{"id":1264022,"date":"2026-08-27T13:55:17","date_gmt":"2026-08-27T13:55:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1264022\/"},"modified":"2026-08-27T13:55:17","modified_gmt":"2026-08-27T13:55:17","slug":"400-millarden-euro-weniger-fuer-bruessel-sechs-staaten-wollen-eu-gelder-kuerzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1264022\/","title":{"rendered":"400 Millarden Euro weniger f\u00fcr Br\u00fcssel: Sechs Staaten wollen EU-Gelder k\u00fcrzen"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/3533\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Laura Fleischmann<\/a><\/p>\n<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 27\/08\/2026 &#8211; 15:41 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     15:47\n                                        <\/p>\n<p>Um die Verhandlungen rund um den EU-Langzeit-Haushalt ins Ziel zu f\u00fchren, hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) heute in Berlin Amtskollegen aus mehreren EU-L\u00e4ndern empfangen. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Zu Besuch im Bundeskanzleramt waren Staats- und Regierungschefs aus \u00d6sterreich, D\u00e4nemark und Finnland. Die Niederlande und Schweden waren online zugeschaltet. Konkret geht es um die EU-Finanzen von 2028 bis 2034, den sogenannten &#8222;mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen&#8220;.<\/p>\n<p>Die L\u00e4nder fordern, den langfristigen EU-Finanzrahmen drastisch zu k\u00fcrzen. Der derzeitige Plan Br\u00fcssels sieht vor, die Finanzen um bis zu 60 Prozent aufzustocken. Das sei &#8222;<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/05\/11\/mfr-streit-eu-sparpolitik-umfrage\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>schlicht unbezahlbar<\/strong><\/a>&#8222;, so Merz im Anschluss an das Treffen laut Handelsblatt. &#8222;Wir sind nicht geizig, aber solche Aufschl\u00e4ge, wie von der Kommission vorgeschlagen, passen einfach nicht in unsere Zeit&#8220;, so der Kanzler weiter.<\/p>\n<p>Mehr Geld f\u00fcr Verteidigung, Sicherheit und Migration<\/p>\n<p>Grundtenor der Staaten ist, dass die EU zu viel Geld ben\u00f6tige und Ressourcen effizienter eingesetzt werden k\u00f6nnten. &#8222;In einer Zeit, in der praktisch alle Mitgliedstaaten schmerzhafte Haushaltskonsolidierungen vornehmen, kann der EU-Haushalt keine Ausnahme bilden&#8220;, so die Staaten in einer gemeinsam ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung. Die Europ\u00e4ische Union m\u00fcsse &#8222;klare Entscheidungen treffen und innerhalb des Haushalts Priorit\u00e4ten neu setzen&#8220;. Sie fordern, den rund zwei Billionen Euro schweren MFR um &#8222;mehrere hundert Milliarden Euro&#8220; zu reduzieren.<\/p>\n<p>Das gemeinsame Papier der Staatschefs wendet sich zudem gegen weitere EU-Beamte: &#8222;Dar\u00fcber hinaus erwarten wir von den EU-Institutionen, dass sie ihre Aufgaben mit dem bestehenden Personalbestand bew\u00e4ltigen.&#8220;<\/p>\n<p>Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren<\/p>\n<p>Laut einem Bericht der Bild-Zeitung gehe es um etwa 400 Milliarden Euro, also rund ein Viertel des Etats. Der Zusammenschluss lehnt demnach neue gemeinsame Schulden ab und fordert, Gelder, die f\u00fcr Landwirtschaft und Regionalzahlungen eingeplant waren, stattdessen vermehrt f\u00fcr <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/08\/24\/wir-legen-nach-eu-billigt-61-mrd-euro-fur-ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Verteidigung<\/strong><\/a> sowie Sicherheit zu nutzen. Auch einen st\u00e4rkeren Fokus auf Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Migration fordern die sechs EU-L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Zum Thema Wettbewerb hei\u00dft es in dem Papier: &#8222;Um unseren Ambitionen gerecht zu werden, muss der neue MFR durch einen effizienten, sozial verantwortungsvollen und <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/04\/27\/strategiepapier-cdu-ruckbau-eu-institutionen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">unternehmensfreundlichen<\/a> Rechts- und Regulierungsrahmen flankiert werden, der den erfolgreichen, z\u00fcgigen und \u00f6kologischen Wandel unserer Volkswirtschaften systematisch priorisiert, insbesondere durch die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren.&#8220;<\/p>\n<p>Derzeit befinden sich die Planungen zum MFR in einer entscheidenden Phase. Im Oktober sollen die EU-Beratungen beginnen. Dann plant die Gruppe, eine gemeinsame Position zu vertreten. Geplant ist, dass sie noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Um den MFR zu verabschieden, muss zun\u00e4chst das Europ\u00e4ische Parlament zustimmen. Anschlie\u00dfend m\u00fcssen alle Mitgliedstaaten im Rat einstimmig ihr &#8222;Ja&#8220; geben. Am 1. Januar 2028 w\u00fcrde der langfristige EU-Finanzrahmen dann in Kraft treten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspLaura Fleischmann Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 27\/08\/2026 &#8211; 15:41 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 15:47 Um die Verhandlungen rund um den EU-Langzeit-Haushalt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1264023,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,941,663,9865,158,3934,3935,9838,775,13,14,15,1433,12,55],"class_list":["post-1264022","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-eu","tag-eu-parlament","tag-europa","tag-europaeische-kommission","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-finanzierung","tag-friedrich-merz","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-oesterreich","tag-schlagzeilen","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117167820408326124","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1264022","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1264022"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1264022\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1264023"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1264022"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1264022"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1264022"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}