{"id":1251706,"date":"2026-08-21T17:52:21","date_gmt":"2026-08-21T17:52:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1251706\/"},"modified":"2026-08-21T17:52:21","modified_gmt":"2026-08-21T17:52:21","slug":"west-nil-virus-breitet-sich-durch-muecken-weiter-in-europa-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1251706\/","title":{"rendered":"West-Nil-Virus breitet sich durch M\u00fccken weiter in Europa aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das von Stechm\u00fccken \u00fcbertragene West-Nil-Virus breitet sich nach Angaben der EU-Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC in Europa weiter aus. Wie das Europ\u00e4ische Zentrum f\u00fcr die Pr\u00e4vention und die Kontrolle von Krankheiten in Stockholm am Freitag mitteilte, meldeten seit Jahresbeginn bereits zw\u00f6lf europ\u00e4ische L\u00e4nder vor Ort \u00fcbertragene F\u00e4lle. Neben <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/deutschland\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a>, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/frankreich\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> und \u00d6sterreich sind demnach auch <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/albanien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Albanien<\/a>, Griechenland, Italien, die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/niederlande\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niederlande<\/a>, Nordmazedonien, Rum\u00e4nien, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/serbien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Serbien<\/a>, der Kosovo und Spanien betroffen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Infektionen wurden aus insgesamt 99 Regionen gemeldet. Die meisten F\u00e4lle gab es laut ECDC in Italien mit 311 und Griechenland mit 157 Infektionen. In 21 Regionen in ganz Europa trat das West-Nil-Virus zum ersten Mal auf.<\/p>\n<p>Anstieg im Vergleich zum vergangenen Jahr      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatten insgesamt 67 Regionen in neun europ\u00e4ischen L\u00e4ndern West-Nil-Virusinfektionen gemeldet. Die Ausweitung der \u00dcbertragung des West-Nil-Virus sowie die Verbreitung invasiver M\u00fcckenarten zeigten, \u201ewarum Europa seine Kapazit\u00e4ten zur M\u00fcckenbek\u00e4mpfung ausbauen muss\u201c, erkl\u00e4rte ECDC-Abteilungsleiterin C\u00e9line Gossner. F\u00fcr eine \u201ewirksame M\u00fcckenbek\u00e4mpfung\u201c forderte sie einen l\u00e4nder\u00fcbergreifende Zusammenarbeit und einen \u201eintegrierten Ansatz\u201c. Dieser umfasse neben der \u00dcberwachung der M\u00fcckenpopulationen auch die Einbindung der Bev\u00f6lkerung sowie \u201egezielte L\u00f6sungen zur M\u00fcckenbek\u00e4mpfung unter Ber\u00fccksichtigung der Umweltauswirkungen\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Virus wurde erstmals 1937 im West-Nil-Gebiet in Uganda nachgewiesen. Ein Gro\u00dfteil der Infektionen verl\u00e4uft asymptomatisch oder mit leichten Symptomen, weshalb nur ein kleiner Teil \u00fcberhaupt erfasst wird. Infizierte, bei denen die Krankheit ausbricht, entwickeln grippe\u00e4hnliche Symptome wie Zittern und Fieber. In schweren F\u00e4llen k\u00f6nnen Erkrankte ins Koma fallen. \u00dcber die Blutbahn kann das Virus zudem bis ins Gehirn gelangen und eine lebensbedrohliche Hirnhautentz\u00fcndung (Meningitis) ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfte Ansteckungsgefahr zwischen Juli und September      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In Europa treten die meisten Infektionen w\u00e4hrend der M\u00fcckensaison zwischen Fr\u00fchjahr und Herbst auf. Hochzeit der \u00dcbertragungen ist zwischen Juli und September. Nach Angaben der WHO gibt es weder zugelassene Impfstoffe f\u00fcr Menschen noch spezifische Behandlungsmethoden gegen das Virus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In Europa breitet sich laut ECDC au\u00dferdem die Asiatische Tigerm\u00fccke weiter aus. Sie kommt inzwischen in 16 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern vor &#8211; das sind doppelt so viele wie noch vor zw\u00f6lf Jahren. Die Asiatische Tigerm\u00fccke kann Krankheitserreger wie das Chikungunya-, das Dengue- oder das Zikavirus auf Menschen \u00fcbertragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das von Stechm\u00fccken \u00fcbertragene West-Nil-Virus breitet sich nach Angaben der EU-Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC in Europa weiter aus. 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