{"id":1256346,"date":"2026-08-23T23:11:22","date_gmt":"2026-08-23T23:11:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1256346\/"},"modified":"2026-08-23T23:11:22","modified_gmt":"2026-08-23T23:11:22","slug":"migranten-tunnel-in-die-eu-lettische-grenzschuetzer-stossen-auf-zweiten-geheimgang-an-der-grenze-zu-belarus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1256346\/","title":{"rendered":"Migranten-Tunnel in die EU: Lettische Grenzsch\u00fctzer stossen auf zweiten Geheimgang an der Grenze zu Belarus"},"content":{"rendered":"<p>Lettische Grenzsch\u00fctzer haben an der EU-Aussengrenze zu Belarus innerhalb weniger Tage einen zweiten Tunnel entdeckt, der offenbar zur illegalen Einreise genutzt wurde. Nach Angaben der Beh\u00f6rden stiessen die Beamten nahe der s\u00fcdostlettischen Stadt Kraslava auf den mit Moos getarnten Zugang, nachdem sie zuvor 28 illegal eingereiste Migranten aufgegriffen hatten. Der Geheimgang lag nur rund 20 Meter von der Grenze entfernt.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/723055798_highres-scaled-4-1024x683.jpg\" alt=\"VALDA KALNINA \/ KEYSTONE\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                                            Lettischer Grenzsch\u00fctzer an der Grenze zu Belarus (Symbolbild)<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        VALDA KALNINA \/ KEYSTONE<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/weltwoche.de\/daily\/tunnel-von-belarus-nach-lettland-lettische-grenzschuetzer-fassen-15-migranten-nach-illegaler-einreise-durch-unterirdischen-gang\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bereits in der Vorwoche<\/a> hatten lettische Grenzer einen Tunnel unter der Grenze zu Belarus entdeckt. Dieser war rund zehn Meter lang. 15 Migranten wurden nach der Durchquerung festgenommen und sp\u00e4ter in ihre Herkunftsl\u00e4nder zur\u00fcckgebracht. Auch Polen und Litauen haben in den vergangenen Jahren wiederholt unterirdische Routen aufgedeckt, mit denen Schleuser die inzwischen stark gesicherten Grenzen umgehen.<\/p>\n<p>Lettland betrachtet die Entwicklung vor dem Hintergrund des seit Jahren andauernden Konflikts an der EU-Ostgrenze. Riga, Warschau und Vilnius werfen dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko vor, Migranten gezielt ins Land zu holen und anschliessend an die Grenzen der Europ\u00e4ischen Union zu bringen. Die betroffenen Staaten sprechen von einer bewusst herbeigef\u00fchrten Migrationskrise und einer \u00abhybriden Bedrohung\u00bb. Belarus weist entsprechende Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Lettland versch\u00e4rft deshalb seine Grenzsicherung. Neben Z\u00e4unen und zus\u00e4tzlichen Patrouillen l\u00e4uft inzwischen die sogenannte \u00abOperation Werwolf\u00bb. Dabei arbeiten Grenzschutz, Polizei, Armee und Geheimdienste enger zusammen. Drohnen und Radarsysteme sollen illegale Grenz\u00fcbertritte m\u00f6glichst fr\u00fch erkennen. Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt Riga von Estland und Litauen, die eigene Grenzsch\u00fctzer nach Lettland entsandt haben.<\/p>\n<p>Die neuen Tunnel zeigen zugleich, wie sich die Schleuserrouten an die st\u00e4rkere Sicherung der EU-Aussengrenze anpassen. Nach Darstellung der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/lettland-zweiter-geheim-tunnel-an-grenze-zu-belarus-entdeckt-6a8820d5c3692834ff6d838b\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bild<\/a> bringen Schleuser Migranten zun\u00e4chst \u00fcber Belarus in die Europ\u00e4ische Union und anschliessend durch die baltischen Staaten weiter nach Westen. F\u00fcr viele von ihnen sei Deutschland das Ziel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lettische Grenzsch\u00fctzer haben an der EU-Aussengrenze zu Belarus innerhalb weniger Tage einen zweiten Tunnel entdeckt, der offenbar zur&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1256347,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,916,548,663,158,3934,3935,185650,13,4045,7224,382,14,15,16,12,3931],"class_list":["post-1256346","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-belarus","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-grenzschutz","tag-headlines","tag-konflikt","tag-migranten","tag-migration","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-schlagzeilen","tag-sicherheit"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117147357399055420","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1256346","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1256346"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1256346\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1256347"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1256346"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1256346"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1256346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}