{"id":124663,"date":"2025-05-20T05:21:11","date_gmt":"2025-05-20T05:21:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/124663\/"},"modified":"2025-05-20T05:21:11","modified_gmt":"2025-05-20T05:21:11","slug":"zehn-jahre-komponistenquartier-lebendige-musikgeschichte-in-hamburg-ndr-de-kultur-musik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/124663\/","title":{"rendered":"Zehn Jahre Komponistenquartier: Lebendige Musikgeschichte in Hamburg | NDR.de &#8211; Kultur &#8211; Musik"},"content":{"rendered":"<p>\nStand: 20.05.2025 06:00 Uhr\n<\/p>\n<p class=\"preface\">Das Komponistenquartier in Hamburg ist einmalig, denn hier werden Hamburger Musikgenies gefeiert. Dazu geh\u00f6ren Brahms, Telemann, Felix und Fanny Mendelssohn und Mahler. Ein Besuch zum zehnj\u00e4hrigen Bestehen in Hamburg-Neustadt.<\/p>\n<p class=\"textauthor\">von <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/wir_ueber_uns\/peterhelling112.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Peter Helling<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Bei Brahms muss man klingeln&#8220;, sagt die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Komponistenquartiers, Friederike von Cossel. &#8222;Mal sehen, ob er zuhause ist und ob er schon ausgeschlafen hat.&#8220; Zuhause bei Brahms! Ein historisches Barockgeb\u00e4ude in der Peterstra\u00dfe. Die T\u00fcr wird ge\u00f6ffnet, zwar nicht von Brahms, aber von Wolf-Dietrich K\u00fcstner, einem von mehr als einhundert Ehrenamtlichen: &#8222;Wir freuen uns \u00fcber jeden Besucher, sei es aus Hamburg oder aus der ganzen Welt.&#8220; Friederike von Cossel f\u00fcgt an: &#8222;Wenn wir unsere Ehrenamtlichen nicht h\u00e4tten, dann k\u00f6nnten wir die Museen nicht offen halten.&#8220;<\/p>\n<p>Wenn Sie dem Komponisten n\u00e4herkommen m\u00f6chten, dann besuchen Sie am besten das KQ, das Komponistenquartier, gleich neben Planten un Blomen. In einem historischen Wohnhaus steht ein Klavier, auf dem Johannes Brahms h\u00f6chstselbst gespielt und Unterricht gegeben hat. &#8222;Diese Tasten k\u00f6nnte man fast als heilig bezeichnen&#8220;, schw\u00e4rmt Monika Schneider. &#8222;Es ist ganz wunderbar, hier zu sein. Der Geist von Brahms weht hier fast ein bisschen durch, es ist eine spezielle Atmosph\u00e4re.&#8220; Sie k\u00fcmmert sich ehrenamtlich um den kleinen Shop, &#8222;wo man CDs kaufen kann und Souvenirs, sowie eine B\u00fcste von Johannes Brahms in glatt und in matt &#8211; mit Zertifikat.&#8220;<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Namen: Bach, Mendelssohn, Mahler &#8230;<\/p>\n<p>Niedrige Decken, knarzende Bohlen &#8211; der Blick geht in einen bl\u00fchenden Garten. Man taucht tief ein in die Zeit. Hier um die Ecke ist Brahms aufgewachsen. &#8222;Die Idee ist, dass man in jedem einzelnen Museum, auch wenn es jeweils nur ein beziehungsweise zwei R\u00e4ume sind, in eine andere Welt eintauchen, sich auch reinversenken und ganz vielf\u00e4ltige Eindr\u00fccke mitnehmen kann&#8220;, sagt die Leiterin dieses einmaligen Ensembles.<\/p>\n<p>Im Quartier wird nicht nur an Brahms, sondern an f\u00fcnf andere Komponisten und eine Komponistin erinnert, die mit Hamburg zu tun haben, die hier geboren wurden und gewirkt haben. Gro\u00dfe Namen: Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann, Fanny und Felix Mendelssohn, Johann Adolf Hasse sowie Gustav Mahler.<\/p>\n<p>Von Raum zu Raum und von Musikepoche zu Musikepoche<\/p>\n<p>In den historisch anmutenden H\u00e4usern kann man von Raum zu Raum gehen und gleichzeitig von Musikepoche zu Musikepoche. Zusehen sind Musikinstrumente, Noten und M\u00f6bel und Klangstationen. Jeder Raum steht f\u00fcr eine andere Zeit. Das Komponistenquartier entstand vor zehn Jahren aus einer b\u00fcrgerlichen Initiative verschiedener Stiftungen, sagt Friederike von Cossel. Zehn erfolgreiche Jahre: &#8222;Es kommen so zwischen 15.000 und 17.000 Besucher und Besucherinnen pro Jahr. Wir m\u00f6chten aber gerne an die 20.000 ran. Wir haben viel Publikum, das aus Japan und aus Korea f\u00fcr Brahms kommt. Das ist einfach der Name, der dort zieht. Und das funktioniert zudem auch, weil wir ein Museum voller Musik sind.&#8220;<\/p>\n<p>Inhalte auch f\u00fcr Kinder zug\u00e4nglich machen<\/p>\n<p>Ein Highlight zum Jubil\u00e4um: Jetzt k\u00f6nnen hier Kinder zu kleinen Komponisten und Komponistinnen werden, sagt Projekt-Koordinatorin Rebecka D\u00fcrr: &#8222;Wir stehen vor der Wundermaschine. Hier sieht man ein wundersch\u00f6nes Modell, liebevoll und in kleinster Kleinarbeit zusammengebaut.&#8220; Mit einer selbst bearbeiteten Lochkarte, die die Kinder in die Maschine stecken, wird nicht nur ein R\u00e4derwerk in Gang gesetzt, das alle sechs Musikgenies in Miniatur durch Hamburg tanzen l\u00e4sst, sondern auch eine selbst entworfene Melodie zum Klingen gebracht.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Wir feiern ja dieses Jahr zehnj\u00e4hriges Jubil\u00e4um&#8220;, sagt die Projekt-Koordinatorin, &#8222;und was wir uns da auch als gro\u00dfes Projekt vorgenommen haben, war, die Inhalte der Museen auch f\u00fcr Kinder zug\u00e4nglich zu machen.&#8220; Das Sch\u00f6ne dabei ist: Musik h\u00f6rt hier nicht bei alten Geschichten auf, sondern wird in liebevoll eingerichteten R\u00e4umen, die so gar nicht verstaubt wirken, zum Rundumerlebnis &#8211; f\u00fcr das Heute.<\/p>\n<p>Weitere Informationen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/carlphilippemanuelbach102_v-contentgross.jpg\" alt=\"B\u00fcste von Carl Philipp Emanuel Bach vor einer Wand mit einem Bild \u00a9 picture alliance \/ ZB | Patrick Pleul Foto: Patrick Pleul\" title=\"B\u00fcste von Carl Philipp Emanuel Bach vor einer Wand mit einem Bild\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>\nDas Internationale Bachfest Hamburg 2025 l\u00e4dt zu einer spannenden Entdeckungsreise in die aufkl\u00e4rerische Welt des 18. Jahrhunderts ein.<br \/>\n<a title=\"Zum Artikel: Bachfest Hamburg: Hommage an Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel\" href=\"https:\/\/www.ndr.de\/kultur\/musik\/klassik\/Bachfest-Hamburg-Hommage-an-Johann-Sebastian-und-Carl-Philipp-Emanuel,bachfesthamburg100.html\" class=\"cta \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mehr<\/a>\n<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/bach104_v-contentgross.jpg\" alt=\"Portr\u00e4t des Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach (Lithographie von Alfred Lemoine) \u00a9 picture-alliance \/ akg-images Foto: akg-images\" title=\"Portr\u00e4t des Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach (Lithographie von Alfred Lemoine)\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>\nDas Internationale Bachfest Hamburg 2025 \u00f6ffnet die Tore f\u00fcr eine Vision: Hamburg soll zur Bach-Stadt werden.<br \/>\n<a title=\"Zum Artikel: Zeit f\u00fcr Aufkl\u00e4rung - Hamburg feiert die Musikerfamilie Bach\" href=\"https:\/\/www.ndr.de\/kultur\/sendungen\/welt_der_musik\/Zeit-fuer-Aufklaerung-Hamburg-feiert-die-Musikerfamilie-Bach,sendung1534140.html\" class=\"cta \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mehr<\/a>\n<\/p>\n<p>Dieses Thema im Programm:<\/p>\n<p>NDR Kultur |<br \/>\nKulturjournal |<br \/>\n20.05.2025 | 19:00 Uhr<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/ndr_printlogo.gif\" alt=\"NDR Logo\" title=\"NDR Logo\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.05.2025 06:00 Uhr Das Komponistenquartier in Hamburg ist einmalig, denn hier werden Hamburger Musikgenies gefeiert. 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