{"id":1256986,"date":"2026-08-24T07:25:21","date_gmt":"2026-08-24T07:25:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1256986\/"},"modified":"2026-08-24T07:25:21","modified_gmt":"2026-08-24T07:25:21","slug":"ukraine-unterstuetzer-in-kiew-die-grosse-hoffnung-auf-einen-heureka-moment","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1256986\/","title":{"rendered":"Ukraine: Unterst\u00fctzer in Kiew \u2013 Die gro\u00dfe Hoffnung auf \u201eeinen Heureka-Moment\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Zum Unabh\u00e4ngigkeitstag sammeln sich die Unterst\u00fctzer der Ukraine in Kiew, w\u00e4hrend Putin droht, das Land habe die \u201eB\u00fcchse der Pandora\u201c ge\u00f6ffnet. Bringt ein amerikanisches Verhandlungsteam den Durchbruch? Experten halten zwei Szenarien f\u00fcr m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul war sichtlich bem\u00fcht, Hoffnung zu verbreiten. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article6a89442f511d4fd3bc4e011b\/russischer-invasionskrieg-wadephul-sichert-ukraine-weitere-unterstuetzung-zu-sie-wird-diese-auseinandersetzung-gewinnen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/article6a89442f511d4fd3bc4e011b\/russischer-invasionskrieg-wadephul-sichert-ukraine-weitere-unterstuetzung-zu-sie-wird-diese-auseinandersetzung-gewinnen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bei seinem Besuch in Kiew am Wochenende<\/a> sicherte der CDU-Politiker der Ukraine weitere humanit\u00e4re Hilfe von 50 Millionen Euro zu. Und er betonte, dass er weiter versuchen werde, Patriot-Abwehrraketen aufzutreiben \u2013 bei den Verb\u00fcndeten, aber auch in Deutschland. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) m\u00fcsse \u201egemeinsam mit seinen Fachleuten in die Best\u00e4nde gucken und schauen, ob noch etwas m\u00f6glich ist\u201c.<\/p>\n<p>Es ist ein kleines Pfl\u00e4nzchen Hoffnung. Wadephul wei\u00df genau, dass die Lagerbest\u00e4nde an Abwehrraketen \u00fcberschaubar sind. Russland wei\u00df das auch. Und nutzt die Schw\u00e4che der Ukraine bei der Luftverteidigung brutal aus. In den vergangenen Wochen hat Wladimir Putins Armee die Angriffe auf ukrainische St\u00e4dte intensiviert \u2013 und die Luftabwehr muss viel zu oft hilflos zusehen.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj erkl\u00e4rte am Sonntag auf X, er habe \u201e300 Raketen f\u00fcr die Patriot-Systeme als Teil des Winterpakets sichern\u201c wollen. \u201eDie Anfrage unserer Luftwaffe lautet auf 360. Aber wenn nur 600 pro Jahr produziert werden, sind 360 nicht leicht zu bekommen\u201c, so Selenskyj. <\/p>\n<p>Man arbeite mit L\u00e4ndern an zus\u00e4tzlichen Optionen. \u201eUnd ich w\u00fcrde sehr gerne glauben, dass wir einen Weg finden k\u00f6nnen, auf einen kleinen Prozentsatz der US-Vorr\u00e4te zuzugreifen \u2013 sagen wir, f\u00fcnf oder zehn Prozent.\u201c Die Ukraine sei bereit, f\u00fcr diese Lieferungen zu zahlen. \u201eAnders gesagt\u201c, so Selenskyj, \u201eAmerika k\u00f6nnte seinen Vorrat auffrischen, und wir k\u00f6nnten den Winter \u00fcberstehen.\u201c<\/p>\n<p>Wadephul k\u00fcndigte an, Anfang der Woche mit US-Au\u00dfenminister Marco Rubio \u00fcber das Thema Abwehrraketen sprechen zu wollen. Er setze darauf, \u201edass die USA weiter bereit sind, eine aktive Rolle hier auch zu spielen in den Verhandlungen mit der Ukraine\u201c.<\/p>\n<p>Der Besuch des deutschen Au\u00dfenministers fand kurz vor dem 35. Unabh\u00e4ngigkeitstag der Ukraine am Montag statt. Am Sonntag trafen weitere Unterst\u00fctzer des angegriffenen Landes in Kiew ein: Staats- und Regierungschefs aus D\u00e4nemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen und Norwegen. <\/p>\n<p>Am Montag soll eine Konferenz der sogenannten Koalition der Willigen stattfinden, die nach Angaben der Nato und aus Paris von Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Andy Burnham ausgerichtet wird. Macron und Merz sind letzten Informationen zufolge allerdings nur zugeschaltet, w\u00e4hrend Burnham vor Ort sein wird \u2013 genauso wie EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa.<\/p>\n<p>Dass Macron und Merz, die in Europa Geschlossenheit und F\u00fchrungsst\u00e4rke in Sachen Ukraine-Unterst\u00fctzung zeigen wollten, nicht selbst in Kiew pr\u00e4sent sind, d\u00fcrfte dort als R\u00fcckschlag aufgefasst werden. Hoffnung d\u00fcrfte dagegen die erste Auslandsreise des neuen britischen Premiers Burnham machen. <\/p>\n<p>Zumal er offenbar eine wichtige Botschaft nach Kiew mitbringen wird. Aus London hie\u00df es, dass er dort voraussichtlich bekannt geben wird, dass das R\u00fcstungsunternehmen MBDA geheime Informationen \u00fcber britische Komponenten f\u00fcr den Marschflugk\u00f6rper SCALP freigeben darf. <\/p>\n<p>Dabei handelt es sich um die in Frankreich hergestellte Version der britischen \u201eStorm Shadow\u201c, wobei beide auf gemeinsamer franz\u00f6sischer und britischer Technologie basieren. Die Ukraine und Frankreich streben demnach lokale Montagelinien in der Ukraine an. Diese Entwicklung d\u00fcrfte Merz weiter unter Druck setzen, der bis heute den deutschen Marschflugk\u00f6rper Taurus nicht freigegeben hat.<\/p>\n<p>Dass die Europ\u00e4er \u2013 ob nun vor Ort oder zugeschaltet \u2013 der Ukraine weitere Unterst\u00fctzung zusichern werden, ist klar. Ebenso klar d\u00fcrfte ihnen sein: Ohne Druck aus den USA wird Putin sich nicht bewegen.<\/p>\n<p>Die Friedensbem\u00fchungen pausierten derzeit, \u201ewir brauchen eine aktivere Beteiligung der amerikanischen Seite\u201c, sagte der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/interfax.com.ua\/news\/general\/1195251.html\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/interfax.com.ua\/news\/general\/1195251.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">laut der ukrainischen Nachrichtenagentur Interfax <\/a>bei seinem Treffen mit Wadephul. Ohne die USA sei es \u201eunrealistisch, in dieser Situation Fortschritte und einen gerechten Frieden zu erreichen\u201c. Sybiha erkl\u00e4rte: \u201eDie Ukraine hat Ideen, darunter auch kreative Ideen, um diesen Prozess so weit wie m\u00f6glich voranzutreiben. Wir erwarten die Ankunft des amerikanischen Verhandlungsteams.\u201c<\/p>\n<p>Kommen Witkoff und Kushner nach Kiew?<\/p>\n<p>Wann ein solches Team nach Kiew reisen k\u00f6nnte, dar\u00fcber wurde in diesen Tagen viel spekuliert. Donald Trumps Unterh\u00e4ndler <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a610d5edf889b74b6648de7\/ukraine-neuer-schwung-selenskyj-spricht-mit-witkoff-und-kushner-ueber-kriegsende.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a610d5edf889b74b6648de7\/ukraine-neuer-schwung-selenskyj-spricht-mit-witkoff-und-kushner-ueber-kriegsende.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Steve Witkoff<\/a> und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/jared-kushner\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/jared-kushner\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jared Kushner<\/a> sollten laut Berichten mehrerer Medien ebenfalls am Montag in Kiew eintreffen. Am Sonntag erfuhren WELT und \u201ePolitico\u201c in Washington und Kiew jedoch, dass es vorerst nicht dazu kommt. Wann der von Trump pers\u00f6nlich in Aussicht gestellte Besuch stattfindet, ist weiterhin offen.<\/p>\n<p>Insgesamt siebenmal war Witkoff bereits in Russland, um mit <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/wladimir-putin\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/wladimir-putin\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> \u00fcber die Ukraine zu verhandeln, mindestens zweimal davon begleitet von Kushner. Die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/ukraine-krise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/ukraine-krise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> hat lange daf\u00fcr geworben, dass die beiden auch einmal das Land besuchen, \u00fcber das sie so oft mit Putin gesprochen haben. Bei Selenskyjs Besuch im Wei\u00dfen Haus Ende Juli sicherte Trump ihm zu, dass er seine Verhandler nun nach Kiew schicken w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die letzten diplomatischen Bem\u00fchungen der USA, den Ukraine-Krieg zu beenden, hatten zu Jahresbeginn stattgefunden. Im Januar und Februar kam es zu drei von Washington vermittelten direkten Verhandlungsrunden zwischen Moskau und Kiew. Sowohl die Gespr\u00e4che in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/abu-dhabi\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/abu-dhabi\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Abu Dhabi <\/a>als auch in Genf endeten ohne Durchbruch. <\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter begann der Krieg gegen den Iran, was den Fokus der Regierung in Washington verlagerte. Witkoff und Kushner wurden beordert, mit dem Regime in Teheran zu verhandeln. Bislang ohne Erfolg. Nun also die Ukraine?<\/p>\n<p>\u201eIch war von der Ank\u00fcndigung des Besuchs von Kushner und Witkoff \u00fcberrascht\u201c, sagte der ehemalige US-Botschafter in Kiew und heutige Senior Direktor des Eurasia Centers des Atlantic Council in Washington, <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.atlanticcouncil.org\/expert\/john-e-herbst\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.atlanticcouncil.org\/expert\/john-e-herbst\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">John Herbst<\/a>, im Gespr\u00e4ch mit WELT. \u201eDa nichts Gutes in Sachen Iran passiert, scheint die Regierung sich jetzt wieder der Ukraine zuzuwenden\u201c, so Herbst.<\/p>\n<p>Fraglich sei jedoch, ob das Chancen auf Erfolg habe, sagte der ehemalige Diplomat. Schlie\u00dflich zeige Russland keinerlei Bereitschaft, den Krieg zu beenden. Bislang h\u00e4tten die USA auch wenig daf\u00fcr getan, dies zu erzwingen. \u201eEin entschlossenes, konsequentes Vorgehen der USA, das die Kosten dieses Krieges erh\u00f6ht, w\u00fcrde den Tag schneller herbeif\u00fchren, an dem Putin beschlie\u00dft, echten Frieden zu schlie\u00dfen\u201c, sagte Herbst. Bislang sei davon jedoch nichts zu sehen.<\/p>\n<p>Im Gegenteil. Nachdem die Ukraine zuletzt verst\u00e4rkt russische \u00d6lraffinerien und Logistikzentren angegriffen hatte, drohte Putin Kiew mit einer harten Antwort. Die Ukraine habe mit den gegen Russlands Wirtschaft gerichteten Attacken die \u201eB\u00fcchse der Pandora\u201c ge\u00f6ffnet, sagte Putin in einem Interview mit dem Moskauer Staatsfernsehen. Kiew habe nun selbst den \u201eGeist aus der Flasche\u201c gelassen.<\/p>\n<p>\u201eDie Gegenma\u00dfnahmen werden nicht lange auf sich warten lassen. Die bekommt ihr\u201c, sagt er an die Adresse der Ukraine. Ultranationalistische Kreise in Russland hatten Putin zuletzt aufgefordert, h\u00e4rter gegen das Land vorzugehen. Nun sagte er: \u201eDabei werden die Handlungen der russischen Armee noch deutlich sp\u00fcrbarer und zerst\u00f6rerischer ausfallen.\u201c<\/p>\n<p>In dem Interview mit Pawel Sarubin, der als Putins Haus- und Hofreporter gilt, sagte der Kremlchef, dass die Ukraine zuletzt \u201eexotische Vorschl\u00e4ge\u201c f\u00fcr eine Friedensl\u00f6sung gemacht habe, und wies diese durch Vermittler \u00fcberbrachten Ideen zur\u00fcck, ohne Details zu nennen.<\/p>\n<p>Zwei m\u00f6gliche Lesarten des Besuchs <\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund kursieren zwei Interpretationen eines m\u00f6glichen Besuchs von Witkoff und Kushner in Kiew. Die pessimistische ist die einer Feigenblatt-Aktion. Trump wolle den Druck auf Putin nicht erh\u00f6hen, also gebe es wenig Hoffnung auf den Erfolg eines weiteren amerikanischen diplomatischen Vorsto\u00dfes, spekulierte ein hochrangiger ukrainischer Diplomat in den USA gegen\u00fcber WELT. <\/p>\n<p>\u201eSie wollen nicht beschuldigt werden, aufgegeben zu haben. Deswegen kommen sie\u201c, sagte er. Auch Ex-US-Botschafter Herbst zieht das in Betracht. \u201eDas k\u00f6nnte einfach eine Alibi-Veranstaltung werden, um endlich sagen zu k\u00f6nnen, dass man auch mal in der Ukraine war\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Ein positives Szenario w\u00e4re die Weiterf\u00fchrung des Stimmungswandels in Washington zugunsten der Ukraine. Anders als noch vor anderthalb Jahren, als es zum <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article255581778\/Selenskyj-bei-Trump-Dokumentation-eines-Eklats-Das-ganze-Gespraech-im-Wortlaut.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article255581778\/Selenskyj-bei-Trump-Dokumentation-eines-Eklats-Das-ganze-Gespraech-im-Wortlaut.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Eklat zwischen Trump und Selenskyj <\/a>kam, soll das Verh\u00e4ltnis der beiden nun sehr gut sein. Im Sommer traf sich der ukrainische Pr\u00e4sident innerhalb weniger Wochen gleich dreimal mit seinem amerikanischen Amtskollegen. <\/p>\n<p>Beim Treffen in Ankara versprach Trump \u00fcberraschend die Lizenzierung der Patriot-Produktion. Der US-Senat verabschiedete das Sanktionspaket gegen Russland, das jetzt vom Repr\u00e4sentantenhaus gebilligt werden muss. Und selbst im MAGA-Umfeld \u00e4nderte sich der Ton. <\/p>\n<p>Auf Fox News f\u00fchrte der Moderator Sean Hannity ein freundliches Interview mit Selenskyj, und die Influencerin <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a62f85f055ba80dd8caf9f9\/ukraine-krieg-wir-glaubten-einer-luegetrump-influencerin-besucht-kiew-und-bereut-fruehere-aussagen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a62f85f055ba80dd8caf9f9\/ukraine-krieg-wir-glaubten-einer-luegetrump-influencerin-besucht-kiew-und-bereut-fruehere-aussagen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Laura Loomer<\/a> warb eindringlich f\u00fcr mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine. Ein Besuch von Witkoff und Kushner k\u00f6nnte das vertiefen. \u201eVielleicht haben sie einen <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heureka\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heureka&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Heureka<\/a>-Moment in Kiew, indem sie den Horror des russischen Krieges realisieren und Schritte unternehmen, um Putin zum Frieden zu bewegen\u201c, so Herbst.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Tage k\u00f6nnten zeigen, welches Szenario sich durchsetzt.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/gregor-schwung\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/gregor-schwung\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Gregor Schwung <\/b><\/a><b>berichtet als Korrespondent f\u00fcr WELT aus Washington D.C. <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/caroline-turzer\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/caroline-turzer\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Caroline Turzer<\/b><\/a><b> leitet seit 2020 das Ressort Au\u00dfenpolitik. Sie berichtet \u00fcber Bildungspolitik, Geopolitik und internationale Zusammenarbeit sowie \u00fcber die Zukunft der EU.<\/b><\/p>\n<p>Mitarbeit: Hans von der Burchard<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum Unabh\u00e4ngigkeitstag sammeln sich die Unterst\u00fctzer der Ukraine in Kiew, w\u00e4hrend Putin droht, das Land habe die \u201eB\u00fcchse&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1256987,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[114,13,154367,145197,14,15,111,115,12,116,45,10,8,9,11,113,103,112,117,104],"class_list":["post-1256986","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-donald-geb-1946","tag-headlines","tag-jared","tag-kushner","tag-nachrichten","tag-news","tag-putin","tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","tag-schlagzeilen","tag-selenskyj","tag-texttospeech","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-trump","tag-welt","tag-wladimir","tag-wolodymyr","tag-world"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117149297775425581","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1256986","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1256986"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1256986\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1256987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1256986"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1256986"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1256986"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}