{"id":1264470,"date":"2026-08-27T18:36:22","date_gmt":"2026-08-27T18:36:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1264470\/"},"modified":"2026-08-27T18:36:22","modified_gmt":"2026-08-27T18:36:22","slug":"eu-zollabgabe-kleine-china-pakete-brechen-um-30-bis-40-prozent-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1264470\/","title":{"rendered":"EU-Zollabgabe: kleine China-Pakete brechen um 30 bis 40 Prozent ein"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/191\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jean-Philippe Liabot<\/a><\/p>\n<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 27\/08\/2026 &#8211; 19:43 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     19:48\n                                        <\/p>\n<p>Jahrelang haben kleine Pakete aus China die europ\u00e4ischen Briefk\u00e4sten \u00fcberschwemmt. Kleidung, Accessoires, Gadgets und Alltagsgegenst\u00e4nde, bestellt bei <strong>Shein, Temu oder AliExpress<\/strong>, kamen direkt zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern \u2013 oft f\u00fcr nur wenige Euro. Dieses System, von manchen als regelrechte Invasion empfunden, bremst die Europ\u00e4ische Union nun deutlich aus.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Seit dem ersten Juli unterliegen Sendungen mit einem Wert von h\u00f6chstens 150 Euro einem pauschalen Zoll von drei Euro pro Produktkategorie. Bislang waren diese Kleinsendungen von Z\u00f6llen befreit.<\/p>\n<p>Die Wirkung zeigt sich sofort. Nach Zahlen der franz\u00f6sischen Zollverwaltung, die das Wirtschaftsministerium an diesem Donnerstag ver\u00f6ffentlicht hat, ist die Zahl der kleinen Importpakete in die EU seit Einf\u00fchrung der Abgabe um 30 bis 40 Prozent gesunken.<\/p>\n<p>Die franz\u00f6sische Regierung wertet dies als Beleg daf\u00fcr, dass strengere Regeln das Gesch\u00e4ftsmodell der gro\u00dfen chinesischen Plattformen ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zwischen Juni und Juli brechen die Verkaufszahlen bei Temu (minus 50 Prozent) und AliExpress (minus 37 Prozent) ein. Shein h\u00e4lt sich besser (minus 15 Prozent). Dem Unternehmen hilft ein Ende 2025 er\u00f6ffnetes neues Lager in Polen, das die steuerliche Belastung senkt.<\/p>\n<p><strong>Warum die EU eingreift<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2025 gelangten f\u00fcnf Komma neun Milliarden g\u00fcnstige Artikel in die Union, das waren mehr als 16 Millionen Pakete pro Tag. Aus Br\u00fcsseler Sicht verschaffte dieses System gro\u00dfen ausl\u00e4ndischen Plattformen einen Vorteil gegen\u00fcber europ\u00e4ischen H\u00e4ndlerinnen und H\u00e4ndlern. Sie m\u00fcssen sich an die gleichen Regeln halten und Z\u00f6lle zahlen, wenn sie Waren importieren.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission verweist au\u00dferdem auf Sicherheitsfragen. Laut einer 2025 durchgef\u00fchrten Untersuchung in der EU erf\u00fcllten mehr als 60 Prozent der gepr\u00fcften Billigprodukte die europ\u00e4ischen Anforderungen oder Sicherheitsstandards nicht. Die neue Regelung hilft den Zollbeh\u00f6rden daher, risikoreiche Waren besser zu erkennen.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahme ist zwar wirksam, aber nicht endg\u00fcltig. Sie soll eine umfassendere Reform des europ\u00e4ischen Zollsystems im Jahr 2028 flankieren. Ein weiterer Schritt k\u00f6nnte ab November zus\u00e4tzliche Geb\u00fchren bringen, die die Abwicklung der Pakete finanzieren sollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspJean-Philippe Liabot Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 27\/08\/2026 &#8211; 19:43 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 19:48 Jahrelang haben kleine Pakete aus China die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1264471,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,227,548,663,158,3934,3935,13,44036,14,15,12,13938,55],"class_list":["post-1264470","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-china","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-headlines","tag-internationaler-handel","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-temu","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117168926367575641","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1264470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1264470"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1264470\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1264471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1264470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1264470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1264470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}