{"id":1264565,"date":"2026-08-27T19:34:21","date_gmt":"2026-08-27T19:34:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1264565\/"},"modified":"2026-08-27T19:34:21","modified_gmt":"2026-08-27T19:34:21","slug":"marktbericht-der-dax-kommt-nicht-voran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1264565\/","title":{"rendered":"Marktbericht: Der DAX kommt nicht voran"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/boerse-frankfurt-176.jpg\" alt=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndler in Frankfurt\" title=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndler in Frankfurt | picture alliance\/dpa\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>Marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 27.08.2026 \u2022 18:29 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Trotz R\u00fcckenwind aus dem US-Tech-Sektor haben sich die DAX-Anleger heute stark zur\u00fcckgehalten. Investoren blicken auf das Notenbankertreffen in den Vereinigten Staaten. Unter Druck stand die T-Aktie.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der DAX ist trotz Tech-R\u00fcckenwind aus den USA heute nicht wirklich von der Stelle gekommen. Am Ende schloss der deutsche Leitindex bei 26.366 Punkten, ein moderater Gewinn von 0,3 Prozent. Zwar bleibt das Allzeithoch bei 26.573 Punkten in Schlagweite, bisher fehlen aber die Impulse, um neue Rekorde anzugehen. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-boerse-dax-dow-jones-nvidia-100.html\" title=\"Marktbericht: DAX bleibt auf hohem Niveau\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gestern war der deutsche Leitindex 0,1 Prozent h\u00f6her bei 26.285 Punkten aus dem Handel gegangen. <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch \u00fcberzeugende Gesch\u00e4ftszahlen von Unternehmen aus dem US-Technologiesektor haben dem deutschen Aktienmarkt nur bedingt geholfen. Die im Vorfeld mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des Chipherstellers und KI-Platzhirschen Nvidia <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/mittags-mb-nvidia-100.html\" title=\"Marktbericht: Nvidia: Zahlen von einem anderen Stern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fielen besser aus als erwartet,<\/a> was Halbleiteraktien und Ausr\u00fcsteraktien auch in Europa anschob.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In New York legen Nvidia an der Nasdaq derzeit \u00fcber acht Prozent zu, der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewinnt rund 1,3 Prozent. Der Leitindex der Standardwerte, der Dow Jones-Index, bewegt sich hingegen mit einem leichten Plus von nur 0,25 Prozent in der N\u00e4he seines Schlussstandes.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das nun beginnende Notenbanktreffen in Jackson Hole, dessen H\u00f6hepunkt die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag sein wird, hemmte aber die Kaufbereitschaft. Das ganz gro\u00dfe Risiko d\u00fcrften Marktteilnehmer wegen der Unsicherheit \u00fcber die zuk\u00fcnftige Ausgestaltung der US-Geldpolitik zun\u00e4chst nicht eingehen, sch\u00e4tzt Timo Emden, Marktanalyst von Captrader.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wird die Fed im September den Leitzins anheben? Ausgeschlossen ist das nicht: Die M\u00e4rkte erwarteten weiterhin, dass die US-Notenbank angesichts der robusten Konjunktur und des hartn\u00e4ckigen Inflationsdrucks die Zinsen bis zum Jahresende nochmals anheben d\u00fcrfte, kommentiert Ulrich Stephan, Chefanlagestratege f\u00fcr Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zudem verdichteten sich heute die Hinweise auf eine baldige Zinserh\u00f6hung der EZB. Dies geht aus den ver\u00f6ffentlichten Protokollen der j\u00fcngsten Zinssitzung der Bank vom Juli hervor: &#8222;Zwar bleiben die Entscheidungen von der Datenlage abh\u00e4ngig, doch d\u00fcrfte eine weitere Zinsanhebung notwendig sein, sofern sich die Inflationsaussichten nicht erheblich verbessern sollten&#8220;, hei\u00dft es darin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die EZB hatte die Zinsen im Juni erstmals seit fast drei Jahren um 25 Basispunkte angehoben und auf der Sitzung im Juli pausiert. Die W\u00e4hrungsh\u00fcter streben eine Inflationsrate von 2,0 Prozent an. Zuletzt lag diese bei 2,9 Prozent. Erwartet werden weitere 25 Basispunkte. Der wichtige Einlagenzins, zu dem Gesch\u00e4ftsbanken bei den Banken Geld \u00fcbersch\u00fcssiges Geld \u00fcber Nacht anlegen, stiege dann auf 2,5 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein Medienbericht \u00fcber eine drohende Milliardenklage in den USA setzte die Aktien der Deutschen Telekom unter Druck. Die Papiere gaben um 2,5 Prozent nach und geh\u00f6rten damit zu den gr\u00f6\u00dften Verlierern im DAX. Das <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/technik\/it-internet\/telekom-mutmassliche-sms-von-hoettges-koennte-milliarden-kosten-konzern-schweigt\/100248712.html\" title=\"Telekom droht Milliardenklage in USA\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Handelsblatt<\/a> hatte berichtet, die Telekom m\u00fcsse sich vor einem US-Gericht gegen den Vorwurf verteidigen, sich die Kontrolle \u00fcber ihre Tochter T-Mobile US auf Kosten der Minderheitsaktion\u00e4re verschafft zu haben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Hintergrund sei die Fusion der US-Tochter mit dem Konkurrenten Sprint vor sechs Jahren. Die Kl\u00e4ger fordern dem Bericht zufolge bis zu 10,1 Milliarden Dollar Schadenersatz zuz\u00fcglich Zinsen. Die Telekom lehnte eine Stellungnahme ab. Ein H\u00e4ndler bezeichnete den Bericht als einen weiteren D\u00e4mpfer f\u00fcr die Aktie, nachdem die Analysten von Kepler Cheuvreux sie zuvor herabgestuft hatten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zu den gr\u00f6\u00dften Gewinnern geh\u00f6rten <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/mittags-mb-nvidia-100.html\" title=\"Marktbericht: Nvidia: Zahlen von einem anderen Stern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nach den beeindruckenden Nvidia-Zahlen<\/a> Infineon und zun\u00e4chst auch Siemens Energy. Beide Unternehmen gelten als KI-Profiteure, Infineon ist selber ein Chiphersteller und Siemens Energy wegen seiner Expertise beim Bau von Rechenzentren, die f\u00fcr den Fortgang des KI-Booms unerl\u00e4sslich sind. Die Siemens-Energy-Aktie konnte die Gewinne am Ende aber nicht verteidigen. Profitieren k\u00f6nnte das Unternehmen aber vom angek\u00fcndigten Strom-Notstand in den USA durch Pr\u00e4sident Donald Trump.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Analyst Vivek Midha von der Citigroup sprach von Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr bestimmte, im Ausland hergestellte Gro\u00dfkomponenten. Seiner Ansicht nach ist dies f\u00fcr Siemens Energy von Bedeutung &#8211; mit positiver Tendenz. &#8222;Zwar k\u00f6nnte die Flexibilit\u00e4t bei der Beschaffung von Transformatoren etwas eingeschr\u00e4nkt werden, doch die weitere Verknappung des Marktes durch Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr chinesische Netztechnik-Anbieter d\u00fcrfte diesen Nachteil mehr als ausgleichen&#8220;, schrieb der Experte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Marktbericht Stand: 27.08.2026 \u2022 18:29 Uhr Trotz R\u00fcckenwind aus dem US-Tech-Sektor haben sich die DAX-Anleger heute stark zur\u00fcckgehalten.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1156204,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[175,170,169,164934,29,30,76591,171,5800,174,173,172],"class_list":["post-1264565","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-dax-dow-jones-boerse","tag-deutschland","tag-germany","tag-ki-aktien","tag-markets","tag-marktbericht","tag-maerkte","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117169153907934295","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1264565","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1264565"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1264565\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1156204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1264565"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1264565"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1264565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}