{"id":1252717,"date":"2026-08-22T04:42:49","date_gmt":"2026-08-22T04:42:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1252717\/"},"modified":"2026-08-22T04:42:49","modified_gmt":"2026-08-22T04:42:49","slug":"der-eskalation-folgt-last-minute-wahnsinn-in-mannheim-vfb-und-ksc-weiter-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1252717\/","title":{"rendered":"Der Eskalation folgt Last-Minute-Wahnsinn in Mannheim \u2013 VfB und KSC weiter"},"content":{"rendered":"<p>Waldhof Mannheim \u2013 1. FC Kaiserslautern 1:0 (0:0) n. V.      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Chaos auf den R\u00e4ngen, Polizisten mit Pferden auf dem Platz &#8211; und ein gerade so abgewendeter Spielabbruch: Fu\u00dfball-Zweitligist <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/1-fc-kaiserslautern\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">1. FC Kaiserslautern<\/a> hat sich in einem hochemotionalen und von Ausschreitungen \u00fcberschatteten S\u00fcdwest-Derby in die zweite Runde des DFB-Pokals gek\u00e4mpft. Der Pokalfinalist von 2024 gewann beim Drittligisten Waldhof <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/mannheim\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mannheim<\/a> dank eines Last-Minute-Treffers mit 1:0 (0:0) nach Verl\u00e4ngerung.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach der regul\u00e4ren Spielzeit stand das Spiel dicht vor dem Abbruch. Erst waren die Spieler beider Mannschaften aneinandergeraten, dann schossen Mannheim-Fans Raketen auf das Spielfeld und die Haupttrib\u00fcne. Einige st\u00fcrmten auf den Platz. Die Polizei beruhigte das Geschehen mit Hunderten Beamten. Nach rund 30-min\u00fctiger Unterbrechung pfiff Schiedsrichter Robert Schr\u00f6der zur Verl\u00e4ngerung an.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass Fans auf den Platz st\u00fcrmen, \u201edas geht \u00fcberhaupt nicht, das geh\u00f6rt auf keinen Fall ins Stadion\u201c, sagte Mannheims Sportdirektor Mathias Schober, der am Sky-Mikrofon aber massive Provokationen von Lauterns Profi <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/marlon-ritter\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marlon Ritter<\/a> anprangerte. FCK-Sportgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Hengen betonte: \u201eDas war ein Derby, das muss auf dem Platz bleiben. Was dann auf den R\u00e4ngen abgegangen ist, war dr\u00fcber.\u201c Hengen f\u00fcgte an: \u201eDas schadet uns, das schadet allen, das schadet dem Fu\u00dfball.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dort traf Ibrahim Kanate (120.) vor 23.513 Zuschauern zum Sieg f\u00fcr den FCK, der mit zwei Punkten aus zwei Spielen in die 2. <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bundesliga\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesliga<\/a> gestartet war und zum vierten Mal in Folge die erste Runde \u00fcberstand. Die Mannheimer kassierten nach einem guten Saisonstart mit vier Z\u00e4hlern in der 3. Liga die erste Pflichtspielniederlage der Spielzeit.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Partie war gleich zu Beginn f\u00fcr einige Minuten unterbrochen, nach dem Einsatz von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/pyrotechnik\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pyrotechnik<\/a> auf den R\u00e4ngen vernebelte Rauch das Spielfeld. In der Folge war der Favorit das klar bessere Team, belohnte sich aber nicht. Thierry Tazemeta traf nur den Pfosten (40.). Nach dem Seitenwechsel waren die Mannheimer besser im Spiel, ein leicht abgef\u00e4lschter Schuss von Goncalo Gregorio (74.) klatschte ans Aluminium. Die Partie entwickelte sich zum Nervenspiel &#8211; bis das Sportliche \u00fcberschattet wurde. In der Verl\u00e4ngerung traf Kanate ganz sp\u00e4t und sehenswert.<\/p>\n<p>Hansa Rostock \u2013 VfB Stuttgart 4:0 (0:2)      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Angef\u00fchrt von Dreierpacker Dzenan Pejcinovic hat der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/vfb-stuttgart\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">VfB Stuttgart<\/a> die erste H\u00fcrde auf dem Weg zum dritten Endspiel in Serie genommen. Der Vorjahresfinalist setzte sich in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Fu\u00dfball-Drittligisten <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hansa-rostock\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hansa Rostock<\/a> mit 4:0 (2:0) durch. Damit ist das angestrebte Final-\u201eTriple\u201c weiterhin m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr Hansa endete die Pokalreise dagegen bereits zum dritten Mal in Folge in der ersten Runde. Trainer Daniel Brinkmann hatte vor der Partie noch selbstbewusst erkl\u00e4rt, es gebe \u201eauch sch\u00f6nere Lose f\u00fcr Stuttgart\u201c. Seiner Mannschaft gelang es jedoch nicht, dem Favoriten ernsthaft Paroli zu bieten.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Pejcinovic (18., 38. und 82. ) erzielte bei seinem ersten Pflichtspiel f\u00fcr den VfB gleich drei Treffer. Tiago Tomas (74.) war ebenfalls erfolgreich.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nachdem sich die Gastgeber in der Anfangsphase noch wacker geschlagen hatten, \u00fcbernahm Stuttgart zunehmend die Kontrolle und kam immer mehr zu Ballbesitz. Vor allem defensiv offenbarte der Drittligist dabei Schw\u00e4chen. Diese nutzte Tomas aus: Der Stuttgarter setzte sich durch und bediente Pejcinovic im Strafraum, der zur verdienten F\u00fchrung einschob.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kurz darauf hatten die Rostocker dennoch ihre erste gro\u00dfe Chance. Leon Dajaku (22.) lief v\u00f6llig frei auf den Stuttgarter Torwart Fabian Bredlow zu, entschied sich jedoch, den Ball noch einmal abzulegen \u2013 und verlor diesen dabei.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hansa schaffte es in der Folge kaum noch, sich in der gegnerischen H\u00e4lfte festzusetzen. Auch wenn Stuttgart nicht durchgehend angriffslustig agierte, schlugen die Schwaben kurz vor der Pause erneut zu: Rostocks Franz Pfanne rutschte ungl\u00fccklich aus, Pejcinovic nutzte die Gelegenheit und verwandelte zum Doppelpack.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kurz nach Anpfiff der zweiten H\u00e4lfte musste die Partie auch schon wieder f\u00fcr acht Minuten unterbrochen werden, nachdem Hansa-Fans mit Pyrotechnik die Sicht verschleierten. In einer weitestgehend ereignislosen zweiten Halbzeit sorgte Tiago Tomas f\u00fcr einen H\u00f6hepunkt. Der Portugiese kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, wenig sp\u00e4ter durfte auch Pejcinovic nochmals jubeln.<\/p>\n<p>Preu\u00dfen M\u00fcnster \u2013 Karlsruher SC 2:1 (0:1)      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/karlsruher-sc\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Karlsruher SC<\/a> hat sich nach einem Kraftakt in die zweite Runde des DFB-Pokals gek\u00e4mpft. Der Zweitligist gewann beim Drittligisten Preu\u00dfen M\u00fcnster nach R\u00fcckstand 2:1 (0:1) und verdiente sich den Erfolg durch eine starke zweite Halbzeit. In einem engen Duell sorgte Sebastian Jung (81.) mit seinem Treffer sp\u00e4t f\u00fcr die Entscheidung.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zuvor hatte Montell Ndikom (35.) M\u00fcnster in F\u00fchrung geschossen, doch Marvin Wanitzek (69.) gelang der Ausgleich und leitete eine spannende Schlussphase ein. In dieser schlug Routinier Jung noch zu, in der Nachspielzeit (90.+5) flog M\u00fcnsters Samuel Althaus wegen groben Foulspiels noch mit Rot vom Platz.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Sieg war nicht unverdient &#8211; vor allem aufgrund der Leistungssteigerung nach der Pause. Im ersten Durchgang hatte der KSC noch Probleme, sich Chancen zu erspielen. M\u00fcnster lie\u00df kaum etwas zu und nutzte selbst eine der wenigen Gelegenheiten zur F\u00fchrung.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Doch der KSC kam zur\u00fcck: Zun\u00e4chst vergab der Favorit noch mehrere M\u00f6glichkeiten, aber gegen Wanitzeks Distanzschuss war Preu\u00dfen-Torh\u00fcter Morten Behrens machtlos. M\u00fcnster fand keine Entlastung mehr, Jung belohnte letztlich <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/karlsruhe\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Karlsruhe<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Waldhof Mannheim \u2013 1. FC Kaiserslautern 1:0 (0:0) n. V. 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