{"id":1258964,"date":"2026-08-25T04:53:30","date_gmt":"2026-08-25T04:53:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1258964\/"},"modified":"2026-08-25T04:53:30","modified_gmt":"2026-08-25T04:53:30","slug":"vivawest-baut-259-neue-wohnungen-in-duesseldorf-eller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1258964\/","title":{"rendered":"Vivawest baut 259 neue Wohnungen in D\u00fcsseldorf-Eller"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Gut Ding will Weile haben. Dieser Sinnspruch wurde bei der Grundsteinlegung des neuen Wohnquartiers an der Festenbergstra\u00dfe in Eller gleich mehrfach strapaziert. Vor gut zehn Jahren stieg die Vivawest in das Projekt ein, mit rund 4100 Wohnungen, 800 allein in Eller, ist das Unternehmen aus Gelsenkirchen in D\u00fcsseldorf eine feste Gr\u00f6\u00dfe. Das Problem: Das gut 17.000 Quadratmeter gro\u00dfe Areal war fr\u00fcher ein reines Gewerbegebiet. \u201eWohnen war hier nie vorgesehen\u201c, sagt Sandra Wehrmann, Vorsitzende der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Hei\u00dft: Der Fl\u00e4chennutzungsplan musste ge\u00e4ndert, f\u00fcnf Bodengutachten erstellt werden, zig weitere Untersuchungen zu Schall, Verkehr oder Verschattung wurden in Auftrag gegeben, zwei Workshops mit der Nachbarschaft fanden statt. \u201eAllein der st\u00e4dtebauliche Vertrag hatte dann noch mal 74 Seiten\u201c, so Wehrmann. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aber die Geduld hat sich ausgezahlt, denn jetzt konnte endlich der erste entscheidende Schritt gemacht werden. Entstehen sollen 259 Wohnungen in 18 H\u00e4usern \u2013 94 davon \u00f6ffentlich gef\u00f6rdert, 22 aus dem preisged\u00e4mpften Segment. \u201eWir sehen es gerne, wenn an einem Ort, wo Gewerbe nicht mehr funktioniert, Wohnen m\u00f6glich gemacht wird\u201c, sagt Oberb\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/stephan-keller\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stephan Keller<\/a>, der die Vivawest als \u201everl\u00e4sslichen Partner\u201c lobt \u2013 was bekanntlich in der Baubranche keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit mehr ist. Die Stadt habe f\u00fcr das Bauvorhaben zudem eine Landesf\u00f6rderung von 20 Millionen Euro akquiriert, hinzu w\u00fcrden aus dem st\u00e4dtischen Impulsprogramm rund 3,3 Millionen Euro kommen, um die preisged\u00e4mpften Wohnungen zu bedienen. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mitte 2028 soll alles fertig sein, die parallel entstandene vierz\u00fcgige <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kita\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kita<\/a> auf zwei Etagen an der 300 Meter entfernten Oelser Stra\u00dfe ist hingegen schon so gut wie fertig. Sie wurde von der Kleusberg GmbH errichtet und soll bereits zum 1. September den Betrieb aufnehmen, Tr\u00e4ger ist erstmals der Kinderschutzbund. Name: \u201eBlauer Elefant\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dank der Modulbauweise lag zwischen Baubeginn und Fertigstellung deutlich weniger als ein Jahr. K\u00fcnftig finden dort bis zu 78 Kinder auf mehr als 850 Quadratmetern Nutzfl\u00e4che einen Betreuungsplatz. Eine Gruppe ist f\u00fcr Kinder im Alter bis drei Jahren vorgesehen, neben einer \u00dc3-Gruppe gibt es auch eine gemischte. Au\u00dfer dem gro\u00dfz\u00fcgigen Innenbereich bietet die Kita ein eingez\u00e4untes Au\u00dfengel\u00e4nde, das rund 1000 Quadratmeter gro\u00df ist. \u201eWir sind kein sonderlich erfahrener Tr\u00e4ger, das ist eine echte Premiere f\u00fcr uns, umso dankbarer sind wir der Stadt f\u00fcr das entgegengebrachte Vertrauen\u201c, sagt Hauke Duckwitz, Vorsitzender des Kinderschutzbundes in D\u00fcsseldorf. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auf dem Areal in Eller laufen die Rohbauarbeiten an den 18 Wohngeb\u00e4uden derweil auf Hochtouren. Mit der Umsetzung hat Vivawest Zech Bau aus Essen beauftragt. \u201eWir haben bereits im Quartier La Roche an der Worringer Stra\u00dfe mit fast 450 Wohnungen erfolgreich mit Vivawest zusammengearbeitet und freuen uns, dass wir auch f\u00fcr dieses Projekt den Zuschlag erhalten haben. Ich bin jedenfalls \u00fcberzeugt, dass sich die k\u00fcnftigen Mieter hier wohlf\u00fchlen werden\u201c, sagt Niederlassungsleiter Oliver Kn\u00f6rr. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Grundrisse der 259 Wohnungen (ein bis vier Zimmer) sollen mit Wohnfl\u00e4chen von rund 28 bis 117 Quadratmetern Singles, Senioren, Paare, aber auch Familien ansprechen. Aufz\u00fcge vom Dachgeschoss der sechsst\u00f6ckigen H\u00e4user (vier Vollgeschosse plus ausgebaute Dachgeschosse) bis in den Keller stellen einen schwellenlosen Zugang sicher.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">S\u00e4mtliche Geb\u00e4ude werden per Luft-Wasser-W\u00e4rmepumpe versorgt und entsprechen dem KfW-55-Standard. F\u00fcr die Autos der k\u00fcnftigen Mieter wird eine Tiefgarage mit 158 Stellpl\u00e4tzen errichtet, von denen die H\u00e4lfte bereits zur Nutzung von E-Mobilit\u00e4t vorger\u00fcstet ist, 57 Au\u00dfenstellpl\u00e4tze auf dem Grundst\u00fcck kommen hinzu. Vier stattliche Buchen auf dem Grundst\u00fcck k\u00f6nnen erhalten werden, insgesamt sollen nach der Fertigstellung 134 B\u00e4ume Schatten spenden. Der Erstbezug ist f\u00fcr den Herbst 2028 vorgesehen. Die Vermarktung der Wohnungen und H\u00e4user startet voraussichtlich im vierten Quartal kommenden Jahres. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gut Ding will Weile haben. 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