{"id":1254399,"date":"2026-08-23T00:22:47","date_gmt":"2026-08-23T00:22:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1254399\/"},"modified":"2026-08-23T00:22:47","modified_gmt":"2026-08-23T00:22:47","slug":"ueberwachung-und-folgen-ki-kameras-eine-neue-oekonomie-der-kontrolle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1254399\/","title":{"rendered":"\u00dcberwachung und Folgen \u2013 KI-Kameras: Eine neue \u00d6konomie der Kontrolle"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img324631\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/324631.jpeg\" alt=\"Screenshot aus einem Video des Fraunhofer-Instituts zu KI-Kameras in Mannheim. Die Gefilmten werden f\u00fcr die Bewegungsanalyse \u00bbskelettiert\u00ab.\"\/><\/p>\n<p>Screenshot aus einem Video des Fraunhofer-Instituts zu KI-Kameras in Mannheim. Die Gefilmten werden f\u00fcr die Bewegungsanalyse \u00bbskelettiert\u00ab.<\/p>\n<p>Foto: Fraunhofer IOSB<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Hamburger Polizei sagt, die Kameras mit K\u00fcnstlicher Intelligenz am Hansaplatz dienten nicht der \u00dcberwachung, sondern der Erkennung von Gefahrensituationen. Sehen Sie das auch so?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Solche Formulierungen sollen die negative Besetzung des Begriffs \u00dcberwachung vermeiden. Auch die Polizei in Mannheim spricht von \u00bbVideoschutz\u00ab. Ich verstehe unter \u00dcberwachung die Beobachtung von Menschen oder Umgebungen in asymmetrischen Sichtbarkeitsverh\u00e4ltnissen. Bei konventioneller Video\u00fcberwachung sehen wir die Kamera, aber nicht, ob Beamt*innen am Monitor uns gerade beobachten \u2013 das soll disziplinieren. Bei <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1201953.kuenstliche-intelligenz-zunehmend-dichter-nebel.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">algorithmischer \u00dcberwachung<\/a> verschiebt sich das: Der symbolische Aspekt der Selbstdisziplinierung tritt zur\u00fcck, aber die Asymmetrie bleibt, weil ich das Funktionieren des Algorithmus nicht beobachten kann.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ziel der KI-Kameras ist es, alle Menschen im erfassten Bereich permanent zu erfassen und ihr Verhalten zu analysieren \u2013 das steigert den Umfang von Erfassung und Auswertung gegen\u00fcber menschlicher oder konventioneller \u00dcberwachung massiv. Das gilt meines Erachtens f\u00fcr alle algorithmischen \u00dcberwachungstechnologien, ob visuell, textbasiert oder anderweitig. Es ist eine neue \u00d6konomie der Kontrolle.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>K\u00f6nnen Sie kurz die Technologie beschreiben? Bei KI-Kameras denken viele an Gesichtserkennung \u2013 darum geht es der Polizei in Hamburg und Mannheim sowie bald in Berlin aber nicht.<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erkannt werden bestimmte, von Polizei und Entwickler*innen vordefinierte Bewegungen: Liegen, Fallen, Taumeln, Treten, Schlagen \u2013 Bewegungen, die mit Straftaten assoziiert werden. Die Technik wandelt Videodaten in sogenannte Skelette, also Vektoren, um, analysiert diese auf die Bewegungsmuster hin und generiert einen Hinweis an die Polizei.<\/p>\n<p>Interview<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/324633.jpeg\" alt=\"\" title=\"\" width=\"170\"\/><\/p>\n<p>privat<\/p>\n<p><strong>Philipp Knopp<\/strong> ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universit\u00e4t Chemnitz. Im <a href=\"https:\/\/ki-konflikte.de\/info\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Forschungsprojekt LoKI<\/a> untersuchte er im Jahr 2023 gemeinsam mit einem Team der Universit\u00e4t Hamburg die lokalen Konflikte rund um den Test der KI-\u00dcberwachung in Hamburg.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wenn die Aufnahmen anonym sind, ist das dann \u00fcberhaupt \u00dcberwachung?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberwachung hei\u00dft nicht nur Identifizierung. Auch Verhaltensmuster zu erkennen, ist ein Zweck von \u00dcberwachung. Anonymit\u00e4t hie\u00dfe, dass eine Re-Identifizierung unm\u00f6glich ist. Die Skelette sind aber mit den Menschen auf dem Platz verkn\u00fcpft. Die Beamt*innen bekommen etwaige Hinweise dann in Form normaler Videosequenzen zu sehen. Die Videos werden derzeit weiterhin f\u00fcr bestimmte Fristen und f\u00fcr die Strafverfolgung gespeichert.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Diese Mustererkennung in Videodaten wurde schon 2017 am Berliner Bahnhof S\u00fcdkreuz getestet. Was ist neu, wenn das mit KI passiert?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neu ist, wie das Verfahren gerechtfertigt wird: als angeblich besonders datenschutzsensibel, wodurch eine Art \u00bbgute \u00dcberwachung\u00ab legitimiert wird. Das erm\u00f6glicht eine neue politische Konstellation: Datenschutzbeauftragte und Gr\u00fcne gaben gr\u00fcnes Licht, und in Hamburg, inzwischen auch Berlin, Sachsen und Baden-W\u00fcrttemberg wurde die Polizeigesetzgebung ge\u00e4ndert, damit die Polizei Daten f\u00fcrs KI-Training erheben und an externe Entwickler*innen weiterleiten darf. Mit diesen Gesetzen wird sie zu einer Art Gatekeeper f\u00fcr KI-Entwicklung im Sicherheitsbereich.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wird man informiert, <strong>dass die Daten an Private \u00fcbermittelt werden k\u00f6nnen<\/strong><\/strong>, <strong>wenn man einen video\u00fcberwachten Platz betritt?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man wird \u00fcber ein Schild mit einem QR-Code informiert, dass der Platz mit KI video\u00fcberwacht wird. Aber man wird unseres Wissens nicht dar\u00fcber informiert, ob konkrete Videosequenzen mit der eigenen Person f\u00fcr das KI-Training extrahiert und weitergeleitet werden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine Kritik am S\u00fcdkreuz-Projekt waren die vielen Fehlalarme. Was wei\u00df man zum Hansaplatz?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genaue Werte wurden nicht ver\u00f6ffentlicht, auch auf unsere Anfrage hin nicht. \u00dcber \u00bbFrag den Staat\u00ab kam aber der Evaluationsbericht der Polizei Hamburg zum dreimonatigen Test 2023 heraus: Es gab etwa einen Hinweis pro Stunde. Elf von zw\u00f6lf als polizeilich relevant eingesch\u00e4tzte Situationen wurden erkannt, davon nur eine mit strafrechtlicher Folge. Wenn man die Hinweise auf die drei Monate hochrechnet, kommt man auf mehr als 1000 Alarme. Ein Prozent der Situationen war \u00bbpolizeilich relevant\u00ab, 0,1 Prozent \u00bbstrafrechtlich relevant\u00ab.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ihr Projekt fragte auch, was die Technologie mit Menschen im \u00f6ffentlichen Raum macht. Was ist das wichtigste Ergebnis?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit \u00bb\u00d6ffentlichkeit\u00ab meinen wir vor allem die politische Debatte, weniger die Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen vor Ort \u2013 dort haben wir nur wenige, kurze Interviews gef\u00fchrt und sehr heterogene Positionen gefunden. Manche, auch marginalisierte Personen, bef\u00fcrworten die Technik. Andere sprechen am Hansaplatz nicht mehr mit wei\u00dfen Personen, aus Angst, f\u00fcr Dealer*innen gehalten und kontrolliert zu werden. Wieder andere erleben den Platz als Testfeld f\u00fcr polizeiliche Ma\u00dfnahmen und verstehen zum Beispiel nicht, warum pl\u00f6tzlich vier statt zwei Beamt*innen auftauchen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt aber auch klare Bef\u00fcrworter*innen: In einem NDR-Interview sagte jemand, nahe einem Kindergarten seien immer wieder Drogennutzende oder Wohnungslose anzutreffen und die KI verspreche, diese Menschen \u00fcbers Erkennen des Liegens zu vertreiben.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Inwiefern ist Gentrifizierung ein Motor f\u00fcr die KI-gest\u00fctzte Kamera\u00fcberwachung?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hansaplatz bewegt sich seit Jahrzehnten im Spannungsfeld zwischen Verelendung und Gentrifizierung: Immer mehr gehobene Gastronomie, gleichzeitig Treffpunkt f\u00fcr Wohnungslose, Drogennutzende, Trinker*innen und andere marginalisierte Gruppen und da gibt es nat\u00fcrlich Raumnutzungskonflikte. Gesch\u00e4ftstreibende und Restaurantbetreiber*innen bef\u00fcrworteten die Technik eher, wenn auch ohne statistische Belastbarkeit. F\u00fcr die Standortwahl der Polizei zentral war vor allem vorhandene Infrastruktur: gute Kameraabdeckung und die rechtliche Erlaubnis, dort zu testen, was andernorts nicht m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Auch der Hamburger Datenschutzbeauftragte wurde zur KI-\u00dcberwachung einbezogen. Welche Kritik hat er ge\u00e4u\u00dfert?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ist eher formeller Natur: Es ging um die fehlende Gesetzesgrundlage f\u00fcr die Datenweitergabe, die inzwischen f\u00fcr die zweite Phase geschaffen wurde. Unser Eindruck ist, dass die Datenschutzbeauftragten in Baden-W\u00fcrttemberg und Hamburg ihre Bewertung auf Zukunftsversprechen von Polizei und Entwickler*innen st\u00fctzen: die Annahme, dass irgendwann keine Menschen mehr vor den Bildschirmen sitzen, sondern nur alarmiert werden, wenn es eine Detektion gibt und es damit eine datenschutzsensible \u00dcberwachung geben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Versprechen sind aber vage. Auch innerhalb der Polizei wird das nicht als realistisch angesehen. Auf dem Weg dorthin sind viele Datenopfer n\u00f6tig: In Mannheim wurden bereits 2000 Videos f\u00fcr das Training erstellt, 10\u2009000 sind geplant.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die EU hat eine KI-Verordnung erlassen, die Hochrisiko-Anwendungen unter strenge Bedingungen stellt. Betrifft das auch polizeiliche Software wie die in Hamburg?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin kein Jurist, aber Polizei und Entwickler*innen argumentieren, es sei keine Hochrisiko-Software, weil keine Identifizierung stattfinde. Der Chaos Computer Club sieht das anders.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil die Technologie trotzdem biometrisch und potenziell zur Identifizierung oder zum Tracking nutzbar ist.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wer hat die Technologie entwickelt und was wei\u00df man \u00fcber ihre Funktionsweise?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Hamburg wie in Mannheim entwickelt ein Fraunhofer-Institut die KI. Die Polizei ist stark eingebunden, indem sie Daten extrahiert und zum Training der Algorithmen weiterleitet. Berlin nutzt eine Technik von einem privaten Unternehmen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kennen Sie weitere St\u00e4dte mit Interesse an dieser Technologie?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Baden-W\u00fcrttemberg will den sogenannten Mannheimer Weg der algorithmischen Video\u00fcberwachung landesweit ausweiten. Am Frankfurter Hauptbahnhof soll neben Gesichtserkennung auch Bewegungserkennung getestet werden. Sachsen hat sein Polizeigesetz bereits angepasst, um Verhaltenserkennung wie auch das Training solcher Systeme zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zugegebenerma\u00dfen eine reformistische Frage: Wie k\u00f6nnte ein verantwortungsvoller Umgang der Polizei mit dieser Technologie aussehen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gab kaum ernsthafte Auseinandersetzung mit Technikfolgen, sondern die Technik wurde anhand ihrer Versprechen bewertet. Die Akzeptanz im Testbetrieb wurde vor allem am \u2013 von der Polizei selbst gepr\u00e4gten \u2013 Medienecho gemessen. Unsere Diskursanalyse zeigt: \u00dcberwiegend kommen Polizei und Innenministerium zu Wort, kritische Stimmen kaum. N\u00f6tig w\u00e4re eine ernsthafte ethische und sozialwissenschaftliche Bewertung, die kritische Positionen tats\u00e4chlich einbezieht, anstatt nur rhetorisch zu antworten. Man sollte nicht die Technik als L\u00f6sung voraussetzen, bevor das Problem analysiert ist. Am Hansaplatz ist die Polizei ohnehin fast permanent vor Ort, echte Sicherheitsgewinne sind deshalb fraglich.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Es ging in Ihrem Projekt auch um Handlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr lokale Initiativen. Welche sind das?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Ratschlag ist zu fragen: Was macht die Technologie jetzt, nicht in der Zukunft? L\u00f6st sie wirklich die Probleme vor Ort? Diese scheinbar naive Frage ist zentral, denn die Rechtfertigung der \u00dcberwachung changiert st\u00e4ndig zwischen Gegenwart und Zukunft. Die Algorithmen werden potenziell immer machtvoller, k\u00f6nnen ver\u00e4ndert oder mit anderen Methoden gekoppelt werden. Es lohnt sich deshalb zu pr\u00fcfen, ob die Versprechungen schon heute eingel\u00f6st werden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was ist die Antwort f\u00fcr den Hansaplatz auf diese Fragen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Eindruck ist, dass der Platz vor allem deshalb mit KI \u00fcberwacht wird, weil man die Technik dort testen und weiterentwickeln kann und gelegentlich ein relevantes Ereignis auftritt. Das Versprechen \u00bbmehr Sicherheit\u00ab r\u00fcckt dabei in den Hintergrund. F\u00fcr die Hamburger Polizei ist der Hansaplatz ein Experimentierfeld. Steigende Kriminalit\u00e4t ist f\u00fcr den KI-Einsatz nicht das dr\u00e4ngende Problem.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sie gehen in Ihren Handreichungen auch auf stadt- und klima\u00f6kologische Effekte ein. Welche sind das bei KI-Kameras?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allgemein verbraucht KI-Training viel Elektrizit\u00e4t und Wasser. F\u00fcr Video\u00fcberwachung ist aber auch ein m\u00f6glichst freies Sichtfeld n\u00f6tig. Die Polizei versucht das permanent zu optimieren, indem Kamerapositionen ohne Sichtbarrieren gesucht werden. B\u00e4ume, B\u00e4nke oder schattenspendende Installationen werden schnell als St\u00f6rungen betrachtet. Das kann in Konflikt mit Hitzeanpassung und Begr\u00fcnung geraten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Einer Ihrer Tipps f\u00fcr lokale Initiativen sind Anfragen bei Polizei und Beh\u00f6rden zu der Technik. M\u00fcssen diese \u00fcberhaupt antworten?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Hamburg hat vor allem die Arbeit von parlamentarischer Opposition und zivilgesellschaftlichen Initiativen Informationen zutage gef\u00f6rdert: Parlamentsanfragen muss die Regierung beantworten. Eine Anfrage \u00fcber \u00bbFrag den Staat\u00ab brachte au\u00dferdem den Evaluationsbericht. Bei den Fehlerquoten h\u00e4lt sich die Polizei dagegen bedeckt. Unsere Bewertungsmatrix empfehlen wir auch, um solche Hindernisse sichtbar zu machen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was raten Sie Berliner Initiativen, etwa am Kottbusser Tor, die sich kritisch mit der geplanten KI-\u00dcberwachung befassen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Hamburg l\u00e4sst sich lernen: Es ist ein Marathon, kein Sprint. Man muss schauen, mit wem man kooperieren kann. Der parlamentarische Diskurs wirkte in Berlin zuletzt etwas offener als in Hamburg. Au\u00dferdem k\u00f6nnen KI-Instrumente neue M\u00f6glichkeiten des Widerstands hervorbringen \u2013 in Mannheim gab es Tanz-Performances, die zeigten, dass die erkannten Bewegungsmuster keineswegs mit Straftaten \u00fcbereinstimmen. So wird die grundlegende Annahme hinter der Bewegungserkennung hinterfragt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Screenshot aus einem Video des Fraunhofer-Instituts zu KI-Kameras in Mannheim. Die Gefilmten werden f\u00fcr die Bewegungsanalyse \u00bbskelettiert\u00ab. 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