{"id":1260095,"date":"2026-08-25T17:41:17","date_gmt":"2026-08-25T17:41:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1260095\/"},"modified":"2026-08-25T17:41:17","modified_gmt":"2026-08-25T17:41:17","slug":"frankreich-treibt-11-milliarden-euro-an-offenen-strafgeldern-ein-nachrichten-fr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1260095\/","title":{"rendered":"Frankreich treibt 1,1 Milliarden Euro an offenen Strafgeldern ein \u2013 Nachrichten.fr"},"content":{"rendered":"<p>Paris \u2013 25.08.2026: Frankreichs <a href=\"https:\/\/nachrichten.fr\/?s=Finanzverwaltung\" class=\"fp-internal-context-link\" title=\"Alle Artikel zu \u201eFinanzverwaltung\u201c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Finanzverwaltung<\/a> versucht, offene Strafgelder in H\u00f6he von 1,1 Milliarden Euro einzutreiben. Die Forderungen stammen aus erh\u00f6hten Deliktspauschalen, vor allem wegen Drogenkonsums, Fahrens ohne Versicherung oder Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Bleiben Zahlungsaufforderungen erfolglos, kann die Verwaltung zu Zwangsma\u00dfnahmen greifen.<\/p>\n<p>Bei diesen &#8222;amendes forfaitaires d\u00e9lictuelles&#8220; handelt es sich nicht um gew\u00f6hnliche Bu\u00dfgelder, sondern um pauschale Sanktionen f\u00fcr bestimmte Straftaten. Das Verfahren soll Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte entlasten: Akzeptiert der Betroffene die Sanktion und zahlt fristgerecht, ist das Strafverfahren damit grunds\u00e4tzlich abgeschlossen. Erfolgt keine Zahlung, erh\u00f6ht sich der Betrag; anschlie\u00dfend \u00fcbernimmt die <a href=\"https:\/\/nachrichten.fr\/?s=Generaldirektion%20f%C3%BCr%20%C3%B6ffentliche%20Finanzen\" class=\"fp-internal-context-link\" title=\"Alle Artikel zu \u201eGeneraldirektion f\u00fcr \u00f6ffentliche Finanzen\u201c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Generaldirektion f\u00fcr \u00f6ffentliche Finanzen<\/a>, die <a href=\"https:\/\/nachrichten.fr\/?s=DGFiP\" class=\"fp-internal-context-link\" title=\"Alle Artikel zu \u201eDGFiP\u201c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">DGFiP<\/a>, die Vollstreckung.<\/p>\n<p>Wie schwer sich die Forderungen beitreiben lassen, belegen Daten des franz\u00f6sischen Rechnungshofs. Seit der Einf\u00fchrung des Instruments im Jahr 2018 wurden im Durchschnitt lediglich 24,1 Prozent der Deliktspauschalen bezahlt. Zum 31. Dezember 2025 waren bei 83 Prozent der seit 2019 an die DGFiP \u00fcbergebenen erh\u00f6hten Forderungen noch Betr\u00e4ge offen. So entstand \u00fcber mehrere Jahre ein Bestand in Milliardenh\u00f6he.<\/p>\n<p>Ein Teil des Problems beginnt bei der Zustellung. Nach Angaben, die dem Parlament vorgelegt wurden, erreichten 2024 rund 15,5 Prozent der Schreiben ihre Empf\u00e4nger in der ersten Zahlungsphase nicht. Weitere Hindernisse sind hohe Forderungen und die angespannte finanzielle Lage mancher Schuldner. Hinzu kommen getrennte Verfahrensketten bei Polizei und Gendarmerie, der nationalen Agentur f\u00fcr die automatisierte Bearbeitung von Verst\u00f6\u00dfen, der Justiz und der Finanzverwaltung.<\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/premium.frankreich.news\/service-frankreich\/?lang=de\" rel=\"sponsored nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n              Anzeige \u00b7 France Premium<\/p>\n<p>                <strong>Frankreich besser verstehen und planen<\/strong><br \/>\n                Ratgeber, aktuelle Informationen und praktische Werkzeuge f\u00fcr Alltag, Reisen und Entscheidungen.<\/p>\n<p>              <b>Service-Angebote \u00f6ffnen \u2192<\/b><br \/>\n            <\/a><\/p>\n<p>Besonders h\u00e4ufig wird die Deliktspauschale bei Verkehrsvergehen verh\u00e4ngt. F\u00fcr das Fahren ohne Versicherung kann sie 750 Euro betragen und bei ausbleibender Zahlung steigen. Nach Ablauf der Fristen darf die Finanzverwaltung unter anderem auf Konten, L\u00f6hne, Rentenanspr\u00fcche oder Lebensversicherungen zugreifen. Auch der Fahrzeugbrief kann gesperrt werden, sodass sich das betreffende Auto nicht verkaufen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Zugleich w\u00e4chst die Zahl der F\u00e4lle. Nach Angaben des Rechnungshofs wurden 2024 insgesamt 497.600 Deliktspauschalen ausgestellt, ein Vielfaches des Wertes von 2019. Der Rechnungshof beanstandete die schwer verst\u00e4ndliche Staffelung der Betr\u00e4ge und eine unzureichende Steuerung des Verfahrens.<\/p>\n<p>Menschen mit nachgewiesenen Zahlungsschwierigkeiten k\u00f6nnen bei der Finanzverwaltung eine Ratenzahlung beantragen. In besonderen F\u00e4llen ist auch ein teilweiser oder vollst\u00e4ndiger Erlass des Zuschlags m\u00f6glich. Wer die Forderung hingegen ignoriert, muss mit zus\u00e4tzlichen Vollstreckungskosten rechnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/social.photra.org\/\" rel=\"sponsored nofollow noopener\" target=\"_blank\">Anzeige \u00b7 PHOTRA Social<strong>Immer gut informiert<\/strong><\/p>\n<p>Diese Meldung und Nachrichten aus Frankreich sowie vielen weiteren L\u00e4ndern erhalten Sie in unserem Social- und Informationsportal PHOTRA Social.<\/p>\n<p><b>PHOTRA Social \u00f6ffnen \u2192<\/b><\/a>Quellen<\/p>\n<ul>\n<li>Franceinfo<\/li>\n<li>Franz\u00f6sische Nationalversammlung<\/li>\n<li>Franz\u00f6sischer Rechnungshof<\/li>\n<li>Generaldirektion f\u00fcr \u00f6ffentliche Finanzen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Artikel mit Hilfe k\u00fcnstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024\/1689 \u2013 EU AI Act).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Paris \u2013 25.08.2026: Frankreichs Finanzverwaltung versucht, offene Strafgelder in H\u00f6he von 1,1 Milliarden Euro einzutreiben. 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