{"id":1250866,"date":"2026-08-21T08:09:32","date_gmt":"2026-08-21T08:09:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1250866\/"},"modified":"2026-08-21T08:09:32","modified_gmt":"2026-08-21T08:09:32","slug":"hallo-leipzig-so-startet-freitag-der-21-august-2026-ins-wochenende-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1250866\/","title":{"rendered":"Hallo Leipzig: So startet Freitag, der 21. August 2026, ins Wochenende \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Wasserfest, Sch\u00f6nauer Parkfest (u.a. mit ROCKHAUS), KlimaFAIR und FLINTA*-Leseb\u00fchne (mit Sarah Lesch) im Grassi \u2013 langweilig wird das Wochenende nicht. Fahrt nimmt eine Stra\u00dfe auf, die neu strukturiert wurde und\u00a0 dringend gebraucht wird. Bei aller Freude auch wichtig: am Sonntag erinnert ein Gedenkgottesdienst an Pfarrer Oskar Br\u00fcsewitz und dessen Selbstverbrennung vor 50 Jahren.<\/p>\n<p>Verkehr rollt wieder durch die Harkortstra\u00dfe<\/p>\n<p>Diese Stra\u00dfe befindet sich zeitlebens vor Gericht. Und trotzdem ist sie ab heute frei! Nach knapp drei Monaten Bauzeit wird die Harkortstra\u00dfe wieder f\u00fcr den Verkehr ge\u00f6ffnet. Die zwischen Bundesverwaltungs- und Landgericht gelegene Stra\u00dfe ist ein entscheidendes Nadel\u00f6hr f\u00fcr den Verkehr zwischen City und S\u00fcdraum.<\/p>\n<p>Neben einer neuen Asphaltdecke und zus\u00e4tzlichen Radfahrstreifen wurden auch die Trinkwasserleitungen erneuert, insgesamt rund 640.000 EUR investiert. Seit dem 8. Juni hatten die Leipziger Wasserwerke auf einer L\u00e4nge von rund 110 Metern zwischen Martin-Luther-Ring und Flo\u00dfplatz die Trinkwasserleitungen modernisiert sowie querende Leitungen im Stra\u00dfenbereich zur\u00fcckgebaut.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/d478d8a37f244e10a5e56086645f46a3.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/der-tag\/2026\/08\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/der-tag\/2026\/08\/1\"\/><\/p>\n<p>Im Anschluss sanierte das Mobilit\u00e4ts- und Tiefbauamt die Fahrbahndecke der stark belasteten Harkortstra\u00dfe zwischen Riemannstra\u00dfe und Martin-Luther-Ring. Dabei wurden unter anderem Schachtaufs\u00e4tze, Stra\u00dfenabl\u00e4ufe und Verkehrsschilder erneuert sowie neue Fahrbahnmarkierungen aufgebracht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_2775.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-667854\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_2775.jpeg\" alt=\"\" width=\"5775\" height=\"3850\"  \/><\/a>Letzte Handgriffe an den neuen Kanaldeckeln gestern Mittag. Foto: Benjamin Weinkauf<\/p>\n<p>Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit entstanden zudem in beiden Fahrtrichtungen neue Radfahrstreifen bis zur Paul-Gruner-Stra\u00dfe. In einer Mitteilung betont Michael Jana, Leiter des Mobilit\u00e4ts- und Tiefbauamtes, die Bedeutung der Ma\u00dfnahme: \u201eMit der Deckensanierung ist nat\u00fcrlich der Komfort und die Sicherheit f\u00fcr den Kfz-Verkehr auf dieser wichtigen Verbindungsachse zwischen der Innenstadt und dem Leipziger S\u00fcden wieder gegeben. Zentral ist jedoch, dass nun eine seit Jahrzehnten bestehende L\u00fccke im Hauptnetz des Radverkehrs fast ganz geschlossen werden konnte. Viele Radfahrende haben sich hier nicht in den vierspurigen Kfz-Verkehr getraut. Mit den eigenen Radfahrstreifen gibt es jetzt eine Verkehrsf\u00fchrung, mit der die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden verbessert wird.\u201c<\/p>\n<p>Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt auf der Harkortstra\u00dfe einen stadtausw\u00e4rtigen Radfahrstreifen vom Ring bis vor die Beethovenstra\u00dfe eingerichtet. Dieser wurde nun beidseitig bis zur Paul-Gruner-Stra\u00dfe verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>F\u00fcr das kommende Jahr ist vorgesehen, die noch bestehende L\u00fccke zwischen Paul-Gruner-Stra\u00dfe und Wundt-\/Dufourstra\u00dfe zu schlie\u00dfen. Ein genaues Auge auf Autofahrer wird der neu errichtete Blitzer an der Ecke zur Stra\u00dfe des 17. Juni haben. Zu schnelle Fahrt oder Farbenblindheit f\u00fchren k\u00fcnftig zu kostspieligen Erinnerungsfotos.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_2766.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-667857\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_2766.jpeg\" alt=\"\" width=\"2977\" height=\"1984\"  \/><\/a>Diese wachsamen Augen spendiert die Stadt zur Wiederer\u00f6ffnung der Harkortstra\u00dfe. Foto: Benjamin Weinkauf<br \/>\nParkfest mit ROCKHAUS und m\u00e4chtig viel Trubel<\/p>\n<p>Wenn im Sch\u00f6nauer Park Musik erklingt, Kinder \u00fcber das Festgel\u00e4nde toben und der Duft von Leckereien in der Luft liegt, muss es sich um die gr\u00f6\u00dfte Stadtteilparty im Leipziger Westen handeln. Das Sch\u00f6nauer Parkfest l\u00e4dt ab heute zu einem abwechslungsreichen Wochenende mit Unterhaltung f\u00fcr die ganze Familie ein.<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnet wurde das Fest bereits gestern mit einem Open-Air-Kino, bei dem der Filmklassiker \u201eLa Boum\u201c zu sehen war. Auf dem Markt der M\u00f6glichkeiten stellen sich soziokulturelle Akteure vor und bieten Mitmach- und Bastelaktionen an. Zentrum des Sch\u00f6nauer Festes ist die gro\u00dfe Parkfest-B\u00fchne, auf der Tanz, Gesang und Show geboten werden. Zu den H\u00f6hepunkten z\u00e4hlt mit Sicherheit am Samstagabend der Auftritt der DDR-Kultband ROCKHAUS. Die ging 1978 aus zwei Schulbands hervor.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_2741.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-667860\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_2741.jpeg\" alt=\"\" width=\"4248\" height=\"2832\"  \/><\/a>Sehen gem\u00fctlich aus, machen aber ordentlich Druck. Rockhaus spielen am Samstag in Leipzig. Foto: Carsten Klick<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst am New Wave orientiert, entwickelte die Band einen trockenen, raueren Stil und griff mit Songs wie \u201eMich zu lieben\u201c gesellschaftliche Spannungsfelder auf, die im \u00f6ffentlichen Diskurs der DDR meist tabuisiert wurden. Das Album \u201eGnadenlose Tr\u00e4ume\u201c thematisierte sowohl die Freude \u00fcber das \u00dcberwinden der Teilung (\u201eMitten im November\u201c) als auch die Angst vor aufkommendem Nationalismus (\u201eDie Reichsadler fliegen\u201c).<\/p>\n<p>Eine ganz besondere Verbindung zu Leipzig hat Rockhaus-Gitarrist Reinhard Petereit. Der gastierte 2003 am Leipziger Schauspiel in dem St\u00fcck \u201eSterne \u00fcber Mansfeld\u201c (Armin Petras). Protagonist Tomas fristet sein Leben als Versicherungsvertreter, ist dessen m\u00fcde und tr\u00e4umt von einer Zukunft als Rockstar. Zornig \u00fcber sich selbst und sein Umfeld gibt er die Parole aus: \u201eDann geh ich eben nach Berlin, zu Reini. Zu Reini von Rockhaus\u201c.<\/p>\n<p>Und dann passierte etwas, bei dem sich vor allem jene die Augen rieben, die Rockhaus kannten. Reini h\u00f6chstselbst betritt die B\u00fchne und geh\u00f6rt damit zu den wenigen Rockstars, die sich auf einer Theaterb\u00fchne selbst spielen konnten.<\/p>\n<p>Das gesamte und durchaus \u00fcppige <a href=\"https:\/\/kommhaus.de\/veranstaltung\/am\/21_08_2026_Schoenauer_Parkfest\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Programm des Sch\u00f6nauer Parkfestes gibt\u2019s HIER ONLINE<\/a>. Tickets f\u00fcr die nunmehr zehnte Auflage des HipHop-Spektakels \u201eBeatz im Block\u201c (heute um 17 Uhr) gibt es <a href=\"https:\/\/kommhaus.de\/veranstaltung\/am\/21_08_2026Happy_10th_Anniversary_Beatz_im_Block_2026\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">HIER ONLINE<\/a> und an der Abendkasse. Der Eintritt zu den Veranstaltungen am Sonnabend und Sonntag ist frei.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_2690.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-667348\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_2690.jpeg\" alt=\"\" width=\"1536\" height=\"1024\"  \/><\/a>Durfte sich am Schauspielhaus selbst spielen: Reinhard Petereit in \u201eSterne \u00fcber Mansfeld\u201c. Foto: Benjamin Weinkauf<br \/>\nEin Sommerabend mit Zukunftsideen und Sarah Lesch<\/p>\n<p>Musikalisch geht\u2019s heute auch beim GRASSI-Sommer zu. Dort l\u00e4dt die Leipziger Liederszene zu ihrer ersten FLINTA*-Lieder-Leseb\u00fchne unter dem Titel \u201eMut &amp; W\u00fcrde \u2013 und du?\u201c ein. Im Mittelpunkt des Abends stehen Fragen nach pers\u00f6nlichen W\u00fcnschen, gesellschaftlichen Visionen und den Perspektiven einer gleichberechtigten Zukunft.<\/p>\n<p>Die Initiatorinnen Masha Potempa und Marsha Richarz wollen gemeinsam mit dem Publikum zentrale Herausforderungen der Gegenwart beleuchten und Ideen f\u00fcr eine gerechtere Gesellschaft entwickeln. Dabei kommen bekannte Stimmen der Liederszene zu Wort, die ihre Sichtweisen und Zukunftsw\u00fcnsche vorstellen.<\/p>\n<p>Zu den G\u00e4sten z\u00e4hlt Sarah Lesch, die mit inzwischen sechs Alben und zahlreichen Auszeichnungen erfolgreich zur neuen deutschen Liedermacherszene geh\u00f6rt. Die Preistr\u00e4gerin des Troubadour Chansonpreises, des FM4 Protestsongcontests, des Preises der Hanns-Seidel-Stiftung sowie des Udo-Lindenberg-Hermann-Hesse-Panikpreises ist f\u00fcr ihre lyrischen und gesellschaftspolitischen Texte bekannt. Als Gastgeberinnen stehen zwei profilierte K\u00fcnstlerinnen der Leipziger Szene auf der B\u00fchne.<\/p>\n<p>Marsha Richarz ist als Autorin, B\u00fchnenpoetin und Moderatorin bekannt und besch\u00e4ftigt sich in ihren Texten mit Themen wie Leben, Feminismus, K\u00f6rperbildern und Alltagsbeobachtungen. Politische Inhalte verbindet sie dabei mit Humor, Charme und satirischen Elementen. Masha Potempa setzt auf feinsinnige Poesie, leisen Humor und eine genaue Beobachtungsgabe.<\/p>\n<p>Karten sind an der Abendkasse des <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/grassi-museum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Grassi-Museums<\/a> f\u00fcr 12 Euro erm\u00e4\u00dfigt beziehungsweise 15 Euro zum Vollpreis erh\u00e4ltlich. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SarahLesch_CoverPoesieWiderstand_Foto-by-SandraLudewig_quer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-666227\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/SarahLesch_CoverPoesieWiderstand_Foto-by-SandraLudewig_quer.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\"  \/><\/a>Sarah Lesch gastiert auf der FLINTA*Lieder-Leseb\u00fchne. Foto: Sandra Ludewig<br \/>\nEin Wochenende f\u00fcr Wasser und Klima<\/p>\n<p>Gleich zwei Veranstaltungen r\u00fccken in Leipzig Wasser, Umwelt und nachhaltige Stadtentwicklung\u00a0 in den Mittelpunkt. Von Freitag bis Sonntag l\u00e4dt das 26. Leipziger Wasserfest an zahlreiche Stationen zwischen Stadtzentrum, Karl-Heine-Kanal und Lindenauer Hafen ein. Besonders am Sonnabend gibt es ab 10 Uhr ein <a href=\"https:\/\/www.wasser-stadt-leipzig.de\/aktionen\/leipziger-wasserfest\/festprogramm\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">umfangreiches Familien- und Mitmachprogramm<\/a> mit Wasserexperimenten, Bootsangeboten, Blaulichtmeile, Musik und Aktionen am und auf dem Wasser.<\/p>\n<p>Ebenfalls am Sonnabend findet von 13 bis 22 Uhr auf dem Leipziger Markt die <a href=\"https:\/\/leipzigfuersklima.de\/projekte\/klimafair-2026\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">KlimaFAIR 2026<\/a> statt. Initiativen, Vereine und Organisationen informieren dort \u00fcber Klimaschutz, Nachhaltigkeit und soziale Fragen. Auf der B\u00fchne geht es unter anderem um Tierrechte, Familienplanung in der Klimakrise, kommunale Transformation und die Leipziger Oberb\u00fcrgermeisterwahl.<\/p>\n<p>So bieten beide Veranstaltungen auf unterschiedliche Weise Gelegenheit, sich mit der Frage zu besch\u00e4ftigen, wie Leipzig seine nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen sch\u00fctzen und die Stadt zukunftsf\u00e4hig gestalten kann.<\/p>\n<p>Gedenken an Selbstverbrennung von Oskar Br\u00fcsewitz<\/p>\n<p>Zum Abschluss einer Gedenkwoche anl\u00e4sslich des 50. Jahrestages der Selbstverbrennung von Pfarrer Oskar Br\u00fcsewitz (1929\u20131976) findet am Sonntag um 13 Uhr in der Kirche Rippicha (Br\u00fcsewitz\u2019 einstige Wirkungsst\u00e4tte) ein Gedenkgottesdienst statt. Die Predigt h\u00e4lt Regionalbischof Dr. Johann Schneider.<\/p>\n<p>Von 1964 bis 1969 besuchte Br\u00fcsewitz die Predigerschule in Erfurt. 1970 wurde er ordiniert und \u00fcbernahm die Pfarrstelle in Rippicha bei Zeitz. Dort fiel er durch eine intensive Jugendarbeit und ungew\u00f6hnliche \u00f6ffentliche Aktionen auf. Mit weithin sichtbaren Losungen warb er f\u00fcr den christlichen Glauben und wandte sich gegen die Einschr\u00e4nkung kirchlicher Arbeit in der DDR. Dadurch geriet er zunehmend in Konflikt mit staatlichen Stellen und wurde vom Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit \u00fcberwacht.<\/p>\n<p>Am 18. August 1976 fuhr Br\u00fcsewitz zur Michaeliskirche nach Zeitz. Auf seinem Auto brachte er Plakate an, auf denen er den Kommunismus wegen der Unterdr\u00fcckung von Kirche sowie von Kindern und Jugendlichen anklagte. Anschlie\u00dfend \u00fcbergoss er sich mit Benzin und setzte sich selbst in Brand. Vier Tage sp\u00e4ter, am 22. August 1976, starb der 47-J\u00e4hrige in einem Krankenhaus in Halle an seinen Verletzungen.<\/p>\n<p>Die DDR-F\u00fchrung versuchte anschlie\u00dfend, Br\u00fcsewitz als psychisch auff\u00e4lligen Einzelg\u00e4nger zu diffamieren. Seine Tat l\u00f6ste jedoch deutschlandweit Diskussionen \u00fcber Religionsfreiheit, das Verh\u00e4ltnis von Staat und Kirche und die Situation von Christen in der <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/DDR-Geschichte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">DDR<\/a> aus. Auch innerhalb der evangelischen Kirche f\u00fchrte sie zu heftigen Debatten.<\/p>\n<p>Die damalige Kirchenleitung lehnte die Selbstt\u00f6tung ausdr\u00fccklich ab, wollte Br\u00fcsewitz selbst aber nicht verurteilen. Der Widerstand des Pfarrers entstand aus einer tiefen christlichen \u00dcberzeugung heraus und war letztlich die Reaktion auf jahrelange Repression durch das herrschende Regime. Seine Selbstverbrennung gilt heute als eine der aufsehenerregendsten Protestaktionen gegen die SED-Diktatur und als\u00a0 wichtiges Ereignis in der Vorgeschichte der sp\u00e4teren DDR-Opposition.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/258d7152-0e8f-4fb1-9896-255a7b67425f-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-667889\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/258d7152-0e8f-4fb1-9896-255a7b67425f-1.png\" alt=\"\" width=\"1536\" height=\"1024\"  \/><\/a>Die Reproduktion eines Gem\u00e4lde des Malers Matthias Koeppel zeigt die Selbstverbrennung von Oskar Br\u00fcsewitz.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wasserfest, Sch\u00f6nauer Parkfest (u.a. mit ROCKHAUS), KlimaFAIR und FLINTA*-Leseb\u00fchne (mit Sarah Lesch) im Grassi \u2013 langweilig wird das&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1250867,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1832],"tags":[3274,65037,3364,2409,29,5561,30,1548,71,859,601],"class_list":["post-1250866","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-leipzig","tag-kirche","tag-ddr-geschichte","tag-de","tag-der-tag","tag-deutschland","tag-festival","tag-germany","tag-klimaschutz","tag-leipzig","tag-sachsen","tag-verkehr"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117132487873209426","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1250866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1250866"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1250866\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1250867"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1250866"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1250866"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1250866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}