{"id":1262363,"date":"2026-08-26T18:48:26","date_gmt":"2026-08-26T18:48:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1262363\/"},"modified":"2026-08-26T18:48:26","modified_gmt":"2026-08-26T18:48:26","slug":"berlin-neukoelln-grosseinsatz-nach-bombenfund-stundenlange-evakuierung-panorama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1262363\/","title":{"rendered":"Berlin-Neuk\u00f6lln &#8211; Gro\u00dfeinsatz nach Bombenfund &#8211; Stundenlange Evakuierung &#8211; Panorama"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> (dpa\/bb) &#8211; Tausende Menschen in Berlin-Neuk\u00f6lln m\u00fcssen wegen einer entdeckten Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vor\u00fcbergehend ihre Wohnungen verlassen. Im Neuk\u00f6llner Schifffahrtskanal wurde am Mittwochvormittag eine solche Bombe gefunden. Rund 5.600 Haushalte sind betroffen, wie die Polizei mitteilte. Noch im Verlauf des Tages soll der Blindg\u00e4nger entsch\u00e4rft werden. Der Zeitpunkt war am Abend offen &#8211; die Evakuierung zog sich Stunden lang hin.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Um den Fundort wurde ein 500 Meter gro\u00dfer Sperrkreis eingerichtet. \u201eDie Kollegen melden durchgehend, dass ihre Stra\u00dfenz\u00fcge immer leerer werden\u201c, sagte eine Polizeisprecherin. Allerdings dauere die Evakuierung an. Polizeisprecher Martin Halfeld sagte dem RBB, bisher seien rund 1.000 Haushalte evakuiert. Wenn dann die Entsch\u00e4rfung der Bombe beginne, werde das etwa zwei Stunden dauern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/54f8166e-f73b-4c07-b59a-707bb9d6bdc5.jpg\"   alt=\"Tausende Menschen m\u00fcssen ihre Wohnungen wegen der Bombenentsch\u00e4rfung verlassen - f\u00fcr ein Seniorenheim gilt eine Ausnahme.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Tausende Menschen m\u00fcssen ihre Wohnungen wegen der Bombenentsch\u00e4rfung verlassen &#8211; f\u00fcr ein Seniorenheim gilt eine Ausnahme. Christophe Gateau\/dpaSeniorenheim wird nicht evakuiert<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im Sperrkreis gibt es auch eine Obdachlosenunterkunft, eine Kita und ein Seniorenheim. Das Heim muss aber nicht ger\u00e4umt werden: Mit dem Altenheim sei abgemacht worden, dass die Bewohner im Haus bleiben k\u00f6nnten und es nicht verlassen m\u00fcssten, sagte der Sprecher. Sie sollten sich aber nur im Hausinneren aufhalten und nicht an den Fenstern. Manche Bewohnerinnen und Bewohner liegen im Bett oder sitzen im Rollstuhl.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Bombe war den Angaben der Polizei zufolge gegen 10.40 Uhr bei einer geplanten Suche nach Altlasten aus dem Weltkrieg auf dem Grund des Gew\u00e4ssers zwischen der Teupitzer und der Treptower Stra\u00dfe gefunden worden. Die belebte Sonnenallee ist nur wenige Querstra\u00dfen entfernt. Betroffen war auch der Berliner Nahverkehr. Die Buslinien M43, 171 und 166 w\u00fcrden derzeit umgeleitet, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit.<\/p>\n<p>Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichert<\/p>\n<p class=\"css-kxe210\">Um Ihre Daten zu sch\u00fctzen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.<\/p>\n<p>Inhalt jetzt laden<\/p>\n<p class=\"css-orh8zx\">Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse \u00fcbermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsm\u00f6glichkeit finden Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/datenschutz.sueddeutsche.de\/sz\" class=\"css-lqefuc\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sz.de\/datenschutz<\/a>.<\/p>\n<p>Polizei mit 200 Kr\u00e4ften im Einsatz<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Beamte klingelten an den vielen T\u00fcren, damit die Bewohner ihre Wohnungen verlassen. Auf beiden Seiten des Schifffahrtskanals waren Lautsprecherwagen unterwegs, um die Menschen zu informieren. Die Beh\u00f6rden warnten auch \u00fcber das System Katwarn.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Erfahrungsgem\u00e4\u00df sei die R\u00e4umung bei einem Bombenfund der Teil, der am meisten Zeit in Anspruch nehme, sagte Polizeisprecher Martin Halweg. Die Einsatzkr\u00e4fte m\u00fcssten sicher gehen, dass sich niemand mehr in den Wohnungen aufh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Notunterkunft f\u00fcr 200 Menschen\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Polizei, Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und andere Organisationen waren mit einem Gro\u00dfaufgebot im Einsatz. Allein die Polizei war eigenen Angaben zufolge mit rund 200 Kr\u00e4ften vor Ort. Das Deutsche Rote Kreuz k\u00fcmmerte sich um die Evakuierung der Bewohnerinnen und Bewohner.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der Bezirk richtete laut Polizeiangaben in der Adolf-Reichwein-Schule auf der Sonnenallee eine Notunterkunft ein. Dort gebe es Platz f\u00fcr 200 Menschen.<\/p>\n<p>\u201eErstmal spazieren\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die meisten Menschen an den Absperrungen wirkten erstaunt und wussten nicht genau, was sie tun sollen. Eine \u00e4ltere Dame, die am Stock ging und einen kleinen Hund dabei hatte, beschloss: \u201eIch gehe jetzt erstmal spazieren. Danach muss ich weitersehen.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Eine Familie fuhr mit drei Kindern im Auto aus der abgesperrten Zone heraus, der Mann am Steuer kurbelte das Fenster runter und sagte: \u201eWir fahren zu Freunden nach Kreuzberg, zur Not k\u00f6nnen wir da auch \u00fcbernachten.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/0be90f0b-9f63-4f41-9091-481cea79f91c.jpg\"   alt=\"Immer wieder werden in Berlin und Brandenburg Blindg\u00e4nger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Immer wieder werden in Berlin und Brandenburg Blindg\u00e4nger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Annette Riedl\/dpaEntsch\u00e4rfung per Hochdruckwasserschneidanlage<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der etwa 100 Kilogramm schwere Sprengsatz sei nach dem Fund an die Oberfl\u00e4che gebracht und auf einem Ponton abgelegt worden, sagte Polizeisprecher Halweg. Sp\u00e4ter soll er aufs Ufer gehoben werden. Geplant sei, die Bombe mit einer Hochdruckwasserschneidanlage zu entsch\u00e4rfen. \u201eDie arbeitet mit einem Spezialsand, der den Z\u00fcnder einfach herausschneidet\u201c, betonte der Sprecher.<\/p>\n<p>Mehrere Bombenfunde j\u00e4hrlich<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dass Bomben in Berlin gefunden werden, sei immer noch an der Tagesordnung, sagte Halweg. Mehrere Funde pro Jahr seien durchaus \u00fcblich. Auch im benachbarten Brandenburg werden immer wieder Blindg\u00e4nger gefunden &#8211; zuletzt Mitte Juni in Potsdam. Damals waren rund 6.500 Menschen von der Evakuierung betroffen. Im dicht besiedelten Berlin haben Bombenfunde selbst bei kleineren Sperrkreisen oft gro\u00dfe Auswirkungen f\u00fcr die Anwohnerinnen und Anwohner.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260826-930-586038\/4<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa\/bb) &#8211; Tausende Menschen in Berlin-Neuk\u00f6lln m\u00fcssen wegen einer entdeckten Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vor\u00fcbergehend ihre&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1262364,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,9844,4338,1974,149],"class_list":["post-1262363","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-berlin","tag-deutschland","tag-germany","tag-kriegsfolgen","tag-notfall","tag-panorama","tag-sueddeutsche-zeitung"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1262363","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1262363"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1262363\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1262364"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1262363"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1262363"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1262363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}