{"id":1248279,"date":"2026-08-20T03:00:20","date_gmt":"2026-08-20T03:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1248279\/"},"modified":"2026-08-20T03:00:20","modified_gmt":"2026-08-20T03:00:20","slug":"steffen-krach-enteignungen-wird-es-mit-der-spd-nicht-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1248279\/","title":{"rendered":"Steffen Krach: &#8222;Enteignungen wird es mit der SPD nicht geben&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"content__description\" data-speakable=\"\">Berlin war fr\u00fcher eine Hochburg der Sozialdemokraten. Doch das ist vorbei. Vor der Abgeordnetenhauswahl im September sind die Umfragen f\u00fcr die SPD entt\u00e4uschend. Spitzenkandidat Steffen Krach erk\u00e4rte, wie er den unm\u00f6glich erscheinenden Wahlsieg noch m\u00f6glich machen will. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42612918.content.textlink_1\" data-component-path=\"content.textlink_1\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/steffen-krach\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Steffen Krach<\/a> ist gef\u00fchlt gerade \u00fcberall. Der 47-J\u00e4hrige ist in der Stadt unterwegs, gibt Interviews, sendet auf Social Media. Hauptsache im Gespr\u00e4ch bleiben. Der geb\u00fcrtige Hannoveraner steht vor einer schweren Aufgabe: Er soll f\u00fcr die <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42612918.content.textlink_2\" data-component-path=\"content.textlink_2\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/sozialdemokratische-partei-deutschlands\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a> das Rote Rathaus in Berlin zur\u00fcckerobern. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">In den Umfragen vor der <a data-brain-zone=\".42612918.content.textlink_3\" data-component-path=\"content.textlink_3\" data-component-name=\"link.editorial\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/wahlen\/landtagswahlen\/abgeordnetenhaus-berlin\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wahl des Abgeordnetenhauses am 20. September<\/a> liegt seine Partei <a data-brain-zone=\".42612918.content.textlink_4\" data-component-path=\"content.textlink_4\" data-component-name=\"link.editorial\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/wahlen\/landtagswahlen\/abgeordnetenhaus-berlin\/regiert-linke-bundeshauptstadt-42578860\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hinter Linken, CDU, AfD und Gr\u00fcnen<\/a>. Krach setzt auf einen Stimmungsumschwung in den n\u00e4chsten Wochen \u2013 und auf direkten Kontakt mit den Berlinerinnen und Berlinern.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Beim Treffen im Kurt-Schumacher-Haus, der Parteizentrale der Landes-SPD im fr\u00fcheren Arbeiterstadtteil Wedding, erz\u00e4hlt Krach von einer Begegnung am Vortag. Bei einem Wahlkampfbesuch in Marzahn, tief im Berliner Osten, hat er zwei Jugendliche davon \u00fcberzeugt, nicht <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42612918.content.textlink_5\" data-component-path=\"content.textlink_5\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/alternative-fuer-deutschland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AfD<\/a> zu w\u00e4hlen. Sie wollen jetzt f\u00fcr die Tierschutzpartei stimmen. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Herr Krach, Sie wollen Regierender B\u00fcrgermeister werden. Ihre Partei liegt in den Umfragen abgeschlagen auf Platz f\u00fcnf. Wie aussichtslos ist Ihr Wahlkampf?<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Steffen Krach:<\/strong> Aussichtslos f\u00fchlt sich das gar nicht an. F\u00fcnf Parteien liegen relativ nah beieinander, die SPD holt auf. Der Wahlkampf hat gerade erst begonnen und es ist alles drin. Und ich bin Sportler \u2013 meine besten Spiele habe ich gemacht, wenn es besonders hart war.<\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Die SPD blickt in Berlin auf eine lange und stolze Tradition. Warum sackt sie auch hier so ab? <\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Wir erleben insgesamt einen Vertrauensverlust in die Politik. Darunter leidet die SPD momentan besonders. Viele Menschen sprechen mich darauf an, dass wir seit 37 Jahren ununterbrochen regieren \u2013 deshalb werden wir auch f\u00fcr Fehlentwicklungen verantwortlich gemacht. Das kann ich nachvollziehen. Wir haben aber auch vieles richtig gemacht. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Zum Beispiel? <\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Nehmen wir die geb\u00fchrenfreie Bildung. Viele halten es f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich, dass die Kita geb\u00fchrenfrei ist und nicht mehrere Hundert Euro im Monat kostet. Das ist eine sozialdemokratische Errungenschaft \u2013 und die kann schneller wieder weg sein, als uns lieb ist. Der CDU-Spitzenkandidat hat angek\u00fcndigt, das kostenlose Sch\u00fclerticket und das kostenfreie Schulmittagessen abschaffen zu wollen und als n\u00e4chstes kommen die Kitageb\u00fchren. Das sind krasse Belastungen f\u00fcr Familien und das lehne ich ab. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Viele Berliner haben den Eindruck: Die gro\u00dfen Probleme werden nicht gel\u00f6st. Beispiel Mieten. In kaum einer Stadt ist der Druck auf den Wohnungsmarkt so gro\u00df wie in Berlin. Dabei regiert die mieterfreundliche SPD.<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Ich gebe zu, wir haben zu sp\u00e4t reagiert. Wir dachten, dass wir das Problem im Griff haben. Aber diese Verantwortung tragen wir als Parteien gemeinsam, die SPD hat nie allein regiert. Auch die Linke hat in den letzten 25 Jahren insgesamt 17 Jahre mitregiert \u2013 und dabei viele Jahre das Bauressort gef\u00fchrt. Da sind die Mieten drastisch gestiegen. Keine Partei kann behaupten, sie hat damit nichts zu tun. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Das macht die aktuelle Situation nicht besser. <\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Wir haben in dieser Legislatur so viel erreicht wie nie zuvor. Mit 80.000 neuen Wohnungen und Ma\u00dfnahmen, mit denen wir Recht und Ordnung bei Mieten durchsetzen. Es gibt eine Mietenpr\u00fcfstelle des Landes und den Mietenscan, der Wohnungsinserate auf Verst\u00f6\u00dfe gegen die Mietpreisbremse \u00fcberpr\u00fcft. Und wir haben ein Mietenkataster auf den Weg gebracht. Darin werden alle 1,8 Millionen Mietwohnungen in Berlin digital erfasst. Das schafft absolute Transparenz bei allen Mieten und wir k\u00f6nnen Regelverst\u00f6\u00dfe systematisch ahnden. Ich will, dass wir bei Bu\u00dfgeldern bis zu 100.000 Euro hochgehen. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Die Berliner SPD lieb\u00e4ugelt auch wieder mit einem Mietendeckel. Damit sind Sie schon einmal gescheitert \u2013 ganz vergessen?<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Ich war damals im Senat dabei. Das Bundesverfassungsgericht hat nicht das Konzept des Mietendeckels verworfen, sondern festgestellt, dass Berlin daf\u00fcr nicht zust\u00e4ndig ist. Deshalb fordere ich vom Bund, dass diese Kompetenz an die L\u00e4nder \u00fcbertragen wird. Dann k\u00f6nnen sie selbst \u00fcber einen Mietendeckel entscheiden. Das ist die rechtlich sichere Variante. Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Fragen, die 44 Millionen Mieterinnen und Mieter in ganz Deutschland betrifft. Als Regierender B\u00fcrgermeister will ich in Berlin einen Mietendeckel einf\u00fchren. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Ein Mietendeckel \u00e4ndert nichts an der hohen Nachfrage und dem Mangel an Wohnraum. Er schafft au\u00dferdem neue Probleme: Wer soll noch bauen und Wohnraum schaffen, wenn Preise k\u00fcnstlich begrenzt werden?<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Es ist klar, dass wir das Wohnungsproblem ohne Neubau nicht l\u00f6sen. Wir wollen 20.000 Wohnungen pro Jahr bauen und auch aus leerstehenden B\u00fcros neuen Wohnraum machen. Zweitens, Mietwucher und illegale Ferienwohnungen mit dem Mietenkataster systematisch ahnden. Und der dritte Punkt ist der Mietendeckel. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Was genau schlagen Sie vor?<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Mein Wunsch w\u00e4re, dass wir ihn nur tempor\u00e4r brauchen. Im Moment ist er notwendig. Auf der Stra\u00dfe berichten mir Menschen von Mieterh\u00f6hungen um 60 oder gar 80 Prozent \u2013 und das in nur wenigen Jahren. Wohin das f\u00fchrt, ist klar: zu Verdr\u00e4ngung. Ich will aber, dass Menschen dort leben k\u00f6nnen, wo sie leben wollen \u2013 und nicht dort, wo sie wegen der Mieten hinziehen m\u00fcssen. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Die Linke geht noch einen Schritt weiter. Sie will enteignen. Parteichefin <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42612918.content.textlink_6\" data-component-path=\"content.textlink_6\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/ines-schwerdtner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ines Schwerdtner<\/a> macht das zur Bedingung f\u00fcr eine Koalition in Berlin. Knicken Sie ein?<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Nein, ich halte die Enteignung nicht f\u00fcr den richtigen Weg. Die Finanzierung ist v\u00f6llig ungekl\u00e4rt. Dabei geht es um zweistellige Milliardenbetr\u00e4ge. Woher soll das Geld kommen? Und es w\u00fcrde zun\u00e4chst zu jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen f\u00fchren, in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren also nichts passieren. Und falls es durchgeht, w\u00fcrden davon nur die Mieterinnen und Mieter profitieren, die in den 200.000 Wohnungen von Konzernen wohnen. Als SPD wollen wir die Lage von allen Mieterinnen und Mietern in Berlin verbessern, in allen 1,8 Millionen Mietwohnungen. Frau Schwerdtner interessiert mich auch f\u00fcr m\u00f6gliche Berliner Koalitionsverhandlungen nicht. Sie ist Bundesvorsitzende der Linken. Von ihr lasse ich mir keine roten Linien diktieren. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Ebenfalls f\u00fcr Frust in der Stadt \u2013 und schlechte Laune \u2013 sorgen Ausf\u00e4lle und Versp\u00e4tungen im \u00d6ffentlichen Nahverkehr. Was wollen Sie dagegen tun? <\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Die aktuellen Zahlen sind nicht so schlecht, 87 Prozent der Fahrten sind p\u00fcnktlich. Trotzdem wei\u00df ich, dass es gro\u00dfe Unzufriedenheit gibt \u2013 und ich erlebe die Probleme selbst, weil ich viel mit U- und S-Bahn fahre. Die Lage ist vielschichtig und ja, es gibt St\u00f6rungen. Aber auch, weil eben viel gebaut wird. Diese Investitionen in die Infrastruktur sind gut und zugleich wird die Flotte erneuert, das ist dringend n\u00f6tig. Ich will auch, dass wir die Digitalisierung, Sauberkeit und Sicherheit deutlich verbessern. Gerade junge Frauen sagen mir, dass sie sich nachts in der U-Bahn oft unsicher f\u00fchlen. Das zu \u00e4ndern, hat f\u00fcr mich hohe Priorit\u00e4t. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Haben die \u00d6ffis bei Ihnen Vorrang vor dem Auto?<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Ich bin Fan des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs. Aber ich will die Verkehrsmittel nicht gegeneinander ausspielen. Wir brauchen eine bessere Fahrradinfrastruktur und m\u00fcssen in Bus und Bahn investieren \u2013 insbesondere in den Au\u00dfenbezirken. Gleichzeitig wird es weiterhin Autos geben. Ich fahre selbst auch Auto, genauso wie mit einem Lastenrad. Mein Ansatz ist: Wir m\u00fcssen die Alternativen so attraktiv machen, dass Menschen gerne auf das Auto verzichten, weil sie mit Bus und Bahn schneller und bequemer unterwegs sind.<\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Das Thema Drogen spielt in der Stadt wieder eine gr\u00f6\u00dfere Rolle. Konsum, Handel und die Verelendung von S\u00fcchtigen sind vielerorts sichtbar. Worauf setzen Sie: Toleranz oder Repression?<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Ich habe einen Masterplan vorgeschlagen, der auf einen Mix setzt. Wir brauchen klare Grenzen. Es ist nicht akzeptabel, wenn auf Spielpl\u00e4tzen Drogen konsumiert, Spritzen in Sandk\u00e4sten geworfen werden oder Hauseing\u00e4nge als Konsumpl\u00e4tze dienen. Gleichzeitig reden wir \u00fcber Suchterkrankungen. Die verschwinden nicht durch Verbote oder Z\u00e4une. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Sondern?<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Ich will suchtkranke Menschen von der Stra\u00dfe runterbekommen. Deshalb brauchen wir R\u00e4ume, in denen konsumiert werden kann, wo es medizinische und soziale Betreuung gibt. Auch Housing First \u2013 also Wohnraum f\u00fcr obdachlose Menschen \u2013 m\u00fcssen wir ausbauen. Unser Ziel ist, Obdachlosigkeit bis 2030 in den Griff zu bekommen. Aber gegen die Dealer und die organisierte Kriminalit\u00e4t im Hintergrund m\u00fcssen wir knallhart durchgreifen. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Gibt es St\u00e4dte, die beim Umgang mit Drogen als Vorbild dienen?<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Zum Beispiel Z\u00fcrich, wo es einen Mix aus Hilfe und klaren Grenzen gibt. Vieles davon haben wir in Berlin bereits \u00fcbernommen. Mir ist sehr wichtig, dass wir die Aufkl\u00e4rung schon in den Schulen massiv verst\u00e4rken, um unsere Kinder zu sch\u00fctzen. Durch digitale Messenger und Drogentaxis trifft die Gefahr immer j\u00fcngere Menschen. Wir m\u00fcssen eine zentrale Plattform schaffen, wo solche Angebote schnell gemeldet werden k\u00f6nnen, um sie besser zu verfolgen. Drug Checking ist auch ein Thema, das wir in Berlin weiter ausbauen wollen. Solche Angebote helfen, Menschenleben zu sch\u00fctzen. <\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Im Vergleich zu anderen Gro\u00dfst\u00e4dten wirkt Berlin besonders dreckig. Woran liegt&#8217;s?<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Die <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42612918.content.textlink_7\" data-component-path=\"content.textlink_7\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/christlich-demokratische-union-deutschlands\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CDU<\/a> ist angetreten, Berlin sauberer zu machen. Jetzt ist es deutlich schmutziger geworden. Wir m\u00fcssen weiter in die Stadtreinigung investieren und haben die Mittel bereits deutlich erh\u00f6ht, von 300 Millionen auf 360 Millionen im aktuellen Doppelhaushalt. Mehr Geld und mehr Personal. Aber wir m\u00fcssen auch dar\u00fcber reden, woher der M\u00fcll kommt: von Menschen. Es ist nicht okay, seinen M\u00fcll einfach auf die Stra\u00dfe zu werfen. Wir brauchen in Berlin einen Mentalit\u00e4tswechsel, weg von der zunehmenden Ist-mir-egal-Haltung, hin zu mehr R\u00fccksicht und Liebe f\u00fcr die eigene Stadt. Dazu kann jeder Einzelne beitragen.<\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Was w\u00e4re Ihnen nach der Wahl lieber: Juniorpartner der CDU oder der Linken?<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Ich will Regierender B\u00fcrgermeister werden. Eine Zusammenarbeit schlie\u00dfe ich mit der AfD aus. Mit Gr\u00fcnen, CDU, und Linken werde ich sprechen. Dann entscheiden wir. Ich will eine stabile Regierung, die ambitioniert ist und Mut zu klaren Entscheidungen hat.<\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Das Wahlprogramm der SPD ist allerdings ziemlich links. Rot-Rot-Gr\u00fcn w\u00e4re naheliegend.<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">Finden Sie? Wir haben ein sehr pragmatisches Programm f\u00fcr Berlin. Im ersten Kapitel steht bei uns die wirtschaftliche Entwicklung. Wir wollen mehr Arbeitspl\u00e4tze und Berlin zum Innovationsstandort Nummer eins in Europa machen. Wir brauchen die Linkspartei auch nicht f\u00fcr eine soziale Politik. Das haben wir in den vergangenen Jahren gesehen: Wir haben das Mietenkataster auf den Weg gebracht, das Wahlalter auf 16 gesenkt und Berlin hat den h\u00f6chsten Landesmindestlohn Deutschlands. Das ist SPD pur. <\/p>\n<p>Empfohlenes Video<\/p>\n<p>CDU-Mann Laumann \u00e4u\u00dfert sich bei Lanz zu schlechten Umfragewerten: &#8222;Da wird einem angst und bange&#8220;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/42628370,pd=1,f=responsive169-w950.jpg\" alt=\"\" width=\"950\" height=\"534\"\/><\/p>\n<p>\u00a9 teleschau<\/p>\n<p data-speakable=\"\"><strong>Teile der Berliner Linken scheinen mit Antisemitismus wenig Probleme zu haben. Wo ziehen Sie rote Linien?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Empfehlungen der Redaktion<\/strong><\/p>\n<p data-speakable=\"\">F\u00fcr mich ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass wir gegen jede Form von Antisemitismus vorgehen. Und das glaube ich auch der Spitzenkandidatin der Linken. Ich wundere mich aber, dass die Linkspartei aufheult, wenn ich sage: Mit mir gibt es keine Antisemiten im Senat. Offenbar triggert das dort etwas. Dabei sollte der Kampf gegen Antisemitismus Konsens sein \u2013 genauso wie gegen Rassismus oder Queerfeindlichkeit. Seit meiner Aussage werde ich von Leuten aus dem Umfeld der Linkspartei in den sozialen Medien massiv angegangen. Das scheint dort ein gr\u00f6\u00dferes Problem zu sein, als die Partei selbst wahrhaben will.<\/p>\n<p>\u00dcber den Gespr\u00e4chspartner<\/p>\n<ul slot=\"content\">\n<li>Steffen Krach, geboren 1979 in <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42612918.content.ui-infobox_1.textlink_1\" data-component-path=\"content.ui-infobox_1.textlink_1\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/reise\/thema\/hannover\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hannover<\/a>, hat nach dem Abitur Sozial- und Politikwissenschaften in G\u00f6ttingen und an der Freien Universit\u00e4t Berlin studiert. Den Gro\u00dfteil seines Berufslebens hat er in Berlin verbracht \u2013 und in der Politik. Er war unter anderem Staatssekret\u00e4r in verschiedenen Senaten. Im Jahr 2021 wurde Krach bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen zum Pr\u00e4sidenten der Region Hannover gew\u00e4hlt. Im August 2025 nominierte die SPD Berlin ihn als Spitzenkandidaten f\u00fcr die Wahl zum Abgeordnetenhaus. Inzwischen leitet er den Landesverband auch in einer Doppelspitze. Krach ist verheiratet und hat drei S\u00f6hne.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin war fr\u00fcher eine Hochburg der Sozialdemokraten. Doch das ist vorbei. Vor der Abgeordnetenhauswahl im September sind die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1248280,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[186,296,31,29,30,184,101176],"class_list":["post-1248279","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-afd","tag-berlin","tag-cdu","tag-deutschland","tag-germany","tag-spd","tag-steffen-krach"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1248279","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1248279"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1248279\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1248280"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1248279"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1248279"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1248279"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}