{"id":1256853,"date":"2026-08-24T05:41:20","date_gmt":"2026-08-24T05:41:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1256853\/"},"modified":"2026-08-24T05:41:20","modified_gmt":"2026-08-24T05:41:20","slug":"washington-startet-d-day-iran-warnt-usa-vor-bumerang-bei-wirtschaftskrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1256853\/","title":{"rendered":"Washington startet &#8222;D-Day&#8220;: Iran warnt USA vor Bumerang bei Wirtschaftskrieg"},"content":{"rendered":"<p>Washington startet &#8222;D-Day&#8220;Iran warnt USA vor Bumerang bei Wirtschaftskrieg<\/p>\n<p>24.08.2026, 06:27 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(06:04 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Iranian-Parliament-Speaker-Mohammad-Bagher-Ghalibaf-speaks-into-a-microphone-beside-Iranian-and-Iraq.webp\" alt=\"Iranian-Parliament-Speaker-Mohammad-Bagher-Ghalibaf-speaks-into-a-microphone-beside-Iranian-and-Iraqi-flags-during-a-meeting-with-business-representatives-at-the-Iranian-Embassy-in-Baghdad-Iraq-on-August-20-2026-During-the-meeting-Ghalibaf-called-for-expanding-bilateral-economic-ties-and-increasing-the-use-of-the-two-countries-national-currencies-in-trade\"\/>Bagher Ghalibaf teilte seine Ansicht in Form eines Comics auf X. (Foto: picture alliance \/ SIPA)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die USA wollen den Iran mit den &#8222;h\u00e4rtesten Sanktionen der Geschichte&#8220; wirtschaftlich in die Knie zwingen. In Teheran wendet man die Drohung jedoch direkt wieder gen Washington und warnt auch die arabischen Nachbarstaaten. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Iran warnt die USA vor schweren Konsequenzen ihres angek\u00fcndigten Wirtschaftskriegs gegen die Islamische Republik. Parlamentspr\u00e4sident Mohammed Bagher Ghalibaf teilte auf X einen Comic, der nahelegte, dass versch\u00e4rfte Sanktionen gegen sein Land die USA, wie ein Bumerang, selbst treffen w\u00fcrden. Der Chef des nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Resai, warnte zudem die \u00f6lreichen Nachbarl\u00e4nder davor, sich Washington anzuschlie\u00dfen. Man werde jeden, der das tue, als Feind betrachten, sagte Resai im Staatsfernsehen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Teherans Drohungen kamen vor einer f\u00fcr heute angek\u00fcndigten Pressekonferenz von US-Finanzminister Scott Bessent in Washington, bei der er die &#8222;h\u00e4rtesten Sanktionen der Geschichte&#8220; gegen den Iran vorstellen will. Nachdem die milit\u00e4rischen Kampfhandlungen nachgelassen haben, wollen die USA Teheran nun wirtschaftlich in die Knie zwingen. &#8222;Im Morgengrauen beginnt ein wirtschaftlicher &#8218;D-Day&#8216; &#8211; die gr\u00f6\u00dfte finanzielle Offensive, die jemals gegen einen Gegner mobilisiert wurde&#8220;, schrieb Bessent auf X. Er will auf einer f\u00fcr im Laufe des Tages angek\u00fcndigten Pressekonferenz die &#8222;h\u00e4rtesten Sanktionen der Geschichte&#8220; gegen den Iran vorstellen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump habe die milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten des Irans &#8222;zerschlagen&#8220;, schrieb Bessent. Nahezu 100 Prozent der Milit\u00e4rfabriken der Islamischen Republik habe Trump zerst\u00f6rt und das Atomprogramm des Landes zunichtegemacht. &#8222;Wir treten nun in die Endphase ein.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Iran blockiert immer noch weitestgehend den Schiffsverkehr durch die Stra\u00dfe von Hormus, eine wichtige Meerenge f\u00fcr \u00d6l-, Gas- und D\u00fcngerexporte aus den Staaten am Persischen Golf. Dies hat Folgen f\u00fcr die gesamte Weltwirtschaft. Teheran verlangt, dass Schiffe ausschlie\u00dflich eine vom Iran festgelegte Route entlang der eigenen K\u00fcste nehmen. Die f\u00fcr die wichtige Meerenge zust\u00e4ndige iranische Beh\u00f6rde drohte auf X bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die Regeln mit der Konfiszierung von Schiffen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Iran weigert sich, einzulenken, bis eine Einigung mit Washington erzielt wird, die ihm unter anderem Zugang zu eingefrorenen Verm\u00f6genswerten und eine Lockerung der Sanktionen gew\u00e4hrt. Der neue Chef des nationalen Sicherheitsrats, Resai, warnte die Golfstaaten am Samstag vor einer Beteiligung an Washingtons Druckkampagne. Man werde zun\u00e4chst mit ihnen verhandeln. Sollte dies scheitern, werde der Iran \u00d6llieferungen nicht nur durch die Stra\u00dfe von Hormus, sondern auch andere Routen in der Region blockieren. Nicht ein Tropfen \u00d6l werde den Persischen Golf passieren, sagte er im Staatsfernsehen.<\/p>\n<p>Huthi drohen mit Blockade<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die mit dem Iran verb\u00fcndete Huthi-Miliz im Jemen hat damit gedroht, den Transit durch die Meerenge Bab al-Mandab am Eingang zum Roten Meer zu blockieren. Durch die Meerenge f\u00fchrt der Seeweg von Asien \u00fcber den Suezkanal nach Europa.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Irans Pr\u00e4sident Massud Peseschkian sagte in einer Rede, sein Land sei &#8222;mit einem umfassenden wirtschaftlichen, milit\u00e4rischen und sicherheitspolitischen Krieg konfrontiert&#8220;. In einer Mitteilung auf seiner Webseite r\u00e4umte er wirtschaftliche Schwierigkeiten ein und sprach von &#8222;erheblichen Ungleichgewichten&#8220; in der Versorgung mit Wasser, Strom, Gas und Benzin. Peseschkian zeigte sich aber \u00fcberzeugt, dass der Iran dem Druck standhalten werde, da das Volk zusammenstehe und widerstandsf\u00e4hig sei.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Inhalt seiner Rede las sich jedoch weniger gelassen als \u00c4u\u00dferungen anderer Vertreter der iranischen F\u00fchrung. So sagte Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi, wirtschaftliche Kriegsf\u00fchrung sei ein immer wiederkehrendes Muster und Teil der langj\u00e4hrigen Einsch\u00fcchterungstaktik Washingtons. Der Iran habe gelernt, damit umzugehen. Tats\u00e4chlich gibt es bereits seit Jahrzehnten US-Sanktionen gegen den Iran.<\/p>\n<p>Emirate kappen Handelsverbindungen nach Teheran<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Doch trotz eines ausgekl\u00fcgelten Systems zur Umgehung der Sanktionen steht Irans Wirtschaft vor einer ihrer bislang schwersten Krisen, die Inflation stieg zuletzt sprunghaft an. Die Infrastruktur des Landes wurde durch den vor rund sechs Monaten von den USA und Israel begonnenen Krieg schwer in Mitleidenschaft gezogen, inklusive Sch\u00e4den an Industriebetrieben. Zudem erh\u00f6ht die US-Blockade iranischer H\u00e4fen, mit der Teheran unter anderem die Einnahmen aus \u00d6lexporten verwehrt werden sollen, den Druck weiter.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Kurz vor Trumps Ank\u00fcndigung eines Wirtschaftskriegs gegen den Iran hatten die mit den USA verb\u00fcndeten Vereinigten Arabischen Emirate erkl\u00e4rt, alle Handels- und Finanztransaktionen mit Teheran bis auf Weiteres auszusetzen. Die Emirate, darunter die Metropole Dubai, sind f\u00fcr den Iran seit vielen Jahren wichtige Orte, um Gesch\u00e4fte abzuwickeln.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Sollte ein weiterer wichtiger Handelspartner wie die T\u00fcrkei dem Beispiel folgen, w\u00e4ren die Folgen f\u00fcr den Iran verheerend, zitierte die &#8222;New York Times&#8220; den Experten Mahdi Ghodsi vom Wiener Institut f\u00fcr Internationale Wirtschaftsstudien. Er sprach von einer Versch\u00e4rfung des Kriegs, bis der Iran eine Einigung mit den USA erziele. &#8222;Und f\u00fcr den Iran wird es schlimmer sein als f\u00fcr die regionale oder globale Wirtschaft&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, lme\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Washington startet &#8222;D-Day&#8220;Iran warnt USA vor Bumerang bei Wirtschaftskrieg 24.08.2026, 06:27 Uhr Artikel anh\u00f6ren(06:04 min) Bagher Ghalibaf teilte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1256854,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[13,345,186871,14,15,16,1155,12,10,8,9,11,64,103,104],"class_list":["post-1256853","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-headlines","tag-iran","tag-iran-krieg","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-sanktionen","tag-schlagzeilen","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-usa","tag-welt","tag-world"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117148891232314346","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1256853","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1256853"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1256853\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1256854"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1256853"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1256853"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1256853"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}