{"id":1251369,"date":"2026-08-21T14:06:19","date_gmt":"2026-08-21T14:06:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1251369\/"},"modified":"2026-08-21T14:06:19","modified_gmt":"2026-08-21T14:06:19","slug":"foodwatch-chef-chris-methmann-im-interview-der-alete-kinderkeks-macht-mich-wuetend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1251369\/","title":{"rendered":"Foodwatch-Chef Chris Methmann im Interview: \u201eDer Alete-Kinderkeks macht mich w\u00fctend\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspCKpk tspCKpl\">Als Foodwatch-Chef Chris Methmann zum Interview in den Tagesspiegel kommt, erwartet ihn ein Teller des Schreckens: Kinder-Riegel, Corny, Twix, Gummib\u00e4rchen und zuckriges Knuspergeb\u00e4ck von Alnatura. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer einer der bekanntesten deutschen Verbraucherschutzorganisationen soll nicht hungrig bleiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260804-125808.jpeg\"   alt=\"S\u00fc\u00dfigkeiten\" aria-labelledby=\"caption-15958216\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAYi1\"\/> Zucker, Fett \u2013 und gutes Marketing. <\/p>\n<p class=\"tspYfx\"> \u00a9 Heike Jahberg <\/p>\n<p class=\"tspCKpk\">Seit mehr als 20 Jahren kritisiert Foodwatch die Lebensmittelindustrie f\u00fcr irref\u00fchrende Versprechen und ungesunde Rezepturen. Kann Methmann den Verlockungen seiner Gegner widerstehen? Wann wird er schwach?<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Herr Methmann, die Sommerferien gehen zu Ende, die Schule beginnt wieder. Was haben Ihre Kinder in der Brotdose?<\/strong><br \/>Die Zeiten, in denen ich meinen Kindern die Brotdose gepackt habe, sind langsam, aber sicher vorbei. Mein Sohn und meine Tochter sind alt genug, sie haben das Recht, selbst zu entscheiden. Wir hatten und haben zu Hause aber nat\u00fcrlich dieselben K\u00e4mpfe \u00fcbers Essen wie andere Eltern auch. Nur weil ich bei Foodwatch arbeite, bin ich kein besserer Mensch.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Gibt es Lebensmittel, die Sie so w\u00fctend machen, dass Sie sie Ihren Kindern entrei\u00dfen und in den M\u00fcll werfen m\u00f6chten?<\/strong><br \/>Meine Kinder sind daf\u00fcr nicht mehr die Zielgruppe, aber der Alete-Kinderkeks macht mich w\u00fctend. Auf der Packung steht, dass der Keks Babys ab dem achten Monat gegeben werden kann. Doch in einer Packung stecken zehn W\u00fcrfel Zucker. F\u00fcr ein Baby! Wir wissen, dass die ersten 1000 Lebenstage ma\u00dfgeblich sind f\u00fcr die Entwicklung der Essensvorlieben. Mit dem Alete-Keks wird schon kleinen Kindern die Liebe zum Zucker eingetrichtert, ohne dass sie sich dagegen wehren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zur Person<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Chris Methmann<\/strong>, 45, ist seit November 2021 <strong>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Foodwatch in Deutschland<\/strong>. Die Organisation wurde 2002 in Berlin gegr\u00fcndet und hat sich zum Ziel gesetzt, Verbraucher \u00fcber Missst\u00e4nde in der Lebensmittelherstellung aufzukl\u00e4ren.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\">Vor seiner T\u00e4tigkeit bei Foodwatch war Methmann Campaigner und Teamleiter Kampagnen bei Campact und hat an der Universit\u00e4t Hamburg \u00fcber \u201eHegemonie, Gouvernementalit\u00e4t und Fantasie in der globalen Klimapolitik\u201c promoviert. Sein neues Buch <strong>\u201eBad Food\u201c <\/strong>erscheint im Ullstein-Verlag, die Premiere findet am 1. September im Berliner Pfefferberg-Theater statt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/bad-food-cover-2d-cover.png\" alt=\"Buchcover von &quot;Bad Food&quot; (Chris Methmann)\" aria-labelledby=\"caption-15958220\" width=\"620\" height=\"372\" loading=\"lazy\" class=\"tspAYi1\"\/> Chris Methmann: \u201eBad Food\u201c, Ullstein-Verlag, 23 Euro, 352 Seiten. <\/p>\n<p class=\"tspYfx\"> \u00a9 PR\/Ullstein <\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Aber niemand zwingt die Eltern, ihren Kindern solche Kekse zu geben!<\/strong><br \/>Bei dm oder Rossmann stehen diese Kekse neben den notwendigen Dingen wie Windeln. Und eine Marke wie Alete genie\u00dft Vertrauen. Da greifen viele zu. Wir wachsen in einem Ern\u00e4hrungssystem auf, das viel mehr Kontrolle \u00fcber unsere Vorlieben hat, als wir glauben.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Eltern k\u00f6nnen doch lesen, was auf der Verpackung steht, bevor sie ihren Kindern S\u00fc\u00dfkram kaufen.<\/strong><br \/>Nat\u00fcrlich tr\u00e4gt jeder eine Mitverantwortung. Aber das Richtige zu tun, wird uns wahnsinnig schwer gemacht. (Methmann nimmt einen Corny-Riegel in die Hand.) Ich kann kaum lesen, was hier in so einem Corny-Riegel alles drin ist. Und es kann auch nicht sein, dass ich bei jedem Einkauf das Kleingedruckte lesen muss. Ein Schokoriegel ist doch kein Versicherungsvertrag! (Legt den Riegel wieder weg.)<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Aber jeder Mensch wei\u00df doch, dass S\u00fc\u00dfigkeiten nicht gesund sind.<\/strong><br \/>Ich lehne es zutiefst ab, allein den Verbrauchern die Verantwortung f\u00fcr schlechte Ern\u00e4hrung zu geben. Die Lebensmittelindustrie investiert jedes Jahr Milliarden Euro in Marketing f\u00fcr ungesunde Produkte \u2013 vom \u00fcberzuckerten Fr\u00fchst\u00fccksm\u00fcsli mit \u201eTony the Tiger\u201c oder \u201ePaw Patrol\u201c bis hin zu Softdrinks oder Nutella, f\u00fcr das sogar mal deutsche Fu\u00dfballnationalspieler Werbung gemacht haben. Von klein auf und \u00fcberall werden Kinder mit Junkfood-Werbung beballert \u2013 und jetzt soll ich als Vater dagegen ank\u00e4mpfen? Warum muss ich gerade r\u00fccken, was hochbezahlte Sportstars an Fehlern\u00e4hrung anrichten? Ganz zu schweigen von Red Bull, das inzwischen viele Sportarten sponsert.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Sie haben Ihre damals elfj\u00e4hrige Tochter als Testk\u00e4uferin zu Lidl geschickt, sie hat problemlos Energy-Drinks bekommen. Schon seit Langem wird \u00fcber eine Altersgrenze diskutiert. Warum passiert da nichts?<\/strong><br \/>Eine Altersgrenze f\u00fcr Energy-Drinks lie\u00dfe sich ganz einfach einf\u00fchren und w\u00fcrde unsere Kinder und Jugendlichen sch\u00fctzen. Die gro\u00dfe Mehrheit der Bev\u00f6lkerung steht laut Umfragen dahinter. Wenn das nicht kommt, zeigt das, wie gro\u00df der Einfluss von Red Bull, Coca-Cola und PepsiCo ist.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Wo sehen Sie die Altersgrenze?<\/strong><br \/>Wir fordern eine Altersgrenze ab 18.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Dann k\u00f6nnten 16-J\u00e4hrige Bier kaufen, aber keinen Energy-Drink.<\/strong><br \/>\u00dcber das Bier k\u00f6nnte man auch mal reden. In anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern bekommt man mit 16 keines. Jugendliche k\u00f6nnen die Risiken nicht gut absch\u00e4tzen. Sie wissen nicht, was sie sich antun, wenn sie Energy-Drinks trinken. Ihr Konsum kann nicht nur zu Schlafst\u00f6rungen, Unruhe und Magen-Darm-Problemen f\u00fchren, sondern in Verbindung mit Sport oder Alkohol sogar zu Herzrhythmusst\u00f6rungen, Nierenversagen und Krampfanf\u00e4llen. Der Staat hat hier eine F\u00fcrsorgepflicht.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Wie soll man Verantwortung lernen, wenn man nie die Gelegenheit dazu bekommt?<\/strong><br \/>Wir stellen ja auch nicht in den Schulen Zigarettenautomaten auf und sagen, die Kinder m\u00fcssten selbst einen Umgang finden.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Der neue Fu\u00dfball-Bundestrainer J\u00fcrgen Klopp war vorher Repr\u00e4sentant von Red Bull. H\u00e4tte das ein Kriterium sein m\u00fcssen, das ihn von diesem Amt ausschlie\u00dft?<\/strong><br \/>Ja, das h\u00e4tte ein Ausschlusskriterium sein m\u00fcssen. Er h\u00e4tte nie Bundestrainer werden d\u00fcrfen und ich finde, er sollte sich bewusst machen, dass er eine Vorbildfunktion hat. Wie er das mit seiner vorigen Funktion bei Red Bull vereinbaren kann, ist mir schleierhaft. Bundestrainer ist kein \u00f6ffentliches Amt, aber ein Amt in einem gemeinn\u00fctzigen Verein. Im Deutschen Fu\u00dfball-Bund ist ja auch der Breitensport organisiert. Jeder, der in Deutschland Fu\u00dfball im Verein spielt, hat mit dem Verband zu tun. Sollte sich der DFB gemeinmachen mit so einem Brausekonzern? Nein!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/sportmediziner-uber-absencen-von-jamal-musiala-mit-diesem-risiko-sollte-man-keinen-hochleistungssport-machen-15958266.html?icid=single-topic_15954046___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspDDr7\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sportmediziner \u00fcber Absencen von Jamal Musiala \u201eMit diesem Risiko sollte man keinen Hochleistungssport machen\u201c <\/a><\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Foodwatch fordert seit Langem, Werbung f\u00fcr ungesunde, an Kinder gerichtete Lebensmittel einzuschr\u00e4nken. W\u00e4hrend der Ampel-Regierung wollte Ern\u00e4hrungsminister Cem \u00d6zdemir das durchsetzen, doch scheiterte er. Sind Sie als Lobbygruppe zu schwach, wenn Ihre Forderungen nicht mal unter einem gr\u00fcnen Minister Realit\u00e4t werden?<\/strong><br \/>Die Industrie hatte viel zu viel Einfluss auf das Gesetz und hat auch die Medien eingespannt, allen voran die \u201eBild\u201c-Zeitung. Beide haben eine Kampagne gegen das geplante Gesetz gefahren, in der auch falsche Infos verbreitet wurden.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\">Es entstand der Eindruck, \u00d6zdemir wolle bestimmte Lebensmittel komplett verbieten. Zudem sei die Wirksamkeit von Werbeverboten gar nicht belegt und sogar die Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland sei durch das Gesetz angeblich gef\u00e4hrdet. \u00d6zdemir hat das Problem aber leider auch falsch dargestellt.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Inwiefern?<\/strong><br \/>Er hat vor allem argumentiert, dass unsere Kinder zu dick seien. Ich bin einer von denen, die im Sportunterricht als Letzte gew\u00e4hlt wurden. Das Problem sind doch nicht die Kinder, sondern dass die Lebensmittelindustrie reich wird, indem sie die Kinder krank macht. Das h\u00e4tte \u00d6zdemir klar sagen m\u00fcssen, statt den Leuten ein schlechtes Gewissen zu machen. Damit h\u00e4tte er viel mehr Menschen auf seine Seite gebracht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/nutri-score-radevormwald-08-06-2022-radevormwald-deutschland-nutri-score-radevormwald-08-06-2022-rad.jpeg\"   alt=\"Nutri-Score, Radevormwald, 08.06.2022. Radevormwald Deutschland *** Nutri Score, Radevormwald, 08 06 2022 Radevormwald Germany Copyright: xUtexGrabowsky\/photothek.dex\" aria-labelledby=\"caption-15967709\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAYi1\"\/> Der Nutri-Score bewertet die N\u00e4hrwertqualit\u00e4t von Produkten auf einer f\u00fcnfstufigen Skala. <\/p>\n<p class=\"tspYfx\"> \u00a9 imago\/photothek\/Ute Grabowsky <\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Auch beim Nutri-Score, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/lebensmittel-foodwatch-fordert-nutri-score-pflicht-15036568.html?icid=in-text-link_15954046\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">den Sie fordern<\/a>, tut sich kaum etwas. Der gibt auf einer Skala von gr\u00fcnem A \u2013 sehr gut \u2013 bis rotem E \u2013 ganz schlecht \u2013 an, wie gut zum Beispiel die Inhaltsstoffe einer Tiefk\u00fchlpizza sind.<\/strong><br \/>Ja, bisher ist der Nutri-Score bei uns nur freiwillig, aber Bundesern\u00e4hrungsminister Alois Rainer sollte ihn zur Pflicht machen. Mit EU-Recht w\u00e4re das vereinbar.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><a><strong>Der Nutri-Score<\/strong><\/a><strong> dient vor allem dem Vergleich zwischen \u00e4hnlichen Produkten. Er zeigt etwa, ob ein Joghurt oder ein Fertiggericht ges\u00fcnder ist als das der Konkurrenz. Denn selbst wenn man nur A-Produkte essen w\u00fcrde, h\u00e4tte man sich nicht automatisch gesund und abwechslungsreich ern\u00e4hrt. \u00dcbersch\u00e4tzen Sie den Nutri-Score?<\/strong><br \/>Untersuchungen aus Frankreich, wo der Nutri-Score weiter verbreitet ist als bei uns, zeigen, dass die Menschen anders einkaufen und Lebensmittelhersteller ges\u00fcndere Produkte herstellen. Die Ampel bietet einen schnellen und einfachen Vergleich im Supermarkt.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\">Nehmen Sie die Pizza: Wir haben in unseren K\u00f6pfen abgespeichert, Pizza kann nicht gut sein. Aber es ist m\u00f6glich, eine Tiefk\u00fchlpizza mit gr\u00fcnem Nutri-Score herzustellen. Und dann sollten die Verbraucher eine solche auch erkennen k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich w\u00e4re es besser, wenn wir jeden Tag frisch kochen w\u00fcrden. Aber das ist unrealistisch. Man muss auch mal zu einem Fertigprodukt greifen.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Wozu greifen Sie?<\/strong><br \/>Zu den veganen Nuggets der Lidl-Eigenmarke. Die kommen bei uns h\u00e4ufiger auf den Tisch.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Wie lange dauert Ihr Supermarktbesuch?<\/strong><br \/>Seit ich bei Foodwatch bin, gehe ich sehr neugierig durch den Supermarkt. Ich kann dort locker eine Stunde verbringen. Vor allem die Neuheiten schaue ich mir genau an. Und stelle fest, dass viele Versprechen illegal sind.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Zum Beispiel?<\/strong><br \/>Es gibt eine trendige Neuheit, die vor allem online verkauft wird: Produkte mit Ashwagandha. Das ist eine Pflanze aus Indien, sie gilt als traditionelles Heilmittel gegen Stress. Das getrocknete Pulver wird nun als Kapsel verkauft \u2013 f\u00fcr eine chillige Auszeit.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Was haben Sie gegen eine chillige Auszeit?<\/strong><br \/>Nichts. Aber die Versprechen sind nicht wissenschaftlich belegt. Es gibt klare Regeln f\u00fcr die Werbung mit Gesundheitsversprechen, und diese Produkte versto\u00dfen dagegen.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Warum gelangen sie dann trotzdem in den Handel?<\/strong><br \/>Weil die Lebensmittelbeh\u00f6rden, die solche Verst\u00f6\u00dfe verfolgen m\u00fcssten, viel zu wenig Personal haben. Zust\u00e4ndig f\u00fcr Kontrollen \u2013 auch im Online-Bereich \u2013 sind die kommunalen \u00c4mter in den St\u00e4dten und Landkreisen, und die Kontrolleure kommen nicht hinterher. F\u00fcr bundesweite F\u00e4lle wie Ashwagandha br\u00e4uchte man eine zentralisierte Beh\u00f6rde, die auch den Onlinehandel im Blick hat, aber die gibt es nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/supermarkt-regal-mit-verschiedenen-produkten-kuhlregal-mit-verschiedenen-milchprodukten-milch-sa.jpe\"   alt=\"Supermarkt, Regal mit verschiedenen Produkten, K\u00fchlregal mit verschiedenen Milchprodukten, Milch, Sahne, Jogurt, Bio Produkte&#10;&#10;Supermarket Shelf with different Products Refrigerated shelf with different Milk products Milk Cream Yogurt Bio Products\" aria-labelledby=\"caption-15967721\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAYi1\"\/> In Superm\u00e4rkten finden sich immer mehr Lebensmittel, die besonders viel Eiwei\u00df enthalten. <\/p>\n<p class=\"tspYfx\"> \u00a9 imago\/Jochen Tack\/imago stock&amp;people <\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Im K\u00fchlregal findet man jetzt \u00fcberall <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesundheit\/hier-gefeiert-dort-kritisiert-wie-viel-eiweiss-ist-gesund-12517565.html?icid=in-text-link_15954046\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eHigh-Protein\u201c-Produkte<\/a>. Eine sinnvolle Neuheit?<\/strong><br \/>Dass Proteine irgendwie gesund sein sollen, hat jeder schon mal geh\u00f6rt. Aber keiner wei\u00df, was in den Protein-Produkten steckt.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Dann sagen Sie uns das, bitte!<\/strong><br \/>Die Hersteller mischen oft Molke-Eiwei\u00df unter. Das ist ein Abfallprodukt aus der K\u00e4seherstellung. Diese \u201eHigh-Protein\u201c-Produkte werden dann \u00fcberteuert vermarktet. Das Dr.-Oetker-Puddingpulver ist zum Beispiel in der Proteinvariante fast doppelt so teuer wie das normale Pulver! So funktioniert Marktwirtschaft. Die Hersteller m\u00fcssen ihren Gewinn steigern. Oft machen sie ihre Lebensmittel sogar unges\u00fcnder, um mehr davon zu verkaufen.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Was meinen Sie?<\/strong><br \/>Ein Beispiel sind die Cornflakes. Sie enthielten anfangs keinen Zucker. Aber dann haben die Hersteller gemerkt, dass die Konsumenten eher die Cornflakes kaufen, in denen etwas Zucker steckt. So haben die Hersteller sich gegenseitig hochgeschaukelt. Kellogg\u2018s Frosties und Co. sind heute reine Zuckerbomben. In den Firmenzentralen sitzt niemand und denkt sich: Ich will die Gesellschaft \u00fcberzuckern. Das ist eine Marktdynamik. Und deshalb braucht es Regeln.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Welche?<\/strong><br \/>Neben der N\u00e4hrwertampel fordern wir eine Limosteuer, denn den meisten Zucker nehmen wir \u00fcber Getr\u00e4nke zu uns. Oft wird behauptet, die Einf\u00fchrung w\u00fcrde Limos teurer machen. Doch das stimmt nicht, denn Hersteller k\u00f6nnen den Zuckergehalt in ihren Produkten senken, um die Abgabe zu umgehen.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Die schwarz-rote Koalition hat angek\u00fcndigt, eine solche Steuer 2028 einf\u00fchren zu wollen. Hat Sie das \u00fcberrascht?<\/strong><br \/>Ja, \u00fcberrascht und erfreut.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Gro\u00dfbritannien hat eine solche Limosteuer, dort wird nun S\u00fc\u00dfstoff zugesetzt. Ist es wirklich ges\u00fcnder, Aspartam statt Zucker zu trinken?<\/strong><br \/>S\u00fc\u00dfstoffe sind auf jeden Fall weniger gef\u00e4hrlich als Zucker. Noch besser w\u00e4re: Die Hersteller produzieren Getr\u00e4nke, die insgesamt weniger s\u00fc\u00df sind \u2013 das ist ja genau die Idee einer Limosteuer.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Aber Aspartam steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Foodwatch selbst hat 2025 die EU-Kommission aufgefordert, dem Stoff die Zulassung zu entziehen.<\/strong><br \/>Ja, denn bei Aspartam gibt es aus unserer Sicht offene Fragen zur Sicherheit \u2013 und es gibt andere S\u00fc\u00dfstoffe als bessere Alternative. Wir fordern eine unabh\u00e4ngige Neubewertung von Aspartam, die sich nicht auf Studien st\u00fctzt, die von der Industrie in Auftrag gegeben wurden. Dem ungekl\u00e4rten Risiko von S\u00fc\u00dfstoffen wie Aspartam steht jedoch die v\u00f6llig klare, schwere gesundheitliche Sch\u00e4digung durch Zucker gegen\u00fcber. Wenn man zwischen zwei \u00dcbeln w\u00e4hlen muss, dann sollte man sich f\u00fcr das kleinere entscheiden.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Bei welchem Produkt haben Sie sich selbst schon get\u00e4uscht?<\/strong><br \/>Bei einem isotonischen Grapefruit-Getr\u00e4nk! Ich habe k\u00fcrzlich bei gro\u00dfer Hitze einen l\u00e4ngeren Lauf gemacht, und die letzten f\u00fcnf Kilometer habe ich von so einem Grapefruit-Getr\u00e4nk getr\u00e4umt. Ich habe dann eines gekauft, angeblich kalorienarm. Beim Trinken dachte ich: ganz sch\u00f6n s\u00fc\u00df. Und dann sah ich, dass in der 0,5-Liter-Flasche 20 Gramm Zucker sind \u2013 fast die H\u00e4lfte der empfohlenen Tagesmenge.<\/p>\n<blockquote class=\"tspC8ro\">\n<p>Foodwatch ist keine Anti-S\u00fc\u00dfigkeiten-Organisation.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspC8rp\"><strong>Chris Methmann<\/strong><\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Durch den Lauf haben Sie aber auch einen h\u00f6heren Bedarf. Was spricht eigentlich gegen Fett oder Zucker, wenn etwas dadurch besser schmeckt?<\/strong><br \/>Es ist ja nicht so, als h\u00e4tte sich hier (greift wieder zum Corny-Riegel) ein findiger M\u00fcsliriegelb\u00e4cker \u00fcberlegt, wie kann ich den besten Riegel backen? Die Lebensmittelindustrie testet diese Produkte in endlosen Varianten und schaut, bei welchem Zucker- und Fettgehalt der Drang nach ihnen am gr\u00f6\u00dften ist. Es fasst mich emotional an, wie viele Leute sich selbst daf\u00fcr kasteien, wie schlecht sie essen. Wie viele Leute gern abnehmen w\u00fcrden, aber es einfach nicht schaffen. Dass es so schwer ist, kommt nicht von ungef\u00e4hr. Wir k\u00e4mpfen gegen ausgefeilte wissenschaftliche Methodiken, hinter denen wahnsinnig viel Geld steckt.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Sie schreiben in Ihrem Buch, dass Sie noch Werbungen auswendig k\u00f6nnen, die Sie als Kind gesehen haben.<\/strong><br \/>Klar: Ich hei\u00df\u2018 Coco, spring von Ast zu Ast, ich hab noch nie ein Fr\u00fchst\u00fcck verpasst! Oder: Chocos, der Knusperb\u00e4r. Keiner knuspert mehr als er. Ich habe in den Achtzigern viel Zeit vor dem Fernseher verbracht. Dann nat\u00fcrlich Anke Huber mit der Milchschnitte. Die h\u00e4tte doch kein Tennisturnier gewonnen, wenn sie so viel Milchschnitte gegessen h\u00e4tte. Aber dar\u00fcber habe ich damals nicht nachgedacht.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Ist Ihre Arbeit als Foodwatch-Chef Ihre Rache an der Lebensmittelindustrie?<\/strong><br \/>Ich habe in dem Buch auch \u00fcber mich und meine Jugend reflektiert. Rache ist das falsche Wort. Mir geht es um Gerechtigkeit. Ich geh\u00f6re zu den privilegierteren Menschen in dieser Gesellschaft. Aber es gibt viele andere, deren Leben durch schlechte Ern\u00e4hrung ruiniert wird. Das fasst mich an.<\/p>\n<p>Mehr Gespr\u00e4che auf Tagesspiegel Plus<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesundheit\/was-macht-zucker-in-unserem-korper-wer-regelmassig-susses-isst-bei-dem-klingelt-das-hirn-um-elf-und-will-schokolade-15814655.html?icid=topic-list_15954046___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" data-hydrate-props=\"{&amp;escapedquot;element&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;relatedContent&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;fieldMap&amp;escapedquot;:{},&amp;escapedquot;relation&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;fields&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;isPaid&amp;escapedquot;:true},&amp;escapedquot;href&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\/gesundheit\/was-macht-zucker-in-unserem-korper-wer-regelmassig-susses-isst-bei-dem-klingelt-das-hirn-um-elf-und-will-schokolade-15814655.html&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;teaserTitle&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;kicker&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Was macht Zucker in unserem K\u00f6rper?&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;headline&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\u201eWer regelm\u00e4\u00dfig S\u00fc\u00dfes isst, bei dem klingelt das Hirn um elf und will Schokolade\u201c&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;id&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;15814655&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;story&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;isPartOfList&amp;escapedquot;:true,&amp;escapedquot;topicListType&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;topic-list&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;showArrow&amp;escapedquot;:true}\" data-hydrate-slots=\"{&#039;default&#039;:[]}\" class=\"tspDDr7 tspDCr5\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Was macht Zucker in unserem K\u00f6rper? \u201eWer regelm\u00e4\u00dfig S\u00fc\u00dfes isst, bei dem klingelt das Hirn um elf und will Schokolade\u201c <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/was-wir-von-tieren-uber-das-sterben-lernen-konnen-der-tod-ist-kein-unfairer-deal-15662826.html?icid=topic-list_15954046___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" data-hydrate-props=\"{&amp;escapedquot;element&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;relatedContent&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;fieldMap&amp;escapedquot;:{},&amp;escapedquot;relation&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;fields&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;isPaid&amp;escapedquot;:true},&amp;escapedquot;href&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\/gesellschaft\/was-wir-von-tieren-uber-das-sterben-lernen-konnen-der-tod-ist-kein-unfairer-deal-15662826.html&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;teaserTitle&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;kicker&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Was wir von Tieren \u00fcber das Sterben lernen k\u00f6nnen&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;headline&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\u201eDer Tod ist kein unfairer Deal\u201c&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;id&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;15662826&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;story&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;isPartOfList&amp;escapedquot;:true,&amp;escapedquot;topicListType&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;topic-list&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;showArrow&amp;escapedquot;:true}\" data-hydrate-slots=\"{&#039;default&#039;:[]}\" class=\"tspDDr7 tspDCr5\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Was wir von Tieren \u00fcber das Sterben lernen k\u00f6nnen \u201eDer Tod ist kein unfairer Deal\u201c <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/psychiater-jakob-hein-im-gesprach-ich-sehe-kinder-die-dem-analogen-unterricht-nicht-folgen-konnen-15908681.html?icid=topic-list_15954046___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" data-hydrate-props=\"{&amp;escapedquot;element&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;relatedContent&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;fieldMap&amp;escapedquot;:{},&amp;escapedquot;relation&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;fields&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;isPaid&amp;escapedquot;:true},&amp;escapedquot;href&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\/gesellschaft\/psychiater-jakob-hein-im-gesprach-ich-sehe-kinder-die-dem-analogen-unterricht-nicht-folgen-konnen-15908681.html&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;teaserTitle&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;kicker&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Psychiater Jakob Hein&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;headline&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\u201eIch sehe Kinder, die dem analogen Unterricht nicht folgen k\u00f6nnen\u201c&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;id&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;15908681&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;story&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;isPartOfList&amp;escapedquot;:true,&amp;escapedquot;topicListType&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;topic-list&amp;escapedquot;},&amp;escapedquot;showArrow&amp;escapedquot;:true}\" data-hydrate-slots=\"{&#039;default&#039;:[]}\" class=\"tspDDr7 tspDCr5\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Psychiater Jakob Hein \u201eIch sehe Kinder, die dem analogen Unterricht nicht folgen k\u00f6nnen\u201c <\/a><\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Sie geben sich betont bodenst\u00e4ndig, schreiben, dass Sie selbst Schokolade und KitKat-Riegel verdr\u00fccken. Ist das eine neue Strategie: den Normalo herauskehren, blo\u00df nicht den Essens-Besserwisser spielen?<\/strong><br \/>Nein, das ist keine Strategie. Auch ich kenne diese Probleme, bin nicht zufrieden mit meinem K\u00f6rper. Lange Jahre hatte ich das Gef\u00fchl, mit meiner Ern\u00e4hrung stimmt etwas nicht und ich kann es nicht l\u00f6sen. Ich finde es wichtig, dass wir die Scham loswerden, die mit schlechter Ern\u00e4hrung einhergeht. Denn sie ist Teil eines Systems, einer Industrie.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Sie haben bislang standhaft den S\u00fc\u00dfigkeiten-Teller ignoriert, den wir f\u00fcr Sie vorbereitet haben. Greifen Sie doch zu.<\/strong><br \/>Nee, lieber nicht.<\/p>\n<p class=\"tspCKpk\"><strong>Wir brechen gern das Eis. Hier, so ein Kinder-Riegel zum Beispiel \u2026<\/strong><br \/>Ja, den nehme ich auch (greift zu und bei\u00dft rein). Wir haben ja nichts gegen S\u00fc\u00dfigkeiten. Foodwatch ist keine Anti-S\u00fc\u00dfigkeiten-Organisation.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als Foodwatch-Chef Chris Methmann zum Interview in den Tagesspiegel kommt, erwartet ihn ein Teller des Schreckens: Kinder-Riegel, Corny,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1251370,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[51,2699,13,3295,46276,1635,4665,14,15,2191,12,966,10,8,9,11,84393],"class_list":["post-1251369","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-cem-oezdemir","tag-gespraech","tag-headlines","tag-hochschulen","tag-im-gespraech","tag-jugend","tag-juergen-klopp","tag-nachrichten","tag-news","tag-pflanzen","tag-schlagzeilen","tag-schule","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-veganismus-und-vegetarismus"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117133891234147369","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1251369","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1251369"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1251369\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1251370"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1251369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1251369"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1251369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}