{"id":125710,"date":"2025-05-20T15:11:08","date_gmt":"2025-05-20T15:11:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/125710\/"},"modified":"2025-05-20T15:11:08","modified_gmt":"2025-05-20T15:11:08","slug":"36-billionen-dollar-schulden-trumps-steuerplaene-machen-finanzmaerkte-nervoes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/125710\/","title":{"rendered":"36 Billionen Dollar Schulden: Trumps Steuerpl\u00e4ne machen Finanzm\u00e4rkte nerv\u00f6s"},"content":{"rendered":"<p>                    36 Billionen Dollar Schulden<br \/>\n                Trumps Steuerpl\u00e4ne machen Finanzm\u00e4rkte nerv\u00f6s<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t              \tVon Jan G\u00e4nger<br \/>\n\t\t\t\t              20.05.2025, 15:44 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die USA k\u00f6nnen ihren gigantischen Schuldenberg bislang ohne Probleme finanzieren. Doch angesichts der Steuerpl\u00e4ne von Donald Trump wachsen die Zweifel, ob das auch in Zukunft so sein wird. Der Anleihemarkt sendet beunruhigende Signale.<\/strong><\/p>\n<p>Donald Trump nennt sie &#8222;gro\u00df&#8220; und &#8222;sch\u00f6n&#8220;. Andere sehen in den geplanten Steuersenkungen dagegen den Weg, die riesige US-Verschuldung um weitere Billionen Dollar in die H\u00f6he zu treiben. An den Finanzm\u00e4rkten wird die Frage gestellt, ob das gut geht.<\/p>\n<p> Seit vielen Jahren geben US-Regierungen viel mehr Geld aus, als der Staat einnimmt &#8211; mittlerweile haben sich 36 Billionen Dollar Schulden aufget\u00fcrmt. Die USA k\u00f6nnen sich bislang diese Schulden und zugleich hohe Haushaltsdefizite ohne Probleme leisten. Denn die gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft genie\u00dft ein Privileg: US-Staatsanleihen und der Dollar sind die Welt-Reservew\u00e4hrung. Es gibt eine gro\u00dfe Nachfrage nach US-Staatsanleihen &#8211; von Zentralbanken \u00fcber institutionelle Investoren bis zu Privatanlegern.<\/p>\n<p>Doch mit der Politik von US-Pr\u00e4sident Trump wachsen Zweifel an der Tragf\u00e4higkeit der Schulden. Besonders deutlich wurde das, als die Ratingagentur Moody&#8217;s den USA Ende vergangener Woche mit Blick auf die Steuerpl\u00e4ne die Top-Bonit\u00e4t entzog. \u00dcberraschend war das zwar nicht. Die anderen beiden gro\u00dfen Ratingagenturen S&amp;P und Fitch hatten das schon vor einigen Jahren gemacht. Doch der Schritt lenkte den Fokus der Finanzm\u00e4rkte auf die Risiken, die in den von Trump gew\u00fcnschten Steuersenkungen stecken.<\/p>\n<p>Das Gesetzespaket soll sp\u00e4testens in der kommenden Woche im US-Repr\u00e4sentantenhaus zur Abstimmung gestellt werden. Es w\u00fcrde die Steuersenkungen verl\u00e4ngern, die Trump 2017 in seiner ersten Amtszeit durchgesetzt hatte. Au\u00dferdem sollen Steuern auf Trinkgelder und \u00dcberstunden sinken. Teil des Pakets sind zugleich h\u00f6here Ausgaben f\u00fcr das Milit\u00e4r und den Grenzschutz. Im Gegenzug sollen Ausgaben etwa im Krankenversicherungsprogramm Medicaid und f\u00fcr Lebensmittelhilfen gek\u00fcrzt werden. Auch Subventionen f\u00fcr erneuerbare Energien sollen wegfallen.<\/p>\n<p>Die Zinsen steigen<\/p>\n<p>Das Finanzministerium und das Wei\u00dfe Haus argumentieren, dass die Steuersenkungen das Haushaltsdefizit nicht erh\u00f6hen werden. Denn diese w\u00fcrden das Wirtschaftswachstum stark beschleunigen. Zahlreiche \u00d6konomen zweifeln allerdings daran.<\/p>\n<p> Das \u00fcberparteiliche &#8222;Committee for a Responsible Federal Budget&#8220; geht davon aus, dass das Gesetz die \u00f6ffentlichen Schulden bis 2034 um mindestens 3,3 Billionen Dollar erh\u00f6ht. Das j\u00e4hrliche Defizit w\u00fcrde auf 6,9 Prozent steigen, im vergangenen Jahr lag es bei 6,4 Prozent. Andere Sch\u00e4tzungen sind noch h\u00f6her.<\/p>\n<p>All das muss von Investoren finanziert werden, indem sie neue US-Staatsanleihen kaufen. Doch es deutet sich an, dass sie daf\u00fcr sp\u00fcrbar h\u00f6here Zinsen verlangen als bisher. Am Montag stieg die Rendite f\u00fcr 30-j\u00e4hrige US-Staatsanleihen \u00fcber die Schwelle von 5 Prozent. F\u00fcr die US-Regierung muss das beunruhigend sein. Denn das ist ein weiteres Anzeichen daf\u00fcr, dass die USA wom\u00f6glich nicht mehr lange unbegrenzt Kredite aufnehmen k\u00f6nnen, ohne die Kosten h\u00f6herer Zinsen zu tragen. Nach Angaben des &#8222;Wall Street Journal&#8220; m\u00fcssen die USA aufgrund des bisherigen Zinsanstiegs j\u00e4hrlich schon jetzt fast 900 Milliarden Dollar zur Schuldenfinanzierung ausgeben.<\/p>\n<p>Oder wie Marktstrategin Callie Cox vom Verm\u00f6gensverwalter Ritholtz Wealth Management in einem Interview mit &#8222;Axios&#8220; sagte: &#8222;Das Haushaltsdefizit ist kein Problem &#8211; bis Investoren der Meinung sind, dass es eins ist&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"36 Billionen Dollar Schulden Trumps Steuerpl\u00e4ne machen Finanzm\u00e4rkte nerv\u00f6s Von Jan G\u00e4nger 20.05.2025, 15:44 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":125711,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,106,30,171,174,16153,173,172,55],"class_list":{"0":"post-125710","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-donald-trump","13":"tag-germany","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-staatsverschuldung","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte","19":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114540805073810397","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/125710","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=125710"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/125710\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/125711"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=125710"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=125710"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=125710"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}