{"id":1256195,"date":"2026-08-23T21:16:29","date_gmt":"2026-08-23T21:16:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1256195\/"},"modified":"2026-08-23T21:16:29","modified_gmt":"2026-08-23T21:16:29","slug":"die-krise-am-us-anleihemarkt-und-der-bevorstehende-ausbruch-des-klassenkampfs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1256195\/","title":{"rendered":"Die Krise am US-Anleihemarkt und der bevorstehende Ausbruch des Klassenkampfs"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/c14b7cbd-3614-41aa-b4bb-e2ec83437ea6.jpeg\" style=\"max-height:100%\"\/>Das Finanzministerium in Washington [AP Photo\/Patrick Semansky]<\/p>\n<p>Das Finanzministerium der USA hat vergangene Woche an den M\u00e4rkten interveniert, um einen Ausverkauf langfristiger US-Staatsanleihen einzud\u00e4mmen \u2013 ein Symptom f\u00fcr die zunehmende Finanzkrise, die den Klassenkampf stark vorantreiben wird.<\/p>\n<p>Nachdem die Rendite, die der Staat f\u00fcr Staatsanleihen mit 30-j\u00e4hriger Laufzeit bieten muss, um K\u00e4ufer zu finden, auf 5,3 Prozent gestiegen war \u2013 den h\u00f6chsten Stand seit 2007 \u2013, k\u00fcndigte das Ministerium an, ab dem 9. September bis zum 4. November die doppelte Menge von ihm ausgegebener Staatsanleihen zur\u00fcckzukaufen wie bisher. Bei jedem R\u00fcckkauf-Termin darf das Ministerium dann Staatsanleihen mit bis zu 4 Milliarden Dollar Nominalvolumen erwerben. Die bisherige Obergrenze lag bei 2 Milliarden.<\/p>\n<p>Nach dieser Ank\u00fcndigung sanken die Renditen kurzfristig, dann begannen sie wieder zu steigen. Dass die Wirkung der Ank\u00fcndigung so schnell verpuffte, deutet darauf hin, dass die seit Jahrzehnten andauernde Ausweitung der US-Staatsverschuldung und das damit verbundene System nicht mehr lange haltbar sind.<\/p>\n<p>Die US-Staatsverschuldung \u00fcberschritt vergangene Woche die Marke von 40 Billionen Dollar \u2013 ein Anstieg gegen\u00fcber 5,7 Billionen Dollar im Jahr 2000 und gegen\u00fcber 38 Billionen Dollar im vergangenen Oktober. Die Zinszahlungen beliefen sich in den ersten zehn Monaten des laufenden Haushaltsjahres auf 963 Milliarden Dollar \u2013 etwa 200 Milliarden Dollar mehr als die Milit\u00e4rausgaben und etwas mehr als die Ausgaben f\u00fcr Medicare, die staatliche Gesundheitsversorgung f\u00fcr Rentner.<\/p>\n<p>Bei h\u00f6heren Renditen f\u00fcr die Inhaber von Staatsanleihen muss die Regierung bei deren F\u00e4lligkeit mehr Mittel f\u00fcr die Refinanzierung aufwenden. Das erh\u00f6ht die Zinslast, erfordert noch mehr Kreditaufnahme und erh\u00f6ht den Druck auf den Anleihemarkt weiter.<\/p>\n<p>Die Verschuldung der USA wurde in den letzten Jahrzehnten durch Steuersenkungen f\u00fcr Unternehmen und Reiche, unaufh\u00f6rliche Kriege und wiederholte Rettungsaktionen f\u00fcr Banken und Finanzm\u00e4rkte angeh\u00e4uft. Nach den Finanzcrashs von 2008 und 2020 stellten die Regierung und die Zentralbank Billionen Dollar bereit, um die Verm\u00f6gen der Oligarchie zu sch\u00fctzen. Damit wurde ein weiterer Kursanstieg bei Aktien und Unternehmensanliehen befeuert und die Spekulation angekurbelt.<\/p>\n<p>Die Dominanz des Dollars im Welthandel erm\u00f6glichte es den Vereinigten Staaten, diesen Prozess weiter voranzutreiben, als es jeder anderen kapitalistischen Macht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Denn Zentralbanken und Finanzinstitute auf der ganzen Welt halten Dollars und US-Staatsanleihen als Reserven, Sicherheiten und Wertanlage. Diese Nachfrage erm\u00f6glichte es Washington, Defizite und Milit\u00e4roperationen in immensem Ausma\u00df zu finanzieren.<\/p>\n<p>Doch das Anwachsen der Verschuldung untergr\u00e4bt nun das Privileg, das sie in diesem Umfang \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich gemacht hat. Der Dollar hat an Wert verloren, w\u00e4hrend der Goldpreis neue H\u00f6chstst\u00e4nde erreicht\u2013 ein Zeichen f\u00fcr wachsende Zweifel am Dollar als Wertanlage.<\/p>\n<p>Der Dollar-Index, der die St\u00e4rke des US-Dollars gegen\u00fcber einem Korb von anderen W\u00e4hrungen misst, fiel diese Woche auf den tiefsten Stand seit drei Monaten. Gold, das im Januar einen Rekordpreis von \u00fcber 5.500 Dollar pro Unze erreicht hatte, legte im Wochenverlauf um 4,7 Prozent zu. \u201eDie Sorge vor einer Dollarentwertung zeigt sich in einem schw\u00e4cheren Dollar und in verst\u00e4rkten Long-Positionen bei Gold [also Wetten auf steigende Goldpreise]\u201c, schrieben Analysten des US-Finanzkonzerns Citigroup in einer Mitteilung, \u00fcber die die Medienplattform Axios am Freitag unter der \u00dcberschrift \u201eDie Diskussion um die \u201aDollar-Entwertung\u2018 kehrt zur\u00fcck\u201c berichtete.<\/p>\n<p><a class=\"db avenir f6 lh-title pa1 br2 tc mw6 mw-75rem-m bg-black-05 mt3 center\" href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/special\/pages\/international-mayday-online-rally-2026.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"dn db-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1787519779_537_11d17052-6cfe-4508-a369-0296defc96b6.png\"\/><img decoding=\"async\" class=\"db dn-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1787519780_606_4b19da99-80bf-4b7c-8443-cc2e6d33b6f6.png\"\/><\/a><\/p>\n<p>\u201eWir zweifeln nicht daran, dass das US-Finanzministerium in der Lage ist, die Renditen noch eine Weile niedrig zu halten\u201c, f\u00fcgten die Analysten hinzu. \u201eDer Hauptpreis, den man f\u00fcr eine solche Zinssenkung zahlen muss, ist eine schw\u00e4chere W\u00e4hrung.\u201c<\/p>\n<p>Der historische Niedergang des amerikanischen Kapitalismus n\u00e4hert sich einer neuen Phase. Wie David North in seinem <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2026\/08\/16\/rumn-a16.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Er\u00f6ffnungsbericht <\/a>zum Neunten Parteitag der Socialist Equality Party (US) erkl\u00e4rte, sind Bedingungen entstanden, unter denen \u201edie traditionellen Heilmittel \u2013 fiskalische Expansion und geldpolitische Lockerung \u2013 durch den Schuldenberg und die Anf\u00e4lligkeit des Dollars an Wirkung verlieren\u201c.<\/p>\n<p>Da der Dollar und der Markt f\u00fcr US-Staatsanleihen im Zentrum des Weltfinanzsystems stehen, nimmt die Krise zwangsl\u00e4ufig einen globalen Charakter an.<\/p>\n<p>Die B\u00f6rse hat bereits angek\u00fcndigt, wer daf\u00fcr bezahlen muss. Das Wall Street Journal nannte die staatliche Rentenkasse, die Gesundheitsversorgung f\u00fcr Rentner und Bed\u00fcrftige (Medicare und Medicaid) und andere staatliche Programme als Hauptkandidaten f\u00fcr weitere K\u00fcrzungen. Die Zeitung schreibt: \u201eDie Republikaner haben im Steuergesetz des letzten Jahres bescheidene Reformen bei Medicaid, den Lebensmittelhilfen und den Studienkrediten vorgenommen \u2026 Leider gehen diese \u00c4nderungen nicht weit genug, und die Republikanische Partei hat sich vor gr\u00f6\u00dferen Reformen gescheut.\u201c<\/p>\n<p>Diese angeblich \u201ebescheidenen\u201c Ma\u00dfnahmen werden in den n\u00e4chsten zehn Jahren mehr als 1 Billion Dollar bei Medicaid und dem Krankenversicherungsprogramm f\u00fcr Kinder sowie 187 Milliarden Dollar bei der Lebensmittelhilfe einsparen. Laut dem Thinktank Center on Budget and Policy Priorities sank die Zahl der Lebensmittelhilfe-Empf\u00e4nger von der Unterzeichnung von Trumps Haushaltsgesetz am 4. Juli 2025 bis zum April 2026 um mehr als 4,5 Millionen \u2013 das sind 11 Prozent und der st\u00e4rkste R\u00fcckgang seit 1997.<\/p>\n<p>Nachdem die erweiterten staatlichen Zusch\u00fcsse zur Krankenversicherung am 1. Januar ausgelaufen waren, sank die Zahl der Menschen, die \u00fcber die staatlichen Online-Plattformen der USA eine Krankenversicherung abgeschlossen haben, um mehr als eine Million. Gleichzeitig stieg die durchschnittliche monatliche Versicherungspr\u00e4mie, die sie selbst zahlen mussten, von 113 auf 178 Dollar. (\u00dcber die staatlichen Online-Krankenversicherungsb\u00f6rsen, die 2014 unter Pr\u00e4sident Obama eingef\u00fchrt wurden, k\u00f6nnen sich Menschen, die \u00fcber ihr Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis nicht oder nicht ausreichend versichert sind, eine z. T. bezuschusste Krankenversicherung vermitteln lassen).<\/p>\n<p>Wenn das \u201ebescheiden\u201c sein soll, dann bedeutet das, dass die Wall Street diese Entwicklungen nur als ersten Schritt zu einem umfassenden Angriff betrachtet.<\/p>\n<p>In einem Artikel mit dem Titel \u201e[Finanzminister] Scott Bessent ist der Erzfeind des starken Dollars\u201c zitiert Axios eine Notiz der franz\u00f6sischen Gro\u00dfbank Soci\u00e9t\u00e9 G\u00e9n\u00e9rale zu den Entscheidungen, vor denen die US-Regierung steht, In der Notiz hei\u00dft es: \u201eDie Haushaltsdefizite bleiben hoch. Das wird zu einem immer gr\u00f6\u00dferen Problem, das die USA entweder dazu zwingen wird, die Haushaltspolitik zu straffen, h\u00f6here Kreditkosten in Kauf zu nehmen oder die Schw\u00e4chung des Dollars hinzunehmen.\u201c Aus dem Bankenjargon in eine normale Sprache \u00fcbersetzt hei\u00dft das: Die US-Regierung hat die Wahl zwischen Sparma\u00dfnahmen, steigenden Zinsen oder Inflation \u2013 drei verschiedene Wege, die Kosten der Krise der Arbeiterklasse aufzub\u00fcrden.<\/p>\n<p>Das Verm\u00f6gen der 977 Milliard\u00e4re in den USA stieg von Juni 2025 bis Juni 2026 um 2,2 Billionen Dollar und erreichte laut einer Analyse des Steuerzahlerverbands \u201eAmericans for Tax Fairness\u201c 9,24 Billionen Dollar. Aber es versteht sich von selbst, dass eine L\u00f6sung der Schuldenkrise, die das Verm\u00f6gen der Oligarchie bedroht, niemals in Betracht gezogen wird.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mehring-verlag.de\/library\/wohin-geht-amerika\/00.html\" class=\"no-underline pointer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/d8b1e754-dda2-4b2e-b1f0-58e6cab66628.png\" style=\"max-height:25rem\"\/><\/p>\n<p>David North (Hrsg.)<\/p>\n<p>Wohin geht Amerika? Faschismus oder Sozialismus<\/p>\n<p>Die Ereignisse vom Januar 2026 in Minneapolis haben die ganze Welt schockiert und deutlich gemacht, dass die Umwandlung der amerikanischen Demokratie in einen Milit\u00e4r- und Polizeistaat nicht l\u00e4nger nur eine theoretische M\u00f6glichkeit ist. Sie vollzieht sich vor unseren Augen.<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Die Forderungen nach Sparma\u00dfnahmen werden nicht nur von subjektiver Gier bestimmt, sondern von der tiefen Krise des amerikanischen und des Weltkapitalismus. Die Finanzoligarchie kann die durch die Schulden verk\u00f6rperte immense Menge an fiktivem Kapital nur verteidigen, indem sie den Lebensstandard der Arbeiterklasse im Inland kontinuierlich senkt und sich ausl\u00e4ndische M\u00e4rkte, Ressourcen und Lieferketten im Ausland aneignet.<\/p>\n<p>Washington hat den Krieg gegen den Iran begonnen, um sich die Kontrolle \u00fcber die \u00d6lvorkommen des Landes zu verschaffen und ein zentrales Hindernis f\u00fcr die US-Vorherrschaft im Nahen Osten zu beseitigen. Heute, fast sechs Monate sp\u00e4ter, hat der amerikanische Imperialismus keines dieser Ziele erreicht. Der Krieg hat sich zu einem Debakel entwickelt, das die politische Krise der USA nur vertieft und den wirtschaftlichen Zusammenbruch beschleunigt hat, den er eigentlich \u00fcberwinden sollte.<\/p>\n<p>Die Demokratische Partei war an jeder Phase des Prozesses beteiligt, der zur aktuellen Krise gef\u00fchrt hat: Deregulierung des Finanzsystems, Rettung der Wall Street, milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung und Angriffe auf die Arbeiterklasse. Sie verteidigt dieselben kapitalistischen Eigentumsverh\u00e4ltnisse und globalen Interessen wie die Republikaner.<\/p>\n<p>Die Krise widerlegt die Behauptung der Democratic Socialists of America (DSA), dass Arbeiter sozialen Fortschritt erreichen k\u00f6nnen, ohne die kapitalistische Oligarchie und die Eigentumsverh\u00e4ltnisse zu bek\u00e4mpfen, auf denen deren Macht beruht. Wie Trotzki in \u201eWohin geht Frankreich?\u201c erkl\u00e4rte, k\u00f6nnen staatliche Eingriffe auf der Grundlage der kapitalistischen Herrschaft nur dazu beitragen, die unrentablen Ausgaben des Niedergangs von einer Klasse auf die andere zu verlagern. Solange die Finanzmagnaten alle grundlegenden Hebel von Industrie, Kreditwesen und Handel in H\u00e4nden halten, werden sie diese Macht nutzen, um den Arbeitern die Kosten der Krise aufzub\u00fcrden.<\/p>\n<p>Der Gewerkschaftsapparat beteiligt sich, wie schon seit Jahrzehnten, aktiv an dieser Offensive. Die B\u00fcrokratien st\u00fctzen ihre Privilegien auf ihre Beziehungen zu den Unternehmensleitungen und zum Staat. Sie unterdr\u00fccken Streiks, helfen dabei, Werksschlie\u00dfungen, Entlassungen sowie K\u00fcrzungen bei L\u00f6hnen und Sozialleistungen durchzusetzen, und berufen sich auf die \u201eWettbewerbsf\u00e4higkeit\u201c der Unternehmen. W\u00e4hrend die herrschende Klasse die Kriegswirtschaft ausweitet, f\u00fchren Gewerkschaftsfunktion\u00e4re wie Shawn Fain, der Vorsitzende der United Auto Workers, das \u201enationale Interesse\u201c ins Feld, um die Arbeiter zu disziplinieren und sie dem amerikanischen Imperialismus unterzuordnen.<\/p>\n<p>Jeder Kampf entfaltet sich nun in diesem gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang. Jeder Kampf gegen Stilllegungen, Massenentlassungen, durch k\u00fcnstliche Intelligenz verursachten Stellenabbau, K\u00fcrzungen im Gesundheitswesen oder Rentenk\u00fcrzungen wird auf eine herrschende Klasse treffen, die erkl\u00e4rt, f\u00fcr soziale Bed\u00fcrfnisse sei \u201ekein Geld\u201c da, w\u00e4hrend sie j\u00e4hrlich fast 1 Billion Dollar an Gl\u00e4ubiger und unbegrenzte Ressourcen f\u00fcr Finanzrettungen und Krieg bereitstellt.<\/p>\n<p>Die soziale Kraft, die dieses Programm besiegen kann, ist die internationale Arbeiterklasse, die etwa 3,5 Milliarden Menschen umfasst und das am st\u00e4rksten integrierte Produktionssystem aller Zeiten am Laufen h\u00e4lt. Wie David North erkl\u00e4rte, wird diese Kraft \u201evon der Geschichte nicht f\u00fcr einen Protest versammelt. Sie wird f\u00fcr die tiefgreifendste gesellschaftliche Umw\u00e4lzung versammelt, die je unternommen wurde: die sozialistische Weltrevolution.\u201c<\/p>\n<p>Alles h\u00e4ngt davon ab, die Arbeiterklasse als unabh\u00e4ngige soziale und politische Kraft zu mobilisieren. Deshalb ruft die Socialist Equality Party dazu auf, in jedem Betrieb Aktionskomitees zu bilden, die unabh\u00e4ngig vom Gewerkschaftsapparat sind. Diese Komitees m\u00fcssen die Macht von der B\u00fcrokratie in die H\u00e4nde der Belegschaften \u00fcbertragen und K\u00e4mpfe branchen- und l\u00e4nder\u00fcbergreifend \u00fcber die Internationale Arbeiterallianz der Aktionskomitees (IWA-RFC) vernetzen.<\/p>\n<p>Die Alternative, vor der die Menschheit steht, lautet: Sozialismus oder Barbarei. Der Kampf um die Verteidigung von Arbeitspl\u00e4tzen, Lebensstandard und sozialen Rechten f\u00fchrt direkt zu der Frage, welche Klasse die Gesellschaft kontrolliert und wessen Interessen das Wirtschaftsleben bestimmen. Die Arbeiterklasse muss die Kontrolle \u00fcber die Banken und Gro\u00dfkonzerne \u00fcbernehmen, die Oligarchie enteignen und die Produktion so umgestalten, dass sie den menschlichen Bed\u00fcrfnissen dient statt privatem Profit. Das ist das Programm des Sozialismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Finanzministerium in Washington [AP Photo\/Patrick Semansky] Das Finanzministerium der USA hat vergangene Woche an den M\u00e4rkten interveniert,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1256196,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3977],"tags":[331,332,194738,665,13,14,15,12,16153,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":["post-1256195","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-usa","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-anleihemaerkte","tag-boerse","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-staatsverschuldung","tag-united-states","tag-united-states-of-america","tag-us","tag-usa","tag-vereinigte-staaten","tag-vereinigte-staaten-von-amerika"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117146905085164611","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1256195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1256195"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1256195\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1256196"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1256195"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1256195"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1256195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}