{"id":1251819,"date":"2026-08-21T19:01:10","date_gmt":"2026-08-21T19:01:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1251819\/"},"modified":"2026-08-21T19:01:10","modified_gmt":"2026-08-21T19:01:10","slug":"von-tempelhof-nach-westerholt-wie-ki-stadtentwicklung-sichtbar-machen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1251819\/","title":{"rendered":"Von Tempelhof nach Westerholt: Wie KI Stadtentwicklung sichtbar machen kann"},"content":{"rendered":"<p>(openPR) Gelsenkirchen \u2013 Wie k\u00f6nnte die Neue Zeche Westerholt im Jahr 2050 aussehen? Mit viel Gr\u00fcn und Wasser, neuen Wohnungen und Arbeitspl\u00e4tzen, Freizeitangeboten \u2013 und mittendrin die historische Zechenarchitektur? Der Gelsenkirchener Technik- und Wissenschaftsjournalist Nikolaus Fecht hat eine KI genau das entwerfen lassen.<\/p>\n<p>Den Ansto\u00df gab das Berliner Projekt \u201eFuture Feld\u201c. Mit einem KI-Bot k\u00f6nnen Nutzer beschreiben, wie sie sich die Zukunft des Tempelhofer Feldes vorstellen. Die KI setzt diese W\u00fcnsche anschlie\u00dfend in Bilder um. Rund 3.500 Visionen entstanden laut Mitinitiator Max Mundhenke bereits in den ersten Tagen.<\/p>\n<p>Fecht probierte das Experiment selbst aus. Seine Vorgabe: ein demokratischer Ort, an dem \u00d6kologie und \u00d6konomie im Einklang stehen \u2013 mit nachhaltigen Arbeitspl\u00e4tzen, Wohnraum und Begegnungsst\u00e4tten f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>Andere Nutzer waren erheblich fantasievoller. Die ver\u00f6ffentlichten Entw\u00fcrfe reichen von Seen und Naturreservaten \u00fcber eine Gladiatorenarena bis zu dystopischen und postapokalyptischen Landschaften.<\/p>\n<p>\u201eMich interessiert weniger, ob eines dieser KI-Bilder jemals Realit\u00e4t wird\u201c, sagt Fecht. \u201eSpannend finde ich die Frage, ob generative KI B\u00fcrgerbeteiligung anschaulicher machen kann. Nicht jeder kann einen Bebauungsplan lesen \u2013 aber fast jeder kann beschreiben, wie er sich sein zuk\u00fcnftiges Stadtviertel vorstellt.\u201c<\/p>\n<p>Westerholt als Experimentierfeld<\/p>\n<p>Fecht \u00fcbertrug die Idee deshalb gedanklich ins Ruhrgebiet. Sein Kandidat: die Neue Zeche Westerholt an der Grenze zwischen Gelsenkirchen und Herten. Auf dem rund 39 Hektar gro\u00dfen ehemaligen Zechengel\u00e4nde entsteht ein neues Quartier, in dem Wohnen, Arbeiten, Bildung und Freizeit miteinander verbunden werden sollen. B\u00fcrgerbeteiligung ist bereits Bestandteil des Planungsprozesses.<\/p>\n<p>Auf Grundlage eines Bildes des heutigen Gel\u00e4ndes lie\u00df Fecht die KI eine bewusst freie Vision \u201eWesterholt 2050\u201c entwickeln. Entstanden ist eine gr\u00fcne Stadtlandschaft rund um die historische Zechenarchitektur \u2013 mit Wasserfl\u00e4chen, neuen Wohn- und Arbeitsgeb\u00e4uden sowie Orten f\u00fcr Freizeit und Begegnung.<\/p>\n<p>Dabei geht es ausdr\u00fccklich nicht um einen alternativen Bebauungsplan. Das Experiment wirft vielmehr eine grunds\u00e4tzliche Frage auf: K\u00f6nnte generative KI klassische B\u00fcrgerbeteiligung erg\u00e4nzen, indem sie die Vorstellungen vieler Menschen schnell sichtbar macht und damit die Diskussion \u00fcber die Zukunft eines Quartiers erleichtert?<\/p>\n<p>Ganz ernst blieb das Experiment allerdings nicht. Fechts Kunstfigur Dr. Erwin Wortreich griff die Idee f\u00fcr das humorvolle Format \u201eRadio H\u00f6mma\u201c auf. In dessen Westerholt des Jahres 2050 findet sich auch eine Prognose, f\u00fcr die selbst eine leistungsf\u00e4hige KI keine Gew\u00e4hr \u00fcbernehmen d\u00fcrfte: Schalke 04 ist wieder Deutscher Meister.<\/p>\n<p>Future Feld selbst ausprobieren:<br \/>https:\/\/future-feld.de\/<\/p>\n<p>Die Zukunftsvisionen:<br \/>https:\/\/antonio-bot.ai\/<\/p>\n<p>Radio H\u00f6mma:<br \/>https:\/\/www.facebook.com\/nikofecht<\/p>\n<p><strong>Disclaimer:<\/strong> F\u00fcr den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder\/ Videos ist ausschlie\u00dflich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdr\u00fccklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen m\u00f6chten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Ver\u00f6ffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(openPR) Gelsenkirchen \u2013 Wie k\u00f6nnte die Neue Zeche Westerholt im Jahr 2050 aussehen? 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