{"id":1250698,"date":"2026-08-21T06:02:34","date_gmt":"2026-08-21T06:02:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1250698\/"},"modified":"2026-08-21T06:02:34","modified_gmt":"2026-08-21T06:02:34","slug":"die-rueckkehr-der-riesen-in-den-zoo-hannover","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1250698\/","title":{"rendered":"Die R\u00fcckkehr der Riesen in den Zoo Hannover"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t<img width=\"800\" height=\"466\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Riesenschildkroeten-Zoo-Hannover-26-1.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-post-image\" alt=\"Die R\u00fcckkehr der Riesen in den Zoo Hannover\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\"  \/><\/p>\n<p>Cassiopeia, Bert und Romina (v.li.) sind wieder zur\u00fcck im Erlebnis-Zoo Hannover im neuen Haus &#8211; Foto: Zoo Hannover<\/p>\n<p>\t\t\tAnzeige<br \/><a href=\"https:\/\/www.daniela-busche.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/DB_SehndeNews_Anzeige_022.gif\" alt=\"Werben Sie bei Sehnde-News\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie erinnern an Dinosaurier. Ihr Gang ist schwerf\u00e4llig, der Hals lang und faltig, die Beine sind schuppenbesetzt. In ihren dunklen Augen scheint sich die Geschichte dieser Welt zu spiegeln, auf der sie seit mehr als 220 Millionen Jahren leben. Riesenschildkr\u00f6ten geh\u00f6ren zu den faszinierendsten und beliebtesten Tieren \u2013 und jetzt sind sie wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein lang gehegter Wunsch des Zoo-Teams und vieler Zoobesucher ist in Erf\u00fcllung gegangen: Nach 18 Jahren sind die imposanten Aldabra-Riesenschildkr\u00f6ten wieder da. 2008 musste sich der Erlebnis-Zoo von den Tieren trennen, da ihre Anlage in die Jahre gekommen war und zudem mitten im Baugebiet f\u00fcr die heutige Themenwelt Yukon Bay lag.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie R\u00fcckkehr der Riesenschildkr\u00f6ten war und ist f\u00fcr uns eine echte Herzensangelegenheit\u201c, sagte Zoogesch\u00e4ftsf\u00fchrer Andreas M. Casdorff. \u201eEs freut uns im wahrsten Sinne riesig, dass die Schildkr\u00f6ten jetzt wieder hier sind. F\u00fcr das gesamte Zoo-Team ist das ein ganz besonderer Moment.\u201c<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr \u201eCassiopeia\u201c, \u201eRomina\u201c, \u201eBert\u201c, \u201eLeopold\u201c und ihre erhofften Nachkommen hat der Zoo ein gl\u00e4sernes Warmhaus gebaut, das die Bedingungen ihres nat\u00fcrlichen Lebensraumes nachempfindet: 26 bis 30 Grad Celsius, 60 bis 80 Prozent Luftfeuchtigkeit, Sandfl\u00e4chen, Badem\u00f6glichkeiten. Das rund 240 Quadratmeter gro\u00dfe Haus mit Natursteinboden bietet den vier Tieren ein gro\u00dfes Badebecken und Sandb\u00e4der. Bepflanzte Inseln tauchen das Haus in tropisches Gr\u00fcn. Eine Fu\u00dfbodenheizung, UV-Leuchten und Infrarotstrahler und eine Luftbefeuchtungsanlage schaffen das optimale Tropenklima f\u00fcr die bedrohten Schildkr\u00f6ten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) stuft den Bestand der Seychellen- oder auch Aldabra-Riesenschildkr\u00f6te als gef\u00e4hrdet ein. Ihr Lebensraum im Indischen Ozean ist heute nahezu ausschlie\u00dflich auf das Aldabra-Atoll beschr\u00e4nkt. Klimawandel sowie invasive Arten setzen dem Bestand zus\u00e4tzlich zu.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir m\u00f6chten aktiv zum Erhalt der bedrohten Art beitragen\u201c, erkl\u00e4rte Casdorff. Daher gibt es in dem neuen Warmhaus auch zwei spezielle Pl\u00e4tze \u2013 einen Sandh\u00fcgel und ein Sandbecken, mit Fu\u00dfbodenheizung gew\u00e4rmt \u2013, die f\u00fcr die Ei-Ablage vorgesehen sind. Die Weibchen k\u00f6nnen dort Gruben graben, um die 10 bis 25 kugelf\u00f6rmigen Eier pro Gelege mit dem gew\u00e4rmten Sand zu bedecken.<\/p>\n<p>Beliebte Riesen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Riesenschildkroeten-Zoo-Hannover-26-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"786\" height=\"499\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Riesenschildkroeten-Zoo-Hannover-26-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-249310\" style=\"width:526px;height:auto\"  \/><\/a>Die Au\u00dfenansicht des neuen Reptiliums im Zoo Hannover \u2013 Foto: Zoo Hannover<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch bei vielen Zoo-G\u00e4sten waren die Tiere sehr beliebt. Sie haben den Zoo mit gro\u00dfer Kreativit\u00e4t bei der Realisierung der R\u00fcckkehr unterst\u00fctzt. 46.000 Euro sind durch kleine und gro\u00dfe Spenden zusammengekommen. F\u00fcr das Zoo-Team, das den Bau aufgrund gestiegener Baukosten mehrfach umplanen musste, war diese Unterst\u00fctzung sehr ber\u00fchrend: \u201eDie Menschen haben uns gezeigt, wie sehr ihnen der Zoo \u2013 und die Schildkr\u00f6ten \u2013 am Herzen liegen\u201c, so Casdorff. \u201eDas hat uns darin best\u00e4rkt, trotz aller Widrigkeiten an diesem Projekt festzuhalten.\u201c<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jens Palandt, Erster Regionsrat und Aufsichtsratsvorsitzender des Zoos, erkl\u00e4rte: \u201eDas neue Warmhaus bietet beste Voraussetzungen f\u00fcr die Haltung und Zucht der Riesenschildkr\u00f6ten. Damit kann der Zoo zuk\u00fcnftig einen wertvollen Beitrag zum Erhalt dieser beeindruckenden Art leisten. Gleichzeitig schafft der Bau ein weiteres Highlight im Zoo und macht einen Besuch noch attraktiver.\u201c Die Region hat den Bau mit einem Investitionszuschuss in H\u00f6he von 669.000 Euro gef\u00f6rdert, weitere 950.000 Euro finanzierte der Zoo selbst. Nach neunmonatiger Bauzeit konnte das Warmhaus nun bezogen werden. Mit dem zooeigenen Transporter wurden \u201eCassiopeia\u201c, \u201eRomina\u201c, \u201eBert\u201c und \u201eLeopold\u201c vergangene Woche aus dem Tierpark Hagenbeck abgeholt.<\/p>\n<p>Das neue \u201eReptilium\u201c<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In das gl\u00e4serne Warmhaus \u2013 das \u201eReptilium\u201c \u2013 ziehen im Laufe des Jahres noch weitere Tierarten ein: Vietnamesische Langnasennattern, Blaue Baumwarane und Fidschi-Leguane sind dann in drei gro\u00dfen Terrarien zu sehen. In den oberen Regionen werden sp\u00e4ter die Faultiere klettern. Das Warmhaus ist mit einer gro\u00dfen grasbewachsenen Au\u00dfenanlage im Zoologicum verbunden, auf der sich die Schildkr\u00f6ten im Sommer tummeln k\u00f6nnen. Die Faultiere gelangen dann \u00fcber Seile auf die Kletterb\u00e4ume der Au\u00dfenanlage.\u00a0<\/p>\n<p>Anzeige<br \/><a href=\"https:\/\/www.schinze-gerber.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Sehnde-News-768x200px.gif\" alt=\"Werben Sie bei Sehnde-News\"\/><\/a><\/p>\n<p>Anzeige<br \/><a href=\"https:\/\/f\u00f6rderverein-ffsehnde.de\/mitglied-werden.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/WerbungFV-V03.gif\" alt=\"F\u00f6rderverein\"\/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Cassiopeia, Bert und Romina (v.li.) sind wieder zur\u00fcck im Erlebnis-Zoo Hannover im neuen Haus &#8211; Foto: Zoo Hannover&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1250699,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,46,3794,1411,7305,18055,6500],"class_list":["post-1250698","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hannover","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-hannover","tag-lehrte","tag-niedersachsen","tag-region-hannover","tag-sehnde","tag-zoo"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117131988289558273","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1250698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1250698"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1250698\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1250699"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1250698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1250698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1250698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}