Waldgebiet bei Luncavi\u021ba eine Drohne abgest\u00fcrzt, die offenbar unbemerkt den Luftraum des Landes durchquert hatte. Am selben Tag hatte ein italienischer Kampfjet im Auftrag der Nato eine Drohne unbekannter Herkunft \u00fcber Lettland abgeschossen. <\/p>\n<p>Bereits im Juli fingen rum\u00e4nische F-16 an drei Tagen hintereinander mutma\u00dflich russische Drohnen ab. Ende Mai war in der rum\u00e4nischen Stadt Gala\u021bi eine russische Drohne in ein Wohnhaus eingeschlagen und hatte ein Feuer ausgel\u00f6st, es gab zwei Verletzte.\u00a0<\/p>\n<p>Rum\u00e4nien hat eine \u00fcber 600 Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. In den vergangenen vier Jahren wurde der rum\u00e4nische Luftraum \u2013 und damit die \u00f6stliche Nato-Flanke \u2013 wiederholt von russischen Drohnen verletzt. Manche hatten vermutlich die Ukraine als Ziel, es k\u00f6nnte sich aber auch um gezielte russische Provokationen handeln, um die Belastbarkeit der Nato zu testen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1245711,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4013],"tags":[331,332,147,14979,10068,13,6471,717,1435,148,3188,308,14,1159,15,16,6472,4043,4044,850,307,12,149,317],"class_list":["post-1245710","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-russland","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ausland","tag-baltikum","tag-drohnen","tag-headlines","tag-hilfe-fuer-die-ukraine","tag-kampfflugzeuge","tag-krieg-in-der-ukraine","tag-leserdiskussion","tag-lettland","tag-moskau","tag-nachrichten","tag-nato","tag-news","tag-politik","tag-politik-russland","tag-russia","tag-russian-federation","tag-russische-foederation","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-ukraine"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117118849909103245","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1245710","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1245710"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1245710\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1245711"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1245710"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1245710"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1245710"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}