{"id":1259792,"date":"2026-08-25T14:19:27","date_gmt":"2026-08-25T14:19:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1259792\/"},"modified":"2026-08-25T14:19:27","modified_gmt":"2026-08-25T14:19:27","slug":"news-zu-iran-china-haelt-an-iran-kooperation-fest-und-warnt-usa-vor-sanktionen-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1259792\/","title":{"rendered":"News zu Iran: China h\u00e4lt an Iran-Kooperation fest und warnt USA vor Sanktionen &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Neue Sanktionen: USA wollen Einnahmequellen Irans trockenlegen<\/p>\n<p>Pakistan vermittelt in Iran<\/p>\n<p>Iran warnt USA vor Wirtschaftskrieg und droht Golfstaaten<\/p>\n<p>Irans Pr\u00e4sident r\u00e4umt wirtschaftliche Schwierigkeiten ein\u00a0<\/p>\n<p>Iran nennt Trumps \u201eWirtschaftskrieg\u201c v\u00f6lkerrechtswidrig<\/p>\n<p>China h\u00e4lt an Iran-Kooperation fest und warnt USA vor SanktionenChina h\u00e4lt an seiner Zusammenarbeit mit Iran fest und widersetzt sich damit dem Druck aus Washington. \u201eChinas Zusammenarbeit mit Iran ist stets im internationalen Rahmen erfolgt und sollte weder beeintr\u00e4chtigt noch untergraben werden\u201c, sagte Au\u00dfenministeriumssprecher Lin Jian. China lehne einseitige Sanktionen ab und warne, dass diese Konflikte versch\u00e4rfen k\u00f6nnten. Die dringendste Aufgabe bestehe darin, die Spannungen abzubauen und zu Verhandlungen zur\u00fcckzukehren. \u00a0<\/p>\n<p>Nach den j\u00fcngsten Sanktionen der Trump-Administration gegen Unternehmen in China und Hongkong drohte Peking den USA mit Vergeltungsma\u00dfnahmen. \u201eChina beobachtet die entsprechenden Entwicklungen genau und wird alle notwendigen Ma\u00dfnahmen ergreifen, um seine eigenen Interessen entschlossen zu sch\u00fctzen\u201c, so Lin.<\/p>\n<p>Stunden zuvor hatte Washington ein Sanktionspaket gegen Dutzende Personen und Organisationen vorgestellt. US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die Ma\u00dfnahmen als Teil der Operation &#8222;Economic Outcast&#8220;. Dabei handelt es sich um eine breiter angelegte Kampagne mit dem Ziel, die verbliebenen finanziellen Rettungsleinen Irans zu kappen.<\/p>\n<p>Obwohl auch Organisationen mit Sitz in Hongkong betroffen sind, verzichteten die USA darauf, gro\u00dfe chinesische Finanzinstitute ins Visier zu nehmen. Die Ma\u00dfnahmen deuten darauf hin, dass Washington die Kosten f\u00fcr Gesch\u00e4fte mit Teheran erh\u00f6hen will, ohne sich bislang mit den umfassenderen wirtschaftlichen und diplomatischen Folgen auseinanderzusetzen, die Sanktionen gegen gro\u00dfe chinesische Banken nach sich ziehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>China kauft den Gro\u00dfteil des iranischen \u00d6ls und war 2025 der zweitgr\u00f6\u00dfte Handelspartner Irans hinter den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese haben erkl\u00e4rt, alle wirtschaftlichen Beziehungen zu Teheran abgebrochen zu haben, nachdem sie Iran vorgeworfen hatten, ballistische Raketen auf ihr Territorium abgefeuert zu haben.<\/p>\n<p>Iran droht USA mit Vergeltung<\/p>\n<p>Iran hat den USA nach der Ank\u00fcndigung neuer Sanktionen mit Vergeltung gedroht. Das Land sei vollst\u00e4ndig auf die US-Strafma\u00dfnahmen vorbereitet, sagte Wirtschaftsminister Ali Madanizadeh im Staatsfernsehen. Die Gegner beabsichtigten wirtschaftlichen Terror, doch Iran habe eigene Instrumente. Die milit\u00e4rische Doktrin sei nicht mehr nur defensiv, die Feinde sollten sich auf einen Angriff einstellen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Erneut Tanker in Stra\u00dfe von Hormus angegriffen<\/p>\n<p>In der Stra\u00dfe von Hormus ist erneut ein \u00d6ltanker angegriffen worden. Er sei vor der K\u00fcste Omans von einem \u201eunbekannten Geschoss\u201c getroffen worden, meldete die britische Beh\u00f6rde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Dabei sei der Maschinenraum besch\u00e4digt und das Schiff man\u00f6vrierunf\u00e4hig gemacht worden. Die Besatzung sei in Sicherheit, hie\u00df es. Der Vorfall ereignete sich demnach neun Seemeilen (rund 17 Kilometer) nord\u00f6stlich des Ortes Asch Schischah. Wer f\u00fcr den Angriff verantwortlich war, blieb unklar.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/tobias-bug-1.5505768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/profilepic-6237424b4f90b2e88280e7df-64525a14796424148ab2f6a7.webp\"  alt=\"Tobias Bug\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Neue Sanktionen: USA wollen Einnahmequellen Irans trockenlegenIn ihrem \u201eWirtschaftskrieg\u201c gegen Iran will die US-Regierung Teheran komplett von der Weltwirtschaft isolieren. Die neuen Sanktionen der Operation \u201eWirtschaftlicher Versto\u00dfener\u201c (Economic Outcast) zielten darauf ab, jede potenzielle Einnahmequelle der iranischen Revolutionsgarden zu unterbinden, sagte US-Finanzminister Scott Bessent auf einer Pressekonferenz. Bessent sprach von einem \u201ewirtschaftlichen D-Day\u201c und einer letzten Warnung an andere Staaten, ihre Verbindungen zu kappen. \u201eUnser Ziel ist es, jede wirtschaftliche Lebensader zu durchtrennen, die dieses tyrannische Regime am Leben erh\u00e4lt, bis Teheran allein dasteht\u201c, sagte Bessent. <\/p>\n<p>Und weiter: Das Finanzministerium habe \u201ejeden Knotenpunkt, jeden Vermittler und jedes Netzwerk erfasst, das Iran f\u00fcr \u00d6lschmuggel und die Umgehung von Sanktionen genutzt hat\u201c. Mitarbeiter des Finanzministeriums, des Au\u00dfenministeriums sowie des Milit\u00e4rs der Vereinigten Staaten tr\u00e4fen sich derzeit mit \u201einternationalen Partnern\u201c, um die Erwartungen Washingtons zu adressieren. Diese sollten ihre Zusammenarbeit mit Teheran einstellen.<\/p>\n<p>Das Finanzministerium teilte mit, es habe Ma\u00dfnahmen gegen f\u00fcnf Sektoren ergriffen, darunter Kryptow\u00e4hrungen, Technologie, Gold, Luftfahrt und Schifffahrt. Zudem belegte das Ministerium fast 60 Unternehmen, Einzelpersonen und Schiffe mit Sanktionen.<\/p>\n<p>Wie das iranische Regime schon einmal die verh\u00e4ngten US-Sanktionen umging, lesen Sie hier:\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415044_761_profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Huthi-Miliz greift Schiff vor saudi-arabischer K\u00fcste anDie jemenitische Huthi-Miliz greift nach Angaben ihres Milit\u00e4rsprechers ein Schiff vor der saudi-arabischen Hafenstadt Janbu im Roten Meer an. Die staatliche saudi-arabische Reederei Bahri teilt dazu mit, ihr Schiff Amzan sei in einen Zwischenfall verwickelt. Die Besatzung sei unversehrt. Das Unternehmen stehe in Kontakt mit dem Schiff und stimme sich mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden ab.\u00a0<\/p>\n<p>Zuvor meldete die britische Seefahrtbeh\u00f6rde UKMTO, ein Tanker sei rund 117 Kilometer westlich von Janbu von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Auch hier hei\u00dft es, die Mannschaft sei in Sicherheit und es gebe keine Umweltsch\u00e4den. Janbu ist der wichtigste \u00d6lhafen Saudi-Arabiens am Roten Meer. Die vom Iran unterst\u00fctzten Huthi verh\u00e4ngten im vergangenen Monat eine Blockade f\u00fcr Schiffe mit Verbindungen zu dem K\u00f6nigreich.<\/p>\n<p>Pakistan vermittelt in IranUnter dem Druck massiver Sanktionsdrohungen der USA gegen Iran nimmt Pakistan einen neuen Anlauf f\u00fcr Vermittlungen. Armeechef Asim Munir traf am Montag in Iran ein. Laut der pakistanischen Regierung sollen Munirs Gespr\u00e4che Bem\u00fchungen um Frieden und Stabilit\u00e4t in der Region voranbringen. Munir, der eine pers\u00f6nliche Beziehung zu US-Pr\u00e4sident Donald Trump aufgebaut hat, soll pakistanischen Kreisen zufolge mit Personen aus dem Umfeld des Obersten F\u00fchrers Modschtaba Chamenei zusammenkommen.<\/p>\n<p>Am Dienstag wird der omanische Au\u00dfenminister in Teheran erwartet, um \u00fcber die Situation in der Meerenge zwischen Iran und Oman zu beraten.<\/p>\n<p>Iran warnt USA vor Wirtschaftskrieg und droht GolfstaatenIran warnt die USA vor schweren Konsequenzen ihres angek\u00fcndigten Wirtschaftskriegs gegen die Islamische Republik. Parlamentspr\u00e4sident Mohammed Bagher Ghalibaf teilte auf der Plattform X einen Comic, der nahelegte, dass versch\u00e4rfte Sanktionen gegen sein Land die USA wie ein Bumerang selbst treffen w\u00fcrden. Der Chef des nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Resai, warnte zudem die \u00f6lreichen Nachbarl\u00e4nder davor, sich Washington anzuschlie\u00dfen. Man werde jeden, der das tue, als Feind betrachten, sagte Resai im Staatsfernsehen.<\/p>\n<p>Teherans Drohungen kamen vor einer f\u00fcr heute angek\u00fcndigten Pressekonferenz von US-Finanzminister Scott Bessent in Washington, bei der er die \u201eh\u00e4rtesten Sanktionen der Geschichte\u201c gegen Iran vorstellen will. Nachdem die milit\u00e4rischen Kampfhandlungen nachgelassen haben, wollen die USA Teheran nun wirtschaftlich in die Knie zwingen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte am Mittwoch einen \u201ewirtschaftlichen D-Day\u201c f\u00fcr Iran angek\u00fcndigt und Unterst\u00fctzern Teherans mit drakonischen Ma\u00dfnahmen gedroht.\u00a0<\/p>\n<p>Nur 20 Schiffe durchquerten am Wochenende Stra\u00dfe von Hormus<\/p>\n<p>Wegen der Blockaden durch Iran und die USA passieren kaum noch Frachtschiffe die f\u00fcr den Energietransport wichtige Stra\u00dfe von Hormus. Am Wochenende durchquerten nach vorl\u00e4ufigen Daten des Schifffahrts-Analysten Kpler weniger als 20 Schiffe die Wasserstra\u00dfe. Die Angaben k\u00f6nnten sich laut Kpler noch ver\u00e4ndern, da einige Schiffe ihre Transponder w\u00e4hrend der Durchfahrt ausgeschaltet haben.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415044_761_profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Irans Pr\u00e4sident r\u00e4umt wirtschaftliche Schwierigkeiten ein\u00a0Die USA wollen Iran wirtschaftlich in die Knie zwingen \u2013 wie genau ist noch unklar. Irans Pr\u00e4sident Massud Peseschkian beschw\u00f6rt die Widerstandskraft und St\u00e4rke des Landes, spricht aber auch die vielen Probleme an. Die Regierung setze sich daf\u00fcr ein, die Inflation zu senken, sagte Peseschkian in einer Rede, wie aus einer Mitteilung auf der offiziellen Webseite des Pr\u00e4sidenten hervorgeht.\u00a0<\/p>\n<p>Peseschkian sprach von \u201eerheblichen Ungleichgewichten\u201c in der Versorgung mit Wasser, Strom, Gas und Benzin sowie in der Umwelt und im Bankensektor, die seine Regierung \u201egeerbt\u201c habe. Seit seinem Amtsantritt habe das Land mit einer Kombination aus Krieg, Sanktionen, politischem Druck und Attentaten zu k\u00e4mpfen gehabt.<\/p>\n<p>Angesichts der angesprochenen Probleme lasen sich die Inhalte der Rede weniger gelassen als \u00c4u\u00dferungen anderer Vertreter der iranischen F\u00fchrung. So sagte Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi, wirtschaftliche Kriegsf\u00fchrung sei ein immer wiederkehrendes Muster und Teil der langj\u00e4hrigen Einsch\u00fcchterungstaktik Washingtons. Iran habe gelernt, damit umzugehen. Parlamentspr\u00e4sident Mohammed Bagher Ghalibaf gab sich \u00fcberzeugt, dass eine Versch\u00e4rfung von Sanktionen die USA am Ende selbst treffen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die US-Regierung hat f\u00fcr Montag Details zu neuen Ma\u00dfnahmen in Aussicht gestellt.\u00a0<\/p>\n<p>Iran gew\u00e4hrt irakischen \u00d6ltankern Passage durch die Stra\u00dfe von Hormus<\/p>\n<p>Iran hat mehreren irakischen \u00d6ltankern die Durchfahrt durch die Stra\u00dfe von Hormus erlaubt. Das meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA. Die F\u00fchrung in Teheran reagiere damit auf wiederholte Bitten aus dem Irak, die sie \u00fcber verschiedene Kan\u00e4le erreicht h\u00e4tten. Die Erteilung der Sondergenehmigung war eine der Hauptforderungen Bagdads w\u00e4hrend des j\u00fcngsten Besuchs des iranischen Parlamentspr\u00e4sidenten Mohammad Bagher Ghalibaf im Irak.<\/p>\n<p>Iran nennt Trumps \u201eWirtschaftskrieg\u201c v\u00f6lkerrechtswidrigDer von den USA angek\u00fcndigte \u201eWirtschaftskrieg\u201c gegen Iran w\u00e4re nach \u00dcberzeugung der F\u00fchrung in Teheran ein Versto\u00df gegen das V\u00f6lkerrecht. Banken, Unternehmen oder Flugh\u00e4fen, die der ausschlie\u00dflichen Gerichtsbarkeit eines Landes unterl\u00e4gen, d\u00fcrften nicht von anderen Staaten dazu gezwungen werden, \u201eauf rechtm\u00e4\u00dfigen Handel mit einem Drittstaat zu verzichten\u201c, schrieb der iranische Au\u00dfenamtssprecher Ismail Baghai auf X.\u00a0<\/p>\n<p>Um den wirtschaftlichen Druck auf Iran nochmals drastisch zu erh\u00f6hen, hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit drakonischen Strafen f\u00fcr Staaten gedroht, die Iran weiter unterst\u00fctzen. Dazu erkl\u00e4rte Baghai nun: \u201eWirtschaftlicher Zwang, der darauf abzielt, einen souver\u00e4nen Staat zur \u00c4nderung seiner rechtm\u00e4\u00dfigen politischen Entscheidungen zu zwingen\u201c, stelle einen klaren Rechtsbruch dar. Solche \u201eSekund\u00e4rsanktionen\u201c verstie\u00dfen gegen die Charta der Vereinten Nationen.<\/p>\n<p>In Verbindung mit der von den USA verh\u00e4ngten Seeblockade iranischer H\u00e4fen reduziere das von Trump angek\u00fcndigte Vorhaben \u201edie Souver\u00e4nit\u00e4t aller anderen Staaten auf etwas Vorl\u00e4ufiges, Bedingtes und Widerrufbares, das vom Willen einer anderen Macht abh\u00e4ngt\u201c, fuhr der iranische Au\u00dfenamtssprecher fort. Er warnte diesbez\u00fcglich vor einer \u201eR\u00fcckkehr zum klassischen Kolonialismus\u201c.<\/p>\n<p>US-Milit\u00e4r: 68 Handelsschiffe im Zuge von Iran-Blockade umgeleitet<\/p>\n<p>Im Zuge der Blockade gegen Iran haben die US-Streitkr\u00e4fte nach Angaben des zust\u00e4ndigen Regionalkommandos Centcom 68 Handelsschiffe umgeleitet. Zudem seien drei Schiffe au\u00dfer Gefecht gesetzt und zwei weitere geentert worden, teilte das US-Milit\u00e4r mit.<\/p>\n<p>Trump: Iran ist noch nicht bereit f\u00fcr richtiges Abkommen<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump h\u00e4lt Iran nach eigenen Worten noch nicht f\u00fcr bereit, das \u201erichtige Abkommen\u201c abzuschlie\u00dfen. Die USA beobachteten die Entwicklungen in dem Konflikt genau, sagte Trump vor Journalisten auf die Frage, ob die milit\u00e4rischen Optionen der USA begrenzt seien. Die USA h\u00e4tten die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber die gesamte Region rund um die Stra\u00dfe von Hormus, f\u00fcgte er hinzu. Die F\u00fchrung in Teheran w\u00fcrde zwar gerne eine Vereinbarung treffen, sei aber seiner Meinung nach noch nicht bereit f\u00fcr den richtigen Deal.<\/p>\n<p>Iranischer Pr\u00e4sident fordert Ende des KriegsDer iranische Pr\u00e4sident Massud Peseschkian forderte ein Ende des Kriegs mit den USA. \u201eEs w\u00e4re besser, den Krieg heute zu beenden, solange wir Macht und W\u00fcrde besitzen und die ganze Welt unseren Sieg anerkennt\u201c, sagte Peseschkian laut der halbstaatlichen iranischen Studenten-Nachrichtenagentur.<\/p>\n<p>Peseschkian ist der oberste gew\u00e4hlte Vertreter Irans, doch seine Zust\u00e4ndigkeiten beschr\u00e4nken sich gr\u00f6\u00dftenteils auf die innenpolitische Wirtschaftspolitik. Zuvor hatte der US-Finanzminister Scott Bessent Pl\u00e4ne zur wirtschaftlichen Isolierung Irans und seiner Handelspartner angek\u00fcndigt. Die Pattsituation hat die Inflation in Iran versch\u00e4rft und die Landesw\u00e4hrung gegen\u00fcber dem Dollar auf Rekordtiefst\u00e4nde getrieben.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Iran fordert engere Wirtschaftsbeziehungen zum IrakDer iranische Parlamentspr\u00e4sident Mohammad Bagher Ghalibaf fordert angesichts drohender neuer US-Sanktionen engere wirtschaftliche Beziehungen zum Irak. Beide L\u00e4nder sollten im Handel ihre Landesw\u00e4hrungen nutzen, um die Abh\u00e4ngigkeit vom US-Dollar zu verringern, erkl\u00e4rt Ghalibaf laut seinem Telegram-Kanal vor Wirtschaftsvertretern in Bagdad. Zudem m\u00fcsse Iran Pl\u00e4ne ausarbeiten, um die \u201eungerechten Sanktionen\u201c zu \u00fcberwinden.\u00a0<\/p>\n<p>US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Donnerstag die nach seinen Worten bislang sch\u00e4rfsten Sanktionen gegen Iran angek\u00fcndigt, deren Details am Montag bekanntgegeben werden sollen. Ghalibaf wirft den USA und Israel vor, einen Wirtschafts- und Informationskrieg zu f\u00fchren, da sie eine direkte milit\u00e4rische Konfrontation scheuten.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0F\u00fcr unseren Liveblog&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1259793,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3977],"tags":[331,332,147,227,106,13,345,411,577,148,14,5796,6000,581,15,16,42691,1155,12,29839,149,4017,4018,4016,64,831,4019,4020,65260,166927],"class_list":["post-1259792","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-usa","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ausland","tag-china","tag-donald-trump","tag-headlines","tag-iran","tag-israel","tag-krieg-in-nahost","tag-leserdiskussion","tag-nachrichten","tag-naher-osten","tag-nahost","tag-nahostkonflikt","tag-news","tag-politik","tag-proteste-zum-nahostkonflikt","tag-sanktionen","tag-schlagzeilen","tag-strasse-von-hormus","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-united-states","tag-united-states-of-america","tag-us","tag-usa","tag-vereinigte-arabische-emirate","tag-vereinigte-staaten","tag-vereinigte-staaten-von-amerika","tag-voelkerrecht","tag-wirtschaftskrieg"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1259792","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1259792"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1259792\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1259793"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1259792"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1259792"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1259792"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}