{"id":1258925,"date":"2026-08-25T04:27:19","date_gmt":"2026-08-25T04:27:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1258925\/"},"modified":"2026-08-25T04:27:19","modified_gmt":"2026-08-25T04:27:19","slug":"leipziger-flughafen-ermittler-finden-weitere-drohne-und-sprengstoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1258925\/","title":{"rendered":"Leipziger Flughafen &#8211; Ermittler finden weitere Drohne und Sprengstoff"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/antonov-leipzig-102.jpg\" alt=\" Ukrainische Antonov-Flugzeuge stehen am Flugplatz Leipzig\/Halle.\" title=\" Ukrainische Antonov-Flugzeuge stehen am Flugplatz Leipzig\/Halle. | Heiko Rebsch\/dpa\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>Exklusiv<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 25.08.2026 \u2022 06:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Bei dem Anschlagsversuch auf dem Leipziger Flughafen kamen offenbar mehrere Drohnen zum Einsatz. Nach Informationen von WDR, NDR und SZ haben die Beh\u00f6rden ein weiteres Flugger\u00e4t entdeckt &#8211; und m\u00f6glicherweise milit\u00e4rischen Sprengstoff.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>Von J\u00f6rg Diehl, Manuel Bewarder, NDR\/WDR, Florian Flade und Roman Lehberger, WDR\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Knapp drei Wochen ist es nun her, dass eine Drohne mit Sprengstoff am Leipziger Flughafen gefunden wurde. Das Flugger\u00e4t sollte den Ermittlungen zufolge ein ukrainisches Antonov-Frachtflugzeug angreifen, das f\u00fcr den Transport von R\u00fcstungsg\u00fctern genutzt wird. Der Anschlag aber misslang, der Z\u00fcnder der Bombe war offenbar defekt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Staatssch\u00fctzer des Bundeskriminalamts (BKA) kl\u00e4ren nun im Auftrag von Generalbundesanwalt Jens Rommel, wie genau der Anschlag ablaufen sollte &#8211; und wer daf\u00fcr verantwortlich ist.<\/p>\n<p>    Dritte Drohne auf einem Feld gefunden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach Informationen von NDR, WDR und <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/\" title=\"sueddeutsche.de\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">S\u00fcddeutscher Zeitung<\/a> (SZ) gehen die Ermittler nach derzeitigem Stand davon aus, dass nicht nur eine, sondern mehrere Drohnen eingesetzt wurden. Die erste Drohne wurde auf dem Flughafengel\u00e4nde gefunden, eine zweite Drohne k\u00f6nnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine dritte Drohne &#8211; und das war bislang unbekannt &#8211; wurde nach Angaben aus Sicherheitskreisen am fr\u00fchen Abend des 14. August auf einem Feld im Kabelsketal gefunden, einer Gegend im Saalekreis in Sachsen-Anhalt, die unmittelbar an den westlichen Teil des Leipziger Flughafens grenzt. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft wollte sich am Montag auf Anfrage nicht dazu \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach Informationen aus Sicherheitskreisen r\u00fcckten am 14. August Kriminaltechniker des BKA an &#8211; sowie weitere Polizeikr\u00e4fte. Am Folgetag sollen die Ermittler an der Fundstelle eine Substanz entdeckt haben, bei der es sich nach ersten Einsch\u00e4tzungen um rund 50 Gramm des hochexplosiven milit\u00e4rischen Sprengstoffs Hexogen gehandelt haben k\u00f6nnte. Die T\u00e4ter hatten wom\u00f6glich einen weitaus gr\u00f6\u00dferen Anschlag im Sinn als bislang \u00f6ffentlich bekannt.<\/p>\n<p>    Ablauf der Kollision mit einer Drohne<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Neben der ersten Drohne, die in der Nacht des 4. August am Flughafen gegen 23:42 Uhr gefunden wurde, soll eine zweite Drohne kurz darauf, um etwa 00:03 Uhr, mit einem DHL-Frachtflugzeug kollidiert sein. Die Maschine hatte aufgrund der sofortigen Sperrung des Flughafens nach dem Fund der ersten Drohne eine Landung in Leipzig abbrechen m\u00fcssen und war durchgestartet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Flugzeug prallte wohl auf der H\u00f6he des Flughafenzauns mit einer Geschwindigkeit von mehreren Hundert Stundenkilometern mit der Drohne zusammen. Wenige Sekunden zuvor sollen die Piloten der Maschine ein etwa 30 Zentimeter gro\u00dfes Objekt gesehen haben. Eine Auswertung des Radarbildes soll sp\u00e4ter ebenfalls Hinweise auf ein kleines Flugobjekt ergeben haben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das DHL-Flugzeug wurde nach dem Zusammenprall mit der Drohne nach Hannover umgeleitet, wo es am Flughafen von den Ermittlern untersucht und die Besatzung befragt wurde. Dabei wurde am Leitwerk der Maschine eine Besch\u00e4digung festgestellt, die wohl auf eine Kollision hindeutet. Eine Untersuchung ergab, dass es sich nicht um einen Vogelschlag gehandelt haben soll.<\/p>\n<p>    Fund verd\u00e4chtiger Antenne und Elektronik<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gefunden wurde diese Drohne oder auch nur Teile davon bislang jedoch nicht. Nach Einsch\u00e4tzung der Ermittler k\u00f6nnte das Flugger\u00e4t nach dem Zusammensto\u00df auch in die Triebwerke geraten und dabei in kleinste Teile zerhackt worden sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Kursdorf, n\u00f6rdlich des Leipziger Flughafens, hatten Ermittler jedoch eine technische Konstruktion sichergestellt, die m\u00f6glicherweise f\u00fcr die Steuerung dieser Drohne genutzt wurde: An einem Baum waren mit Klebeband eine Antenne und weitere Elektronik befestigt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nicht weit entfernt wurden au\u00dferdem verbrannte Erde und Metallteile entdeckt. Die Ermittler halten es f\u00fcr eine m\u00f6gliche Detonationsstelle. Zeugen hatten um 19:20 Uhr, wenige Stunden vor dem Fund der Sprengstoff-Drohne am Flughafen, einen lauten Knall geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>    Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste hinter Anschlagspl\u00e4nen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Was dort explodierte, ob es ein Unfall war und ob die T\u00e4ter damit wom\u00f6glich Beweismittel vernichten wollten, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am 11. August soll die Polizei nach Informationen von WDR, NDR und SZ bei einer weiteren Absuche der Gegend die Bestandteile einer Drohne entdeckt haben, einen Motor und einen Rotor. Zun\u00e4chst hie\u00df es aus Ermittlungskreisen, es sei bei dieser Absuche nichts gefunden worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unklar ist noch, wie der Anschlag ablaufen sollte und wer dahinterstecken k\u00f6nnte. Sicherheitskreise gehen davon aus, dass russische Geheimdienste in die Planung involviert waren. Russland hat jegliche Verantwortung \u00f6ffentlich zur\u00fcckgewiesen. Die Ermittler verfolgen derzeit mehrere Spuren, die unter anderem auf gefundener DNA beruhen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Exklusiv Stand: 25.08.2026 \u2022 06:00 Uhr Bei dem Anschlagsversuch auf dem Leipziger Flughafen kamen offenbar mehrere Drohnen zum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1258926,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,1478,30,13,71,14,15,12,11187],"class_list":["post-1258925","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-de","tag-deutschland","tag-drohne","tag-germany","tag-headlines","tag-leipzig","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-sprengstoff"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117154262137473023","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1258925","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1258925"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1258925\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1258926"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1258925"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1258925"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1258925"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}