{"id":124603,"date":"2025-05-20T04:46:09","date_gmt":"2025-05-20T04:46:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/124603\/"},"modified":"2025-05-20T04:46:09","modified_gmt":"2025-05-20T04:46:09","slug":"wirtschaftswachstum-in-grossbritannien-dreimal-so-hoch-wie-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/124603\/","title":{"rendered":"Wirtschaftswachstum in Gro\u00dfbritannien dreimal so hoch wie in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Die britische Wirtschaft hat im ersten Quartal 2025 ein beachtliches Wirtschaftswachstum erzielt. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 0,7 Prozent gegen\u00fcber dem Vorquartal zu \u2013 ein Tempo, das dem deutschen Wert von 0,2 Prozent weit \u00fcberlegen ist. Die amtlichen Zahlen \u00fcberraschten viele Experten, da sie nur mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet hatten. Gro\u00dfbritannien zeigt damit, dass konsequente Reformen und gezielte Investitionen messbare Erfolge bringen (<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article256118004\/Grossbritannien-Wirtschaft-waechst-dreimal-so-schnell-wie-deutsche.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">welt: 15.05.25<\/a>).<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Dienstleistungssektor st\u00fctzt Wirtschaftswachstum<\/p>\n<p>Treiber dieses Wachstums waren vor allem der boomende Dienstleistungssektor und eine wieder anziehende Industrieproduktion. Zudem flossen mehr Investitionen in britische Unternehmen. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass sich das Wirtschaftswachstum auf eine breite Basis st\u00fctzt.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" data-pagespeed-lazy-src=\"https:\/\/blackout-news.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/xGrossbritannien-Flagge-Pixabay-9319051_1280-1024x682.jpg.pagespeed.ic.p9Jay4-k6y.jpg\" alt=\"In diesem Jahr stieg das britische Wirtschaftswachstum st\u00e4rker als in den USA, Kanada, Frankreich, Italien und Deutschland\" class=\"wp-image-41419\" data-pagespeed-lazy-  src=\"\/pagespeed_static\/1.JiBnMqyl6S.gif\" onload=\"pagespeed.lazyLoadImages.loadIfVisibleAndMaybeBeacon(this);\" onerror=\"this.onerror=null;pagespeed.lazyLoadImages.loadIfVisibleAndMaybeBeacon(this);\"\/>In diesem Jahr stieg das britische Wirtschaftswachstum st\u00e4rker als in den USA, Kanada, Frankreich, Italien und Deutschland<\/p>\n<p>\u201eIn den ersten drei Monaten des Jahres ist die britische Wirtschaft schneller gewachsen als die der USA, Kanadas, Frankreichs, Italiens und Deutschlands\u201c, betont Finanzministerin Rachel Reeves. Sie verweist auf den Erfolg der Regierungspolitik: \u201eUnser Plan f\u00fcr den Wandel funktioniert.\u201c Der Premierminister und seine Finanzministerin setzen auf mehr Ausgaben f\u00fcr Infrastruktur und umfassende Reformen, um Investitionen dauerhaft zu beleben.<\/p>\n<p>Bank of England warnt vor Strohfeuer<\/p>\n<p>Die britische Notenbank bleibt trotz der starken Quartalszahlen zur\u00fcckhaltend. Nach Einsch\u00e4tzung der Bank of England l\u00e4sst sich das j\u00fcngste Wirtschaftswachstum nicht dauerhaft fortschreiben. F\u00fcr 2025 rechnet sie lediglich mit einem Jahreswachstum von rund einem Prozent. Erst ab 2027 sei eine Beschleunigung auf etwa 1,5 Prozent realistisch.<\/p>\n<p>Diese Einsch\u00e4tzung relativiert den bisherigen Erfolg. Denn strukturelle Herausforderungen bestehen fort \u2013 nicht zuletzt als Folge des Brexits. Der R\u00fcckgang der Exporte in die EU konnte bislang nicht ausgeglichen werden. Neue Handelsabkommen mit anderen Staaten liefern zwar Impulse, doch entscheidende Probleme bleiben ungel\u00f6st.<\/p>\n<p>Handelsabkommen mit USA \u2013 Hoffnung auf neue Dynamik<\/p>\n<p>Ein k\u00fcrzlich geschlossenes Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten k\u00f6nnte mittelfristig Entlastung bringen. Die britische Zentralbank begr\u00fc\u00dft die Einigung zwar, sieht aber weiterhin hohe Zollh\u00fcrden im Vergleich zur Zeit vor dem EU-Austritt. Viele britische Exporteure k\u00e4mpfen nach wie vor mit Marktbarrieren, insbesondere beim Handel mit Europa.<\/p>\n<p>Andrew Bailey, Chef der Bank of England, forderte in einem BBC-Interview, Gro\u00dfbritannien m\u00fcsse alles unternehmen, um den R\u00fcckgang der EU-Ausfuhren umzukehren. Die Folgen des Brexits lasten weiterhin schwer auf dem au\u00dfenwirtschaftlichen Gleichgewicht des Landes.<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Deutschland verliert den Anschluss<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Gro\u00dfbritannien beim Wirtschaftswachstum vorlegt, tritt Deutschland weiter auf der Stelle. Lediglich 0,2 Prozent Wachstum im ersten Quartal zeigen, dass die Bundesrepublik derzeit kaum vorankommt. Schwache Industrieproduktion, niedrige Investitionen und Konsumzur\u00fcckhaltung bremsen die Konjunktur erheblich.<\/p>\n<p>Im Vergleich zur britischen Dynamik wirkt das deutsche Modell schwerf\u00e4llig. London setzt auf aktive Wirtschaftspolitik und neue Impulse, w\u00e4hrend Berlin vor allem auf Stabilit\u00e4t achtet. Der wirtschaftspolitische Kontrast f\u00e4llt nun st\u00e4rker ins Gewicht \u2013 und unterstreicht, dass nachhaltiges Wirtschaftswachstum gezielte Ma\u00dfnahmen verlangt.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die britische Wirtschaft hat im ersten Quartal 2025 ein beachtliches Wirtschaftswachstum erzielt. 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