{"id":1263909,"date":"2026-08-27T12:44:14","date_gmt":"2026-08-27T12:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1263909\/"},"modified":"2026-08-27T12:44:14","modified_gmt":"2026-08-27T12:44:14","slug":"auf-dem-rechten-auge-blind-kreuzer-online","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1263909\/","title":{"rendered":"Auf dem rechten Auge blind \u2014 kreuzer online"},"content":{"rendered":"<p>Am 8. April ist Mario Adorf im Alter von 85 Jahren gestorben, einer der profiliertesten deutschen Schauspieler. In mehr als 200 Film- und Fernsehrollen stand er vor der\u00a0Kamera. Neben seinen gefeierten Auftritten in Volker Schl\u00f6ndorffs \u00bbDie Blechtrommel\u00ab, Rainer Werner Fassbinders \u00bbLola\u00ab und Helmut Dietls \u00bbRossini\u00ab stellte er sich auch immer wieder in den Dienst des deutschen Genrefilms. Die Adaption des Abenteuerromans \u00bbDas Totenschiff\u00ab von B. Traven aus dem Jahr 1959\u00a0und Roland Klicks legend\u00e4rer Neo-Western \u00bbDeadlock\u00ab von 1967 sind zwei hervorragende Beispiele, die das Cineding am 28. August im Doppel zeigt.<\/p>\n<p>\u00bbHommage an Mario Adorf\u00ab: 28.8., 19 und 21 Uhr<\/p>\n<p>Film der Woche:<\/p>\n<p><strong>Staatsschutz<br \/><\/strong>D 2026, R: Faraz Shariat, D: Chen Emilie Yan, Julia Jentsch, Alev Irmak, 113 min<\/p>\n<p>Staatsanw\u00e4ltin Seyo Kim wird nicht als Heldin eingef\u00fchrt, aber das ungute Gef\u00fchl der Bedrohung bringt uns ihr schnell n\u00e4her. Und schnell wird das Gef\u00fchl best\u00e4tigt: Sie \u00fcberlebt einen Anschlag. Seyo l\u00e4sst Ermittlungen einleiten, doch die Staatsanwaltschaft mauert. Sie solle sich raushalten aus den Untersuchungen. Seyo engagiert aber eine Anw\u00e4ltin, will das System von innen heraus aufbrechen. Ein System, das auf dem rechten Auge blind ist \u2013 wie mitunter im realen Leben. Man denke nur an die <a href=\"https:\/\/fgz-risc.de\/forschung\/inra-studie\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Inra-Studie<\/a> \u00fcber Rassismus in staatlichen Institutionen, die im Februar 2026 ver\u00f6ffentlicht wurde.<br \/>Dem neuen Film von Faraz Shariat gingen lange Recherchen durch die Autorinnen Claudia Schaefer, Sun-Ju Choi und Jee-Un Kim voraus. Der NSU, der Fall Oury Jalloh, die Anschl\u00e4ge von Halle und Hanau, der Neuk\u00f6lln-Komplex und die damit verbundenen Untersuchungen waren nur ein Teil der realen F\u00e4lle, auf die sich \u00bbStaatsschutz\u00ab bezieht. Dabei ging es den Autorinnen um die Frage, warum antifaschistisch eingestellte Menschen staatliche Institutionen meiden und das Feld dem rechten Spektrum \u00fcberlassen. Schon der j\u00fcdische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der die Auschwitz-Prozesse vorantrieb, soll gesagt haben: \u00bbWenn ich mein B\u00fcro verlasse, betrete ich feindliches Ausland.\u00ab Er beschrieb so die Isolation, in der er arbeitete. Seyo sucht sich Verb\u00fcndete, um f\u00fcr eine wehrhafte Demokratie zu k\u00e4mpfen. Ein spannendes Pl\u00e4doyer f\u00fcr Gemeinschaft und Widerstand auch im l\u00e4ndlichen Raum. NADINE FAUST<\/p>\n<p>\u00bbStaatsschutz\u00ab: ab 27.8., Cineplex, Passage-Kinos (am 27.8., 19 Uhr in Anwesenheit von Regisseur Faraz Shariat, Aktivistin Newroz Duma sowie Anw\u00e4ltin und Strafverteidigerin Dr. Kati Lang<\/p>\n<\/p>\n<p><strong>Becoming Kim<br \/><\/strong>D 2026 R: Susanne Kim, 90 Min., Start: 27.8.<\/p>\n<p>Die meisten Culture-Clash-Kom\u00f6dien beginnen mit Chaos, dann kommt die Hochzeit und das Ende des Films. Im Leben von Susanne Kim und Jeong Rae war es genau andersherum. Die Leipziger Dokumentarfilmemacherin (\u00bbTrockenschwimmen\u00ab) verliebte sich in den Koreaner. Nach anderthalb Jahren heiratete sie nicht nur ihn, sondern eine ganze Familiengeschichte, von der sie nichts ahnte. Die Sprache bleibt nicht die einzige Barriere in ihrem Leben. Ihre gemeinsame Tochter Hannah kam, Jeong Rae ging \u2013 in die Welt und schlie\u00dflich zur\u00fcck nach Korea, um Geld f\u00fcr die Familie zu verdienen, wie er sagt. In Deutschland k\u00f6nne er nicht leben, weil er sich hier wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt f\u00fchlt. Die Jahre vergingen. Die H\u00e4lfte der Zeit war Susanne Kim allein mit ihrer Tochter, immer in der Hoffnung, dass er vielleicht doch irgendwann ganz zu ihnen zur\u00fcckkehrt. Als er beschlie\u00dft, ein H\u00e4hnchenrestaurant in Korea zu er\u00f6ffnen, ist das Ma\u00df voll. Susanne Kim reist mit der Tochter und ihrer Kamera zu ihm, um zu ergr\u00fcnden, ob ihre Beziehung eine Zukunft hat. Herausgekommen ist ein schmerzhaft ehrlicher Einblick in eine interkulturelle Beziehung, der die Kamera ins Innere richtet und wundervoll offen von den bedr\u00fcckenden, aber auch heiteren Momenten im Leben erz\u00e4hlt. <\/p>\n<p>\u00bbBecoming Kim\u00ab: 27.8., 2.9., Kinobar Prager Fr\u00fchling (am 27.8., 17:30 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Susanne Kim)<\/p>\n<\/p>\n<p><strong>Der Heimatlose<br \/><\/strong>D 2026 R: Kai St\u00e4nicke, D: Paul Boche, Philip Froissant, Emilia Sch\u00fcle, 122 Min.<\/p>\n<p>Bereits mit den ersten Bildern seines Spielfilmdeb\u00fcts macht Kai St\u00e4nicke klar: Die Ereignisse der folgenden zwei Stunden sind inszenierte Realit\u00e4t. Die H\u00e4user nur Fassade, dahinter offene, eingerichtete R\u00e4ume vor den gr\u00fcnen H\u00fcgeln der Insel Norderney. So ist die raue Natur stets Teil des Szenenbildes. Ein Ensemble von Dorfbewohnern tummelt sich davor, als Hein (Paul Boche) nach 14 Jahren in seine Heimat zur\u00fcckkehrt. Damals zog er aufs Festland, um der Enge des Insellebens zu entfliehen und sein Gl\u00fcck zu suchen. Er fand aber schlie\u00dflich nur die Sehnsucht nach der Heimat, die er gleicherma\u00dfen verabscheut. Nun ist er also wieder da, trifft auf seine erwachsene Schwester (Stephanie Amarell), die demente Mutter (Irene Kleinschmidt), seinen Freund Friedemann (Philip Froissant) und die ihm Angetraute Greta (Emilia Sch\u00fcle). Nur \u2013 sie alle scheinen ihn nicht zu erkennen. Jeder und Jede im Dorf zeigt Zweifel an seinen Aussagen. Seine Erinnerungen sind l\u00fcckenhaft und doch wei\u00df er Dinge, die nur der echte Hein wissen kann. Ein Dorftribunal soll kl\u00e4ren, ob er die Wahrheit spricht und wieder in die Gemeinschaft aufgenommen oder aus ihr verbannt wird.\u00a0Ob der Fremde wirklich der ist, der er vorgibt zu sein, bleibt auch f\u00fcr den Zuschauer lange im Dunkeln. Wie St\u00e4nickes Drehbuch das R\u00e4tsel aufl\u00f6st, ist bemerkenswert und verleiht der Geschichte eine aktuelle Note. Auch wenn Setdesign, Kost\u00fcme und Sprache eindeutig auf eine lang vergangene Zeit hinweisen, k\u00f6nnte sich die Geschichte \u00e4hnlich auch in der heutigen Provinz abspielen. Der Glaube ist vollkommen abwesend. Das Dorf hat nicht einmal eine Kirche. Einzig das Gesetz der Gemeinschaft bestimmt das Leben der Menschen. Das Spiel mit den Kulissen funktioniert wie schon bei Lars von Triers im Ansatz \u00e4hnlichen Film \u00bbDogville\u00ab erstaunlich gut. Die \u00fcberzeugenden Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller im Ensemble sorgen daf\u00fcr, dass die Geschichte \u00fcber die Laufl\u00e4nge von zwei Stunden glaubw\u00fcrdig und fesselnd bleibt.<\/p>\n<p>\u00bbDer Heimatlose\u00ab: ab 27.8., Passage-Kinos, Schaub\u00fchne Lindenfels<\/p>\n<\/p>\n<p><strong>Strange River<br \/><\/strong>E\/D 2025 R: Jaume Claret Muxart, D: Jan Monter Palau, Francesco Wenz, 103 Min.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Katalonier radeln durch Deutschland. Mutter M\u00f3nica ist dieselbe Strecke schon vor 25 Jahren einmal gefahren. Vater Albert nutzt die Tour, um m\u00f6glichst viele architektonisch sehenswerte Orte aufzusuchen und seine Familie mit nerdigen Details zu nerven. Die drei halbw\u00fcchsigen S\u00f6hne des Paares haben sich mehr oder weniger ihrem Schicksal zwischen Radeln in br\u00fctender Hitze und Zeltaufbau im str\u00f6menden Regen ergeben. Der \u00e4lteste von ihnen, der 16-j\u00e4hrige D\u00eddac, hat an seinem ersten Liebeskummer zu knabbern, denn sein Freund Gerard scheint ihn nur k\u00fcssen zu wollen, wenn er betrunken ist. Bei einem Zwischenstopp trifft er auf Alexander und die beiden Jungs d\u00fcsen gemeinsam auf einem kleinen Motorboot davon, um alleine zu sein.\u00a0Die Vorkommnisse in Jaume Claret Muxarts Langfilmdeb\u00fct sind gr\u00f6\u00dftenteils recht unspektakul\u00e4r und scheinen eher dem wahren Leben abgeschaut als den haltlosen Fantasien eines Drehbuchautors entsprungen zu sein. Als Zuschauer sollte man sich auf ein gem\u00e4chliches Erz\u00e4hltempo einstellen k\u00f6nnen. Claret Muxart hat aber ein Talent daf\u00fcr, seine Kamera als stillen Beobachter einzusetzen und somit dicht an seine Figuren heranzukommen. Da er dabei das erste Liebesabenteuer eines Teenagers in den Vordergrund stellt, erinnert der Film an Andr\u00e9 T\u00e9chin\u00e9s \u00bbWilde Herzen\u00ab und den darin behandelten Sommer des Begehrens und der Selbsterkenntnis. FRANK BRENNER<\/p>\n<p>\u00bbStrange River\u00ab: ab 27.8., Passage-Kinos<\/p>\n<\/p>\n<p><strong>Albrecht Weinberg \u2013 Es ist immer in meinem Kopf<\/strong><br \/>D 2026 R: G\u00fcner Yasemin Balci, Jesco Denzel , Dok, 92 Min. <\/p>\n<p>\u00bbGod Bless America\u00ab l\u00e4uft im Radio und Albrecht Weinberg singt lauthals mit. Man kann es ihm nicht verdenken, schlie\u00dflich hat ihm das einstige \u00bbLand der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten\u00ab 60 gute Jahre geschenkt, nachdem er bereits den Glauben an das Gute im Menschen verloren hatte. 1947 kam Albrecht Weinberg mit seiner Schwester Friedel nach New York \u2013 aus dem Konzentrationslager in Auschwitz. Nie wieder wollte er zur\u00fcck in das Land der T\u00e4ter. \u00bbWir wollten vergessen\u00ab, sagt er. Doch dann erlitt Friedel einen Schlaganfall und sie kehrten in ihre Heimat Ostfriesland zur\u00fcck, wo Friedel kurz darauf starb. Seitdem erz\u00e4hlt Albrecht seine Geschichte, in Schulklassen und bei Gedenkveranstaltungen. Die Kamera von G\u00fcner Yasemin Balci und Jesco Denzel begleitet ihn dabei respektvoll. Noch immer kann er die Lieder auswendig, die am Morgen auf dem Adolf-Hitler-Platz gegen\u00fcber seines Elternhauses gesungen wurden. Wenn er sie schlie\u00dflich gemeinsam mit dem Pfarrer singt, der einst in der Hitlerjugend war, ist das ein starkes Zeichen der Vers\u00f6hnung. Albrecht Weinberg lernte zu vergeben. Der Dokumentarfilm zeigt aber auch, wie schwierig die Auss\u00f6hnung mit den fr\u00fcheren T\u00e4tern ist. Ein Gl\u00fcck f\u00fcr den Film ist, dass neben den Geschichten auch die Bilder \u00fcberlebt haben, die Weinberg vor seiner Gefangennahme an Freunde \u00fcbergab. Gemeinsam mit seinen Erz\u00e4hlungen bilden sie ein schreckliches, aber sehr wichtiges Zeitdokument. \u00bbAlbrecht Weinberg \u2013 Es ist immer in meinem Kopf\u00ab ist ein Film \u00fcber zwei bemerkenswerte Menschen. Nachdem die Krankenschwester Gerda D\u00e4nekas Albrechts Schwester in den Tod begleitete, nahm sie ihn bei sich auf und pflegte ihn. Im Mai starb Albrecht Weinberg mit 101 Jahren. Bis zuletzt war sein Geist wach und die Bilder in seinem Kopf lebendig.<\/p>\n<p>\u00bbAlbrecht Weinberg \u2013 Es ist immer in meinem Kopf\u00ab: ab 27.8., Passage-Kinos,\u00a030.08.,\u00a011 Uhr Premiere mit Gast<\/p>\n<\/p>\n<p>Weitere Filmtermine der Woche<\/p>\n<p><strong>Where The Waves Took Her<\/strong>\u00a0<br \/>D 2026, Dok, R: Jana Stallein, 87 min<\/p>\n<p>Der Dokumentarfilm schildert die dramatischen Schicksale von Frauen auf der Flucht \u00fcber das Mittelmeer.<\/p>\n<p>Luru-Kino in der Spinnerei, 27.8., 19 Uhr (anschlie\u00dfend Filmgespr\u00e4ch mit der Produzentin und weiteren G\u00e4sten), 21.15 Uhr (OmU)<\/p>\n<p><strong>The Woman Who Poked the Leopard\u00a0<\/strong><br \/>UGA\/ZA\/D\/USA 2025, Dok, R: Patience Nitumwesiga, 108 min<\/p>\n<p>Der Film zeichnet ein intimes und radikales Portr\u00e4t der bekannten ugandischen Anthropologin, Feministin und Lyrikerin Dr. Stella Nyanzi.<\/p>\n<p>\u200bSommerkino vor der Plagwitzer Markthalle, 27.8., 20.45 Uhr\u00a0 (Dok-Sommerkino)<br \/>\u200b<\/p>\n<p><strong>Trainspotting \u2013 Neue Helden\u00a0<\/strong><br \/>GB 1996, R: Danny Boyle, D: Ewan McGregor, Ewen Bremner, Robert Carlyle, 94 min<\/p>\n<p>Episoden aus dem Leben des heroinabh\u00e4ngigen Renton: Die Adaption des Kult-Klassikers der Drogenliteratur von Irvine Welsh wurde selbst zum Kultfilm.<\/p>\n<p>\u200bSommerkino vor der Plagwitzer Markthalle, 28.8., 20.45 Uhr (OmU, 30-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um)<br \/>\u200b<\/p>\n<p><strong>Das Totenschiff\u00a0<br \/><\/strong>D\/MEX 1959, R: Georg Tressler, D: Horst Buchholz, Mario Adorf, Helmut Schmid, 97 min<\/p>\n<p>Klassisches deutsches Abenteuerdrama, das Elemente eines packenden Kriminal- und \u00dcberlebens-Thrillers mit einer harten, fast dokumentarischen Sozialkritik verbindet.<\/p>\n<p>\u200bCineding, 28.8., 19 Uhr (Mario-Adorf-Hommage)<\/p>\n<p><strong>Deadlock\u00a0<\/strong><br \/>D 1970, R: Roland Klick, D: Mario Adorf, Marquard Bohm, Anthony Dawson, 88 min<\/p>\n<p>Nach einem Bankraub fliehen die beiden schwer verletzten Banditen Kid und Sunshine mit einem prall gef\u00fcllten Geldkoffer in die mexikanische Geisterstadt Deadlock. Dort entbrennt zwischen ihnen und den wenigen skurrilen Bewohnern des Ortes ein erbarmungsloses, psychologisches Katz-und-Maus-Spiel. Berauschender Sp\u00e4twestern mit Musik von Can.<\/p>\n<p>\u200bCineding, 28.8., 21 Uhr (Mario-Adorf-Hommage)<br \/>\u200b<\/p>\n<p><strong>Harry Potter und der Stein der Weisen<br \/><\/strong>USA\/GB 2001, R: Chris Columbus, D: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, 152 min<\/p>\n<p>Wie alles begann: Das erste Abenteuer von Harry Potter und seinen neuen Freunden.<\/p>\n<p>Cinestar, 29.8., 11 Uhr (OF),\u00a030.8., 10.45, 11 Uhr,\u00a0<br \/>Cineplex, 29.8.\u00a014 Uhr,\u00a030.8., 14 Uhr,\u00a0<br \/>Regina-Palast, 28.8., 21 Uhr (OF),\u00a029.8., 17 Uhr (OmU),\u00a030.8., 11 Uhr<\/p>\n<p><strong>Shorts Attack: Sundance Shorts 2026<\/strong><\/p>\n<p>Eine Auswahl der preisgekr\u00f6nten Kurzfilme beim Sundance Film Festival 2026.<\/p>\n<p>Sommerkino vor der Plagwitzer Markthalle, 30.8., 20.45 Uhr<\/p>\n<p><strong>Fassaden\u00a0<\/strong><br \/>D 2025, Dok, R: Alina Cyranek, 90 min<\/p>\n<p>Die Leipziger Regisseurin spricht in ihrem Dokumentarfilm mit Frauen, die Gewalt in der Beziehung erfahren haben, und legt ein politisches und gesellschaftliches System dar, das lieber wegschaut.<\/p>\n<p>\u200bSommerkino vor der Plagwitzer Markthalle, 03.9.\u00a020.30 Uhr (mit Filmgespr\u00e4ch mit der Regisseurin)<br \/>\u200b<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcck in die Zukunft\u00a0<\/strong><br \/>USA 1985, R: Robert Zemeckis, D: Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Lea Thompson, 116 min<\/p>\n<p>Immer noch einer der besten Unterhaltungsfilme der 1980er Jahre, wenn nicht aller Zeiten: Marty McFly reist in Docs DeLorean-Zeitmaschine ins Jahr 1955 und bringt dort versehentlich die Vergangenheit durcheinander, was seine eigene Existenz bedroht.<\/p>\n<p>\u200bMoritzbastei, 28.8.\u00a020 Uhr<\/p>\n<p><strong>Terminator 2: Tag der Abrechnung\u00a0<br \/><\/strong>USA 1991, R: James Cameron, D: Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Edward Furlong, 137 min<\/p>\n<p>Ein Maschinenmensch reist aus der Zukunft, um den jungen John Connor vor einer Killermaschine zu retten. Kult-SciFi mit Arnold Schwarzenegger in der restaurierten Wiederauff\u00fchrung.<\/p>\n<p>\u200bCinestar, 28.8., 22.30,\u00a029.8., 22 Uhr<br \/>\u200b<\/p>\n<p><strong>The Zone of Interest\u00a0<\/strong><br \/>USA\/GB\/PL 2023, R: Jonathan Glazer, D: Sandra H\u00fcller, Christian Friedel, Freya Kreutzkam, 105 min<\/p>\n<p>Schmerzhaft realistisch schildert Regisseur Jonathan Glazer den Alltag der Familie eines Nazi-Kommandanten in Auschwitz. Eiskalt \u00fcberragend: Sandra H\u00fcller.<\/p>\n<p>\u200bKinobar Prager Fr\u00fchling, 01.9.\u00a016 Uhr (Special zum Antikriegstag)<br \/>\u200b<\/p>\n<p><strong>Moonrise Kingdom\u00a0<\/strong><br \/>USA 2012, R: Wes Anderson, D: Bruce Willis, Edward Norton, Bill Murray, 94 min<\/p>\n<p>Irrwitzige Ensemble-Kom\u00f6die im unnachahmlichen Wes Anderson-Stil.<\/p>\n<p>\u200bPassage-Kinos, 30.8.\u00a020.30 Uhr (OmU, Sommer in der Passage)<br \/>\u200b<\/p>\n<p><strong>Detektiv Conan Film 29: Der gefallene Engel des Highways<br \/><\/strong>J 2026, R: Takahiro Hasui, 109 min<\/p>\n<p>Conan Edogawa, Ran Mori, Kogoro, Sonoko und Masumi Sera bekommen es diesmal mit einem amoklaufenden Fahrassistenzsystem zu tun.<\/p>\n<p>Cinestar, 29.8., 11:35,\u00a030.8., 14.45 Uhr,\u00a0<br \/>Cineplex, 29.8., 13 Uhr,\u00a030.8., 11.25 Uhr<\/p>\n<p><strong>Red Rue Express\u00a0<br \/><\/strong>UKR 2026, R: Oleksii Yesakov, D: Kateryna Varchenko, Stanislav Boklan, Oleksandr Rudynskyi, 91 min<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einer Zugfahrt durch die Karpaten geraten die Gef\u00fchle von Reisenden und Personal in Wallung.<\/p>\n<p>\u200bCinestar, 29.8., 11.30 (OmU),\u00a030.8., 11.20 Uhr (OmU),\u00a0<br \/>Cineplex, 30.8.\u00a013 Uhr (OF)<br \/>\u200b<\/p>\n<p><strong>The Fast and the Furious\u00a0<\/strong><br \/>USA 2001, R: Rob Cohen, D: Vin Diesel, Paul Walker, Michelle Rodriguez, 106 min<\/p>\n<p>Der Beginn der Freundschaft zwischen Dominic Toretto und Brian O&#8217;Conner nach 25 Jahren noch einmal auf der gro\u00dfen Leinwand.<\/p>\n<p>\u200bCinestar, 1.9.\u00a019.30 Uhr,<br \/>Cineplex, 1.9.\u00a020 Uhr,<br \/>Regina-Palast, 1.9.\u00a018 Uhr (OV), 20 Uhr (Best of Cinema)<br \/>\u200b<\/p>\n<p><strong>In die Sonne schauen\u00a0<\/strong><br \/>D 2025, R: Mascha Schilinski, D: Hanna Heckt, Lena Urzendowsky, Laeni Geiseler, 159 min<\/p>\n<p>Drei Frauenschicksale in drei verschiedenen Zeiten verwebt Mascha Schilinski in ihrem Film auf kunstvolle und atmosph\u00e4rische Weise und erhielt daf\u00fcr den Preis der Jury in Cannes.<\/p>\n<p>\u200bPassage-Kinos, 4.9.\u00a019.30 Uhr (Psychoanalyse trifft Film)<br \/>\u200b<\/p>\n<p>Kahlschlag \u2013 Waldszenen aus dem Leipziger Auwald<br \/>D 2026, Dok, R: Wolfgang Epple<\/p>\n<p>Der Dokumentarfilm zeigt Auswirkungen der massiven forstlichen Eingriffe in den Leipziger Auwald in Schkeuditz.<\/p>\n<p>\u200bKinobar Prager Fr\u00fchling, 4.9., 17 Uhr (mit Einf\u00fchrung und Regiegespr\u00e4ch)<br \/>\u200b<\/p>\n<p><strong>Albrecht Weinberg \u2013 Es ist immer in meinem Kopf\u00a0<\/strong><br \/>D 2026, Dok, R: G\u00fcner Yasemin Balci, Jesco Denzel, 92 min<\/p>\n<p>1947 kam Albrecht Weinberg mit seiner Schwester Friedel nach New York \u2013 aus dem Konzentrationslager in Auschwitz. Nie wieder wollte er zur\u00fcck in das Land der T\u00e4ter. Nach 60 Jahren kehrte er dann doch zur\u00fcck, um seine Geschichte an die junge Generation weiterzugeben.<\/p>\n<p>\u200bPassage-Kinos,\u00a030.8., 11 Uhr (Premiere mit Gast)<\/p>\n<p><strong>Bawa\u02bcs Garden<br \/><\/strong>GB 2022, Dok, R: Clara Kraft Isono, 89 min<\/p>\n<p>Der Dokumentarfilm beleuchtet das Leben und das gestalterische Erbe von Geoffrey Bawa, dem ber\u00fchmtesten Architekten Sri Lankas des 20. Jahrhunderts und Wegbereiter der Tropischen Moderne.<\/p>\n<p>\u200bGlashalle der Leipziger Messe, 3.9., 20 Uhr (Sommerkino Architektur)\u200b<\/p>\n<p><strong>Ghost School\u00a0<\/strong><br \/>PAK\/D\/SA 2026, R: Seemab Gul, D: Nazualiya Arsalan, Tutu Baba, Ziarat Gul, 88 min<\/p>\n<p>Rabia, ein zehnj\u00e4hriges pakistanisches M\u00e4dchen, macht sich auf die Suche nach dem Grund, warum ihre einzige Schule im Dorf geschlossen ist. Eine Geistergeschichte mit einem Hauch von magischem Realismus, die Korruption aus der Perspektive eines Kindes untersucht.<\/p>\n<p>\u200bPassage-Kinos, 3.9.\u00a018.30 Uhr (Special zum Start mit der Regisseurin)<\/p>\n<p><strong>Wer wei\u00df schon, was ein Leben ist?\u00a0<\/strong><br \/>D 2026, R: Annelie Boro, Vera Br\u00fcckner, D: Katharina Stark, Dominique Devenport, Enno Trebs, 95 min<\/p>\n<p>Dokumentarisches Portr\u00e4t mit Spielszenen anl\u00e4sslich des 150. Geburtstags der wegweisenden expressionistischen Malerin Paula Modersohn-Becker.<\/p>\n<p>\u200bSchaub\u00fchne Lindenfels, 4.9.\u00a019 Uhr (Filmgespr\u00e4ch mit der Regisseurin)\u200b<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 8. April ist Mario Adorf im Alter von 85 Jahren gestorben, einer der profiliertesten deutschen Schauspieler. 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