{"id":1258405,"date":"2026-08-24T22:35:18","date_gmt":"2026-08-24T22:35:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1258405\/"},"modified":"2026-08-24T22:35:18","modified_gmt":"2026-08-24T22:35:18","slug":"dfb-pokal-schalke-gewinnt-in-halle-koeln-und-wolfsburg-quaelen-sich-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1258405\/","title":{"rendered":"DFB-Pokal: Schalke gewinnt in Halle \u2013 K\u00f6ln und Wolfsburg qu\u00e4len sich weiter"},"content":{"rendered":"<p>Hallescher FC &#8211; Schalke 04 2:5 (2:2, 1:0) n.V.      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Schalke 04 hat seine Pflichtaufgabe im Nachsitzen erf\u00fcllt und die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Beim Regionalligisten Hallescher FC gewann der Bundesliga-Aufsteiger nach R\u00fcckstand noch mit 5:2 (2:2, 0:1) nach Verl\u00e4ngerung.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Moussa Sylla (98.), Junior Adamu (105.+1) und Edin Dzeko (117.) erzielten in der Verl\u00e4ngerung die Tore. Niclas Stierlin (90.+1) und Vin Kastull (45.) trafen f\u00fcr Halle, Altstar Dzeko (81.) per Foulelfmeter und Dejan Ljubicic (62.) waren ebenfalls f\u00fcr Schalke erfolgreich.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Halle schied zum vierten Mal nacheinander bereits in der ersten Runde aus. Die zweite Runde erreichten die Hallenser zuletzt 2016. Schalke-Trainer Miron Muslic hatte vor der Partie betont, seine Mannschaft sei \u201eabsolut klar und fokussiert auf die Aufgabe in Halle\u201c.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie erwartet hatten die K\u00f6nigsblauen viel Ballbesitz und bestimmten das Spiel. Allerdings leisteten sie sich immer wieder Ungenauigkeiten im Passspiel. In der 14. Minute ging erstmals lautstarker Jubel durch das Leuna-Chemie-Stadion, gefolgt von der Tormusik. Die 14.000 Zuschauer glaubten, der bei RB Leipzig ausgebildete Fabrice Hartmann habe per Freisto\u00df getroffen &#8211; doch der Ball landete lediglich im Au\u00dfennetz.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Gastgeber zeigten sich anschlie\u00dfend deutlich verbessert. Von einem Drei-Klassen-Unterschied war kaum etwas zu erkennen, Halle hielt mutig dagegen und setzte immer wieder eigene Akzente.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kurz vor der Pause rettete Halles Torwart Luca Bendel (36.) seine Mannschaft vor dem R\u00fcckstand. Einen Schuss von Sylla aus kurzer Distanz kl\u00e4rte er auf der Linie. Stattdessen waren es anschlie\u00dfend tats\u00e4chlich die Hallenser, die in F\u00fchrung gingen. Nach einer Ecke bekamen die Schalker den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Niclas Stierlin k\u00f6pfte ihn in Richtung Kastull, der kompromisslos vollendete.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Schalker kamen mit Wut im Bauch aus der Kabine. Zwar \u00fcbernahmen die G\u00e4ste in der zweiten H\u00e4lfte zunehmend die Kontrolle, klare Torchancen blieben zun\u00e4chst jedoch aus.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dann fand der eingewechselte Junior Adamu mit einem Traumpass Adil Aouchiche. Dessen Querpass in die Mitte verwertete Ljubicic zum Ausgleich. Anschlie\u00dfend brachte Schalke mit Dzeko und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/robin-gosens\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Robin Gosens<\/a>, der damit erstmals f\u00fcr S04 auflief, weitere prominente Verst\u00e4rkung.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Bosnier Dzeko war es schlie\u00dflich, der den Bundesligisten in F\u00fchrung brachte. Nach einem Foul von Kastull an Sylla behielt der Routinier die Nerven vom Elfmeterpunkt. Halle kam nochmal zur\u00fcck, doch Schalke hatte das letzte Wort.<\/p>\n<p>VSG Altglienicke &#8211; VfL Wolfsburg 3:3 (2:2, 1:0) n.V., 5:6 i.E.      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/maximilian-arnold\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Maximilian Arnold<\/a> kam die Wende: Bundesliga-Absteiger <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/vfl-wolfsburg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">VfL Wolfsburg<\/a> hat im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/dfb-pokal\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">DFB-Pokal<\/a> nur mit viel M\u00fche eine Blamage verhindert. Das Team von Cheftrainer <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/tobias-strobl\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tobias Strobl<\/a> gewann beim Regionalligisten VSG Altglienicke nach dreimaligem R\u00fcckstand 6:5 im Elfmeterschie\u00dfen und zog zum f\u00fcnften Mal in Folge in die zweite Runde ein. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 0:1) gestanden.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Torh\u00fcter Jakub Zielinski \u00fcberzeugte mit zwei gehaltenen Elfmetern gegen Sven Sonnenberg und Mehmet Ibrahimi, Verteidiger Kilian Fischer verwandelte den entscheidenden Versuch.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eEs war ein hartes St\u00fcck Arbeit\u201c, sagte der erleichterte Strobl bei Sky. Sein Gegen\u00fcber Dan Twardzik haderte: \u201eEs war ein 50:50-Ding. Schade, dass wir uns f\u00fcr die Leistung und Aufopferung nicht belohnt haben.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kapit\u00e4n Arnold traf im Amateurstadion von Hertha BSC nach seiner Einwechslung doppelt (55.\/83.), zudem war Hauke Wahl (117.) erfolgreich. Der krasse Au\u00dfenseiter war durch Jonas Nietfeld (6.), Jonas Saliger (71.) und Ibrahimi (109.) dreimal in F\u00fchrung gegangen, doch Wolfsburg entging anders als der zweite Bundesliga-Absteiger <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/1-fc-heidenheim\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">1. FC Heidenheim<\/a> (2:5 beim SSV Jeddeloh II) einer peinlichen Pleite.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Strobl hatte vor der Partie \u201eabsolute Ernsthaftigkeit\u201c von seiner Mannschaft gefordert &#8211; doch davon war nicht viel zu sehen. Die in der Regionalliga noch ungeschlagene VSG h\u00e4tte schon in der zweiten Minute in F\u00fchrung gehen k\u00f6nnen, Nietfeld holte dies dann wenig sp\u00e4ter nach. Die Fans im kleinen Stadion rieben sich verwundert die Augen. Die Partie fand in Berlin statt, weil das Spielfeld im brandenburgischen F\u00fcrstenwalde zu kurz f\u00fcr den DFB-Pokal ist.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wolfsburg reagierte w\u00fctend, aber ideenlos. Immer wieder war es Neuzugang Fabian Reese, der an alter Wirkungsst\u00e4tte f\u00fcr Unruhe sorgte &#8211; und immer wieder an VSG-Keeper Luis Zwick scheiterte. Der Schlussmann stand im erst zweiten Pokalspiel der Altglienicker Vereinsgeschichte zunehmend im Blickfeld.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei Wolfsburg, Pokalsieger von 2015, kamen nach der Pause Arnold, Sael Kumbedi und Elvis Rexhbecaj. Und es war der Kapit\u00e4n, der aus 30 Metern Zwick erstmals \u00fcberwand. Mehr Ruhe brachte das aber nicht ins Spiel des VfL &#8211; ganz im Gegenteil. Schlussmann Zielinski spielte den Ball genau in die F\u00fc\u00dfe von Saliger, der Danke sagte und zum 2:1 traf. Arnold erzwang erneut aus der Distanz die Verl\u00e4ngerung, in der es weiter hin und her hing.<\/p>\n<p>W\u00fcrzburger Kickers &#8211; 1. FC K\u00f6ln 1:2 (1:0)      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dank Doppelpacker Isak Johannesson hat der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/1-fc-koeln\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">1. FC K\u00f6ln<\/a> die Auftakth\u00fcrde im DFB-Pokal gemeistert. Das Team von Trainer Ren\u00e9 Wagner erk\u00e4mpfte sich in der ersten Runde ein 2:1 (0:1) beim Drittligisten <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wuerzburger-kickers\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">W\u00fcrzburger Kickers<\/a>, \u00fcberzeugte dabei spielerisch aber lange nicht. Auch Jungstar Said El Mala, der nach langem Hin und Her seinen Vertrag beim FC verl\u00e4ngert hatte, blieb unauff\u00e4llig. \u201eDas war schwer, aber wir sind sehr gl\u00fccklich, dass wir die n\u00e4chste Runde erreicht haben\u201c, sagte Johannesson bei Sky.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein Klassenunterschied war am Montag kaum zu sehen &#8211; im Gegenteil: David Abrangao (18.) schockte den FC mit seinem fr\u00fchen Treffer. Doch auf Johannesson war Verlass. Der Isl\u00e4nder drehte das Spiel mit seinen Toren (62., 77.) zugunsten der K\u00f6lner, die trotz aller spielerischer M\u00e4ngel immerhin Moral bewiesen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcnf Tage vor dem Ligaauftakt gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr\/Sky) klappte beim Favoriten lange nichts. Zwar hatte Ragnar Ache (8.) fr\u00fch eine gute Chance aufs 1:0, doch mit seinem Kopfball scheiterte er an Marko Rajkovacic im Tor der Kickers. Wenig sp\u00e4ter geriet K\u00f6ln bereits in R\u00fcckstand: Abrangao k\u00f6pfte den Ball im hohen Bogen aufs Tor, Marvin Schw\u00e4be kam nicht mehr heran.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der FC war um eine Antwort bem\u00fcht, fand aber kein Mittel gegen die aufmerksame Defensive des Drittligisten. Beim Ausgleich hatte K\u00f6ln Gl\u00fcck: Ache trat \u00fcber den Ball, sodass Johannesson im W\u00fcrzburger Strafraum frei zum Schuss kam. Das Tor gab dem FC Auftrieb, Johannesson traf kurz darauf erneut, stand aber im Abseits.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei den W\u00fcrzburgern schwanden nun die Kr\u00e4fte, und das nutzte der FC: Johannesson traf nach Vorlage des eingewechselten Linton Maina zur mittlerweile verdienten F\u00fchrung. Kurz vor Schluss traf der W\u00fcrzburger Liam Omore (90.+3) den Pfosten.<\/p>\n<p>SC Verl &#8211; Hamburger SV 0:3 (0:1)      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hamburger-sv\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamburger SV<\/a> hat die erste H\u00fcrde im DFB-Pokal gemeistert. Die Norddeutschen gewannen am Montagabend mit 3:0 (1:0) beim Drittligisten SC <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/verl\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verl<\/a>. Damit \u00fcberstand der HSV die erste Runde zum sechsten Mal in Folge.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Albert Gr\u00f6nbaek (41., 46.) und Louis Lemke (50.) sorgten mit ihren Toren f\u00fcr einen erfolgreichen Pflichtspielauftakt f\u00fcr die Hamburger, die sich in der ersten Halbzeit zun\u00e4chst lange schwer getan hatten. Seinen Zweitrundengegner erf\u00e4hrt der HSV bei der Auslosung am 5. September, gespielt wird am 27. und 28. Oktober.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Verl war mit zwei deutlichen Niederlagen in die neue Saison in der 3. Liga gestartet, HSV-Trainer Merlin Polzin warnte vor der Partie dennoch vor dem Gegner: \u201eEs ist eine Mannschaft, die den Ball haben will, die zocken will. Wir haben uns detailliert vorbereitet, um der Aufgabe gewachsen zu sein\u201c, sagte er bei Sky. Mit Sebastiaan Bornauw, Martin Adeline und Patson Daka bot Polzin gleich drei Neuzug\u00e4nge in der Startelf auf.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In Gedenken an den verstorbenen Vereinsm\u00e4zen Klaus-Michael K\u00fchne liefen die HSV-Profis mit Trauerflor auf, in der mit 5207 Zuschauern ausverkauften Sportclub-Arena taten sie sich zun\u00e4chst indes schwer. Die ersten Offensivaktionen geh\u00f6rten dem Au\u00dfenseiter, der Distanzschuss von Mika Clausen (13.) verfehlte sein Ziel nur knapp. Auch danach kam Verl der F\u00fchrung mehrfach nahe.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bis zum ersten Torschuss der Rothosen dauerte es 31 Minuten, erst gegen Ende der ersten Halbzeit versch\u00e4rfte der Favorit das Tempo etwas &#8211; und belohnte sich prompt: Gr\u00f6nbaek behielt allein vor Verl-Keeper Timo Schliek die Nerven.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Direkt nach Wiederanpfiff stand der D\u00e4ne erneut im Mittelpunkt: Nach einem Dribbling \u00fcber die linke Seite erh\u00f6hte er f\u00fcr den HSV. Kurz darauf sorgte der erst 16-J\u00e4hrige Lemke f\u00fcr klare Verh\u00e4ltnisse. Die Norddeutschen verwalteten die F\u00fchrung nun ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hallescher FC &#8211; Schalke 04 2:5 (2:2, 1:0) n.V. 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