{"id":1258153,"date":"2026-08-24T19:46:14","date_gmt":"2026-08-24T19:46:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1258153\/"},"modified":"2026-08-24T19:46:14","modified_gmt":"2026-08-24T19:46:14","slug":"loop-x-neuer-op-roboter-ermoeglicht-millimetergenaue-eingriffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1258153\/","title":{"rendered":"\u201eLoop-X\u201c: Neuer OP-Roboter erm\u00f6glicht millimetergenaue Eingriffe"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.hallelife.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Loop_X_2026_presse-28.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t<img alt=\"\u201eLoop-X\u201c: Neuer OP-Roboter erm\u00f6glicht millimetergenaue Eingriffe\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Loop_X_2026_presse-28-1440x564_c.jpg\" decoding=\"async\" class=\"lazyload\" data-eio-rwidth=\"1440\" data-eio-rheight=\"564\"\/>\t\t<\/a><\/p>\n<p>\n\t\t\tProf. Tavassol und Dr. Tilsen (v.l.) k\u00f6nnen die OP-Daten in der Navigationssoftware abrufen.  &#8211; Foto  Universit\u00e4tsmedizin Halle   \t\t<\/p>\n<p>\t\t\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\tvon <a href=\"https:\/\/www.hallelife.de\/author\/hallelifeme-com\/\" title=\"Beitr\u00e4ge von hallelife.de - Redaktion\" rel=\"author nofollow noopener\" target=\"_blank\">hallelife.de &#8211; Redaktion<\/a>\t\t\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.hallelife.de\/2026\/08\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">24. August 2026<\/a>&#13;<\/p>\n<p class=\"caps\"><strong>Universit\u00e4tsmedizin Halle setzt mit \u201eLoop-X\u201c auf dreidimensionale Bildgebung, Navigation und virtuelle OP-Planung \u2013 Klinik ist bundesweit Vorreiter in ihrem Fachgebiet<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Mehr Pr\u00e4zision bei komplizierten Operationen, eine geringere Strahlenbelastung und k\u00fcrzere Eingriffszeiten: In der Universit\u00e4tsklinik und Poliklinik f\u00fcr Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universit\u00e4tsmedizin Halle kommt seit Mai 2026 der moderne Bildgebungsroboter \u201eLoop-X\u201c zum Einsatz.<\/p>\n<p>Das mobile High-Tech-System kann noch w\u00e4hrend einer Operation zwei- und dreidimensionale Schnittbilder erstellen, bei der Navigation von Instrumenten unterst\u00fctzen und bereits bei der Planung komplizierter Eingriffe eingesetzt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Patientinnen und Patienten bedeutet die neue Technik vor allem mehr Sicherheit und Pr\u00e4zision. Behandlungsergebnisse k\u00f6nnen noch im Operationssaal kontrolliert und gegebenenfalls unmittelbar korrigiert werden. Gleichzeitig lassen sich Strahlenbelastung und OP-Dauer reduzieren.<\/p>\n<p>Eine Besonderheit: Die Universit\u00e4tsklinik in Halle ist nach eigenen Angaben die erste Klinik ihrer Fachrichtung in Deutschland, die das innovative Ger\u00e4t angeschafft hat.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Besonders hilfreich bei komplizierten Eingriffen<\/p>\n<p>Seine St\u00e4rken kann das System insbesondere bei Operationen ausspielen, bei denen Chirurginnen und Chirurgen in anatomisch schwer zug\u00e4nglichen Regionen arbeiten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>\u201eInsbesondere Rekonstruktionen des Mittelgesichts oder die Entfernung von schwer zug\u00e4nglichen Tumoren lassen sich mithilfe des neuen Systems optimierter planen und schonender durchf\u00fchren\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Felix Tilsen, Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Universit\u00e4tsklinik und Poliklinik f\u00fcr Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universit\u00e4tsmedizin Halle.<\/p>\n<p>Gerade bei solchen komplexen Eingriffen k\u00f6nnen bereits geringe Abweichungen entscheidend sein. Die M\u00f6glichkeit, die Anatomie w\u00e4hrend der Operation dreidimensional darzustellen und die Position von Instrumenten beziehungsweise Implantaten zu \u00fcberpr\u00fcfen, verschafft dem OP-Team zus\u00e4tzliche Informationen unmittelbar w\u00e4hrend des Eingriffs.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Schrauben und Implantate millimetergenau platzieren<\/p>\n<p>Loop-X kombiniert Bildgebung, Navigation und Planung in einem System.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einer Operation kann das Ger\u00e4t hochaufl\u00f6sende zwei- oder dreidimensionale Aufnahmen erstellen. Anhand dieser Bilder k\u00f6nnen Chirurginnen und Chirurgen beispielsweise Schrauben oder Implantate millimetergenau platzieren.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass das Ergebnis unmittelbar \u00fcberpr\u00fcft werden kann. Zeigt die Bildgebung noch w\u00e4hrend des Eingriffs, dass eine Korrektur notwendig ist, kann diese sofort vorgenommen werden.<\/p>\n<p>Eine weitere Operation kann dadurch vermieden werden. Damit entf\u00e4llt gegebenenfalls auch eine zus\u00e4tzliche Narkose, was neben der geringeren Belastung f\u00fcr die Patientinnen und Patienten nach Angaben der Klinik einen Nachhaltigkeitseffekt mit sich bringt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Untersuchungen bereits w\u00e4hrend der Operation<\/p>\n<p>Auch sp\u00e4tere Untersuchungen k\u00f6nnen teilweise entfallen, weil die erforderliche Bildgebung bereits w\u00e4hrend des Eingriffs durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Hinzu kommt ein weiterer Vorteil: Das mobile System kann gezielt die betreffende K\u00f6rperregion anfahren. Dadurch muss nicht unn\u00f6tig ein gr\u00f6\u00dferer Bereich der Strahlung ausgesetzt werden und die Strahlenbelastung f\u00fcr die Patientinnen und Patienten kann reduziert werden.<\/p>\n<p>Die intraoperative Bildgebung selbst ist zwar keine v\u00f6llig neue Technik. Loop-X liefert nach Einsch\u00e4tzung der Hallenser Mediziner jedoch wesentlich umfangreichere Informationen als herk\u00f6mmliche R\u00f6ntgenaufnahmen.<\/p>\n<p>\u201eDie intraoperative Bildgebung ist nicht neu, aber im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen R\u00f6ntgenaufnahmen bietet das neue System eine viel bessere \u00dcbersicht und pr\u00e4zisere Informationen \u00fcber die Anatomie des Patienten\u201c, erl\u00e4utert Tilsen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>MRT und Bilder aus dem OP werden zusammengef\u00fchrt<\/p>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit ist die Verbindung bereits vorhandener Aufnahmen mit den w\u00e4hrend der Operation gewonnenen Daten.<\/p>\n<p>\u201eAu\u00dferdem lassen sich auch pr\u00e4operative MRT-Aufnahmen einlesen und mit den intraoperativen Bildern fusionieren\u201c, erkl\u00e4rt Tilsen.<\/p>\n<p>Damit k\u00f6nnen Informationen aus unterschiedlichen bildgebenden Verfahren zusammengef\u00fchrt werden. Die Operateure erhalten dadurch eine zus\u00e4tzliche Orientierung f\u00fcr ihre Arbeit.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Mit Virtual Reality die Operation vorbereiten<\/p>\n<p>Die Digitalisierung beginnt in Halle allerdings nicht erst im Operationssaal. Loop-X wird bereits w\u00e4hrend der Planungsphase vor einem Eingriff eingesetzt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die m\u00f6glichst genaue Planung des operativen Zugangsweges nutzen die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte zus\u00e4tzlich Virtual-Reality-Brillen. Gemeinsam kann das Team damit die anatomischen Gegebenheiten betrachten und eine optimale Operationsstrategie festlegen.<\/p>\n<p>Die bei der Vorbereitung gewonnenen Daten werden anschlie\u00dfend in die Navigationssoftware \u00fcbertragen und k\u00f6nnen w\u00e4hrend der eigentlichen Operation wieder abgerufen werden.<\/p>\n<p>Besonders bei Tumoren im Bereich der Sch\u00e4delbasis verspricht sich die Klinik von dieser Kombination eine weitere Steigerung der Pr\u00e4zision.<\/p>\n<p>Gleichzeitig kann die digitale Vorbereitung Zeit sparen und sowohl die Patientinnen und Patienten als auch das OP-Team entlasten.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>High Tech hilft auch bei der Ausbildung<\/p>\n<p>Von den neuen Visualisierungsm\u00f6glichkeiten profitieren nicht nur erfahrene Operateure.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Assistenz\u00e4rztinnen und Assistenz\u00e4rzte sowie Studierende ergeben sich neue M\u00f6glichkeiten. In den virtuell unterst\u00fctzten Planungskonferenzen k\u00f6nnen sie komplexe anatomische Strukturen und geplante Operationswege r\u00e4umlich nachvollziehen.<\/p>\n<p>Auch w\u00e4hrend eines Eingriffs erm\u00f6glicht die Visualisierung einen detaillierteren Einblick in die einzelnen Arbeitsschritte. Die Klinik sieht darin einen hohen Lerneffekt f\u00fcr die medizinische Aus- und Weiterbildung.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Halle setzt auf digitale Unterst\u00fctzung bei komplexen Operationen<\/p>\n<p>F\u00fcr Klinikdirektor Univ.-Prof. Dr. Dr. Frank Tavassol ist die neue Technik deshalb mehr als nur ein zus\u00e4tzliches bildgebendes Ger\u00e4t.<\/p>\n<p>\u201eMit dem neuen Bildgebungssystem optimieren wir unseren Workflow bei komplexen Eingriffen, verbessern die Patient:innensicherheit und setzen einen wichtigen Impuls f\u00fcr die Weiterentwicklung der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie in Mitteldeutschland\u201c, so Tavassol.<\/p>\n<p>Mit der Kombination aus dreidimensionaler Bildgebung im laufenden Eingriff, pr\u00e4ziser Navigation, Einbindung vorhandener MRT-Aufnahmen und Virtual-Reality-gest\u00fctzter Operationsplanung r\u00fccken Planung und tats\u00e4chliche Operation damit noch enger zusammen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Patientinnen und Patienten soll sich die High-Tech-Unterst\u00fctzung ganz praktisch bemerkbar machen: pr\u00e4zisere Eingriffe, weniger Strahlenbelastung, k\u00fcrzere Operationszeiten und die M\u00f6glichkeit, das Ergebnis noch im OP zu kontrollieren und bei Bedarf unmittelbar zu korrigieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Prof. Tavassol und Dr. Tilsen (v.l.) k\u00f6nnen die OP-Daten in der Navigationssoftware abrufen. &#8211; Foto Universit\u00e4tsmedizin Halle &#13;&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1258154,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1860],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,4062,17332,13,14,15,184253,17331,860,12,232790,185509],"class_list":["post-1258153","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-halle-saale","tag-de","tag-deutschland","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-germany","tag-halle","tag-halle-saale","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-op-roboter","tag-saale","tag-sachsen-anhalt","tag-schlagzeilen","tag-ukh","tag-universitaetsmedizin-halle"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117152211940909137","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1258153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1258153"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1258153\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1258154"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1258153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1258153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1258153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}