{"id":1262578,"date":"2026-08-26T21:06:21","date_gmt":"2026-08-26T21:06:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1262578\/"},"modified":"2026-08-26T21:06:21","modified_gmt":"2026-08-26T21:06:21","slug":"bericht-moskau-steuert-auf-neue-eskalationsstufe-im-ukraine-krieg-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1262578\/","title":{"rendered":"Bericht: Moskau steuert auf neue Eskalationsstufe im Ukraine-Krieg zu"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Russland bereitet sich nach Informationen der <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2026-08-26\/putin-moves-to-escalate-war-in-ukraine-with-talks-at-dead-end?srnd=homepage-europe\">Nachrichtenagentur Bloomberg<\/a> auf eine Eskalation seiner Angriffe gegen die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/category\/ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> vor. Der Kreml sehe die Friedensverhandlungen als gescheitert an, berichtete Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf drei kremlnahe Quellen. <\/p>\n<p>Moskau erw\u00e4ge demnach eine Versch\u00e4rfung konventioneller Raketenangriffe auf Kiew, einschlie\u00dflich des Stadtzentrums, sowie auf Infrastruktur in weiteren ukrainischen St\u00e4dten.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Pr\u00e4sident Wladimir Putin werde den Krieg weder wegen westlicher <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/einigung-in-bruessel-eu-verhaengt-neue-russland-sanktionen-10225542\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wirtschaftssanktionen<\/a> noch aufgrund ukrainischer <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/krasnodar-drohnenangriff-setzt-russische-oelraffinerie-in-brand-zwei-tote-10325600\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Angriffe auf russische Raffinerien<\/a> beenden, zitierte Bloomberg die Quellen. <\/p>\n<p>Moskau betrachte die ukrainischen Schl\u00e4ge zudem zunehmend als Angriffe von Nato-Staaten, da diese Kiew mit Waffen und Aufkl\u00e4rungsdaten versorgten. Kremlsprecher Dmitri Peskow reagierte laut Bloomberg zun\u00e4chst nicht auf eine Anfrage.\n            <\/p>\n<p>            Russische Offizielle halten Atomwaffeneinsatz f\u00fcr denkbar<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Eine wachsende Zahl russischer Amtstr\u00e4ger halte es f\u00fcr m\u00f6glich, dass Putin letztlich zu taktischen Atomwaffen als \u00e4u\u00dferstem Mittel greife, schrieb Bloomberg unter Berufung auf die Quellen. <\/p>\n<p>In dem Bericht hei\u00dft es zugleich, es gebe derzeit keinerlei Anzeichen f\u00fcr entsprechende Vorbereitungen. Putin habe in der Vergangenheit wiederholt mit nuklearen Drohungen operiert, um westliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kiew zu schw\u00e4chen.<\/p>\n<p>Alexander Gabuev, Direktor des Berliner Carnegie-Zentrums f\u00fcr Russland und Eurasien, bezeichnete das Risiko eines Nuklearwaffeneinsatzes gegen\u00fcber Bloomberg als \u201eextrem gering\u201c. Solange Moskau konventionell eskalieren k\u00f6nne, gebe es kaum Anreize, die nukleare Schwelle zu \u00fcberschreiten.\n            <\/p>\n<p>            Zeitlicher Bezug zum Ratcliffe-Besuch<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Kurz zuvor hatte de<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ratcliffe-in-moskau-erster-russland-besuch-als-cia-direktor-10328720\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">r unangek\u00fcndigten Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe<\/a> in Moskau am Dienstag international f\u00fcr Aufsehen gesorgt. Nach Angaben der Washington Post verbrachte Ratcliffe rund acht Stunden in der russischen Hauptstadt. Der <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/cia-direktor-ratcliffe-in-moskau-was-steckt-dahinter-10328863\">Grund f\u00fcr seinen Besuch<\/a> ist noch immer unklar. <\/p>\n<p>Kremlsprecher Peskow best\u00e4tigte laut Nachrichtenagentur Interfax Kontakte \u201e\u00fcber die Geheimdienste\u201c, ein Treffen mit Putin habe es nicht gegeben.\n            <\/p>\n<p>            Warnung von Ratcliffes Vorg\u00e4nger einst gescheitert<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Das Wall Street Journal berichtete derweil, Ratcliffe k\u00f6nnte Putin vor US-Erkenntnissen \u00fcber eine neue Mobilisierungswelle und eine m\u00f6gliche Provokation gegen die Nato gewarnt haben. Die fr\u00fchere US-Vizegeheimdienstkoordinatorin Beth Sanner sagte dem Blatt, seine Botschaft k\u00f6nne lauten: \u201eWir wissen, was ihr vorhabt, und ihr solltet es besser lassen\u201c. <\/p>\n<p>Eine Parallele w\u00e4re eine Reise des damaligen damalige CIA-Chefs im November 2021. William Burns hatte damals in Moskau vergeblich vor dem Einmarsch in die Ukraine gewarnt. Ratcliffe k\u00f6nne dem Kreml nun signalisiert haben, dass Washington \u00fcber Eskalationspl\u00e4ne informiert sei.<\/p>\n<p>Am Tag des Ratcliffe-Besuchs unterschrieb Putin nach einem Bericht der Moscow Times offenba<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/cia-chef-ratcliffe-besuch-putin-drei-geheime-dekrete-10331233\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">r mehrere Dekrete<\/a>. Der Inhalt von drei von ihnen ist unbekannt \u2013 ebenso wie die Frage, ob sie mit der Reise des CIA-Chefs zusammenh\u00e4ngen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump bezeichnete dessen Besuch in Moskau derweil am Mittwoch als \u201eweitgehend routinem\u00e4\u00dfig\u201c.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Der Krieg geht derweil angesichts festgefahrener diplomatischer Bem\u00fchungen unvermindert weiter. Russland und die Ukraine haben ihre gegenseitigen Luftangriffe zuletzt ausgeweitet, w\u00e4hrend an der Front weiterhin schwere K\u00e4mpfe andauern. Eine politische L\u00f6sung ist derzeit nicht in Sicht.<\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/images\/blz\/send-mail.svg\" alt=\"Send feedback\"\/><\/p>\n<p>Lesen Sie mehr zum Thema<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland bereitet sich nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg auf eine Eskalation seiner Angriffe gegen die Ukraine vor. 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