{"id":1257196,"date":"2026-08-24T09:48:17","date_gmt":"2026-08-24T09:48:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1257196\/"},"modified":"2026-08-24T09:48:17","modified_gmt":"2026-08-24T09:48:17","slug":"duesseldorf-die-niceplant-gmbh-vermarktet-in-angermund-blumenstauden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1257196\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: Die NicePlant GmbH vermarktet in Angermund Blumenstauden"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Der Stadtteil Angermund tr\u00e4gt seinen Beinamen \u201eRosenstadt\u201c nicht ganz zuf\u00e4llig \u2013 D\u00fcsseldorfs n\u00f6rdlichster Stadtteil ist f\u00fcr seine Rosenzucht bekannt. Doch hier gibt es nicht nur sch\u00f6ne Rosen, sondern seit vielen Jahrzehnten auch Stauden. Die \u201eAngermunder Staudenkulturen\u201c wurde 1959 gegr\u00fcndet und wird von Peter Neis in der dritten Generation am Kalkweg gef\u00fchrt. Unter dem Namen NicePlant GmbH werden die Stauden vermarktet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der 61-j\u00e4hrige studierte Produktionsgartenbauer ist mit der G\u00e4rtnerei praktisch aufgewachsen: Schon als kleiner Junge sa\u00df er bei seinem Papa mit im Auto, um zu Messen und Gesch\u00e4ftskunden zu fahren. 2004 \u00fcbernahm er dann den Betrieb offiziell \u2013 und f\u00fchrte ihn seither in eine neue Zeit, ohne die Wurzeln zu kappen. \u201eFarbe im Garten durch Stauden\u201c \u2013 dieses Motto, vor Jahren von seinem Vater gepr\u00e4gt, gilt bis heute unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcber 200 verschiedene Staudensorten umfasst das Sortiment mittlerweile, dazu Gr\u00e4ser und Farne f\u00fcr sonnige, halbschattige und schattige Standorte. Ein Teil davon w\u00e4chst nach wie vor im eigenen Betrieb heran: Peter Neis&#8216; Vater, mit stolzen 86 Jahren noch immer aktiv, zieht bis heute Katzen- und Bergminze- sowie Rosmarinstecklinge. Was im eigenen Sortiment fehlt, aber dazugeh\u00f6ren soll, kauft Peter Neis bei Kollegen zu \u2013 eine enge Zusammenarbeit, die den Betrieb erst in seiner heutigen Breite m\u00f6glich macht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Von Angermund aus gehen die Pflanzen an Galabauer, Baumschulen und Gartencenter, direkt an Privatkunden verkauft NicePlant auch schon mal, aber das ist die Ausnahme. \u00dcber die enge Zusammenarbeit mit namhaften Architekten legen die Stauden manchmal einen weiten Weg zur\u00fcck: bis in die Schweiz, nach \u00d6sterreich und nach Berlin gingen die Reisen bereits. \u201eIch selbst habe heute kaum noch die Zeit, drau\u00dfen mitzuarbeiten.\u201c Vielmehr k\u00fcmmert sich Neis um den Einkauf und vor allem den Verkauf. Selbstst\u00e4ndig zu sein, sei nicht immer ein Zuckerschlecken \u2013 schon gar nicht mit der gewachsenen B\u00fcrokratie, aber er liebe die sportliche Herausforderung, Auftr\u00e4ge an Land zu ziehen. \u201eDas reizt mich bis heute an meiner Arbeit \u2013 neben der Tatsache, dass Pflanzen einfach eine nachhaltige, wertvolle Ware sind.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach einer pers\u00f6nlichen Lieblingsstaude muss man Peter Neis gar nicht erst fragen \u2013 die gibt es nicht. Was ihn stattdessen begeistert, ist ein Garten, in dem es summt und brummt und Schmetterlinge unterwegs sind. Insektenfreundlichkeit ist ihm ein echtes Anliegen. \u201eWir m\u00fcssen uns in eine Biene hineinversetzen, die \u00fcber unsere G\u00e4rten fliegt. Sie m\u00f6chte ja auch mal Pause machen und einen Snack zu sich nehmen, anstatt \u00fcber die W\u00fcste Gobi zu fliegen\u201c, sagt Neis und lacht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ganz so leicht wie der Scherz klingt, ist die Arbeit allerdings nicht. \u201ePflanzen zu produzieren, bedeutet gro\u00dfen Einsatz, \u00e4hnlich wie auf einem Bauernhof: Die Pflanzen brauchen je nach Jahreszeit viel Pflege und Aufmerksamkeit. Wer diesen Job macht, muss wissen, dass es kein Job ist, der in 40 Stunden zu erledigen ist\u201c, sagt Neis. Wie wahr dieser Satz ist, zeigte sich in diesem Jahr besonders deutlich: Ende Mai, mitten in der ersten gro\u00dfen Hitzephase des Jahres \u2013 ausgerechnet am Geburtstag seines Vaters \u2013 fiel die Brunnenpumpe aus. Um die Stauden vor dem Vertrocknen zu retten, blieb nur eines: Handarbeit, bis die \u00fcber 50 Jahre alte Pumpe wieder instand gesetzt war.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Einsatz hat sich an diesem Tag jedenfalls gelohnt \u2013 am Ende hielten die Stauden durch, auch wenn der Geburtstag daf\u00fcr warten musste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Stadtteil Angermund tr\u00e4gt seinen Beinamen \u201eRosenstadt\u201c nicht ganz zuf\u00e4llig \u2013 D\u00fcsseldorfs n\u00f6rdlichster Stadtteil ist f\u00fcr seine Rosenzucht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1257197,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1838],"tags":[13187,95115,3364,29,3715,22609,30,259984,1209,7253,2191,1219,259986,6053,151686,259985,259987],"class_list":["post-1257196","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duisburg","tag-angermund","tag-angermunder","tag-de","tag-deutschland","tag-duisburg","tag-generation","tag-germany","tag-neis","tag-nordrhein-westfalen","tag-peter","tag-pflanzen","tag-rosen","tag-rosenstadt","tag-stadtteil","tag-stauden","tag-staudenkulturen","tag-staudensorten"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117149860104760431","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1257196","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1257196"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1257196\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1257197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1257196"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1257196"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1257196"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}