{"id":1247634,"date":"2026-08-19T20:01:15","date_gmt":"2026-08-19T20:01:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1247634\/"},"modified":"2026-08-19T20:01:15","modified_gmt":"2026-08-19T20:01:15","slug":"duisburg-salvatorkirche-erhaelt-fernwaerme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1247634\/","title":{"rendered":"Duisburg: Salvatorkirche erh\u00e4lt Fernw\u00e4rme"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Bislang wurde <a href=\"https:\/\/salvatorkirche.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">die Salvatorkirche im Duisburger Zentrum<\/a> mit Gas beheizt. In Zukunft soll das durch Fernw\u00e4rme passieren. So m\u00f6chten die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg, die Stadt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duisburg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Duisburg<\/a> und die Fernw\u00e4rme Duisburg \u2013 eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke \u2013 ein Zeichen f\u00fcr mehr Klimaschutz setzen.<\/p>\n<p>Umbau trotz Denkmalschutz      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bereits seit Dezember 2024 laufen die Planungen f\u00fcr den Anschluss an das historische Geb\u00e4ude. Die Bauarbeiten, die auch den R\u00fcckbau des Gasanschlusses beinhalten, haben Mitte Juni 2026 begonnen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung beim Umbau ist, dass die im Jahr 1415 fertiggestellte Kirche unter <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/denkmalschutz\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Denkmalschutz<\/a> steht. Deshalb darf die historische Bausubstanz nur minimal ver\u00e4ndert werden, erkl\u00e4rt die <a href=\"https:\/\/fernwaerme-duisburg.de\/unternehmen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Fernw\u00e4rme Duisburg<\/a>. So ist etwa eine neue Hauseinf\u00fchrung, die bei einem Fernw\u00e4rmeanschluss normalerweise erfolgt, an der Salvatorkirche nicht m\u00f6glich \u2013 und auch kein oberirdisches Anschlussbauwerk. Die Beteiligten entwickelten deshalb eine individuelle L\u00f6sung und verwenden die Stelle, die bisher f\u00fcr den Gasanschluss genutzt wurde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eGerade denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude verlangen ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen. Dieses Projekt zeigt, dass Fernw\u00e4rme auch unter schwierigen baulichen Rahmenbedingungen technisch zuverl\u00e4ssig umgesetzt werden kann. Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir einen Weg gefunden, der sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes als auch einer modernen W\u00e4rmeversorgung gerecht wird\u201c, sagt Joel Schl\u00fcter, der das Projekt f\u00fcr die Fernw\u00e4rme Duisburg leitet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcbrigens \u00e4ndert sich f\u00fcr die Besucher der Salvatorkirche w\u00e4hrend der Bauarbeiten kaum etwas, versichern die Beteiligten. <\/p>\n<p>Vorbild f\u00fcr andere Geb\u00e4ude      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Idee, die Kirche an das Fernw\u00e4rmenetz anzuschlie\u00dfen, entstand auf Initiative von Oberb\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/soeren-link\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">S\u00f6ren Link<\/a> (SPD). Ausschlaggebend f\u00fcr die Umsetzung waren der Wunsch nach einer klimafreundlicheren W\u00e4rmeversorgung, langfristige Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Aspekte gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die individuelle L\u00f6sung in Duisburg zeigt, dass sich Klima- und Denkmalschutz nicht notwendigerweise im Weg stehen m\u00fcssen. Der Umbau am Wahrzeichen der Stadt stehe daher beispielhaft f\u00fcr viele andere Bauten, bei denen eine energetische Sanierung nur bedingt m\u00f6glich ist, so die Fernw\u00e4rme Duisburg.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Salvatorkirche in Alt-Duisburg gilt als eines der bedeutendsten sp\u00e4tgotischen Bauwerke am Niederrhein. Im Jahr 1415 wurde sie fertiggestellt, ihr Grundstein wurde vermutlich 100 Jahre zuvor gelegt. Erst rein gotisch, wurde der Bau Mitte des 19. Jahrhunderts nach Entw\u00fcrfen des D\u00fcsseldorfer Architekten Rudolf Wiegmann im sp\u00e4tgotischen Stil renoviert und umgebaut.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Name \u201eSalvatorkirche\u201c stammt daher, dass die evangelische Kirche Christus, dem \u201esalvator mundi\u201c (Erl\u00f6ser der Welt), geweiht wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bislang wurde die Salvatorkirche im Duisburger Zentrum mit Gas beheizt. In Zukunft soll das durch Fernw\u00e4rme passieren. 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