{"id":1246829,"date":"2026-08-19T10:22:16","date_gmt":"2026-08-19T10:22:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1246829\/"},"modified":"2026-08-19T10:22:16","modified_gmt":"2026-08-19T10:22:16","slug":"deutsche-wirtschaft-verliert-weltweit-an-boden-absturz-am-arbeitsmarkt-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1246829\/","title":{"rendered":"Deutsche Wirtschaft verliert weltweit an Boden \u2013 Absturz am Arbeitsmarkt | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-2125\">Berlin \u2013 <b>Es ist das n\u00e4chste Alarmsignal f\u00fcr die deutsche Wirtschaft! Jedes vierte Unternehmen f\u00fcrchtet, auf M\u00e4rkten au\u00dferhalb der EU weiter an Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu verlieren. Das ergibt eine neue Umfrage des renommierten ifo-Instituts aus M\u00fcnchen \u2013 sie zeigt, wie gro\u00df die Absturz-Angst selbst in ehemaligen Vorzeige-Branchen ist. <\/b><\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-2125\">\u201eDie deutsche Industrie kann auf den internationalen M\u00e4rkten weiterhin keinen Boden gutmachen\u201c, warnt Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. Besonders dramatisch ist der Absturz in der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/organisationen\/automobilhersteller\/news-fotos-videos-17015012.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Autoindustrie<\/a>. Dort klagen 43 Prozent (also fast jedes zweite Unternehmen!) \u00fcber eine massiv verschlechterte Wettbewerbsposition au\u00dferhalb der EU. Nicht viel besser sieht es in anderen Schl\u00fcsselbranchen aus: In der Metallerzeugung und -bearbeitung sind es 29 Prozent, in der Chemie-Industrie 26 Prozent und im Maschinenbau 25,5 Prozent. Einzige Ausnahme ist die Getr\u00e4nkeindustrie, die bessere Aussichten hat.<\/p>\n<p>Experte sieht strukturelle Probleme<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-2125\">Aber: Viele Unternehmen stehen auch innerhalb Europas unter Druck. Auch hier klagen besonders oft Unternehmen aus der Auto- (knapp 25 Prozent) und Chemie-Industrie (22 Prozent) \u00fcber eine schlechtere Wettbewerbsposition. Eine Verbesserung ist laut dem Ifo-Experten nicht in Sicht: \u201eDie Wettbewerbsprobleme der deutschen Industrie sind struktureller Natur\u201c, sagt Wohlrabe. \u201eKurzfristige konjunkturelle Verbesserungen allein werden daran wenig \u00e4ndern.\u201c<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-2125\">Wie ernst die Lage ist, zeigt sich auch auf dem <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/arbeitsmarkt\/wirtschaft-nachrichten-news-fotos-videos-19347498.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Arbeitsmarkt<\/a>. So gehen bei den deutschen Autoherstellern die Arbeitspl\u00e4tze derzeit schneller verloren als in jeder anderen Industriebranche. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts waren Ende des ersten Halbjahres 2026 dort nur noch 691.500 Menschen besch\u00e4ftigt \u2013 so wenige wie noch nie seit Beginn der vergleichbaren Statistikreihe im Jahr 2005. Allein im vergangenen Jahr <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/schock-in-der-branche-so-schlimm-steht-es-wirklich-um-die-autoindustrie-6a7ef051f14aa44f2fd5dd85\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">verloren 42.300 Auto-Besch\u00e4ftigte<\/a> (knapp 6 Prozent) ihren Job. <\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-2125\">Auch insgesamt hat die Industrie im ersten Halbjahr weiter Stellen abgebaut. \u200bIm Verarbeitenden Gewerbe wurden Ende Juni noch 5,29 Millionen Besch\u00e4ftigte gez\u00e4hlt \u2013 das sind 144.100 Jobs weniger als ein Jahr zuvor.<\/p>\n<p><b>Klaus Wohlrabe<\/b> ist stellvertretender Leiter des Zentrums f\u00fcr Makro\u00f6konomik und Leiter Befragungen des angesehenen ifo-Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung in M\u00fcnchen. Er studierte in Dresden Volkswirtschaftslehre, erwarb seinen Doktortitel an der Universit\u00e4t M\u00fcnchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Berlin \u2013 Es ist das n\u00e4chste Alarmsignal f\u00fcr die deutsche Wirtschaft! 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