{"id":1250536,"date":"2026-08-21T04:23:15","date_gmt":"2026-08-21T04:23:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1250536\/"},"modified":"2026-08-21T04:23:15","modified_gmt":"2026-08-21T04:23:15","slug":"die-meere-in-europa-werden-immer-waermer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1250536\/","title":{"rendered":"Die Meere in Europa werden immer w\u00e4rmer"},"content":{"rendered":"<p>Seit Wochen ist es in vielen Teilen Europas ungew\u00f6hnlich hei\u00df. Felder trocknen aus, in W\u00e4ldern brennt es und ein Hitzerekord folgt auf den n\u00e4chsten. Doch nicht nur die Luft heizt sich auf. Auch die <strong>Meere rund um Europa werden immer w\u00e4rmer<\/strong>. In diesem Sommer sogar so stark wie noch nie.<\/p>\n<p>Im Juli hatte das <strong>Mittelmeer<\/strong> an seiner Oberfl\u00e4che durchschnittlich <strong>27,1 Grad<\/strong>. Der bisherige Rekord aus dem Vorjahr lag bei 26,7 Grad. An manchen Stellen war das Meer sogar <strong>bis zu sechs Grad w\u00e4rmer als sonst<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Meere nehmen W\u00e4rme auf<\/strong><\/p>\n<p>Ein internationales Forschungsteam hat untersucht, warum Europas Meere so warm sind. Das Ergebnis: Der <strong>Klimawandel<\/strong> spielt dabei eine entscheidende Rolle. Durch ihn war das Mittelmeer w\u00e4hrend dieser <strong>Hitzewelle<\/strong> etwa zwei Grad w\u00e4rmer.<\/p>\n<p>Der Klimawandel wird vor allem durch das Verbrennen von Kohle, Erd\u00f6l und Erdgas verursacht. Dabei gelangt <strong>Kohlendioxid<\/strong> in die Luft. Dieses Gas h\u00e4lt W\u00e4rme auf der Erde fest. Einen gro\u00dfen Teil davon nehmen die Meere auf.<\/p>\n<p><strong>Fische\u00a0 auf der Flucht<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Badeg\u00e4ste mag das warme Wasser angenehm sein. F\u00fcr viele <strong>Meerestiere<\/strong> wird es gef\u00e4hrlich. Fische ziehen weiter nach Norden oder tauchen in k\u00fchlere Tiefen ab.<\/p>\n<p>Dadurch erscheinen Tiere pl\u00f6tzlich an Orten, an denen sie fr\u00fcher kaum vorkamen. Vor der K\u00fcste Englands entdecken Fischer zum Beispiel immer mehr <strong>Gemeine Kraken<\/strong>. Eigentlich leben diese Tiere vor allem in den w\u00e4rmeren Gew\u00e4ssern vor Nordafrika.<\/p>\n<p>Nicht alle Tiere k\u00f6nnen vor der Hitze fliehen. <strong>Muscheln, Schw\u00e4mme, Korallen und Seegras<\/strong> bleiben an ihrem Platz. Wird das Wasser zu hei\u00df, k\u00f6nnen sie sterben. Damit verschwinden auch Nahrung und Verstecke f\u00fcr viele andere Meerestiere.<\/p>\n<p>Ziehen bestimmte Fische weg, finden <strong>Delfine und Seev\u00f6gel<\/strong> weniger zu fressen. So ver\u00e4ndert die W\u00e4rme nach und nach das ganze Leben im Meer.<\/p>\n<p><strong>Quallen breiten sich mehr aus<\/strong><\/p>\n<p>Warmes Wasser enth\u00e4lt <strong>weniger Sauerstoff<\/strong> als kaltes. Fische brauchen diesen Sauerstoff zum Atmen. Wird er knapp, m\u00fcssen sie fliehen oder sie sterben.<\/p>\n<p><strong>Quallen<\/strong> kommen mit warmem Wasser und wenig Sauerstoff oft besser zurecht. Deshalb k\u00f6nnen sie sich an manchen K\u00fcsten st\u00e4rker vermehren. Auch einige winzige <strong>Algen<\/strong> breiten sich bei W\u00e4rme besonders schnell aus. Manche davon bilden Gifte, die Fische, Muscheln und Seev\u00f6gel krank machen.<\/p>\n<p>K\u00fchlt sich das Wasser im Herbst ab, endet zwar die <strong>Hitzewelle im Meer<\/strong>. Das Problem bleibt jedoch. Steigt die Temperatur der Erde weiter, werden solche Hitzewellen h\u00e4ufiger. F\u00fcr viele Meerestiere ver\u00e4ndert sich ihr Zuhause dann schneller, als sie sich daran gew\u00f6hnen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit Wochen ist es in vielen Teilen Europas ungew\u00f6hnlich hei\u00df. 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