{"id":1263964,"date":"2026-08-27T13:15:24","date_gmt":"2026-08-27T13:15:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1263964\/"},"modified":"2026-08-27T13:15:24","modified_gmt":"2026-08-27T13:15:24","slug":"nancy-grace-roman-teleskop-nasa-will-100-000-exoplaneten-entdecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1263964\/","title":{"rendered":"Nancy-Grace-Roman-Teleskop: Nasa will 100.000 Exoplaneten entdecken"},"content":{"rendered":"<p>Es ist im SpaceX-Hangar angekommen \u2013 somit ist das <a href=\"https:\/\/science.nasa.gov\/blogs\/roman\/2026\/08\/25\/nasas-nancy-grace-roman-space-telescope-arrives-at-hangar\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nancy-Roman-Weltraumteleskop bereit f\u00fcr seinen Start<\/a> am Sonntag, den 30. August 2026 vom Kennedy Space Center in Florida. An Bord einer Falcon-Heavy-Rakete soll es dann neun Monate fr\u00fcher als geplant ins All gehen. Das Ziel soll der Lagrange-Punkt 2 sein. Von dort aus wollen Wissenschaftler:innen das Teleskop nutzen, um dem Weltraum weitere Geheimnisse zu entlocken. Dazu hat es ma\u00dfgeschneiderte Instrumente dabei und <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/schutz-vor-gefaehrlichen-asteroiden-das-neue-nasa-weltraumteleskop-hat-einen-hilfreichen-nebeneffekt-1757052\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">k\u00f6nnte ganz nebenbei auch einen Beitrag zur Asteroiden-Abwehr liefern<\/a>. Haupts\u00e4chlich aber wird das 10,5 Tonnen schwere Observatorium den ersten \u201eaktiven\u201c Koronagrafen im Weltraum mitf\u00fchren. Dieser kann bei der Aufnahme den Gro\u00dfteil des Lichts eines Sterns effektiv ausblenden. Dadurch k\u00f6nnen Astronom:innen erstmals Bilder von Planeten aufnehmen, die andere Sterne umkreisen und damit denen in unserem Sonnensystem \u00e4hneln. Dies k\u00f6nnte den Weg f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige Mission ebnen, die die ersten Fotos von erd\u00e4hnlichen Welten liefert.<\/p>\n<p>\u201eIch hoffe, dass das Projekt als entscheidender Meilenstein f\u00fcr die Suche nach einer Erde 2.0 in Erinnerung bleibt\u201c, sagt Brandon Creager, leitender technischer Ingenieur f\u00fcr das Instrument am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der Nasa. Benannt nach Nancy Grace Roman, der ersten Chefin der Astronomieabteilung der Nasa, verf\u00fcgt das neue Weltraumteleskop \u00fcber eine Wide-Field-Kamera mit rund 300 Megapixel. Sie soll Bilder aufnehmen, die etwa 100 Mal gr\u00f6\u00dfer sind als Langzeitbelichtungsaufnahmen des Vorg\u00e4ngers Hubble bei \u00e4hnlichen Aufl\u00f6sungen.<\/p>\n<p>\n                Exoplaneten mit Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop entdecken\n            <\/p>\n<p>Diese F\u00e4higkeit wird Astronom:innen dabei helfen, die Natur von dunkler Materie und dunkler Energie zu entschl\u00fcsseln, hoffen die Forschenden. <a href=\"https:\/\/science.nasa.gov\/universe\/exoplanets\/roman-telescope-predicted-to-find-100000-transiting-planets\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rund 100.000 neue Exoplaneten<\/a> sollen entdeckt werden, also <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/raven-ki-system-exoplaneten-nasa-daten-1735949\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Planeten au\u00dferhalb unseres Sonnensystems.<\/a> Deren Existenz l\u00e4sst sich aus der Art und Weise ableiten, wie sie das Licht weiter entfernter Sterne verzerren. Javier Via\u00f1a, Wissenschaftler an der Harvard-Universit\u00e4t, dessen zwei Projekte f\u00fcr das hart umk\u00e4mpfte erste Beobachtungsjahr des Teleskops ausgew\u00e4hlt wurden, vergleicht diesen Sprung mit dem \u201eBefragen einer Handvoll Menschen\u201c hin zur \u201eDurchf\u00fchrung einer weltweiten Volksz\u00e4hlung\u201c.<\/p>\n<p>Top-Artikel<\/p>\n<p>        ${content}<\/p>\n<p>\n                    ${custom_anzeige-badge}<br \/>\n                    ${custom_tr-badge}<br \/>\n                    ${section}\n                <\/p>\n<p>                <a class=\"c-suggestNews-title\" href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/nasa-nancy-grace-roman-teleskop-exoplaneten-entdeckung-1754264\/${url}\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">${title}<\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/nasa-nancy-grace-roman-teleskop-exoplaneten-entdeckung-1754264\/${url}\" class=\"c-suggestNews-image\" title=\"${title}\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/t3n.de\/news\/nasa-nancy-grace-roman-teleskop-exoplaneten-entdeckung-1754264\/${image}\" width=\"88\" height=\"88\"\/><\/p>\n<p>            <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/nasa-nancy-grace-roman-teleskop-exoplaneten-entdeckung-1754264\/${url}\" class=\"c-suggestNews-image\" title=\"${title}\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/t3n.de\/news\/nasa-nancy-grace-roman-teleskop-exoplaneten-entdeckung-1754264\/${image}\" width=\"88\" height=\"88\"\/><\/p>\n<p>            <\/a><\/p>\n<p>Eine weitere Kamera wird den Koronagrafen direkt nutzen, der das Licht eines Sterns ausblendet, w\u00e4hrend jeweils ein Sternsystem beobachtet wird. Das Instrument soll Forschenden einen beispiellosen Einblick in den Bereich um einen Stern herum erm\u00f6glichen und es ihnen erlauben, kleinere, lichtschw\u00e4chere, n\u00e4her gelegene Exoplaneten zu erkennen. \u201eEs gibt uns die M\u00f6glichkeit, Planeten zu sehen, die wir bisher physisch nicht wahrnehmen konnten\u201c, sagt Creager.<\/p>\n<p>\n                <b>Anders als Hubble und James-Webb: Sternenlicht unterdr\u00fccken anstatt ausblenden\u00a0<\/b>\n            <\/p>\n<p>Koronagrafen im Weltraum sind eigentlich nichts Neues. Fr\u00fchere Versionen, wie sie derzeit an Bord des <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/hubble-teleskop-kugelsternhaufen-messier-3-1751283\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hubble-Teleskops<\/a> und des <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/james-webb-teleskop-loest-raetsel-um-pinken-planeten-gj504b-1748830\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">James-Webb-Weltraumteleskops<\/a> zum Einsatz kommen, nutzen jedoch ein station\u00e4res System, um das Licht eines Sterns auszublenden. Dieser Ansatz hilft zwar, gleicht aber ein wenig dem Versuch, mit dem Daumen die Taschenlampe abzudecken, w\u00e4hrend man in einem dunklen Raum nach einem Gl\u00fchw\u00fcrmchen sucht. Zwar verschwindet das Licht der Lampe, doch Streulicht kann entweichen und das Licht des Insekts \u00fcberstrahlen.<\/p>\n<p class=\"c-card__headline\">\n                Empfohlene redaktionelle Inhalte\n            <\/p>\n<p>            Hier findest du externe Inhalte von <strong>TargetVideo GmbH<\/strong>,<br \/>\n            die unser redaktionelles Angebot auf t3n.de erg\u00e4nzen.<br \/>\n            Mit dem Klick auf &#8222;Inhalte anzeigen&#8220; erkl\u00e4rst du dich einverstanden,<br \/>\n            dass wir dir jetzt und in Zukunft Inhalte von <strong>TargetVideo GmbH<\/strong> auf unseren Seiten anzeigen d\u00fcrfen.<br \/>\n            Dabei k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Plattformen von Drittanbietern \u00fcbermittelt werden.<br \/>\n            <br \/>\n            Inhalte anzeigen<\/p>\n<p class=\"u-text-small\">\n                <a href=\"https:\/\/t3n.de\/datenschutz\/\" target=\"_blank\" title=\"Die externe Seite im neuen Tab\/Fenster \u00f6ffnen\" rel=\"noopener nofollow\"><br \/>\n                    Hinweis zum Datenschutz<br \/>\n                <\/a>\n            <\/p>\n<p class=\"c-card__headline\">\n                Leider ist etwas schief gelaufen&#8230;\n            <\/p>\n<p>            An dieser Stelle findest du normalerweise externe Inhalte von <strong>TargetVideo GmbH<\/strong>,<br \/>\n            jedoch konnten wir deine Consent-Einstellungen nicht abrufen.<br \/>\n            Lade die Seite neu oder passe deine Consent-Einstellungen manuell an.<\/p>\n<p>                Datenschutzeinstellungen verwalten<\/p>\n<p>In einem Teleskop kann diese Blendung von Licht stammen, das an den R\u00e4ndern der Ger\u00e4te austritt \u2013 oder von winzigen Unvollkommenheiten in Spiegeln und Beschichtungen, die das Sternenlicht fleckenf\u00f6rmig streuen k\u00f6nnen. All dies kann einen Planeten unsichtbar machen oder sogar seine Spuren vort\u00e4uschen.<\/p>\n<p>Der Koronagraf am Roman-Teleskop wird jedoch etwas versuchen, was bei solchen Anlagen bis zu diesem Jahr noch v\u00f6llig unbekannt war: Vor jeder Beobachtung wird er das Restlicht messen und versuchen, es zu unterdr\u00fccken \u2013 eine Technik, die als aktive Wellenfrontkontrolle bekannt ist. Das Teleskop ist dazu in der Lage, weil es zwei verformbare Spiegel enth\u00e4lt. Jeder verf\u00fcgt \u00fcber ein Schachbrettmuster aus Aktuatoren unter einer d\u00fcnnen, verformbaren Glasscheibe. Durch geringe Spannungen ziehen sich die Aktuatoren zusammen und schieben ihre Spiegelabschnitte leicht nach hinten. Ein wenig so, als w\u00fcrden Tausende mikroskopisch kleiner Finger die Oberfl\u00e4che vorsichtig formen.<\/p>\n<p>\n                Versteckte Exoplaneten werden durch absorbierte Photonen sichtbar\n            <\/p>\n<p>Der Effekt ist sehr subtil: Jeder Spiegelbereich kann sich um bis zu 0,5 Mikrometer verformen \u2013 das entspricht etwa einem Viertel der Gr\u00f6\u00dfe eines E.-coli-Bakteriums. Die Schritte betragen dabei jeweils nur etwa 10 Pikometer. Das ist etwa ein Zehntel des Durchmessers eines Wasserstoffatoms, sagt Ilya Poberezhskiy, Systemingenieur f\u00fcr das Teleskop am JPL. Die Aktuatoren erm\u00f6glichen es den Spiegeln, eine \u201eaktive Wellenfront\u201c zu erzeugen, bei der jede Komponente in die perfekte Position bewegt wird, um einfallende Wellen unerw\u00fcnschten Lichts auszugleichen \u2013 ein bisschen wie bei einem Kopfh\u00f6rer mit Ger\u00e4uschunterdr\u00fcckung, nur f\u00fcr Licht statt f\u00fcr Schall. Das \u201egel\u00f6schte\u201c Licht erzeugt einen \u201edonutf\u00f6rmigen Bereich um den Stern herum, in dem wir das Sternenlicht unterdr\u00fccken und in dem wir hoffen, Exoplaneten zu finden\u201c, sagt Poberezhskiy.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu aktuellen Weltraum-Koronagrafen soll das System die Empfindlichkeit gegen\u00fcber Exoplaneten um bis zum Faktor 1.000 verbessern und so Planeten sichtbar machen, die sonst nicht zum Vorschein kommen w\u00fcrden. Wie Hubble und JWST nutzt auch das Roman-Teleskop sogenannte Masken \u2013 strukturierte Platten, die im Lichtweg platziert werden und dazu dienen, die auftreffenden Photonen abzublocken. Ein Werkzeug im Maskenarsenal des Roman-Teleskops ist eine Art von \u201eSiliziumgras\u201c, ein Dickicht aus mikroskopisch kleinen Stacheln auf einigen der Masken, das in bestimmten Konfigurationen eingesetzt werden kann. Es absorbiert Photonen, damit diese nicht im Teleskop hin und her schie\u00dfen\u00a0 und versehentlich einen Detektor erreichen.<\/p>\n<p>\n                <b>Jupiter \u00e4hnliche Planeten mit <\/b>Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop aufsp\u00fcren\n            <\/p>\n<p>Das in diesen Siliziumwald eintretende Licht wird immer tiefer zwischen den Stacheln hin- und hergeworfen und bleibt dort gefangen, anstatt zur Kamera reflektiert zu werden. \u201eSobald das Licht dort hineinkommt, kommt es nie wieder heraus\u201c, sagt Poberezhskiy. Die Spiegel und Masken bilden eine Abfolge von Toren und \u201eHecken\u201c, um so viel wie m\u00f6glich von dem erhaltenen Planetenlicht zum endg\u00fcltigen Detektor zu leiten. Diese aufwendige Anordnung k\u00f6nnte ein neues Kapitel in der direkten Abbildung von Exoplaneten erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Fast alle bisher fotografierten Exoplaneten sind \u00fcberdimensionale Himmelsk\u00f6rper, die den Planeten unseres Sonnensystems in nichts \u00e4hneln: Sie haben ein Vielfaches der Masse des Jupiters, gl\u00fchen noch immer von der Restw\u00e4rme ihrer Entstehung und umkreisen ihren Stern zehn- oder hundertmal weiter entfernt als die Erde die Sonne. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie relativ leicht zu erkennen sind. Ihre Gr\u00f6\u00dfe, ihre W\u00e4rme und ihre Entfernung vom Mutterstern lassen sie im Infrarotlicht hell leuchten, weit entfernt von der st\u00e4rksten Blendung durch ihren Stern.<\/p>\n<p>Das Roman-Teleskop k\u00f6nnte jedoch ein echtes Jupiter-Analogon direkt abbilden \u2013 einen Planeten, der in seiner Masse dem <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/jupiter-atmosphaere-sauerstoff-simulation-hidaka-studie-1727646\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jupiter<\/a> \u00e4hnelt und einen sonnen\u00e4hnlichen Stern umkreist, der einige wenige Male weiter entfernt ist als die Erde von unserer Sonne. Im Gegensatz zu den \u201ehei\u00dfen Jupitern\u201c, die wir derzeit beobachten k\u00f6nnen, w\u00e4re dieser ein viel reiferer Gasriese wie der unsere, der nach Milliarden von Jahren der Abk\u00fchlung haupts\u00e4chlich das Licht seines Muttersterns reflektiert \u2013 anstatt selbst starkes Licht auszustrahlen. Astronomen konnten die Existenz solcher Planeten bisher aus der Gravitationsschwankung ableiten, die sie dem Stern verleihen.<\/p>\n<p>Das Roman-Teleskop hingegen wird das vom Planeten selbst reflektierte Sternenlicht erfassen. \u201eWir betrachten nicht den Stern und auch nicht die Auswirkungen des Planeten auf den Stern\u201c, sagt Meredith MacGregor, Professorin f\u00fcr Astronomie an der Johns Hopkins University, die sich ebenfalls einen Platz im Beobachtungsprogramm gesichert hat. \u201eWir beobachten tats\u00e4chlich den Planeten selbst, und das ist unglaublich m\u00e4chtig.\u201c<\/p>\n<p>Sobald dieses Instrument zur Verf\u00fcgung steht, sind die Wissenschaftler:innen an der Reihe, ihre Arbeit zu verrichten. \u201eIch habe ehrlich gesagt etwas Angst davor, wie wir alle damit umgehen werden, denn ich glaube, es sind einfach so viele Daten\u201c, sagt MacGregor. \u201eIch denke, die Leute werden noch jahrzehntelang an den Roman-Daten arbeiten.\u201c Man sollte jedoch nicht erwarten, in den kommenden Monaten ein 4K-Foto eines au\u00dferirdischen Jupiters zu sehen. Roman wird nicht in der Lage sein, einen solchen Planeten als klar erkennbaren Globus abzubilden \u2013 bestenfalls wird er wahrscheinlich <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/List_of_directly_imaged_exoplanets#\/media\/File:HR_8799_Orbiting_Exoplanets.gif\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">einer Ansammlung von Pixeln<\/a> \u00e4hneln. <\/p>\n<p>Dennoch wird das ausreichen, sagt MacGregor, da Roman dann mithilfe des Koronagrafen Informationen \u00fcber die verschiedenen Wellenl\u00e4ngen des vom Planeten ausgestrahlten Lichts gewinnen kann. Die geben den Astronomen Aufschluss \u00fcber dessen atmosph\u00e4rische Chemie. \u201eMan nimmt etwas, das nur ein Lichtpunkt ist, und verwandelt es in eine echte Welt\u201c, sagt sie, \u201edenn wenn man das \u00fcber seine Atmosph\u00e4re wei\u00df, wei\u00df man nun auch etwas \u00fcber die Oberfl\u00e4che des Planeten und die M\u00f6glichkeit, dass es auf diesem Planeten Leben gibt, oder? Das ist also ein gro\u00dfer Schritt.\u201c<\/p>\n<p>\n                Ergebnisse f\u00fcr das Habitable Worlds Observatory\n            <\/p>\n<p>W\u00e4hrend der ersten Beobachtungen werden Wissenschaftler:innen und Ingenieur:innen pr\u00fcfen, ob es ihnen gelingt, einen Stern genau im Zentrum der Masken des Koronagrafen zu halten, die Spiegel auszurichten, den dunklen \u201eDonut\u201c (wie Poberezhskiy ihn beschreibt) zu \u201egraben\u201c und dann alles stabil zu halten, w\u00e4hrend sich das Raumfahrzeug durch den Weltraum bewegt und sich die Temperatur aktiv \u00e4ndert.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse werden in das von der Nasa vorgeschlagene \u201eHabitable Worlds Observatory\u201c einflie\u00dfen \u2013 den Traum vieler Exoplaneten-Astronomen \u2013, das theoretisch in der Lage sein wird, das Licht eines erd\u00e4hnlichen Planeten von dem eines sonnen\u00e4hnlichen Sterns zu trennen, der \u00fcber 10 Milliarden Mal heller ist. Creager, der seit 2018 an dem Instrument arbeitet, ist stolz auf diese Leistung: \u201eNicht viele Menschen k\u00f6nnen sagen: \u201aIch habe etwas gebaut, und es macht ein Bild von einem Planeten, der sich bei einem Stern befindet, der 50 oder 100 Lichtjahre entfernt ist.\u2018\u201c Er stellt sich den Moment vor, in dem er und sein Team das erste Bild betrachten k\u00f6nnen, sobald es eintrifft: \u201eJa, das haben wir geschafft.\u201c<\/p>\n<p><strong>Bilder der Esa-Jupitermission Juice<\/strong><\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/t3n.de\/bildergalerie\/esa-jupitermission-juice\/?news=1754264\" class=\"tg-gallerylink\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"u-border-rounded\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Juice_flyby_of_Ganymede_artist_s_impression_pillars_39d2430626.jpeg\" alt=\"\" title=\"\" width=\"620\" height=\"350\"\/><\/p>\n<p>            <\/a><\/p>\n<p>                                    Bilder der Esa-Jupitermission Juice<\/p>\n<p>Dieser Artikel stammt von Eshan Raul. Er ist Editorial Fellow bei der US-Ausgabe von MIT Technology Review. Sein Hauptthemengebiet ist die Weltraumtechnologie.<\/p>\n<p>Dieser Artikel wurde urspr\u00fcnglich am 24.07.2026 ver\u00f6ffentlicht, interessiert jedoch immer noch sehr viele unserer Leser:innen. Zum Start des Teleskops haben wir ihn aktualisiert und hier nochmals zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vgWortPixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1fb86f2defe6408eba9a1dcbc57529db.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist im SpaceX-Hangar angekommen \u2013 somit ist das Nancy-Roman-Weltraumteleskop bereit f\u00fcr seinen Start am Sonntag, den 30.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1263965,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[135],"tags":[3251,29,30,10581,426,190,189,194,191,61797,193,192],"class_list":["post-1263964","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-astronomie","tag-deutschland","tag-germany","tag-nasa","tag-raumfahrt","tag-science","tag-science-technology","tag-technik","tag-technology","tag-weltraumforschung","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117167663301425382","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1263964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1263964"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1263964\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1263965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1263964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1263964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1263964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}