{"id":1250285,"date":"2026-08-21T01:35:25","date_gmt":"2026-08-21T01:35:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1250285\/"},"modified":"2026-08-21T01:35:25","modified_gmt":"2026-08-21T01:35:25","slug":"diy-in-der-datsche-kreuzer-online","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1250285\/","title":{"rendered":"DIY in der Datsche \u2014 kreuzer online"},"content":{"rendered":"<p>Das 11. Leipziger Kino-Kabarett l\u00e4dt wieder zum gemeinsamen Filmemachen. In diesem Jahr mit einem neuen Format: Bei der Musikvideo-Session treffen Musikerinnen und Musiker auf Filmemacherinnen und -macher, um in 72 Stunden gemeinsam Musikvideos zu entwickeln und zu drehen. Pr\u00e4sentiert wird das Ergebnis dann am 22. August im Westbahnhof. Im Anschluss entstehen dann wieder Kurzfilme aller Genres, die am 26. August an der Plagwitzer Markthalle gezeigt werden.<\/p>\n<p>\u00bbKino Datsche\u00ab: 20.\u201326.8., div. Orte<\/p>\n<p><strong>Film der Woche:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Spaziergang nach Syrakus<\/strong><br \/>D 2026, R: Lars Jessen, D: Charly H\u00fcbner, Lina Beckmann, Thorsten Merten, 97 min<\/p>\n<p>Sizilien sehen und sterben: Paul Gompitz sehnt sich nach Italien. Eigentlich nach der Welt insgesamt, nach Unabh\u00e4ngigkeit und Horizonterweiterung. Italien ist f\u00fcr ihn das Symbol daf\u00fcr wie f\u00fcr viele Italienfahrende vergangener Jahrhunderte. Das Problem: Gompitz wohnt in der DDR. Es ist eine traurig-trotzige Heldenreise, die Gompitz antritt. Nat\u00fcrlich lassen ihn die Beh\u00f6rden nicht die Bildungsfahrt antreten, auch wenn er wiederzukommen verspricht. \u00dcber viele Jahre also plant er seine Flucht, um die Italientour antreten zu k\u00f6nnen. Er sammelt als Kellner auf Hiddensee erworbenes Westgeld, lernt segeln \u2013 und verschweigt das seiner Frau. Irgendwann bricht er auf. Basierend auf der Erz\u00e4hlung von Friedrich Christian Delius, die wiederum zwei historische Vorbilder hat, realisierte Lars Jessen (\u00bbMittagsstunde\u00ab) den Film. Er besticht bereits durch die zwei Hauptdarsteller. Charly H\u00fcbner spielt den italiens\u00fcchtigen Gompitz, Lina Beckmann seine Frau Anne. Fantastisch ist der Umgang der beiden miteinander \u2013 man sp\u00fcrt, dass sie sich sehr gut kennen. Kleinste Nuancen in der Mimik, im Blick, dr\u00fccken das aus. Das Erz\u00e4hltempo ist gelassen, fast spr\u00f6de wird erz\u00e4hlt. Und doch ergreift den Zuschauer eine W\u00e4rme, wenn er einen Menschen dabei begleitet, Mensch zu sein und seinem Willen zu folgen. Und zugleich verspr\u00fcht er die Melancholie des Loslassens. Ohne Kitsch und Klischee schildert er auch DDR-Verh\u00e4ltnisse, um dann zur universelleren Reflexion \u00fcbers Gehen oder Bleiben und die Sehnsucht nach Welt zu werden. TOBIAS PR\u00dcWER<\/p>\n<p>\u00bbDer Spaziergang nach Syrakus\u00ab: ab 20.8., Passage-Kinos, Cineplex, Schauburg, Regina-Palast, Premiere am 23.8., 14 Uhr, Passage-Kinos in Anwesenheit von Regisseur Lars Jessen und Hauptdarsteller Charly H\u00fcbner<\/p>\n<\/p>\n<p><strong><br \/>Hiddensee<br \/><\/strong>D 2025 R: Annekatrin Hendel, Dok, 119 min<\/p>\n<p>In atmosph\u00e4rischen Schwarz-Wei\u00df-Bildern f\u00e4hrt die Kamera an der K\u00fcste Hiddensees entlang. Die dabei rezitierte Liste an prominenten G\u00e4sten und Bewohnenden scheint kein Ende zu nehmen, galt die Insel doch vielen schon immer als nostalgischer Sehnsuchtsort. Aber Regisseurin Annekatrin Hendel schaut in ihrem neuen Dokumentarfilm \u00fcber das Urlaubsidyll hinaus, war Hiddensee doch \u2013 in den vergangenen 100 Jahren ebenso wie heute \u2013 auch immer Sinnbild f\u00fcr die Geschehnisse auf dem Festland. Vom Nobelpreistr\u00e4ger Gerhart Hauptmann und Filmstar Asta Nielsen bis hin zum Konflikt zwischen Hochkultur und Ballermann \u2013 anhand ehemaliger und aktueller Bewohnerinnen und Bewohner wird die Entwicklung von den 20er-Jahren \u00fcber den Zweiten Weltkrieg, die deutsche Teilung und Wiedervereinigung, bis hin zu aktuellen politischen Debatten erz\u00e4hlt. Die Schwarz-Wei\u00df-Bilder lassen die Zeiten miteinander interagieren und teilweise verschwimmen, mit dem deutlichen Hinweis, dass Geschichte sich auch immer wiederholen kann. Einzig die Stimme der j\u00fcngeren Generationen wirkt seltsam abwesend, was den Ausblick in die Zukunft noch h\u00e4tte sch\u00e4rfen k\u00f6nnen. Insgesamt ist Annekathrin Hendel aber ein poetischer Blick auf Land und Leute gelungen, bei dem sich definitiv das Schauen auf der gro\u00dfen Leinwand lohnt. Dass sich Rammstein-Keyboarder Flake f\u00fcr den Soundtrack verantwortlich zeichnet, kann jede und jeder f\u00fcr sich selbst einordnen. HANNE BIERMANN<\/p>\n<p>\u00bbHiddensee\u00ab: ab 20.8., Passage-Kinos, Kinobar Prager Fr\u00fchling, Schauburg<\/p>\n<\/p>\n<p><strong>Teenage Sex &amp; Death at Camp Miasma<\/strong><\/p>\n<p>USA\/CAN 2026 R: Jane Schoenbrun, D: Hannah Einbinder, Gillian Anderson, Amanda Fix, 112 min<\/p>\n<p>Die junge queere Nachwuchsfilmerin Kris soll das Horrorfranchise rund um \u00bbCamp Miasma\u00ab und den irren M\u00f6rder mit dem Luftschacht-Kasten auf dem Kopf wiederbeleben und einem jungen Publikum schmackhaft machen. Just an dem Ort, an dem die Filmreihe vor rund 30 Jahren ihren Anfang nahm, trifft sie sich mit der damaligen Hauptdarstellerin Billy, um diese vom Mitwirken im Reboot zu \u00fcberzeugen. In der Abgeschiedenheit kommen sich die beiden Frauen unterschiedlicher Generationen zusehends n\u00e4her, w\u00e4hrend die Frage im Raum schwebt, wieviel Realit\u00e4t in den Geschichten rund um den \u00bbCamp Miasma\u00ab-Schlitzer wirklich steckt. Mit unglaublicher Detailverliebtheit und einer Menge Insiderwissen hat Jill Schoenbrun hier ein fiktives Horrorfranchise erfunden und mit wunderbar nachgestellten Aushangfotos, Merchandise-Artikeln und Video- und DVD-Covern zum Leben erweckt. Wer Fan der Filmreihen \u00bbFreitag, der 13.\u00ab oder \u00bbHalloween\u00ab ist, d\u00fcrfte klar im Vorteil sein und umso mehr Anspielungen und Querverweise entdecken. Gleichzeitig nimmt sich Schoenbrun aber auch Genderfragen, einer lesbischen Liebesbeziehung und den immer absurderen Ausw\u00fcchsen der aktuellen Filmindustrie an, so dass auch etliche andere Zuschauer auf ihre Kosten kommen werden. Die Slasherszenen hat die Filmemacherin \u00fcbrigens bewusst over the top inszeniert, so dass man diese eigentlich keinen Moment lang wirklich ernst nehmen kann. FRANK BRENNER<\/p>\n<p>\u00bbTeenage Sex &amp; Death at Camp Miasma\u00ab: ab 20.8., Passage-Kinos, Luru-Kino in der Spinnerei<\/p>\n<\/p>\n<p><strong>Exit 8<br \/><\/strong>J 2025 R: Genki Kawamura, D: Kazunari Ninomiya, Yamato K\u00f4chi, Naru Asanuma, 95 min<\/p>\n<p>Japan. Ein Mann erf\u00e4hrt in der U-Bahn, dass seine Ex-Freundin von ihm schwanger ist. Das gr\u00f6\u00dfere Problem wartet aber noch: Beim Hinausgehen aus dem Tunnel merkt er pl\u00f6tzlich, dass er immer wieder an dieselbe Stelle kommt. Kein Ausweg, gefangen im \u00d6PNV-H\u00f6hlensystem. Ein Hinweisschild zeigt die L\u00f6sung: Er muss genau auf seine wiederkehrende Umgebung achten und \u00bbAnomalien\u00ab finden. Ein seltsamer Mann schreitet stets wortlos an ihm vorbei, auch ein Kind taucht auf. Aus der Sicht dieser Protagonisten werden in drei Episoden m\u00f6glich Auswege und Zusammenh\u00e4nge gezeigt \u2013 oder neue Schrecken.<br \/>\u00bbExit 8\u00ab war zun\u00e4chst ein Indie-Videospiel, was aber f\u00fcr den Filmgenuss egal ist. Diese Mischung aus \u00bbCube\u00ab und dem Zeitschleifen-Kultfilm \u00bbUnd t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Murmeltier\u00ab setzt auf ein minimalistisches Setting, rei\u00dft aber gleichzeitig auch gro\u00dfe Themen wie das kapitalistische Hamsterrad, Selbstfindung und Eltern-Rollen an. Der Streifen bedient sich ikonografisch bei manchem Klassiker, generiert aber selbst wenig Innovatives in Sachen Bildsprache, Dramaturgie und Co. Genau das w\u00e4re bei einem solch reduzierten, repetitiven Ansatz aber eine weitere Erlebnisschiene gewesen. So sucht man als Zuschauer eifrig mit nach Auff\u00e4lligkeiten im gefliesten Tunnel, schaudert etwas und ist am Ende froh, wenn man schlie\u00dflich den Ausgang des Films gefunden hat. MARKUS G\u00c4RTNER<\/p>\n<p>\u00bbExit 8\u00ab: ab 20.8., Passage-Kinos, Reginapalast <\/p>\n<\/p>\n<p>Weitere Filmtermine der Woche<\/p>\n<p><strong>Stay Active, Stay Queer \u2212 How to DIY a Queer Film Festival Paranoid Paradise #2<\/strong><br \/>D 2011, Dok, 32 min<\/p>\n<p>Dokfilm \u00fcber das queere Leipziger Filmfestival \u00bbParanoide Paradise\u00ab.<\/p>\n<p>\u200bKinobar Prager Fr\u00fchling, 20.8. 19.30 Uhr (Dokumentation zum queeren Filmfestival \u00bbParanoide Paradise\u00ab,mit Gespr\u00e4ch)<\/p>\n<p><strong>Gilda<\/strong><br \/>USA 1946, R: Charles Vidor, D: Rita Hayworth, Glenn Ford, George Macready, 110 min<\/p>\n<p>Zwischen dem Kartenspiel-Profi Johnny und dem Casino-Boss Ballin entwickelt sich in Buenos Aires eine gute Freundschaft. Die wird jedoch auf die Probe gestellt, als Ballin eine Frau heiratet, mit der Johnny einst eine Aff\u00e4re hatte.<\/p>\n<p>\u200bPassage-Kinos, 20.8. 20.30 Uhr (OV, Passagen-Werke)<\/p>\n<p> <strong>La Boum 2 \u2212 Die Fete geht weiter<\/strong><br \/>F 1982, R: Claude Pinoteau, D: Sophie Marceau, Pierre Cosso, Brigitte Fossey<\/p>\n<p>Gelungene Fortsetzung der erfolgreichen Teenagerkom\u00f6die.<\/p>\n<p>\u200bSch\u00f6nauer Park, 20.8. 20.30 Uhr (Sch\u00f6nauer Parkfest)<\/p>\n<p> <strong>Unser kurzes Leben<\/strong><br \/>DDR 1981, R: Lothar Warneke, D: Simone Frost, Hermann Beyer, Gottfried Richter, 113 min<\/p>\n<p>Die talentierte und idealistische junge Architektin Franziska Linkerhand zieht einen radikalen Schlussstrich unter ihr bisheriges Leben. Nach einer gescheiterten Ehe mit einem alkoholkranken Arbeiter verl\u00e4sst sie Berlin und zieht f\u00fcr ein Probejahr in eine triste, aufstrebende Provinzstadt im sozialistischen Industriezentrum.<\/p>\n<p>\u200bLuru-Kino in der Spinnerei, 21.8. 18 Uhr (im Rahmen der Ausstellung \u00bbFactory for a(fem.)Century\u00ab)<\/p>\n<p><strong>L&#8217;Chaim \u2013 Auf das Leben!<\/strong><br \/>D\/NL\/B\/F\/ISR 2014, Dok, R: Elkan Spiller<\/p>\n<p>Doku \u00fcber den Gesch\u00e4ftsmann und Schach-Profi Chaim Lubelski und seine Mutter, eine Holocaust-\u00dcberlebende.<\/p>\n<p>\u200bKultur- und B\u00fcrgerInnenzentrum D5, Wurzen, 21.8. 20.30 Uhr (Open-air-Filmtage, Tacheles)<\/p>\n<p><strong>Surf-Film-Nacht \u2212 Double Feature<\/strong><\/p>\n<p>Zwei Surffilme: \u00bbGuts \u2212 A Female Expedition Through Africa\u00ab (F 2025) begleitet die Europ\u00e4erinnen Patrizia und Marie, die gesellschaftliche Konventionen, feste Regeln und ihren gewohnten Alltag hinter sich lassen. \u00bbHer Wave\u00ab (D 2025) begleitet die Bremerin Lena Kemna, Deutschlands bekannteste Big-Wave-Surferin, durch ihre extrem fordernde zweite Wintersaison im portugiesischen Surf-Mekka Nazar\u00e9.<\/p>\n<p>\u200bSommerkino auf der Feinkost, 22.8. 21 Uhr (mit Gast und Gespr\u00e4ch, OmeU)<\/p>\n<p><strong>Plattenbau und Badehose<\/strong><\/p>\n<p>Radwanderkino mit Gr\u00fcnau-Kurzfilmen des Regisseurs Birk Po\u00dfecker und Livemusik.<\/p>\n<p>\u200bRathaus Markkleeberg, 22.8. 20 Uhr (Auftakt zum Stadtradeln 2026)<\/p>\n<p><strong>Der Held vom Bahnhof Friedrichstra\u00dfe<\/strong><br \/>D 2025, R: Wolfgang Becker, D: Charly H\u00fcbner, Christiane Paul, Leon Ullrich, 113 min<\/p>\n<p>Micha, ein Videothekar, der im Leben feststeckt, wird pl\u00f6tzlich zum Helden wider Willen. Unterhaltsames Schelmenst\u00fcck von Wolfgang Becker.<\/p>\n<p>\u200bV\u00f6lkerschlachtdenkmal. 20.8. 21 Uhr (Pop-up-Treppenkino am V\u00f6lkerschlachtdenkmal)<\/p>\n<p><strong>H\u00fctten sind f\u00fcr alle da<\/strong><br \/>D 2023, Dok, R: Birk Po\u00dfecker, 91 min<\/p>\n<p>Doku \u00fcber den Leipziger Osten \u2013 ein Stadtviertel, gepr\u00e4gt von Gegens\u00e4tzen, Geschichten und einzigartigen Pers\u00f6nlichkeiten. \u00dcber einen Zeitraum von drei Jahren wurde der Osten mit VHS-Kameras portr\u00e4tiert.<\/p>\n<p>V\u00f6lkerschlachtdenkmal, 26.8. 21 Uhr (Pop-up-Treppenkino am V\u00f6lkerschlachtdenkmal), 27.8. 21 Uhr (Pop-up-Treppenkino am V\u00f6lkerschlachtdenkmal)<\/p>\n<p><strong>Shorts Attack: Sundance Shorts 2026<\/strong><\/p>\n<p><strong\/>Eine Auswahl der preisgekr\u00f6nten Kurzfilme beim Sundance Film Festival 2026.<\/p>\n<p>Kinobar Prager Fr\u00fchling, 23.8. 19 Uhr (OmU)<\/p>\n<p><strong>La dolce vita \u2212 Das s\u00fc\u00dfe Leben<br \/><\/strong>F\/I 1960, R: Federico Fellini, Michael Truman, D: Marcello Mastroianni, Anouk Aim\u00e9e, Magali Noel, 167 min<\/p>\n<p>Ein r\u00f6mischer Klatschjournalist mit Schriftstellerambitionen auf der Jagd nach den \u00bbs\u00fc\u00dfen\u00ab Geheimnissen der Prominenz auf der Via Veneto mit seinen exklusiven Nachtclubs und Caf\u00e9s, in denen das n\u00e4chtliche Leben pulsiert.<\/p>\n<p>Passage-Kinos, 24.8., 20.30 Uhr (OmU, Sommer in der Passage)<\/p>\n<p> <strong>Red Rue Express<\/strong><br \/>UKR 2026, R: Oleksii Yesakov, D: Kateryna Varchenko, Stanislav Boklan, Oleksandr Rudynskyi, 91 min<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einer Zugfahrt durch die Karpaten geraten die Gef\u00fchle von Reisenden und Personal in Wallung.<\/p>\n<p>\u200bCineplex, 24.8., 19.30 Uhr (OF)<br \/>Cinestar, 24.8. 20.10 (OmU),25.8.,14.20 Uhr (OmU),26.8., 17 Uhr (OmU)\u200b<\/p>\n<p><strong>Becoming Kim<\/strong><br \/>D\/KOR 2026, Dok, R: Susanne Kim, 89 min<\/p>\n<p>Sehr pers\u00f6nlicher Dokumentarfilm der Leipzigerin Susanne Kim, der einen ungesch\u00f6nten Blick auf eine Beziehung zwischen famili\u00e4ren, emotionalen und gesellschaftlichen Konflikten wirft.<\/p>\n<p>\u200bOpen-Air-Kino in der Spinnerei, 22.8., 20.45 Uhr (Premiere mit dem Filmteam)<br \/>Kinobar Prager Fr\u00fchling, 27.8., 17.30 Uhr (Premiere und Gespr\u00e4ch mit der Regisseurin Susanne Kim)\u200b<\/p>\n<p><strong>Chihiros Reise ins Zauberland<\/strong><br \/>J 2001, R: Hayao Miyazaki, 125 min<\/p>\n<p>Eines der sch\u00f6nsten Meisterwerke aus dem Anime-Studio Ghibli: Die kleine Chihiro wird in eine seltsame Parallelwelt voller merkw\u00fcrdiger Wesen und Gottheiten hineingezogen. Dort versucht sie, ihre Eltern von einem Fluch zu erl\u00f6sen, der sie in Schweine verwandelt hat.<\/p>\n<p>Kinobar Prager Fr\u00fchling. 21.8., 20 Uhr (OmU), 22.8., 13 Uhr (OmU)<br \/>Passage-Kinos, 23.8., 11 Uhr<\/p>\n<p><strong>Spur der Steine<\/strong>\u00a0<br \/>DDR 1966, R: Frank Beyer, D: Manfred Krug, Krystyna Stypulkowska, Eberhard Esche, 134 min<\/p>\n<p>Auf einer DDR-Gro\u00dfbaustelle verlieben sich Anfang der 1960er-Jahre zwei M\u00e4nner in die neue Ingenieurin, mit tragischen Folgen.<\/p>\n<p>\u200bUT Connewitz, 25.8. 18 Uhr (Architektur im Film, Eintritt frei)<\/p>\n<p><strong>Das Totenschiff<\/strong><br \/>D\/MEX 1959, R: Georg Tressler, D: Horst Buchholz, Mario Adorf, Helmut Schmid, 97 min<\/p>\n<p>Klassisches deutsches Abenteuerdrama, das Elemente eines packenden Kriminal- und \u00dcberlebens-Thrillers mit einer harten, fast dokumentarischen Sozialkritik verbindet.<\/p>\n<p>\u200bCineding, 28.8., 19 Uhr (Mario-Adorf-Hommage)<\/p>\n<p><strong>Deadlock<\/strong><br \/>D 1970, R: Roland Klick, D: Mario Adorf, Marquard Bohm, Anthony Dawson, 88 min<\/p>\n<p>Nach einem Bankraub fliehen die beiden schwer verletzten Banditen Kid und Sunshine mit einem prall gef\u00fcllten Geldkoffer in die mexikanische Geisterstadt Deadlock. Dort entbrennt zwischen ihnen und den wenigen skurrilen Bewohnern des Ortes ein erbarmungsloses, psychologisches Katz-und-Maus-Spiel. Berauschender Sp\u00e4twestern mit Musik von Can.<\/p>\n<p>\u200bCineding, 28.8., 21 Uhr (Mario-Adorf-Hommage)<\/p>\n<p><strong>Detektiv Conan Film 29: Der gefallene Engel des Highways\u00a0<\/strong><br \/>J 2026, R: Takahiro Hasui, 109 min<\/p>\n<p>Conan Edogawa, Ran Mori, Kogoro, Sonoko und Masumi Sera bekommen es diesmal mit einem amoklaufenden Fahrassistenzsystem zu tun.<\/p>\n<p>\u200bRegina-Palast, 25.8., 17, 18 (OmU), 19.30 Uhr<br \/>Cinestar, 25.8., 17, 19.35, 20 (OmU) Uhr<br \/>Cineplex, 25.8. 18 (OmU), 20 Uhr<\/p>\n<p> <strong>Girls Don\u02bct Cry<\/strong><br \/>D 2026, Dok, R: Sigrid Klausmann-Sittler, Lina Lu\u017eyt\u0117, 94 min<\/p>\n<p>F\u00fcnf M\u00e4dchen im Alter von 13 bis 15 Jahren teilen ihre Erfahrungen als heranwachsende junge Frauen.<\/p>\n<p>\u200bKinobar Prager Fr\u00fchling, 26.8., 17 Uhr (mit thematischer Einf\u00fchrung)<\/p>\n<p><strong>Kino Datsche \u2212 Screenings\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Sommerkino vor der Plagwitzer Markthalle, 26.08. 20:30 (Kurzfilm-Screening)<br \/>Nachwuchsfilmer unterwegs: Die Kurzfilme des diesj\u00e4hrigen Kinokabaretts Leipzig.<\/p>\n<p>\u200bWestbahnhof, 22.8. 20 Uhr (DIY-Musikvideo-Screening)<\/p>\n<p><strong>Strange River<\/strong><br \/>E\/D 2026, R: Jaume Claret Muxart, D: Jan Monter Palau, Nausicaa Bonn\u00edn, Francesco Wenz, 105 min<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einer Radtour entlang der Donau mit seiner Familie begegnet ein 16-J\u00e4hriger einem mysteri\u00f6sen Jungen im Fluss. Diese Begegnung ver\u00e4ndert ihre Reise und beeinflusst die Familiendynamik.<\/p>\n<p>\u200bPassage-Kinos, 26.8., 20.30 Uhr (OmU, QueerBLICK)\u200b<\/p>\n<p><strong>Vaterland\u00a0<\/strong><br \/>D\/PL\/I\/F\/GB 2026, R: Pawe\u0142 Pawlikowski, D: Sandra H\u00fcller, Hanns Zischler, August Diehl, 82 min<\/p>\n<p>Deutschland, 1949: Nach Jahren im Exil kehrt der Schriftsteller Thomas Mann ins Land der T\u00e4ter zur\u00fcck. An seiner Seite: seine Tochter Erika, die \u00fcbersetzt und organisiert. Als sie die Nachricht des Freitods ihres Bruders Klaus erreicht, mischt sich die pers\u00f6nliche Trag\u00f6die in die Trauer um den Verlust der Heimat.<\/p>\n<p>\u200bPassage-Kinos, 26.8., 19 (Premiere mit Sandra H\u00fcller), 19.15 Uhr (Zusatzpremiere mit G\u00e4sten)<br \/>\u200b<\/p>\n<p><strong>Staatsschutz<br \/><\/strong>D 2026, R: Faraz Shariat, D: Chen Emilie Yan, Julia Jentsch, Alev Irmak, 113 min<\/p>\n<p>Die junge, wortgewandte deutsch-koreanische Staatsanw\u00e4ltin Seyo Kim tritt rechter Gewalt in Ostdeutschland entschlossen mit den Mitteln des Gesetzes entgegen. Doch dann ger\u00e4t sie selbst ins Visier und wird Opfer eines rassistischen Anschlags.<\/p>\n<p>Passage-Kinos, 27.8., 20 Uhr (Premiere mit Regisseur)<\/p>\n<p><strong>The Woman Who Poked the Leopard<\/strong> <br \/>UGA\/ZA\/D\/USA 2025, Dok, R: Patience Nitumwesiga, 108 min<\/p>\n<p>Der Film zeichnet ein intimes und radikales Portr\u00e4t der bekannten ugandischen Anthropologin, Feministin und Lyrikerin Dr. Stella Nyanzi.<\/p>\n<p>\u200bSommerkino vor der Plagwitzer Markthalle, 27.8., 20.45 Uhr (Dok-Sommerkino)<\/p>\n<p><strong>Trainspotting \u2013 Neue Helden<\/strong><br \/>GB 1996, R: Danny Boyle, D: Ewan McGregor, Ewen Bremner, Robert Carlyle, 94 min<\/p>\n<p>Episoden aus dem Leben des heroinabh\u00e4ngigen Renton: Die Adaption des Kult-Klassikers der Drogenliteratur von Irvine Welsh wurde selbst zum Kultfilm.<\/p>\n<p>Open-Air-Kino in der Spinnerei, 21.8., 20.45 (30-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um, OmU)<br \/>Sommerkino vor der Plagwitzer Markthalle, 28.8., 20.45 (OmU, 30-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um)<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcck in die Zukunft<\/strong><br \/>USA 1985, R: Robert Zemeckis, D: Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Lea Thompson, 116 min<\/p>\n<p>Immer noch einer der besten Unterhaltungsfilme der 1980er Jahre, wenn nicht aller Zeiten: Marty McFly reist in Docs DeLorean-Zeitmaschine ins Jahr 1955 und bringt dort versehentlich die Vergangenheit durcheinander, was seine eigene Existenz bedroht.<\/p>\n<p>\u200bMoritzbastei, 28.8., 20 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das 11. Leipziger Kino-Kabarett l\u00e4dt wieder zum gemeinsamen Filmemachen. 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