{"id":1247756,"date":"2026-08-19T21:19:22","date_gmt":"2026-08-19T21:19:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1247756\/"},"modified":"2026-08-19T21:19:22","modified_gmt":"2026-08-19T21:19:22","slug":"ukraine-news-korruptionsermittlungen-in-der-ukraine-selenskij-entlaesst-vize-praesidialamtschefin-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1247756\/","title":{"rendered":"Ukraine News: Korruptionsermittlungen in der Ukraine \u2013 Selenskij entl\u00e4sst Vize-Pr\u00e4sidialamtschefin &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Herausforderung f\u00fcr Selenskij: Ex-Verteidigungsminister fordert Wahlen<\/p>\n<p>Ein Toter bei Drohnenexplosion nahe AKW Saporischschja<\/p>\n<p>Burnham: Gro\u00dfbritannien unterst\u00fctzt Ukraine weiterhin zu 100 Prozent<\/p>\n<p>Moskau droht Gro\u00dfbritannien wegen britischer Drohnen gegen Russland<\/p>\n<p>Schneider in Kiew: Tschernobyl-H\u00fclle muss repariert werden\u00a0<\/p>\n<p>Korruptionsermittlungen in der Ukraine \u2013 Selenskij entl\u00e4sst Vize-Pr\u00e4sidialamtschefin MudraIn der Ukraine haben die Antikorruptionsbeh\u00f6rden am Mittwoch eine Gro\u00dfrazzia gegen Abgeordnete sowie Berater von Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij gestartet. Dies geschah wenige Stunden vor einer entscheidenden Abstimmung im Parlament \u00fcber den neuen Verteidigungsminister Jewhenij Chmara. Das Parlament stimmte der Ernennung Chmaras als Nachfolger des entlassenen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow zu.<\/p>\n<p>Wie das Onlineportal Kyiv Independent berichtete, durchsuchten Ermittler unter anderem die R\u00e4umlichkeiten von Iryna Mudra, einer stellvertretenden Stabschefin des Pr\u00e4sidenten. Selenskij entlie\u00df Mudras mittlerweile. Im auf der Website des Pr\u00e4sidenten ver\u00f6ffentlichten Dekret wird aber kein Grund f\u00fcr den Schritt genannt.<\/p>\n<p>In Medienberichten wurde auch der Abgeordnete Wadym Stolar als Verd\u00e4chtiger genannt. Dieser schrieb in sozialen Netzwerken: \u201eIch kann best\u00e4tigen, dass Nabu Ermittlungen in meinem Haus ausf\u00fchrt.\u201c Er kooperiere vollumf\u00e4nglich mit der Beh\u00f6rde und behindere die Arbeit der Strafverfolgungsbeh\u00f6rden in keiner Weise.<\/p>\n<p>Die Antikorruptionsbeh\u00f6rde Nabu und die spezialisierte Staatsanwaltschaft Sapo sind an den Ermittlungen beteiligt. Sie selbst gaben keine Namen bekannt. Das Nabu-B\u00fcro teilte laut Kyiv Independent mit, dass es eine \u201eSonderoperation\u201c gebe, \u201eum eine kriminelle Organisation aufzudecken, die von einem amtierenden und einem ehemaligen ukrainischen Abgeordneten angef\u00fchrt wird und an der hochrangige Beamte aus dem Pr\u00e4sidialamt beteiligt sind\u201c. Nabu zufolge werden die Verd\u00e4chtigen der Geldw\u00e4sche von 150 Millionen Hrywnja (etwa 3,4 Millionen US-Dollar) beschuldigt. Das Geld wurde demnach als Kaution f\u00fcr einen Verd\u00e4chtigen in einem anderen Korruptionsfall hinterlegt.<\/p>\n<p>Die ukrainischen Antikorruptionsbeh\u00f6rden haben ihr Vorgehen gegen Bestechlichkeit im Staatsapparat w\u00e4hrend des Krieges versch\u00e4rft. Dies gilt als eine der wichtigsten Voraussetzungen f\u00fcr den angestrebten Beitritt der Ukraine zur Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Bundesregierung plant, 50 Millionen Euro f\u00fcr Reparatur von Tschernobyl-H\u00fclle zu gebenDie Bundesregierung will 50 Millionen Euro f\u00fcr die Reparatur der durch einen Drohneneinschlag Anfang 2025 besch\u00e4digten Schutzh\u00fclle um die Atomruine Tschernobyl bereitstellen. Deutschland werde Teil einer daf\u00fcr notwendigen internationalen L\u00f6sung sein, sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) einer Mitteilung seines Ministeriums zufolge bei einem Besuch am zerst\u00f6rten Atomreaktor. Er sei zuversichtlich, dass der Bundestag dem zustimmen werde, erwarte aber auch, dass weitere Staaten einen Beitrag zur Reparatur leisten.<\/p>\n<p>Nach einem Drohneneinschlag vor rund anderthalb Jahren braucht die Schutzh\u00fclle eine umfassende Sanierung. Die Kosten werden nach Angaben der Kraftwerksleitung auf etwa 500 Millionen Euro gesch\u00e4tzt. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij hatte gesagt, es habe sich um eine russische Drohne gehandelt.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Russischer Drohnenangriff: Zwei Tote und viele Verletzte\u00a0<\/p>\n<p>Bei einem russischen Drohnenangriff im Norden der Ukraine sind mindestens zwei Menschen get\u00f6tet worden. Russland habe ein Geb\u00e4ude der Nationalpolizei in Schytomyr attackiert, teilte die Beh\u00f6rde mit. Zwei Polizisten seien ums Leben gekommen und mindestens 20 Menschen verletzt worden. Russland habe bei dem Angriff Drohnen mit D\u00fcsenantrieb eingesetzt. Es sei zu einem Brand auf dem Dach und im vierten Stock gekommen.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Putin zu Kiews Angriffen: Schaden uns, aber keine kritischen Folgen\u00a0<\/p>\n<p>Kremlchef Wladimir Putin hat einger\u00e4umt, dass ukrainische Drohnenangriffe Russland schaden, aber keine kritischen Folgen h\u00e4tten. Logistik- und Lagerkapazit\u00e4ten m\u00fcssten wiederhergestellt werden \u2013 auch unter Beteiligung des Staats, sagte er bei einer Sitzung des Rats f\u00fcr strategische Entwicklung und nationale Projekte und wies die Regierung an, ein entsprechendes Programm zum Wiederaufbau zu verabschieden.<br \/>Eine Reihe von Faktoren wirke sich auf das Wirtschaftstempo aus, darunter auch \u00e4u\u00dferer Druck und \u201eTerrorangriffe auf Industrie- und Infrastrukturobjekte\u201c, sagte er. Die Dynamik der russischen Wirtschaft bezeichnete er als \u201ebescheiden, aber positiv\u201c. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts liege im Jahr 2026 bei etwa einem Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>Schneider sagt Hilfe f\u00fcr Reparatur der Tschernobyl-Schutzh\u00fclle zu<\/p>\n<p>Bundesumweltminister Carsten Schneider sagt bei einem Besuch des zerst\u00f6rten Atomreaktors in Tschernobyl Hilfe in H\u00f6he von 50 Millionen Euro zu. &#8222;Die besch\u00e4digte Schutzh\u00fclle muss dringend repariert werden, um langfristig die Freisetzung radioaktiven Materials zu verhindern&#8220;, so der SPD-Politiker. &#8222;Deutschland wird Teil einer hierf\u00fcr notwendigen internationalen L\u00f6sung sein, wie schon bei der Errichtung der Schutzh\u00fclle.&#8220; Der Schutzmantel wurde bei einem Drohneneinschlag Anfang 2025 besch\u00e4digt und damit in ihrer Funktionalit\u00e4t eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Gefangenenaustausch: Kiew und Moskau \u00fcbergeben SoldatenRussland und die Ukraine haben inmitten zunehmender Gewalt in ihrem Krieg erneut Gefangene ausgetauscht. Aus ukrainischer Gefangenschaft seien 103 russische Soldaten zur\u00fcckgekehrt, teilte das Ministerium in Moskau mit. Russland habe im Gegenzug 103 ukrainische Soldaten \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij best\u00e4tigte den Austausch und <a href=\"https:\/\/x.com\/ZelenskyyUa\/status\/2090035337552654564\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">ver\u00f6ffentlichte Aufnahmen von vor Freude weinenden Soldaten<\/a>. Die Kriegsparteien haben bereits mehrfach Gefangene und die Leichen von Gefallenen ausgetauscht.<\/p>\n<p>\u201eEs handelt sich um Verteidiger der Streitkr\u00e4fte, des staatlichen Grenzschutzes und der Nationalgarde. Unter den Freigelassenen befinden sich Soldaten, die die Ukraine in Mariupol sowie in den Gebieten Donezk, Luhansk, Charkiw, Saporischschja, Cherson, Dnipro und Sumy verteidigt haben\u201c, teilte Selenskij in sozialen Netzwerken mit. Er danke allen, die an der Befreiung der Gefangenen mitgewirkt h\u00e4tten. \u201eWir tun alles in unserer Macht Stehende, um alle unsere Leute nach Hause zu holen.\u201c<\/p>\n<p>Die freigelassenen Russen seien derzeit im benachbarten Belarus, wo schon fr\u00fcher die medizinische und psychologische Erstversorgung ausgetauschter Soldaten erfolgte. Bei der humanit\u00e4ren Aktion seien die Vereinigten Arabischen Emirate erneut als Vermittler aufgetreten, gab das Ministerium in Moskau bekannt.<\/p>\n<p>Ukraine meldet mehrere Tote und Verletzte nach russischem Drohnenangriff auf Bus<\/p>\n<p>In der s\u00fcdukrainischen Stadt Cherson ist nach Angaben der dortigen Beh\u00f6rden ein Bus zum Ziel eines russischen Drohnenangriffs geworden. Dabei wurden am Morgen vier Menschen get\u00f6tet, wie Regionalgouverneur Oleksandr Prokudin auf Telegram mitteilte. Zudem wurden laut Beh\u00f6rden f\u00fcnf weitere Personen verletzt. Prokudin ver\u00f6ffentlichte verschwommene Fotos, die einen gelben Bus mit blutverschmierten Stufen und zerbrochenen Fenstern zeigen.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415044_761_profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Herausforderung f\u00fcr Selenskij: Ex-Verteidigungsminister fordert WahlenDer im Juli entlassene ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat mitten im Krieg gegen Russland Wahlen gefordert. Er sorgt damit f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte innenpolitische Herausforderung f\u00fcr Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij seit Jahren. Fedorow ist der erste hochrangige Politiker des Landes, der seit Beginn der russischen Invasion einen solchen Vorsto\u00df wagt. Bislang verbietet das ukrainische Gesetz Wahlen w\u00e4hrend des Krieges.<\/p>\n<p>In einem am Dienstagabend auf Youtube ver\u00f6ffentlichten Video sprach der 35-J\u00e4hrige von einer \u201esystemischen Regierungskrise\u201c. \u201eDie Demokratie darf nicht als Geisel Russlands gehalten werden\u201c, sagte er. Es m\u00fcsse ein legaler, sicherer und realistischer Mechanismus gefunden werden, der es der Ukraine erlaube, ihren demokratischen Prozess auch unter den Bedingungen eines langen Krieges zu erneuern. Das alte System lebe zu oft nach seinen eigenen Regeln, sch\u00fctze sich selbst und habe Angst vor Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>Fedorow galt lange als enger Verb\u00fcndeter Selenskijs, bis er im Juli nach sechs Monaten im Amt \u00fcberraschend entlassen wurde. Er hatte bei seinem Amtsantritt umfassende Reformen versprochen. Nach Fedorows Entlassung war es in der Ukraine zu Protesten gekommen. Fedorow hatte zudem ein Angebot Selenskijs zur\u00fcckgewiesen, als dessen Berater zu arbeiten.<\/p>\n<p>Ob es in der Ukraine tats\u00e4chlich zu Neuwahlen kommen k\u00f6nnte, lesen Sie hier:<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415044_761_profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Selenskij empf\u00e4ngt neuen deutschen Botschafter in KiewDer neue deutsche Botschafter in der Ukraine, Boris Ruge, hat nach seinem Dienstantritt Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij sein Beglaubigungsschreiben \u00fcberreicht. \u201eWir sind sehr stolz darauf, so starke Freunde zu haben\u201c, sagte der Staatschef gem\u00e4\u00df einer Mitteilung. Selenskij dankte dabei Deutschland f\u00fcr die gew\u00e4hrte Hilfe. \u201eIhre Unterst\u00fctzung ist die gr\u00f6\u00dfte in Europa. Wir wissen das und erinnern uns daran\u201c, sagte das Staatsoberhaupt. Bei dem Empfang in der historischen Sophienkathedrale in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sei auch der Ausbau der gemeinsamen R\u00fcstungsproduktion besprochen worden.<\/p>\n<p>Ruge trat seinen Dienst bereits vergangene Woche an. Der 64-J\u00e4hrige gilt als Au\u00dfen- und Sicherheitsexperte und war zuvor als Beigeordneter Generalsekret\u00e4r der Nato f\u00fcr Politische Angelegenheiten und Sicherheitspolitik in Br\u00fcssel t\u00e4tig. Vor seiner T\u00e4tigkeit bei der Nato arbeitete der Spitzendiplomat unter anderem als stellvertretender Vorsitzender der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz, Gesandter in der US-Hauptstadt Washington sowie deutscher Botschafter in Riad, der Hauptstadt von Saudi-Arabien.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415044_761_profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Umbettung: Gebeine eines Nationalisten nach Kiew \u00fcberf\u00fchrtMit einem Staatsbegr\u00e4bnis ehrt die Ukraine den 1938 ermordeten umstrittenen ukrainischen Nationalistenf\u00fchrers Jewhen Konowalez. \u201eWir bringen einen herausragenden Sohn des ukrainischen Volkes nach Hause zur\u00fcck\u201c, sagte Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij bei der Zeremonie auf einem Milit\u00e4rfriedhof unweit der Hauptstadt Kiew.\u00a0<\/p>\n<p>Konowalez wurde 1891 in \u00d6sterreich-Ungarn in der heutigen Westukraine geboren. Als \u00f6sterreichischer Soldat k\u00e4mpfte er im Ersten Weltkrieg und beteiligte sich nach seiner russischen Kriegsgefangenschaft am Aufbau des 1920 gescheiterten ersten ukrainischen Staats. Ab 1929 f\u00fchrte er die neu gegr\u00fcndete Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), die sich am Faschismus in Italien und dem Nationalsozialismus in Deutschland orientierte. Die OUN war f\u00fcr terroristische Anschl\u00e4ge wie die Ermordung des polnischen Innenministers 1934 verantwortlich. Konowalez wurde 1938 von einem sowjetischen Agenten in Rotterdam get\u00f6tet und dort zun\u00e4chst begraben.<\/p>\n<p>Vor der Umbettung von Konowalez wurde bereits sein Nachfolger bei der OUN, Andrij Melnyk, in die Ukraine \u00fcberf\u00fchrt. Weitere im Ausland bestattete Ukrainer sollen folgen. Kiew plant dabei die Neubestattung der sterblichen \u00dcberreste von \u201eUnabh\u00e4ngigkeitsk\u00e4mpfern\u201c in einer \u201ePantheon\u201c genannten Gedenkst\u00e4tte.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Ein Toter bei Drohnenexplosion nahe AKW SaporischschjaEine Drohne hat in der Ukraine mehr als ein Dutzend Mitarbeiter des von Russland besetzten Kernkraftwerks Saporischschja angegriffen. Wie die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) in Wien unter Berufung auf die von Moskau eingesetzte AKW-Leitung mitteilte, wurde eine Person get\u00f6tet, 15 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. S\u00e4mtliche Opfer seien AKW-Angestellte und Mitarbeiter von Subunternehmen, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Die Drohne explodierte demnach am Morgen bei einer Bushaltestelle, die von den AKW-Mitarbeitern auf dem Weg zur Arbeit genutzt wird. Zuvor hatten die russischen Besatzungsbeh\u00f6rden den Angriff gemeldet und machte Kiew daf\u00fcr verantwortlich. In Moskau teilte das zentrale Ermittlungskomitee mit, dass Strafverfahren wegen der Terroranschl\u00e4ge im Gebiet Saporischschja und in der Hauptstadtregion eingeleitet worden seien. Von ukrainischer Seite gab es zun\u00e4chst keine Reaktion.<\/p>\n<p>Der IAEA wurden auch weitere Angriffe im Industriegebiet um das frontnahe Atomkraftwerk gemeldet. IAEA-Chef Rafael Grossi rief dazu auf, Angriffe auf AKW und ihre Mitarbeiter sofort einzustellen. Solche Attacken stellten ein gro\u00dfes Risiko f\u00fcr die nukleare Sicherheit dar, betonte er auf der Plattform X.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Burnham: Gro\u00dfbritannien unterst\u00fctzt Ukraine weiterhin zu 100 ProzentGro\u00dfbritannien wird die Ukraine nach den Worten von Premierminister Andy Burnham weiterhin vollumf\u00e4nglich gegen die russische Invasion unterst\u00fctzen. \u201eGro\u00dfbritannien tut das, was es seit Langem angek\u00fcndigt hat, n\u00e4mlich die Ukraine zu 100 Prozent gegen diesen von Wladimir Putin gef\u00fchrten illegalen Krieg zu unterst\u00fctzen\u201c, sagt Burnham vor Journalisten.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Russland die Regierung in London vor Konsequenzen gewarnt, da Berichten zufolge Drohnen aus britischer Produktion bei Angriffen auf russisches Territorium eingesetzt worden seien. Gro\u00dfbritannien sei kein Partner nur in guten Zeiten und werde der Ukraine in der Stunde der Not beistehen, erkl\u00e4rt der Premierminister weiter.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Moskau droht Gro\u00dfbritannien wegen britischer Drohnen gegen RusslandNach einem Medienbericht \u00fcber den Einsatz britischer Drohnen durch die Ukraine f\u00fcr Angriffe in Russland droht Moskau Gro\u00dfbritannien mit Konsequenzen. Der Bericht best\u00e4tige, dass London bewusst auf eine Eskalation des Ukraine-Kriegs setze, w\u00e4hrend es \u201eheuchlerisch einen Wunsch nach Frieden\u201c bekunde, teilte die russische Botschaft in dem Nato-Land mit.<\/p>\n<p>\u201eLondons Vorgehen wird zwangsl\u00e4ufig Konsequenzen haben, f\u00fcr die das Land zur Rechenschaft gezogen werden muss\u201c, hie\u00df es weiter in der russischen Stellungnahme. \u201eJe tiefer seine Verstrickung in den Konflikt\u201c sei, desto h\u00f6her werde der Preis sein, den es daf\u00fcr zahlen m\u00fcsse. Als Reaktion sagte ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums der BBC, Gro\u00dfbritannien stehe \u201eSchulter an Schulter\u201c mit der Ukraine. Kiew wehrt sich seit mehr als vier Jahren mithilfe westlicher Waffenlieferungen gegen den russischen Angriffskrieg.<\/p>\n<p>Die britische Sunday Times hatte berichtet, dass Drohnen britischer Hersteller erstmals von der Ukraine eingesetzt worden seien, um Ziele im russischen Hinterland anzugreifen. Drohnen von zwei britischen Unternehmen seien an die Ukraine geliefert worden. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte setzten sie f\u00fcr Angriffe mit gro\u00dfer Reichweite ein. Bei ihren Informationen berief die Zeitung sich auf Quellen aus dem ukrainischen Milit\u00e4r. Auch die BBC meldete unter Berufung auf eine nicht n\u00e4her beschriebene Milit\u00e4rquelle, dass Kiew britische Drohnen bei den Angriffen eingesetzt habe.<\/p>\n<p>\u201eRussland sollte keinerlei Zweifel an der Entschlossenheit dieser Regierung haben, sich der russischen Aggression entgegenzustellen \u2013 in der Ukraine sowie gegen\u00fcber dem Vereinigten K\u00f6nigreich und unseren Verb\u00fcndeten\u201c, sagte der Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums. Das Vereinigte K\u00f6nigreich sei \u201eentschlossen, der Ukraine die Ausr\u00fcstung zur Verf\u00fcgung zu stellen, die sie ben\u00f6tigt, um sich gegen Putins illegale Invasion zu verteidigen\u201c.<\/p>\n<p>Kiew hat seine Gegenangriffe vor allem mit Drohnen in den vergangenen Monaten ausgeweitet. Diese treffen immer wieder \u00d6lraffinerien und Logistikzentren des gr\u00f6\u00dften russischen Online-Versandhandels Wildberries. Es gibt wirtschaftliche Sch\u00e4den in Milliardenh\u00f6he, die Moskaus Kriegswirtschaft treffen.\u00a0<\/p>\n<p>Schneider in Kiew: Tschernobyl-H\u00fclle muss repariert werden\u00a0Bundesumweltminister Carsten Schneider hat der von Russland angegriffenen Ukraine bei einem Besuch in Kiew Hilfe bei der Beseitigung der Sch\u00e4den an der Schutzh\u00fclle der Atomruine Tschernobyl zugesichert. \u201eDeutschland steht fest an der Seite der Ukraine\u201c, sagte der SPD-Politiker, der am Morgen in der ukrainischen Hauptstadt mit dem Zug eintraf.\u00a0<\/p>\n<p>Er will auch die Sperrzone mit dem 1986 havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl besuchen. Dort gibt es Sch\u00e4den nach einem Drohnenangriff an dem Stahlbogen der Atomruine. Die Abschirmfunktion der Stahlkonstruktion \u00fcber dem Reaktor, die mit Milliardenkosten \u00fcber einen zuvor gebauten Betonsarkophag gezogen wurde, ist laut Experten nun nicht mehr gew\u00e4hrleistet. Die komplexen Reparaturkosten werden nach Angaben der Kraftwerksleitung auf rund 500 Millionen Euro gesch\u00e4tzt. Angestrebt werde eine internationale Kofinanzierung mit einem \u201ewesentlichen Beitrag\u201c der EU und der Gruppe der sieben f\u00fchrenden Industrienationen (G7).\u00a0<br \/>\u00a0<br \/>\u201eZiel der Reise ist es, gemeinsam mit den ukrainischen Partnern fr\u00fchzeitig Potenziale f\u00fcr eine klimafreundliche, resiliente Erneuerung der Infrastruktur und des weiteren Wiederaufbaus auszuloten, auch unter Beteiligung der deutschen Wirtschaft\u201c, teilte das Umweltministerium zu Beginn des Besuchs mit. Schneider werde von Unternehmensvertretern begleitet, deren Firmen auf klimafreundliche Technologien spezialisiert sind.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Ukraine: Zehn Tote bei russischem Raketenangriff in Region Charkiw<\/p>\n<p>Bei einem russischen Raketenangriff auf ein Dorf in der nordostukrainischen Region Charkiw sind \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden zufolge zehn Menschen get\u00f6tet worden. Acht weitere Personen wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mitteilt. Bei dem Angriff auf die Ortschaft Petschenihy seien zudem zehn Wohnh\u00e4user, ein Caf\u00e9, eine Postfiliale, ein Gesch\u00e4ft und mindestens sieben Autos besch\u00e4digt worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1247757,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4012],"tags":[331,332,147,14979,10068,13,6471,717,1435,148,3188,308,14,1159,15,16,6472,307,12,149,317],"class_list":["post-1247756","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-ukraine","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ausland","tag-baltikum","tag-drohnen","tag-headlines","tag-hilfe-fuer-die-ukraine","tag-kampfflugzeuge","tag-krieg-in-der-ukraine","tag-leserdiskussion","tag-lettland","tag-moskau","tag-nachrichten","tag-nato","tag-news","tag-politik","tag-politik-russland","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-ukraine"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117124269236877429","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1247756","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1247756"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1247756\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1247757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1247756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1247756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1247756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}