{"id":1260237,"date":"2026-08-25T19:12:16","date_gmt":"2026-08-25T19:12:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1260237\/"},"modified":"2026-08-25T19:12:16","modified_gmt":"2026-08-25T19:12:16","slug":"bischof-ukraine-hat-das-recht-auf-verteidigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1260237\/","title":{"rendered":"Bischof: \u201eUkraine hat das Recht auf Verteidigung\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Vorsitzende der Lateinischen Bischofskonferenz der Ukraine verteidigt das Recht seines Landes auf Selbstverteidigung.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-08\/erzbischof-kyiv-ukraine-krieg-schewtschuk-russland-freiheit.html\" title=\"Ukraine: \u201eWerdet nicht m\u00fcde, frei zu sein!\u201c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/agosto\/23\/02.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Ukraine: \u201eWerdet nicht m\u00fcde, frei zu sein!\u201c\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Das Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine richtet einen eindringlichen Appell an alle Nationen der Welt: \u201eWir brauchen eure Solidarit\u00e4t\u201c. Das sagt Gro\u00dfezbischof &#8230;\n     <\/p>\n<p>\u201eWenn ein Feind eindringt, indem er Fenster aufbricht und T\u00fcren eintritt, w\u00fcrde jeder seine Familie und seine Lieben verteidigen\u201c, sagte Bischof Vitalij Skomarovskyi von Luzk in einem Interview mit den vatikanischen Medien.<\/p>\n<p>\u201eHier geht es um unser gemeinsames Zuhause, um das Band, das uns alle Ukrainer verbindet. Die Ukrainer haben sich erhoben, um ihr Land zu verteidigen. Der Preis, den wir daf\u00fcr zahlen m\u00fcssen, ist wirklich sehr hoch, aber ebenso hoch ist die Bedrohung, die \u00fcber uns schwebt. Der Feind ist nicht einfach gekommen, um uns ein anderes politisches System aufzuzwingen oder neue Wahlregeln zu diktieren: Er ist gekommen, um zu t\u00f6ten, um zu zerst\u00f6ren! Und deshalb ist die Ukraine als Reaktion auf diese Aggression gezwungen, sich zu verteidigen.\u201c<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2024\/luglio\/17\/Mons.-Skomarovskyiaem.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Bischof Vitalij Skomarovskyi von Luzk\" title=\"Bischof Vitalij Skomarovskyi von Luzk\"\/><\/p>\n<p>\n   Bischof Vitalij Skomarovskyi von Luzk\n  <\/p>\n<p>\u201eEchte Gewissensfreiheit, die nicht nur auf dem Papier steht\u201c <\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-08\/ukraine-bomben-vernichten-weder-glaube-noch-sehnsucht-nach-leben.html\" title=\"Ukraine: \u201eBomben vernichten weder Glauben noch Sehnsucht nach Leben&quot;\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/agosto\/21\/s-ligi-paiapilli-parish-in-kherson-ukraine-1.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Ukraine: \u201eBomben vernichten weder Glauben noch Sehnsucht nach Leben&quot;\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       Am 24. August begehen die Menschen in der Ukraine den Unabh\u00e4ngigkeitstag ihres Landes \u2013 ihren Nationalfeiertag. Wir sprachen mit einer indischen Ordensfrau, die seit 25 Jahren im &#8230;\n      <\/p>\n<p>Skomarovskyi \u00e4u\u00dferte sich aus Anlass des 35. Jahrestags der Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine; er wurde an diesem Montag \u00fcberall im Land gefeiert. In Kyiv nahmen an der zentralen Veranstaltung EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa und der neue britische Ministerpr\u00e4sident Andy Burnham teil.<\/p>\n<p>\u201eAus historischer Perspektive sind 35 Jahre nicht viel\u201c, so der Bischof. \u201eAber f\u00fcr uns hier in der Ukraine stellen sie, wenn wir an alles zur\u00fcckdenken, was wir in dieser Zeit erlebt haben, einen sehr langen und ereignisreichen Zeitraum dar. Wir haben die schwere Wirtschaftskrise der 90er Jahre und die anschlie\u00dfenden Bem\u00fchungen um den Wiederaufbau durchlebt. Und nun befinden wir uns seit 2014 de facto in einem Kriegszustand, der dann 2022 in eine gro\u00df angelegte Aggression gem\u00fcndet ist. Auch wenn es sich nur um einen kurzen Ausschnitt in der jahrtausendealten Geschichte handelt, umfasst er f\u00fcr uns doch einen immensen Weg.\u201c<\/p>\n<p>Die heutige Ukraine biete, auch wenn nicht alles perfekt sei, doch \u201eechte Gewissensfreiheit, die nicht nur auf dem Papier steht\u201c. Das sei \u201eau\u00dfergew\u00f6hnlich und einzigartig\u201c, vor allem wenn man auf die Vergangenheit blicke.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2026\/08\/24\/16\/1787582740715.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Auf der zentralen Unabh\u00e4ngkeitsfeier am Montag in Kyiv\" title=\"Auf der zentralen Unabh\u00e4ngkeitsfeier am Montag in Kyiv\"\/><\/p>\n<p>\n   Auf der zentralen Unabh\u00e4ngkeitsfeier am Montag in Kyiv \u00a0 (ANSA)\n  <\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eIn manchen Zeiten war die Verfolgung blutig, in anderen eher stillschweigend\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-08\/ukraine-renovabis-krieg-demokratie-interview-schwartz.html\" title=\"Ukraine: \u201eEine bl\u00fchende Demokratie\u201c trotz des Krieges\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2026\/08\/21\/12\/1787307897629.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Ukraine: \u201eEine bl\u00fchende Demokratie\u201c trotz des Krieges\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Die Ukraine k\u00e4mpft nicht nur um ihr \u00dcberleben, sondern auch um ihre Demokratie. Trotz Krieg, Ersch\u00f6pfung und t\u00e4glicher Bedrohung protestieren die Menschen, wenn sie politische &#8230;\n     <\/p>\n<p>\u201eDie Sowjetunion erkannte formal das Recht auf Gewissensfreiheit in ihrer Verfassung an; aus ideologischen Gr\u00fcnden wurden jedoch die Kirche und die Religion systematisch verfolgt. In manchen Zeiten war die Verfolgung blutig, in anderen eher stillschweigend. Gl\u00e4ubige wurden inhaftiert, manche gaben ihr Leben f\u00fcr den Glauben, w\u00e4hrend anderen schlichtweg jede berufliche Perspektive verwehrt wurde: Sie durften nicht unterrichten, nicht als \u00c4rzte arbeiten oder \u00f6ffentliche \u00c4mter bekleiden. Es war eine Zeit wahrer Pr\u00fcfung. Auch in den vorangegangenen zaristischen Zeiten hatte die katholische Kirche \u2013 und eigentlich alle Kirchen \u2013 schwere Einschr\u00e4nkungen erlitten. Selbst die orthodoxe Kirche, die damals im zaristischen Russland Staatskirche war, litt unter einer erstickenden \u201aUmarmung\u2018 durch den Staat, die sie daran hinderte, ihren geistlichen Auftrag frei zu erf\u00fcllen. Deshalb stellen diese 35 Jahre der Unabh\u00e4ngigkeit und der Religionsfreiheit eine absolut einzigartige Erfahrung f\u00fcr unser Land dar.\u201c<\/p>\n<p>Allerdings haben die Jahrzehnte der Unabh\u00e4ngigkeit die Kirchen im Land auch vor einige Probleme gestellt, wie in anderen L\u00e4ndern des fr\u00fcheren Ostblocks. Die heroische Zeit ist vor\u00fcber, es weht ein Wind der S\u00e4kularisierung.<\/p>\n<p>\n   Hat die Ukraine ein Recht auf Selbstverteidigung? Interview mit dem Vorsitzenden der ukrainischen Bischofskonferenz (Radio Vatikan)\n  <\/p>\n<p>Wie sich die Zeiten \u00e4ndern &#8211; im Priesterseminar <\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/vatikan\/news\/2026-08\/vatikan-gallagher-diplomatie-russland-moskau-reise-dialog-friede.html\" title=\"Gallagher in Moskau: Diplomatie und Dialog f\u00fcr den Frieden\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2025\/11\/04\/11\/1762253018071.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Gallagher in Moskau: Diplomatie und Dialog f\u00fcr den Frieden\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Der \u201eAu\u00dfenminister\u201c des Heiligen Stuhls, Erzbischof Paul Richard Gallagher, besucht vom 24. bis 28. August die russische Hauptstadt Moskau.\n     <\/p>\n<p>\u201eIch m\u00f6chte ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung anf\u00fchren. Als ich zu Zeiten der Sowjetunion im Priesterseminar arbeitete, f\u00fchrte der Staat eine strenge Auswahl der Kandidaten durch und schuf dabei unz\u00e4hlige Hindernisse. Infolgedessen gelangten diejenigen, die nur schwach motiviert waren oder einen labilen Charakter hatten, gar nicht erst ins Priesterseminar oder brachen die Ausbildung fr\u00fchzeitig ab. Wenn bekannt wurde, dass ein junger Mann \u2013 der vielleicht seinen Wehrdienst abgeleistet oder die Universit\u00e4t besucht hatte \u2013 ins Priesterseminar eintreten wollte, wurde er einsch\u00fcchternden Gespr\u00e4chen unterzogen und unter Druck gesetzt, die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Entscheidung darzulegen. Der Eintritt ins Priesterseminar war ein schwieriges Unterfangen: Manche junge M\u00e4nner mussten es zehn Jahre lang versuchen, bevor es ihnen gelang. Heute hingegen gibt es keine Hindernisse dieser Art mehr. Dennoch m\u00fcssen wir mit Bitterkeit feststellen, dass die Zahl derer, die ins Priesterseminar eintreten m\u00f6chten, gering ist, wenn nicht gar gegen Null geht\u2026 Kurz gesagt: Wir leben in einem v\u00f6llig anderen Kontext mit anderen Gegebenheiten.\u201c<\/p>\n<p>Bischof Vitalij Skomarovskyi nimmt immer wieder an feierlichen Trauerfeiern f\u00fcr gefallene ukrainische Soldaten teil. \u201eIch wei\u00df nicht, wie viele von denen, die sich daf\u00fcr entscheiden, das Vaterland zu verteidigen, dies mit dem ausdr\u00fccklichen Gedanken tun: Wir opfern unser Leben\u201c, sagt er in unserem Interview. \u201eIn Wirklichkeit wollen sie leben, sie hoffen, zu \u00fcberleben. Aber als Soldaten verrichten sie eine Arbeit, die mit t\u00f6dlicher Gefahr verbunden ist. Und leider kommt es vor, dass Verteidiger fallen, getroffen von feindlichen Kugeln und Granatsplittern. Die ukrainischen B\u00fcrger m\u00fcssen an die Front ziehen, um sich zu verteidigen, denn es gibt niemanden, der dies an unserer Stelle tun k\u00f6nnte! Unser Volk ist gezwungen, an die Front zu gehen, um sein Land zu sch\u00fctzen: Das ist ein so gro\u00dfer Wert, dass es uns schwerf\u00e4llt, ihn in seiner ganzen Tragweite zu begreifen. Wir nennen es Vaterland, es ist unser gemeinsames Zuhause, unsere gemeinsame Heimat.\u201c<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2026\/08\/25\/10\/1787645407430.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Nach einem russischen Angriff auf Saporischschja an diesem Dienstag\" title=\"Nach einem russischen Angriff auf Saporischschja an diesem Dienstag\"\/><\/p>\n<p>\n   Nach einem russischen Angriff auf Saporischschja an diesem Dienstag \u00a0 (ANSA)\n  <\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eKrieg ist ganz anders\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-08\/ukraine-zerstoerung-industrieanlagen-verschaerft-notlage-bischof.html\" title=\"Ukraine: Zerst\u00f6rung von Industrieanlagen versch\u00e4rft die Notlage\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2026\/08\/12\/12\/1786532098465.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Ukraine: Zerst\u00f6rung von Industrieanlagen versch\u00e4rft die Notlage\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       Ein gezielter Bombenangriff auf den gro\u00dfen Siderurgie-Komplex in Saporischschja hat im August 2026 zum Tod von sechs Arbeitern und zu mehr als zwanzig Verletzten gef\u00fchrt. Bischof &#8230;\n      <\/p>\n<p>Krieg sei ganz anders, als er sich das fr\u00fcher so vorgestellt habe, sagt der Bischof au\u00dferdem. \u201eDiese Realit\u00e4t ist v\u00f6llig anders. Ich h\u00e4tte mir niemals vorstellen k\u00f6nnen, dass Krieg genau so ist. Wirklich, der hl. Johannes Paul II. hatte voll und ganz recht, als er sagte: Krieg ist eine gro\u00dfe Gei\u00dfel, und wenn auch nur die geringste M\u00f6glichkeit dazu besteht, muss alles getan werden, um ihn zu vermeiden. Der Frieden ist ein unermessliches Geschenk, w\u00e4hrend der Krieg ein unermessliches \u00dcbel f\u00fcr jeden ist, der darin verwickelt ist.\u201c<\/p>\n<p>Er habe mittlerweile \u201ezutiefst verstanden, dass das Gebet f\u00fcr den Frieden von unsch\u00e4tzbarem Wert ist\u201c. \u201eDenn der Frieden ist ein \u00e4u\u00dferst kostbares Gut. Wahrscheinlich wird einem dieser Wert vor allem dann bewusst, wenn der Frieden schwindet, wenn Krieg herrscht und wenn alle in Gefahr sind: Kinder, \u00e4ltere Menschen, Schwache und Starke, ohne Ausnahme. Dann begreift man, wie sehr der Frieden, die Abwesenheit des Krieges, ein unsch\u00e4tzbares Geschenk f\u00fcr ein Volk und eine Nation ist.\u201c<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t, die Mut macht <\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-08\/russland-ukraine-konflikt-verschaerfung-sanktionen.html\" title=\"Dramatische Eskalation im Konflikt zwischen Russland und Ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2026\/08\/09\/13\/1786276221481.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Dramatische Eskalation im Konflikt zwischen Russland und Ukraine\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine versch\u00e4rft sich erneut: Odessa, Charkiw, Belgorod und weitere St\u00e4dte wurden angegriffen, unter den Opfern sind auch Zivilisten. W\u00e4hrend &#8230;\n      <\/p>\n<p>Hoffnung macht ihm immerhin die \u201eErfahrung von Solidarit\u00e4t\u201c: So viele Menschen aus allen Teilen der Welt st\u00fcnden in diesem Moment der Pr\u00fcfung an der Seite des ukrainischen Volkes. \u201eDas ist ein ganz gro\u00dfes Geschenk. Diese Solidarit\u00e4t entsteht nicht aus Zwang, sondern sprudelt direkt aus dem Herzen; sie ist die Stimme des Herzens der Menschen. Und all das gibt uns viel Kraft und Hoffnung. Lasst uns weiterhin beten, dass dieser Krieg so schnell wie m\u00f6glich endet!\u201c<\/p>\n<p>Der Lateinischen Kirche der Ukraine geh\u00f6ren ungef\u00e4hr zwei Prozent der Bev\u00f6lkerung an, vor allem im Westen des Landes rund um Lviv (Lemberg). Die gr\u00f6\u00dfte katholische Kirche des Landes ist die griechisch-katholische, zu der sich ca. acht Prozent der Bev\u00f6lkerung bekennen. Sie feiern den Gottesdienst im byzantinischen Ritus.<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch mit Bischof Vitalij Skomarovskyi f\u00fchrten Schwester Alina Petrauskaite und Svitlana Dukhovych vom ukrainischen Dienst von Vatican News und Radio Vatikan.<\/p>\n<p>(vatican news \u2013 sk)<br \/>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Vorsitzende der Lateinischen Bischofskonferenz der Ukraine verteidigt das Recht seines Landes auf Selbstverteidigung. 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