{"id":1256803,"date":"2026-08-24T05:08:26","date_gmt":"2026-08-24T05:08:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1256803\/"},"modified":"2026-08-24T05:08:26","modified_gmt":"2026-08-24T05:08:26","slug":"haushalt-in-duesseldorf-stadt-streicht-boni-fuer-beamte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1256803\/","title":{"rendered":"Haushalt in D\u00fcsseldorf: Stadt streicht Boni f\u00fcr Beamte"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Die Stadt D\u00fcsseldorf wird ihren Beamten keine leistungsbezogenen Boni mehr zahlen. Eine entsprechende Ank\u00fcndigung aus dem Fr\u00fchjahr best\u00e4tigte die Stadt jetzt. Ab 2028 wird kein Leistungsbonus mehr ausgezahlt werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eAufgrund der aktuellen sowie der auch in den kommenden Jahren zu erwartenden prek\u00e4ren Haushaltslage hat die Verwaltung die Dienstvereinbarung zur leistungsorientierten Bezahlung zum 31. Dezember 2026 gek\u00fcndigt\u201c, erkl\u00e4rt eine Sprecherin. Diese Boni f\u00fcr Beamte im Dienst der Stadt D\u00fcsseldorf sind eine freiwillige Leistung der Stadt. Vor sechs Jahren sei diese sogenannte leistungsorientierte Bezahlung eingef\u00fchrt worden, sagt die Sprecherin. Seitdem seien die Leistungspr\u00e4mien \u201eim Rahmen der jeweils geltenden Regelungen gew\u00e4hrt\u201c worden. Letztmalig werden die Beamten demnach im Jahr 2027 ihre Boni bekommen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Regelung gelte f\u00fcr alle Beamten, au\u00dfer f\u00fcr Nachwuchskr\u00e4fte und Wahlbeamte, wie zum Beispiel den Oberb\u00fcrgermeister. Die durchschnittlich ausgezahlte Pr\u00e4mie habe in der Zeit bei rund 1000 Euro pro Person und Jahr gelegen und sei aufgrund von j\u00e4hrlich zu erstellenden Leistungsbeurteilungen ausgezahlt worden. \u201eBei Besch\u00e4ftigten werden f\u00fcnf, bei F\u00fchrungskr\u00e4ften zehn Kriterien aus den Basiskompetenzen eines Werte- und Kompetenzmodells beurteilt\u201c, so die Sprecherin. F\u00fcr die (Stand Juli 2026) rund 3000 Beamten der Stadt D\u00fcsseldorf h\u00e4tten pro Jahr drei Millionen Euro zur Verf\u00fcgung gestanden. Diese w\u00fcrden durch die K\u00fcndigung der Vereinbarung nun eingespart.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Schon im M\u00e4rz hatte Oberb\u00fcrgermeister Stephan Keller (CDU) auf der Personalversammlung der st\u00e4dtischen Mitarbeiter erkl\u00e4rt, dass die schwierige Haushaltslage mit Einsparungen bei den Personalkosten einhergehen m\u00fcsse und werde. Und zwar in einem Volumen von rund 42 Millionen Euro in diesem Jahr. Dazu geh\u00f6rt das Kappen bei freiwilligen Leistungen wie der genannten. Auch bei den Tarifbesch\u00e4ftigten solle es K\u00fcrzungen geben. Der Gro\u00dfteil m\u00fcsse aber \u00fcber den Abbau von Stellen eingespart werden, hie\u00df es damals. Einsparungen sollten vor allem durch einen Einstellungsstopp erzielt werden. Die Boni f\u00fcr die Beamten zu streichen, hatte zu der Zeit Verdi alarmiert. Die Gewerkschaft kritisierte das Vorgehen. Dieses zeuge von fehlender Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Beamten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass die Verwaltung ohne das Zahlen solcher Boni m\u00f6glicherweise an Attraktivit\u00e4t als Arbeitgeber einb\u00fc\u00dfen k\u00f6nnte, entkr\u00e4ftet die Stadtsprecherin: \u201eDie Attraktivit\u00e4t der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf als Arbeitgeberin h\u00e4ngt nicht nur von leistungsorientierter Bezahlung ab.\u201c Mehrere Faktoren seien wichtig, darunter \u201esichere und krisenfeste Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse\u201c oder flexible Arbeitsmodelle wie \u201evielf\u00e4ltige Fort- und Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der gr\u00f6\u00dfte Teil der einzusparenden Millionensumme soll ohnehin durch den Abbau von Stellen eingespart werden \u2013 ohne dabei K\u00fcndigungen auszusprechen. Umgesetzt werde ein \u201eB\u00fcndel von Ma\u00dfnahmen, welches auf eine echte Reduzierung der Personalkosten abzielt\u201c, so die Sprecherin. Im Zentrum stehe dabei der Einstellungsstopp f\u00fcr die meisten Verwaltungsbereiche. Ausgenommen davon sind nur die Bereiche Kita und Feuerwehr. Eine weitere Ma\u00dfnahme ist die K\u00fcndigung der sogenannten Stufenvorweggew\u00e4hrung, womit Besch\u00e4ftigten fr\u00fchzeitig das Entgelt einer h\u00f6heren Erfahrungsstufe bezahlt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eStand Juli 2026 ist das Konsolidierungsziel zur H\u00e4lfte erreicht\u201c, teilt die Stadtsprecherin nun mit, das Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel zeige \u201eerhebliche Wirkung\u201c. Parallel zu den \u201eunmittelbar kostenreduzierenden Ma\u00dfnahmen\u201c bef\u00e4nden sich die Dezernate laut Sprecherin zudem \u201ein einem dynamischen Prozess der Aufgabenkritik, Prozessoptimierung und Digitalisierung, der noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird und dessen Ziel die Erarbeitung neuer Stellenpl\u00e4ne ist\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die zust\u00e4ndigen Gremien will die Verwaltung nach der Sommerpause \u00fcber den aktuellen Stand informieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt D\u00fcsseldorf wird ihren Beamten keine leistungsbezogenen Boni mehr zahlen. 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