{"id":1262559,"date":"2026-08-26T20:54:20","date_gmt":"2026-08-26T20:54:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1262559\/"},"modified":"2026-08-26T20:54:20","modified_gmt":"2026-08-26T20:54:20","slug":"bei-bauarbeiten-entdeckt-entwarnung-in-karlsruhe-weltkriegsbombe-entschaerft-panorama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1262559\/","title":{"rendered":"Bei Bauarbeiten entdeckt &#8211; Entwarnung in Karlsruhe &#8211; Weltkriegsbombe entsch\u00e4rft &#8211; Panorama"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Karlsruhe (dpa\/lsw) &#8211; Im kommenden Jahr soll an den Karlsruher Bahngleisen eine gro\u00dfe Laubenkolonie entstehen, jetzt r\u00fcckten erst einmal die Kampfmittelbeseitiger an. Bei Bauarbeiten in der N\u00e4he des Hauptbahnhofs war zuvor eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Am fr\u00fchen Abend wurde der 250 Kilogramm schwere Blindg\u00e4nger amerikanischer Bauart erfolgreich entsch\u00e4rft. \u201eEr wurde unmittelbar nach der Entsch\u00e4rfung verladen und abtransportiert\u201c, sagte ein Stadtsprecher.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Polizei hatte zun\u00e4chst ein Gel\u00e4nde im Umkreis von 200 Metern um den Fundort herum ger\u00e4umt. In der Zone sind nach Angaben der Stadt rund 1.000 Menschen gemeldet, die nach der Entsch\u00e4rfung wieder in ihre H\u00e4user und Wohnungen zur\u00fcckkehren konnten.\u00a0<\/p>\n<p>Auch Bahnstrecken wieder frei<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die zeitweise gesperrte Bahnstrecke n\u00f6rdlich von Karlsruhe wurde ebenfalls wieder freigegeben. Durch die \u201eF\u00e4cherstadt\u201c f\u00fchrt auch die wichtige Nord-S\u00fcd-Bahnstrecke f\u00fcr den ICE-Verkehr. Die Bahn warnte aber noch vor Versp\u00e4tungen, bis sich der Zugverkehr wieder normalisiert habe.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Karlsruhes Oberb\u00fcrgermeister Frank Mentrup (SPD) dankte nach der Entwarnung allen Einsatzkr\u00e4ften von Kampfmittelbeseitigungsdienst, Polizei und Feuerwehr, den Hilfsorganisationen und der Stadt. \u201eDurch ihren gemeinsamen Einsatz konnte die Weltkriegsbombe schnell, sicher und erfolgreich beseitigt werden\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Immer wieder werden Bomben in Baden-W\u00fcrttemberg entdeckt<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auch mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs werden in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Baden-W%C3%BCrttemberg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Baden-W\u00fcrttemberg<\/a> immer wieder Fliegerbomben entdeckt. Am Bahnhof in Bruchsal (Landkreis Karlsruhe) beispielsweise war erst vor wenigen Wochen eine Fliegerbombe entsch\u00e4rft worden, im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt Anfang Juli. In Pforzheim hatte eine 1,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe Mitte Mai f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere R\u00e4umungen gesorgt, bis zu 30.000 Menschen waren betroffen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im vergangenen Jahr hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-W\u00fcrttemberg 19 Bombenblindg\u00e4nger (2024: 13) mit einem Gewicht von je mindestens 50 Kilogramm unsch\u00e4dlich gemacht. 17 seien entsch\u00e4rft worden, 2 kontrolliert gesprengt, hei\u00dft es in einer Mitteilung des Regierungspr\u00e4sidiums Stuttgart. Bei 930 Eins\u00e4tzen (2024: 811) h\u00e4tten die Fachleute rund 18,8 Tonnen Kampfmittel und Munition (2024: 16,6 Tonnen) eingesammelt, die auf Baustellen, Privatgrundst\u00fccken oder in freier Natur entdeckt worden waren.<\/p>\n<p>Weitere Blindg\u00e4nger-Funde m\u00f6glich<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Je nach Fundort und Zustand der Weltkriegsrelikte handeln die Beh\u00f6rden sofort. In anderen F\u00e4llen vergehen einige Tage zwischen Fund und Evakuierung. In dieser Zeit werden die R\u00e4umungsma\u00dfnahmen dann vorbereitet.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im Zweiten Weltkrieg wurden laut dem Stuttgarter Regierungspr\u00e4sidium etwa 1,35 Millionen Tonnen Munition auf das Gebiet des damaligen Deutschen Reichs abgeworfen. \u201eAlleine auf das Land Baden-W\u00fcrttemberg entfielen rund 100.000 Tonnen Abwurfmunition.\u201c Hiervon seien etwa 10 bis 15 Prozent nicht explodiert, so dass noch viele Blindg\u00e4nger in B\u00f6den und Gew\u00e4ssern vermutet w\u00fcrden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260826-930-585435\/7<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Karlsruhe (dpa\/lsw) &#8211; Im kommenden Jahr soll an den Karlsruher Bahngleisen eine gro\u00dfe Laubenkolonie entstehen, jetzt r\u00fcckten erst&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1262560,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1844],"tags":[1634,3364,29,30,8903,9844,4338,1974,149,74309],"class_list":["post-1262559","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-karlsruhe","tag-baden-wuerttemberg","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-karlsruhe","tag-kriegsfolgen","tag-notfall","tag-panorama","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-ungefaehrer-fundort"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117163803623837796","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1262559","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1262559"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1262559\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1262560"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1262559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1262559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1262559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}