{"id":1255754,"date":"2026-08-23T16:21:14","date_gmt":"2026-08-23T16:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1255754\/"},"modified":"2026-08-23T16:21:14","modified_gmt":"2026-08-23T16:21:14","slug":"ehrenamtstag-in-wuppertal-wichtiger-teil-der-dna-dieser-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1255754\/","title":{"rendered":"Ehrenamtstag in Wuppertal: \u201eWichtiger Teil der DNA dieser Stadt\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mehr als 50 Prozent der Wuppertalerinnen und Wuppertaler engagieren sich ehrenamtlich. Die M\u00f6glichkeiten, sich freiwillig einzubringen, sind vielf\u00e4ltig. F\u00fcr alle d\u00fcrfte etwas dabei sein, das den eigenen F\u00e4higkeiten und Werten entspricht und vor allen Dingen: das zeitlich machbar ist. Denn die, die sich entgeltfrei einbringen, zahlen mit einem kostbaren Gut, bekommen daf\u00fcr aber mindestens ebenso wertvolle Erfahrungen zur\u00fcck. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Samstag wurde deshalb auf dem Au\u00dfengel\u00e4nde von Utopiastadt der Ehrenamtstag gefeiert \u2013 mit vielen St\u00e4nden von lokalen Initiativen und F\u00fchrungen durch Utopia-Stadt. Ab 14 Uhr geht es los und schon im Vorfeld arbeiten mehrere Ehrenamtliche daran, das Fest auf die Beine zu stellen: Die B\u00fchne mit Lautsprechern und Mikrofonen muss aufgebaut werden, die einzelnen St\u00e4nde ebenfalls. Die Helfenden lassen sich dabei auch von den immer wieder auftretenden Regenschauern nicht aufhalten und p\u00fcnktlich zu den Redebeitr\u00e4gen kommt dann tats\u00e4chlich auch die Sonne raus \u2013 der restliche Nachmittag bleibt weitgehend trocken.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eAlles, was uns hier gerade umgibt, w\u00e4re ohne die Hilfe der Ehrenamtlichen nicht m\u00f6glich\u201c, erkl\u00e4rt Moderator David J. Becher und scherzt, dass f\u00fcr so ein Fest eigentlich gar keine Zeit da sei. Tats\u00e4chlich findet \u2013 wie jeden Samstag \u2013 parallel dazu das Workout statt: Freiwillig Helfende bauen hier zusammen an Utopiastadt und allem, was dazugeh\u00f6rt. \u201eContainer, Speditionshalle, Zirkuszelt, Gep\u00e4ckabfertigung und nat\u00fcrlich die Sanierung des Bahnhofs \u2013 mittlerweile ist das eine zehn Millionen Euro schwere Aufgabe, der wir uns jedes Wochenende im Ehrenamt widmen\u201c, sagt Becher. \u201eEhrenamt hat viele Gesichter: sich in der direkten Nachbarschaft zu engagieren, eine Baumscheibe zu bepflanzen oder sich um ein 40\u2009000 Quadratmeter gro\u00dfes Gel\u00e4nde zu k\u00fcmmern.\u201c Alle eine aber, dass sie dem Gemeinwohl zugutekommen, wie Becher weiter ausf\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das geht nicht ohne finanzielle Unterst\u00fctzung. Viel Geld ist in den vergangenen Jahren von der NRW-Stiftung nach Wuppertal \u2013 unter anderem an Utopiastadt \u2013 geflossen. Diese Stiftung und vor allem ihr 40-j\u00e4hriges Bestehen ist auch der Grund f\u00fcr das Fest. \u201eWir sind f\u00fcr den Sprint da und k\u00f6nnen schnell finanzielle Unterst\u00fctzung bieten\u201c, sagt Stefan Ast, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der NRW-Stiftung, \u201eaber wir k\u00f6nnen eben auch Marathon. Utopiastadt begleiten wir seit gut zehn Jahren.\u201c Es sei sch\u00f6n, den Fortschritt zu sehen, auch wenn es in den vergangenen Jahren immer mal wieder R\u00fcckschl\u00e4ge gegeben habe, die Pandemie, erh\u00f6hte Baukosten und einiges mehr. \u201eWir bleiben trotzdem mit viel Vertrauen an eurer Seite, weil hier etwas wirklich Tolles geschaffen wird\u201c, so Ast. \u201eDas Ziel ist das, was uns \u00fcberzeugt und wir freuen uns darauf.\u201c<\/p>\n<p>Eine Stadt ohne Ehrenamt<br \/>w\u00e4re kaum denkbar      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch B\u00fcrgermeisterin Dagmar Liste (Gr\u00fcne) und R\u00fcdiger Bleck, Leiter der Stadtentwicklung, weisen dem freiwilligen Engagement einen hohen Stellenwert und viel Wertsch\u00e4tzung zu: \u201eDas Ehrenamt ist DNA dieser Stadt\u201c, so Bleck \u2013 trotz aller unterschiedlichen Herangehensweise von Ehrenamt und Stadtverwaltung. \u201eDie Impulse, die Initiativen setzen, k\u00f6nnen festgefahrene Bahnen durchaus mal so richtig wachr\u00fctteln\u201c, sagt Dagmar Liste. \u201eDie Stadt w\u00fcrde ohne Ehrenamt nicht funktionieren.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor Ort k\u00f6nnen sich Interessierte dann auch direkt bei verschiedenen Projekten und Initiativen informieren \u2013 und ganz nebenbei auch noch Supagolf spielen. Die Mischung aus Veranstaltungen d\u00fcrfte die Vielfalt an Menschen, die vorbeigekommen sind, deutlich beeinflusst haben, der Duft nach frischen Waffeln hat sein \u00dcbriges dazu beigetragen. Die Tafel war vor Ort, Utopiastadt Garten, Mampferando, Mirker Schrauba, die NRW-Stiftung, Tacheles, Im Quadrat, Kab\u00e4usken, Seebr\u00fccke Wuppertal, Die Linke hilft, Aufbruch am Arrenberg, Insel e.V. sowie die Bergischen Museumsbahnen. Viele, die hier aktiv sind, bringen sich nicht nur bei einem Projekt ein. Im Gespr\u00e4ch macht sich schnell bemerkbar: Sie alle eint, dass sie einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft aus\u00fcben m\u00f6chten, etwas zur\u00fcckgeben und an Herausforderungen wachsen wollen. \u201eUnd es gibt einfach ein gutes Gef\u00fchl, wenn man hinterher sagen kann: Da habe ich mitgeholfen\u201c, wie Thomas Schmitt, einer der Ehrenamtlichen, erkl\u00e4rt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehr als 50 Prozent der Wuppertalerinnen und Wuppertaler engagieren sich ehrenamtlich. 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