{"id":1253330,"date":"2026-08-22T12:03:50","date_gmt":"2026-08-22T12:03:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1253330\/"},"modified":"2026-08-22T12:03:50","modified_gmt":"2026-08-22T12:03:50","slug":"duisburg-aus-dem-stadbild-verschwunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1253330\/","title":{"rendered":"Duisburg: Aus dem Stadbild verschwunden"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duisburg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Duisburg<\/a> war einst eine lebendige Kinostadt. An vielen Stra\u00dfenecken, in Gesch\u00e4ftszeilen, in Wohnvierteln warfen Projektoren Filme auf Leinw\u00e4nde. Schriftz\u00fcge wie Europa, Skala, Atlantis, Universum oder Gl\u00fcck-Auf-Lichtspiele zierten die Fassaden. Doch ab den sp\u00e4ten 60er-Jahren und verst\u00e4rkt noch in den 70er-, 80er- und 90er-Jahren rentierte sich das Gesch\u00e4ft f\u00fcr viele nicht mehr und zahlreiche Kinos schlossen ihre T\u00fcren. Sie wurden zu \u201ePhantomkinos\u201c. An diesem Tatbestand m\u00f6chte das Team derKostenpflichtiger Inhalt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duisburg\/duisburger-filmwoche-werner-ruzicka-im-rueckblick_aid-151657543\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> Duisburger Filmwoche<\/a> mit einem originellen Workshop ankn\u00fcpfen, der am 1. und 2. Oktober, jeweils von 10 bis 17 Uhr stattfindet. Der Workshop hei\u00dft \u201ePhantomkinos: Projektionen im Stadtraum\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In dem Workshop soll zun\u00e4chst an die vielen Duisburger Kinos erinnert werden, die heute, meist ohne lesbare Spuren zu hinterlassen, aus dem Stadtbild verschwunden sind. Die verschwundenen Kinos der Vergangenheit sollen in dem Workshop in einem Gedankenexperiment wiederbelebt werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dabei soll es nicht um einen verkl\u00e4renden Blick auf die Vergangenheit gehen. Vielmehr sollen M\u00f6glichkeiten durchdacht werden, wie eine Stadt mit einer lebendigen Kinokultur vitalisiert werden kann, schlie\u00dflich ist das <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kino\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kino<\/a> \u201eeiner der wenigen klassen\u00fcbergreifenden Freizeitorte, an dem einander fremde Menschen intime Momente im Schutz der Dunkelheit miteinander teilen\u201c, wie es in der Einladung zum Workshop hei\u00dft.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Konkret m\u00f6chte man Antworten auf Fragen haben wie: Was w\u00fcnscht man sich f\u00fcr das Kino der Gegenwart? Welche Filme sollten dort laufen? Welche Bed\u00fcrfnisse m\u00fcsste ein Kino heute erf\u00fcllen, was br\u00e4uchte es neben einem Saal, einer Leinwand, einem Projektor? Welche Funktion sollte es f\u00fcr die Nachbarschaft erf\u00fcllen? Wie k\u00f6nnen Begegnungen entstehen? \u2013 Die Erkenntnisse, die sich aus Stehgreifgespr\u00e4chen und kurzen Interviewsammlungen ergeben, sollen dokumentiert werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zum Workshop eingeladen sind alle, die sich f\u00fcr Kino, Stadtgeschichte und \u201edas Recht auf Stadt\u201c interessieren. Das Format soll im Umfeld des Jubil\u00e4umsjahrs der Duisburger Filmwoche (50 Jahre) mindestens drei Mal durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Teilnahme ist kostenlos. Referentinnen im Workshop sind Mirjam Baumert, Filmvermittlerin, und Hannah Stra\u00dfheim, Projektassistenz. Veranstaltungsort ist die Volkshochschule, Steinsche Gasse 26.<\/p>\n<p class=\"italic richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Anmeldung bis zum 7. September unter: kontakt@duisburger-filmwoche<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Duisburg war einst eine lebendige Kinostadt. 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