{"id":1261783,"date":"2026-08-26T12:52:17","date_gmt":"2026-08-26T12:52:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1261783\/"},"modified":"2026-08-26T12:52:17","modified_gmt":"2026-08-26T12:52:17","slug":"keith-kellogg-putin-ist-ein-wenig-wie-hitler-ex-trump-berater-warnt-vor-drittem-weltkrieg-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1261783\/","title":{"rendered":"Keith Kellogg: \u201ePutin ist ein wenig wie Hitler\u201c \u2013 Ex-Trump-Berater warnt vor Drittem Weltkrieg in Europa"},"content":{"rendered":"<p>Der fr\u00fchere Trump-Berater Keith Kellogg sieht in Putin eine Gefahr \u00fcber den Ukraine-Krieg hinaus. Wer auf Zugest\u00e4ndnisse setze, k\u00f6nne Fehler aus der Vergangenheit wiederholen.<\/p>\n<p class=\"c-inline-alert__description\">Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der fr\u00fchere Ukraine-Sondergesandte der Trump-Regierung, Keith Kellogg, hat Russlands Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin mit Adolf Hitler verglichen und vor den Folgen m\u00f6glicher Zugest\u00e4ndnisse an Moskau gewarnt. \u201eEr ist ein wenig wie Adolf Hitler\u201c, sagte der pensionierte Drei-Sterne-General dem ukrainischen Nachrichtenportal \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/putin-like-hitler-before-world-war-ii-ex-trump-ukraine-envoy-kellogg-warns\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/kyivindependent.com\/putin-like-hitler-before-world-war-ii-ex-trump-ukraine-envoy-kellogg-warns\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Kyiv Independent<\/a>\u201c. Wer glaube, Putin werde sich mit einer Eroberung des Donbass zufriedengeben, k\u00f6nne einen \u00e4hnlichen Fehler begehen wie die westlichen Staaten vor dem Zweiten Weltkrieg.<\/p>\n<p>Kellogg verwies dabei auf das M\u00fcnchner Abkommen von 1938. Hitler habe damals erkl\u00e4rt, lediglich das Sudetenland zu beanspruchen. Ein Jahr sp\u00e4ter sei Europa jedoch im Krieg gewesen. \u201eDas bereitet mir Sorgen, dass wir am Ende in einem Dritten Weltkrieg landen\u201c, sagte Kellogg. Aus Sicht des 82-J\u00e4hrigen w\u00fcrde Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine selbst dann nicht beenden, wenn es die gesamte Donbass-Region unter Kontrolle br\u00e4chte.<\/p>\n<p>Der ehemalige Trump-Berater \u00e4u\u00dferte sich w\u00e4hrend eines Besuchs in Kiew, bei dem er nach eigenen Angaben auch Gespr\u00e4che mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj f\u00fchrte. Putin k\u00f6nne den Krieg \u201ein f\u00fcnf Minuten stoppen\u201c, wenn er das wolle, sagte Kellogg. Die eigentliche Frage sei jedoch, ob der Kremlchef mit seinen bisherigen Gebietsgewinnen tats\u00e4chlich zufrieden w\u00e4re.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.war.gov\/Multimedia\/Experience\/Peace-Through-Strength\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.war.gov\/Multimedia\/Experience\/Peace-Through-Strength\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Kellogg gilt seit Jahren als Vertreter des Prinzips \u201eFrieden durch St\u00e4rke\u201c (\u201ePeace through Strength\u201c)<\/a>. Dahinter steht die Auffassung, dass Konflikte und milit\u00e4rische Aggressionen am ehesten einged\u00e4mmt werden k\u00f6nnen, wenn potenzielle Gegner auf glaubw\u00fcrdige milit\u00e4rische Abschreckung und Entschlossenheit sto\u00dfen. Zugest\u00e4ndnisse an einen Angreifer betrachtet Kellogg dagegen skeptisch, da diese aus seiner Sicht weitere Forderungen nach sich ziehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Mit Blick auf Gespr\u00e4che zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Putin in Alaska im Jahr 2025 vertrat Kellogg die Auffassung, der russische Pr\u00e4sident habe dort auf weitreichende Zugest\u00e4ndnisse der Ukraine gehofft. Stattdessen h\u00e4tten die Vereinigten Staaten aus seiner Sicht an ihrer Position festgehalten, dass die Ukraine ein souver\u00e4ner Staat sei und \u00fcber ihr Staatsgebiet selbst entscheide. Putin habe erwartet, dass die Ukraine den Donbass aufgeben werde. \u201eDas ist nicht passiert\u201c, sagte Kellogg. Nach seiner Darstellung verlie\u00dfen beide Seiten den Gipfel letztlich ohne den von Moskau erhofften Durchbruch.<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit den Verhandlungen war sp\u00e4ter zudem ein amerikanisch-russischer<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article691fbbf40225d4fccbc2cfc3\/ukraine-krieg-nichtangriffsabkommen-rueckkehr-in-die-g-8-keine-nato-erweiterung-der-friedensplan-im-wortlaut.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article691fbbf40225d4fccbc2cfc3\/ukraine-krieg-nichtangriffsabkommen-rueckkehr-in-die-g-8-keine-nato-erweiterung-der-friedensplan-im-wortlaut.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> 28-Punkte-Friedensplan<\/a> bekannt geworden. Dieser sah unter anderem vor, dass die Ukraine die gesamte \u00f6stliche Donbass-Region r\u00e4umt, also sowohl die von Russland besetzten als auch die noch von ukrainischen Truppen kontrollierten Gebiete. Die verbliebenen ukrainischen Stellungen sollten anschlie\u00dfend in eine entmilitarisierte Zone \u00fcberf\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Kellogg sprach sich im Gespr\u00e4ch mit \u201eKyiv Independent\u201c zudem gegen die Vorstellung aus, besetzte Gebiete seien dauerhaft verloren. Als Beispiel nannte er die baltischen Staaten, deren Eingliederung in die Sowjetunion jahrzehntelang nicht vom Westen anerkannt worden sei. \u00c4hnlich k\u00f6nne auch die Krim international weiterhin als ukrainisches Territorium betrachtet werden, selbst wenn Russland die Kontrolle behalte. \u201eIst die Krim noch Ukraine? Sie ist Teil der Ukraine\u201c, sagte Kellogg. Entscheidend sei eine langfristige Perspektive von f\u00fcnf bis zehn Jahren und nicht allein die aktuelle milit\u00e4rische Lage.<\/p>\n<p>Mit Blick auf den Kriegsverlauf widersprach er zudem der Einsch\u00e4tzung, Moskau sei auf der Siegerstra\u00dfe. Russland habe enorme Verluste erlitten und wichtige Kriegsziele verfehlt, argumentierte der Ex-General. Weder Kiew noch Charkiw oder Odessa seien erobert worden. \u201eViele Leute sagen, Putin sei erfolgreich. Ich glaube das nicht\u201c, sagte Kellogg. \u201eIch denke, er ist nicht erfolgreich.\u201c Auch die hohen russischen Verluste k\u00f6nnten nach seiner Einsch\u00e4tzung langfristig politische Folgen f\u00fcr den Kreml haben.<\/p>\n<p>kami<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der fr\u00fchere Trump-Berater Keith Kellogg sieht in Putin eine Gefahr \u00fcber den Ukraine-Krieg hinaus. 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