{"id":1263769,"date":"2026-08-27T11:04:15","date_gmt":"2026-08-27T11:04:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1263769\/"},"modified":"2026-08-27T11:04:15","modified_gmt":"2026-08-27T11:04:15","slug":"bilder-aus-duesseldorf-bei-bares-fuer-rares-xxl-sorgen-fuer-hohe-gebote-der-haendler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1263769\/","title":{"rendered":"Bilder aus D\u00fcsseldorf bei Bares f\u00fcr Rares XXL sorgen f\u00fcr hohe Gebote der H\u00e4ndler"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gleich zu Beginn der XXL-Ausgabe \u201eBares f\u00fcr Rares\u201c im August wurde es f\u00fcr D\u00fcsseldorfer Kunstfreunde interessant. Die Cousinen Carla Blome und Susanne Siepe-Ludwig aus dem Sauerland hatten zwei leuchtend blaue Acrylgem\u00e4lde des italienischen K\u00fcnstlers Tino Stefanoni mitgebracht. Blome hatte die Arbeiten 1992 bei einer <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/vernissage\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vernissage<\/a> in D\u00fcsseldorf gekauft \u2013 f\u00fcr zusammen 14.000 D-Mark.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei \u201eBares f\u00fcr Rares\u201c bringen Privatleute Antiquit\u00e4ten, Schmuck, Kunst oder kuriose Fundst\u00fccke mit. Experten ordnen die St\u00fccke ein und sch\u00e4tzen ihren Wert. Sind die Verk\u00e4ufer mit der Einsch\u00e4tzung zufrieden, erhalten sie von Moderator <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/horst-lichter\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Horst Lichter<\/a> die H\u00e4ndlerkarte. Erst dann d\u00fcrfen sie ihre Rarit\u00e4t im H\u00e4ndlerraum anbieten, wo mehrere H\u00e4ndler gegeneinander bieten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die beiden Werke stammen aus dem Jahr 1988 und sind auf der R\u00fcckseite signiert. Eines zeigt einen Turm, einen Baum und einen alten Silospeicher in der Toskana, das andere eine Veranda unter einem Nachthimmel mit einem Blumenstrau\u00df. Die reduzierten Motive, kr\u00e4ftigen Farben und schwarzen Trennungslinien seien typisch f\u00fcr Stefanoni, erkl\u00e4rte Experte Detlev K\u00fcmmel. Der 1937 geborene und 2017 gestorbene K\u00fcnstler gilt als Vertreter der zeitgen\u00f6ssischen italienischen Kunst.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Einen kleinen Makel entdeckte K\u00fcmmel dennoch: Auf einem der Bilder befindet sich ein heller Kratzer. Dieser lasse sich aber gut kaschieren. Ansonsten seien die Gem\u00e4lde in einem sehr guten Zustand. Auch die schlichten Schattenfugenrahmen passten zu den minimalistischen Arbeiten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Den D\u00fcsseldorfer Bezug lieferte ein Vermerk auf der R\u00fcckseite: Die Bilder stammen aus der Galerie Hans Mayer \u2013 damals am Grabbeplatz. F\u00fcr K\u00fcmmel ein wichtiges Zeichen ihrer Herkunft. Das Haus sei eine \u201ebedeutende Galerie aus D\u00fcsseldorf\u201c. Wenn der 2022 verstorbene Galerist Hans Mayer einen K\u00fcnstler ausgestellt habe, habe das in der Kunstwelt etwas zu bedeuten. Die Galerie widmet sich seit 1965 moderner und zeitgen\u00f6ssischer Kunst und zeigte im Laufe ihrer Geschichte unter anderem Werke von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/andy-warhol\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Andy Warhol<\/a>, Roy Lichtenstein und Robert Rauschenberg.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Carla Blome und Susanne Siepe-Ludwig w\u00fcnschten sich 9000 Euro f\u00fcr beide Bilder. K\u00fcmmel setzte deutlich h\u00f6her an: Er sch\u00e4tzte jedes Werk auf 6000 bis 8000 Euro, zusammen also f\u00fcr 12.000 bis 16.000 Euro. Im H\u00e4ndlerraum begann David Suppes mit 4000 Euro. Danach stiegen die Gebote schnell. Bei 14.000 Euro war Schluss und Suppes gewann. \u201eOh mein Gott, ich bin so aufgeregt\u201c, sagte er, als er den Cousinen 3000 Euro in Bar anzahlte. Den Rest wollte er \u00fcberweisen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gleich zu Beginn der XXL-Ausgabe \u201eBares f\u00fcr Rares\u201c im August wurde es f\u00fcr D\u00fcsseldorfer Kunstfreunde interessant. 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