{"id":1247026,"date":"2026-08-19T12:23:24","date_gmt":"2026-08-19T12:23:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1247026\/"},"modified":"2026-08-19T12:23:24","modified_gmt":"2026-08-19T12:23:24","slug":"grossbritanniens-inflation-klettert-wegen-teurer-energie-auf-viermonatshoch-von-29-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1247026\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritanniens Inflation klettert wegen teurer Energie auf Viermonatshoch von 2,9 Prozent"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            19\/08\/2026 &#8211; 10:54 MESZ\n            <\/p>\n<p>Die j\u00e4hrliche Inflationsrate im Vereinigten K\u00f6nigreich ist im Juli auf 2,9 Prozent gestiegen, nach 2,6 Prozent im Juni. Das geht aus offiziellen Daten des Statistikamts ONS hervor, die am Mittwoch ver\u00f6ffentlicht wurden. Haupttreiber waren h\u00f6here Energiekosten; die Entwicklung entsprach den Erwartungen der Analysten.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die Obergrenze f\u00fcr Haushaltsenergiepreise legte im vergangenen Monat um 13 Prozent zu. Ausl\u00f6ser ist der anhaltende Konflikt im Nahen Osten.<\/p>\n<p>Das ONS sprach von \u201edem st\u00e4rksten Anstieg der Gaspreise seit fast vier Jahren\u201c.<\/p>\n<p>\u201eMit einem erneuten Inflationsschub war zu rechnen, da der Krieg im Nahen Osten in einem holprigen Waffenstillstand feststeckt. In der Stra\u00dfe von Hormus ist die Lage weit von Normalit\u00e4t entfernt und eine schnelle L\u00f6sung ist nicht in Sicht. Der Preisdruck d\u00fcrfte daher mindestens f\u00fcr den Rest des Jahres anhalten\u201c, erkl\u00e4rte Jonathan Raymond, Portfoliomanager beim Verm\u00f6gensverwalter Quilter Cheviot, in einer E\u2011Mail.<\/p>\n<p>Er f\u00fcgte hinzu: \u201eGleichzeitig d\u00fcrfte sich die Inflation in den kommenden Monaten etwas abschw\u00e4chen, wenn die Regierungsma\u00dfnahmen allm\u00e4hlich durchschlagen. Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Energierechnungen sowie Rabatte im Freizeit- und Gastgewerbe werden sich in den offiziellen Daten bemerkbar machen. Das Tempo reicht jedoch voraussichtlich nicht aus, damit die Bank of England schon bald \u00fcber Zinssenkungen nachdenken kann.\u201c<\/p>\n<p>Inflation bei Dienstleistungen zieht an<\/p>\n<p>Im Juli trieb vor allem die Teuerung bei Dienstleistungen die Gesamtinflation, weniger die Preise f\u00fcr Waren. Dazu z\u00e4hlten unter anderem die tats\u00e4chlichen Wohnungsmieten, die im Juli um 4,1 Prozent anzogen nach 3,4 Prozent im Juni. Auch die Preise f\u00fcr Internetdienste stiegen deutlich, um 12,1 Prozent.<\/p>\n<p>Kfz-Versicherungen verteuerten sich um 8,4 Prozent, Mobilfunktarife um neun Prozent. Ebenfalls nach oben gingen im Juli die Geb\u00fchren f\u00fcr Pflegeheime, zahn\u00e4rztliche Leistungen, Bildung, Kinderbetreuung und sportliche Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>\u201eDienstleistungsbranchen sind h\u00e4ufig sehr arbeitsintensiv und angewiesen auf viele Besch\u00e4ftigte zum Mindestlohn, etwa in Pflegeheimen, im Gastgewerbe oder in der Kinderbetreuung. Steigt der Mindestlohn, steigen daher auch die Kosten. Verst\u00e4rkt wird das durch h\u00f6here Sozialabgaben der Arbeitgeber, sodass die Dienstleister zumindest einen Teil dieser Belastungen an die Kunden weitergeben\u201c, erkl\u00e4rte Sarah Coles, Leiterin f\u00fcr private Finanzen bei AJ Bell, in einer E\u2011Mail.<\/p>\n<p>Sie erg\u00e4nzte: \u201eHinzu kommt, dass jede Dienstleistungsbranche unter eigenen Zw\u00e4ngen steht. Mieten steigen etwa auch deshalb, weil Hypothekenzinsen gestiegen sind und strengere Vorschriften Vermieter belasten \u2013 Kosten, die sie an ihre Mieter weiterreichen.\u201c<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu seien die Kosten f\u00fcr Kinderbetreuung auch deshalb gestiegen, so Coles, weil die Nachfrage mit dem Ausbau flexibler, freiberuflicher Betreuungsangebote stark angezogen habe, w\u00e4hrend die Personalkosten hoch blieben. Der Staat \u00fcbernehme zudem nicht alle Kosten der gef\u00f6rderten Pl\u00e4tze, sodass die regul\u00e4r bezahlte Betreuung die L\u00fccke schlie\u00dfen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Dagegen sank die Lebensmittelinflation auf 1,3 Prozent. Produkte wie Pizza, Quiche, Butter, Marmelade und Honig wurden g\u00fcnstiger. Auch Schuhe, Herrenbekleidung, Gartenm\u00f6bel und Fernseher kosteten im Schnitt weniger.<\/p>\n<p>Der Inflationsbericht f\u00fcr Juli erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem der neue britische Premierminister Andy Burnham angek\u00fcndigt hat, die Belastung durch die hohen Lebenshaltungskosten zu senken. Geplant sind unter anderem Steuersenkungen auf den Strompreis f\u00fcr Haushalte und eine Deckelung der Bustarife.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 19\/08\/2026 &#8211; 10:54 MESZ Die j\u00e4hrliche Inflationsrate im Vereinigten K\u00f6nigreich ist im Juli auf 2,9&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1247027,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3976],"tags":[331,332,144168,13,871,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997,55],"class_list":["post-1247026","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-vereinigtes-koenigreich","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-britische-wirtschaft","tag-headlines","tag-inflation","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-uk","tag-united-kingdom","tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","tag-vereinigtes-koenigreich","tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117122160338876193","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1247026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1247026"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1247026\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1247027"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1247026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1247026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1247026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}